Beiträge von Bara

    1152-bea289e095d1f59fd4b8f3f799d0fc43462853b6.jpg Sungi: Ich dachte immer ...
    1115-d6f224695a4720eb4b99a0f47e2e8f5fee5dd3aa.jpg SGM: Ich kenn noch die Bedeutung von ...
    814-036972e2a5cf17279969e525c4543a9f3b05efa6.png Aravind: Aber Quelle hab ich nicht dazu ...
    Zitat Old Man Pamokkha  
    Keine Buchung ohne Beleg, keine Aussage ohne Quellenbeleg.

    Ich finde dieses Statement von dir etwas frech!

    Wenn die Leute ihre Meinungen nicht mehr schreiben dürfen, weil du wissenschaftlich verwertbare Quellenangaben suchst, solltest du in ein Forum der Buddhismusforscher wechseln.


    Oder geht es nur darum, daß du unsere Mitarbeit für deine Aufsätze brauchst und da keine Meinungen gebrauchen kannst?


    Hallo Maik361

    Ein herzliches Willkommen hier bei uns! :sunny:


    Die anderen haben zu deinen Fragen ja schon vieles gesagt.

    Ich habe noch eine andere Idee:

    Hast du denn schon mal buddhistische Meditationsmethoden kennengelernt und ausprobiert? Falls die dich interessieren, mir hat am Anfang ein Buch von Martine Batchelor sehr geholfen, die einen gut verständlichen Überblick über die verschiedenen Meditationsmethoden der unterschiedlichen buddhistischen Richtungen gibt. Und von der Körperhaltung bis zur Rolle des Lehrers oder wie man während der Meditation mit störenden Gedanken umgehen kann etc. steht in diesem Buch fast alles, was man als Anfänger für buddhistische Meditationen erstmal braucht. Aber das Wichtigste ist, daß es am Ende eines jeden Kapitel zum jeweiligen Thema eine angeleitete Meditation gibt, die so gestaltet und erklärt ist, daß du sie als Anfänger auch alleine machen kannst. (Trotz der vielen hochwertigen Fotos kostet das Buch nur 10€.)


    Falls das was für dich ist, schau mal hier:

    Meditation: Amazon.de: Martine Batchelor, Stephen Batchelor: Bücher


    Es lohnt sich wirklich, das mal auszuprobieren, sich ein paar Grundlagen anzulesen, aber wenn das nichts für dich ist, ist das auch OK. Es gibt auch andere Wege und gute Meditationsmethoden gibt es in allen Weltreligionen.


    Ich würde mich freuen, wieder von dir zu hören

    _()_ Bara

    Die Frage war schon ernst gemeint. Ich kenne nur Achtsamkeit auf den Atem, so wie er halt gerade ist. Die Atmung in der Meditation als gut oder schlecht zu bewerten, ist mir nicht geläufig. Deswegen dachte ich, ich habe Dich vielleicht falsch verstanden.

    OK, jetzt verstehe ich, was du meinst.

    Wenn man die Atmung einfach nur beobachtet, wird sie meistens "gut", das gilt für den Normalfall.


    Aber es gibt natürlich auch eine hektische Atmung. Und wenn man das so läßt wie es ist, zwar gut beobachtet, aber längere Zeit hektisch weiteratmet, kann man durchaus in Muskelkrämpfen landen, auch ohne zu bemerken, woran es liegt. Man kann auch so flach atmen, daß man Kopfschmerzen bekommt oder einduselt oder Konzentrationsprobleme bekommt.

    Deshalb ist es gut, selber zu merken, wenn man etwas gegensteuern sollte. Damit meine ich keine Abwertung des eigenen Atemstromes!

    In der Gruppe würde das wahrscheinlich der Lehrer bemerken, aber einige Anfänger hier meditieren ja auch alleine.


    Also, im Normalfall regelt sich das von alleine, hat auch etwas damit zu tun, in welchem Zustand man mit der Meditation beginnt.

    Merkt ihr gar nicht mehr, was hier abläuft?


    Ich beweise dir, was das einzig Richtige ist und du hast das dann zu übernehmen !!

    Und da ja jeder gerne der Größte ist, darf jeder mal dran, so kommen wir bereits zur 170sten Meinung, zur Lagerbildung. Und dann gehen wir auf die Straße und werfen Steine? Das geht auch verbal ...


    Doris hat mit ihren Kommentaren versucht, Euch ein bißchen zum realen Leben zurückzuführen, weg von EGO-Bläh-Bläh. Aber das hat wohl keinen interessiert.


    Trotzdem DANKE, Doris!

    Habt ihr das mal selbst ausprobiert?


    Wenn man mit der flachen Hand die Ohren zuhält und etwas drückt, hört man die eigene Atmung viel lauter. Das dadurch wahrgenommene Atemgeräusch erleichtert das Gefühl für den Verlauf und die Tiefe der eigenen Atmung. Vielleicht war ja das der Zweck der Übung.


    Ob das buddhistisch ist, wäre mir ganz egal; was hilft, das hilft. Ein gute Atmung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, um bei der Meditation konzentriert und wach zu bleiben.

    Auch ein herzliches Willkommen von mir!:sunny:

    Ob du Heide oder Buddhist oder Hindu oder ... bist, ist egal. Solange du an buddhistischen Themen interessiert bist, bist du hier richtig.


    Wir vertreten hier alle teilweise sehr verschiedene buddhistische Richtungen. (Es gibt nicht wie im Christentum eine Hauptrichtung, deren Inhalte von einem Oberchef vorgegeben werden.) So wirst du bald merken, daß es sehr unterschiedliche Meinungen und Einstellungen zu den verschiedenen Themen gibt. Prüfe gut, ob es für dich relevant ist und übernehme nur das, was für dich passend erscheint.


    Ich wünsche dir hier bei uns viel Spaß und interessante Erkenntnisse!

    _()_ Bara

    Was ist dann das Selbst ?

    Ich möchte dir mal meine persönliche Sicht über "das Selbst" zeigen, so wie ich es bisher verstanden habe.


    Der Körper, die Gedanken, die Gefühle ändern sich ständig, alle 3 sind vergänglich und entstehen aber auch ständig wieder neu. Es ist ein ständiges Kommen, Bleiben und wieder Gehen.


    Für mich ist unser buddhistisches Ich/Selbst der Zustand, der sich jetzt im Augenblick als Ergebnis aus dem Körper, dem Denken und dem Fühlen gebildet hat. Das Ich/Selbst ist also das augenblickliche Ergebnis der sich ständig in mir und auch außerhalb von mir ändernden Bedingungen.


    Daß sich alles ändert, ist gut so, denn sonst gäbe es z.B. kein Wachstum und kein "besser werden" nach Fehlern. Aber bei allem, was sich ändert, gibt es auch ein gewisses Kontinuum. In meinem Beruf als Pianistin ist es sehr unwahrscheinlich, daß ich ab Morgen plötzlich unmusikalisch bin...


    So ist es bei aller Veränderlichkeit trotzdem möglich, ein gesundes Selbstvertrauen aufzubauen.

    Hierzu schreibt Bhikshu Tenzin Peljor (deutscher Mönch in tibetischer Tradition) in einem Artikel in "Buddhismus aktuell 1/2019":

    ... man kann Vertrauen in die in Abhängigkeit entstehenden heilsamen mentalen Prozesse und Qualitäten haben und damit Vertrauen "in sich selbst", das heißt Selbstvertrauen in die geistigen Faktoren innerhalb des eigenen Kontinuums, die eine gewisse Stabilität, Stärke und Kontinuität haben. Selbstvertrauen ohne unabhängiges Selbst ist also kein Widerspruch."


    Jede depressive Idee, wir könnten uns hängenlassen und alles vernachlässigen, weil, uns gäbe es ja gar nicht und alles sei eh vergänglich oder würde nicht mal bestehen, ist für mich Fehl am Platz und hat nichts mit Buddhismus zu tun. Nicht nur allein wir, aber auch wir schaffen die Bedingungen für Morgen.


    Der Gegensatz zum "buddhistischen Selbst" wäre die Idee des Christentums, in der es ein unabhängig von Körper, Gedanken und Gefühlen _gleichbleibendes_ Selbst gibt, das bei der Geburt von Gott geschenkt wurde und nach dem Tod zu Gott zurückkehrt.


    Ich glaube, ich werde mich bis zum Ende des Lebens mit dieser Frage beschäftigen, vor allem mit der Relevanz für mein alltägliches Leben.

    Ich habe nochmal ordentlich rumgesucht und doch noch die Zen-Zeitschrift von Thich Nhat Hanh gefunden, sie heißt tatsächlich "Intersein". Es gibt pro Jahr 2 deutsche Ausgaben, im Mai und November, der ABO-Preis liegt bei 12,50€ im Jahr, ältere Ausgaben kosten je 5€ plus Porto.

    Hier ist der Link:

    Zeitschrift

    Als bürgerlich/häuslich lebender Mensch mache ich mir dann wiederum Gedanken ob ich zumindest als Laie denn überhaupt fähig bin anständig zu praktizieren, wenn ich ja einen derartig bezeichnenden Makel habe, dass ich von der Ordination schon völlig ausgeschlossen werden muss.

    Sungi , magst du mal schreiben, warum dich das Thema so packt?


    2000 Jahre alte Ordensregeln, die in der damaligen Kultur Ordination von Mönchen bei Homosexuellen verbieten und ein paar wenige Klöster in Asien, die diese 2000 Jahre alte Kultur in Auszügen immer noch weiterleben wollen; wie kommst du zu der Schlussfolgerung, du seist deshalb als Laie nicht fähig, anständig zu praktizieren?


    Gehe ich richtig in der Annahme, daß du homosexuell bist und dich durch diese Regel (aus dem Altertum) verletzt fühlst? (Zumindest wirkt das so auf mich.)


    Wir haben uns in Sachen Homosexualität positiv weiterentwickelt - hat ja lang genug gedauert - und du misst dich jetzt an moralischen Einstellungen des Altertums?


    Das alles ist auf keinen Fall als Vorwurf gedacht(!), sondern aus Mitgefühl. Ich würde dich gerne aus diesen Gedanken/Gefühlen etwas rausholen ...


    Wenn tatsächlich heutzutage ein buddhistisches Kloster oder eine buddhistische Gemeinschaft mich nur wegen meiner sexuellen Ausrichtung nicht aufnehmen würde, käme mir der Gedanke, daß diese Gruppe für meine Entwicklung ganz sicher nicht die richtige ist.

    Ich weiss nicht ob dieser Ausschnitt alles ist

    Nein, ist es nicht, denn am Schluss steht: "Lesen Sie den kompletten Text in der evolve Ausgabe 21 / 2019".

    Ich habe ein bisschen mehr Analyse erwartet bei so einem Titel.

    ...

    Ich finde das etwas "begrenzt" und nehme an dass diese Zeitung auch alle anderen Themen im ähnlichen Stil abarbeitet, ...

    Spock , das ist doch nur der Anfang eines Artikels, den wir da lesen konnten. Für mich wäre so eine Schlussfolgerung etwas zu früh.


    Also, ich finde den Artikel durchaus interessant, besonders auch die beiden Fragen, die Niemand zitiert hat.

    Trotzdem verlangt das Thema viel nachdenken und 10 von solchen Artikeln pro Heft würden dann doch meine Aufmerksamkeitsfähigkeiten übersteigen. Wahrscheinlich würde dann so ein Heft auch bei mir liegen bleiben, immer mit dem Vorsatz, es zu lesen, wenn ich mal mehr Zeit habe.


    Wer noch einen kurzen Überblick über das letzte Heft haben möchte, hier ist die Inhaltsangabe:

    evolve Magazin 21/2019: DIE ZUKUNFT DER RELIGION

    Die beiden Artikel von Gert Scobel und Sylvia Wetzel würden mich dann doch interessieren.

    Dann ist das so, Bara . Wir haben nun mal nicht alles im Griff. Es werden immer Dinge passieren, die wir nicht wollen.

    Aber deine Idee mit dem Aufkleber bringt mich dazu, eine Karteikarte mit den Infos, wo was ist, mit einer Briefklammer an die Krankenkassenkarte zu heften, denn die Krankenkassenkarte suchen sie immer.


    Daß eine Vorsorgevollmacht nur mit privatem Bevollmächtigsten funktioniert, finde ich trotzdem immer noch schade. Das betrifft ja im hohen Alter dann recht viele. Vielleicht kommen wir rechtlich mal dahin, daß eine Vorsorgevollmacht gleichsam gültig ist, egal, ob eine private Bezugsperson oder ein amtlicher Bevollmächtigter dann letztendlich dafür zuständig ist, die Wünsche des Patienten durchzusetzen.


    Festus  

    Von mir aus ein dickes Dankeschön für deine wertvollen Infos!

    Hallo Dome.9

    Erstmal ein herzliches Willkommen hier bei uns!:like:

    In meiner Nähe gibt es keine derartige Gemeinschaft und Richtung

    Manchmal haben die buddhistischen Gruppen etwas seltsam klingende Namen und man kommt gar nicht auf die Idee, daß es eine buddhistische Gruppe sein könnte. Das liegt z.B. daran, daß der Name tibetisch oder japanisch usw. sein könnte.


    Schreib doch mal, in welcher Gegend du wohnst (nur ungefähr, du sollst hier nicht deine Anonymität aufgeben), dann kennen oder finden wir vielleicht eine Gruppe für dich.

    Ansonsten kannst du hier schon mal nachschauen:

    Gruppensuche -


    Gerade am Anfang tauchen so viele Fragen auf, da ist es viel leichter, in einer Gruppe zu meditieren. Und wenn die gefundene Gruppe irgendwie nicht gefällt, du kannst ja jeder Zeit wechseln.

    Könnt ihr mir vielleicht Internetseiten (am besten pdf) oder Bücher empfehlen?

    Ich habe bisher noch keine Buch kennengelernt, das wirklich in einfacher und übersichtlicher Form die verschiedenen buddhistischen Richtungen gegenüber stellt. Die meisten berichten nur über eine Schule oder reden so viel Fachchinesisch, daß man ein Lexikon braucht, um sie zu verstehen.

    Wußtest du schon, daß man gar nicht verpflichtet ist, sich für eine bestimmte Richtung zu entscheiden? Aber sich damit etwas auskennen, sollte man schon.


    Ich finde es für den Anfang fast wichtiger, erstmal die Grundlagen zu lernen, das, was alle buddhistischen Richtungen gleichermaßen ausmacht und auch verbindet. Das sind vor allem die "Vier Edlen Wahrheiten" und diesbezüglich auch die Bedeutung für dein eigenes Leben. Buddhismus hat ja nicht nur mit Meditation zu tun, sondern auch mit der Zeit dazwischen. :)


    Als Grundlagenbuch kann ich "Das Herz von Buddhas Lehre" von Thich Nhat Hanh empfehlen. Auch wenn TNH Zenbuddhist ist, ist das Buch kein Zenbuch, sondern ein wirkliches Grundlagenbuch.

    Die anderen können dir sicher noch andere richtungsübergreifende Einführungsbücher nennen.


    _()_ Bara

    SGM

    Ich weiß nicht, welcher Floh dich hier geritten hat.

    Ich nehme mal an, daß das alles ein wundes Thema für dich ist, aber das bei Accina abzuladen, ist ehrlich nicht OK!

    Zitat
    Bara: Selbst, wenn man so etwas bei einem Notar hinterlegt, woher wissen die Ärzte das denn, wenn es im Notfall schnell gehen muss?

    Festus

    Wofür poste ich eigentlich den Link?

    Sofort so ungeduldig?


    Es ging mir nicht um die aufgeklebte Dipat Plakette auf dem Krankenkassenausweis, sondern um Schriftstücke, die selbst oder per ausgefüllten Vordruck entworfen wurden und dann dem Notar gegeben wurden. Ich kenne aus eigener Erfahrung, daß ein Patientenausweis mit wichtigen Informationen, der im Portemonnaie direkt neben der Krankenkassenkarte lag, gar nicht beachtet wurde. (Vielleicht war einfach zu viel Stress, aber Stress ist heutzutage in Krankenhäusern ja das Normale.)


    Nochmal zur Vorsorgevollmacht:

    Wenn Personen ohne Kinder (oder ohne Kinder, denen sie vertrauen können) dann aufgeschmissen sind, weil sie keinen Vorsorgebevollmächtigten nennen können (das ist ja bei vielen älteren Frauen so, deren Männer vor ihnen gestorben sind, außerdem haben wir in unserer Gesellschaft eine große Vereinsamung durch längere Krankheit), was machen die denn dann?

    Eine Patientenverfügung könnten sie trotzdem rechtzeitig schreiben, aber z.B. festlegen, in welches Heim sie möchte, das ginge nicht? Sie könnte dann nur einen "Wuschzettel" schreiben, in der Hoffnung, daß der amtliche Bevollmächtigte ihn dann einhält? Dann würde es ja für diesen Personenkreis gar keinen Sinn machen, sich früh genug um verschiedene Dinge zu kümmern, weil das im Notfall doch nicht greifen würde.

    Oder habe ich da irgendwas nicht verstanden?

    Ich bin nur aktuell in einer blöden finanziellen Situation. Bei ihnen mitzumachen kostet zwar nichts aber ohne Spenden kein Zen-Kreis und ich möchte ihnen nicht auf der Tasche liegen. Ich habe mir aber vorgenommen wieder hinzugehen sobald ich festen Boden unter den Füßen habe.

    Wenn du dich einfach erstmal alleine hinsetzt und deine Atmung beobachtest, kannst du nicht viel falsch machen, zumal du ja zumindest schon eine Gruppe gefunden hast, zu der du wenigstens ab und zu mal hingehen und das eine oder andere fragen kannst.


    Um herauszufinden, welche Richtung für dich die geeignetste sein kann, kann ich dir das Buch "Meditation" von Martine Batchelor empfehlen. Frau Batchelor war lange Zeit Zen-Nonne in einem koreanischen Kloster, stellt in diesem Buch aber die verschiedenen Meditationsmethoden verschiedener buddhistischer Richtungen vor. So bekommst du zumindest einen groben Überblick, was es da so gibt. Sehr angenehm ist auch, daß es zu den verschiedenen Methoden je eine oder mehrere geführte Meditationen gibt, sodaß man alle mal auch praktisch kennenlernen kann. Das Buch ist so geschrieben, daß man keinerlei buddhistische Vorkenntnisse braucht und als Taschenbuch für 10€ zu bekommen.

    Schau mal hier:

    https://www.amazon.de/meditation-martine-batchelor/dp/3924195838/ref=sr_1_1?ie=utf8&qid=1548642576&sr=8-1&keywords=batchelor+meditation


    Wäre das was für dich?

    'Running Tide', Zeitschrift von Amida Shu. Vielleicht für den einen oder die andere ganz interessant, weil die

    Reines-Land-Schulen ja in den meisten buddhistischen Zeitschriften keine große Rolle spielen,,, :)

    Ich hatte ausdrücklich nach _deutschsprachigen_ buddhistischen Zeitschriften gefragt!


    Mich nervt hier im Forum manchmal, mit welcher Selbstverständlichkeit viele davon ausgehen, daß alle Englisch können und auch englischsprachige Beispiele nicht mal übersetzt werden.

    Zu meiner Schulzeit war Englisch keine Pflicht. Ich konnte z.B. Französisch und Italienisch oder Japanisch wählen.

    Ich bin nur bereit, von Leuten zu lernen, die das, was Sie lehren, _selber_ erreicht haben und wirklich selber leben. Ein junger Mensch hat noch viel zu kurz gelebt, um beweisen zu können, daß sein System wirklich tragfähig ist und nicht nur aus verkündeten Idealvorstellungen besteht.


    Unerreichbaren Idealen hinterherzurennen, ist wie sich selber einen zu tunkern! Viele bleiben in den Idealen stecken und fangen gar nicht erst an loszulaufen, weil sie insgeheim Angst haben, sie nicht zu erreichen und einmal mehr als Versager dazustehen.


    Es ist so leicht, irgendwelche Optimierungsideen rauszuwerfen. Die Anhängerschaft, der Hype und viele "Likes" sind einem gewiss. Wenn man wirklich erzählen würde, wie viel Schweiß und Tränen jede starke Selbstveränderung kostet, bekäme man fast keine "Likes" mehr.


    Ich glaube, daß der buddhistische Weg mit den täglichen kleinen Übeschritten tatsächlich der schnellere Weg ist, um sich positiv zu entwickeln.


    Fang einfach an!

    Egal welche Richtung, ob christliche, buddhistische oder vielleicht auch sufistische Meditationen, du wirst mit der Zeit merken, was das Richtige für dich ist. Einfach erstmal starten, ganz praktisch und konkret.

    Schau mal, welche Möglichkeiten an deinem Wohnort existieren, denn eine Gruppe hilft enorm beim Durchhaltevermögen und man kann auch von den anderen vieles lernen, mal abgesehen davon, daß das auch mehr Spaß macht ....


    Nur wer losgeht, kommt irgendwann an!

    Wenn du gar nichts machst, wird früher oder später ein Vormund bestimmt. Dann erübrigen sich die Überlegungen.

    Was ist denn, wenn keine Kinder oder Freunde mehr da sind.

    In meinem Bekanntenkreis ist z.B. ein Fall eines kinderlosen alten Ehepaares, bei dem der Mann jetzt gestorben ist. Die Freunde sind ungefähr im gleichen Alter und entsprechend gebrechlich oder nicht mehr gehfähig. Die Frau ist auch nicht mehr fit genug, um rauszugehen und neue Leute kennenzulernen, die lange Pflege ihres Mannes hat sie wirklich ihre eigene Gesundheit gekostet. Das Schlimme ist ja, daß sie in 15 Jahren Pflege oft genug erlebt hat, was alles durch Pflegekräfte, Ärzte und Krankenhäuser für schreckliche Dinge passieren können. Selbst wenn so etwas durch Überlastung passiert, der Schaden ist ja trotzdem da.


    Wie kann jemand ohne vorhandene Vertrauensperson für sich selber vorsorgen?

    Kann man bei Dipat eine Patientenverfügung ausfüllen, ohne eine Vertrauensperson einzutragen?

    Kann man eine Vorsorgevollmacht ausfüllen, auch dort ohne angegebene Vertrauensperson?

    Gibt es so etwas wie Dipat auch für Vorsorgevollmachten?

    Selbst, wenn man so etwas bei einem Notar hinterlegt, woher wissen die Ärzte das denn, wenn es im Notfall schnell gehen muss?

    Anders als die o.g. Zeitschrift ist die 'Buddhismus Aktuell' kein Mitteilungs- und Veranstaltungsblatt eines Vereins, sondern eine Zeitschrift mit einer im Rahmen des Tendenzschutzes unabhängigen Redaktion ('Innere Pressefreiheit'). Die DBU ist Herausgeber. Die Rollenverteilung ist hier kurz umrissen.

    Wow, du bist wirklich ein Schlaumeier :), finde ich gut. (und nicht nur in diesem Thread.)

    Also dürfen die Redakteure selber die Themen auswählen. Ich habe gehört, daß die sehr viele zuschriften bekommen, also eine lebhafte Beteiligung der Leser.

    Aber da die DBU der Herausgeber ist, fände ich trotzdem gut, wenn es wenigstens eine kleine Rubrik "Aktuelles aus der DBU" gäbe. Muss ich denen man schreiben. Es gibt ja keinen Grund, in der DBU Mitglied zu werden, wenn man gar nicht weiß, was die so machen...

    Der Buddhistische Bund Hannover hat eine erfrischend unprofessionelle Zeitschrift (das ist absolut unironisch gemeint), die zwar nicht immer, aber gelegentlich (für mich) interessante Artikel enthält.

    Ist das ein Zusammenschluss von Theravada Gruppen? Ich bin diesbezüglich auf deren Homepage nicht schlau geworden.

    Weil das doch für jeden Leser unterschiedlich ist.

    Was einem gefällt oder nicht gefällt.

    Genau deshalb habe ich ja gefragt. Weil mich die Meinungen dazu interessieren, was gefällt und was weniger gefällt. Das kann ja durchaus sehr unterschiedlich sein.