Posts by Deepa

    Danke 🙏🏼 Gekauft.

    Edit: Nicht die Sicht, sondern die Äußerung würde wohl für Verwirrung sorgen.


    Die Sicht - die innere Einstellung, die ist wertvoll, heilsam. Es gilt eben darum, diese in d. unterschiedlichen Kontexten adäquat zu vermitteln - zu leben.

    Ich ergänze: Es kommt auf den Kontext an - darauf, wann man wem sagt: Es gibt keinen Täter.


    Vor Gericht würde diese buddhistische Sicht wohl für Verwirrung sorgen.


    Ebenso werden wohl die Wenigsten beim Bäcker sagen: „Nö. Danke. Ich möchte nichts kaufen. Mich gibt es nicht - und Brötchen gibt es auch nicht.“ :D

    Ellviral Wie unterscheidest du 'allgemeines Bewusstsein' von 'Gedankenbewusstsein'?


    Ich weiß nicht, was du mit 'allgemeines Bewusstsein' meinst. Kenne nur 6 verschiedene Arten und drei verschiedene Gefühle (mit Facetten).

    Such dir oder nimm deinen Meister für diesen Blödsinn!

    (Hervorhebung von mir)


    Weshalb reagierst Du auf sachliche Fragen so?


    Inwiefern ist das Blödsinn? Du nutzt doch die Begriffe.

    Ok. Es ist ein gefühlter Unterschied...



    Ich sehe Skepsis/Zweifel zunächst als ein Merkmal eines wachen Geistes. Es geht darum, Aussagen, Handlungsvorschläge, Anordnungen,...näher zu betrachten - statt blind (ohne zu prüfen) zu folgen.


    Die Basis ist Skepsis/Zweifel. Hätte man keine Zweifel, könnte man einer Sache ja einfach nachgehen - etwas als zutreffend annehmen.


    Quote

    Skepsis

    Das Substantiv Skepsis bezeichnet kritische Zweifel, Bedenken oder Misstrauen gegenüber etwas. Weitere Synonyme von Skepsis sind unter anderem „Einwand“, „Vorbehalt“ oder „Zurückhaltung“.

    Das Wort ist vom griechischen sképsis (Betrachtung, Bedenken) entlehnt.

    ▷ Skepsis: Bedeutung, Definition, Beispiele & Herkunft


    Für mich ist u.a. das Ausmaß (siehe gesund) entscheidend und wie sich die Skepsis/der Zweifel zeigt.


    Meines Wissens soll auch Buddha dazu angehalten haben, seine Worte zu prüfen.




    Gern geschehen 🙏

    Wenn ich das so lese, vermute ich, dass wir den Begriff „Analyse“ unterschiedlich nutzen. Ich schrieb: ...in irgendeiner Art und Weise...und erwähnte in nem weiteren Post „das Bauchhirn“.


    Ich mag das an der Stelle nicht weiter ausführen - das würde sich vom Thema zu weit entfernen. 🙏

    Hallo Monika, ich lese gerade diesen Thread und bemerke, dass ich Deine Aussage nicht verstehe.

    (Hervorhebung von mir)


    Skepsis und Zweifel sind Synonyme. In dem Moment, in dem Du hinsichtlich einer Sache skeptisch bist, hegst Du Zweifel daran.


    Oder wie meinst Du das?

    Kanns nicht mehr editieren, daher so: Das Ergebnis der Meditation ist kann Stille sein - die Abwesenheit von Gedanken - reines Gewahrsein.

    Ich habe bisher nichts gelesen oder gehört, was darauf hinweist, dass es nicht auch zum Buddhismus gehört, seine Gedanken,...zu analysieren. Im Gegenteil - wie kann man denn zwischen heilsam und unheilsam unterscheiden, wenn man nich in irgendeiner Art und Weise analysiert?

    @Deepa - ist Dir meine Antwort entgangen? Eine Frage an Erfahrene:) (9)

    Ich habe d. Post noch nicht gelesen. Habe dort weitergemacht, wo ich mit Schmu aufgehört hatte. Bin sporadisch hier - die Arbeit....🙏

    Ich sehe das mit dem Loslassen als eine Möglichkeit, allem, was sich zeigen möchte, eine Plattform zu bieten - beobachten ohne zu bewerten.


    Statt also an bestimmten Gedanken festzuhalten und sie immer wieder durchzukauen lässt man sie weiterziehen.


    Wer kennt es nicht?

    Da ist bereits etwas geschehen - man ärgert sich und ärgert sich, weil man die Situation immer wieder gleich durchspielt.

    Vielleicht kommen auch noch n paar Horrorszenarien dazu, wie sich das Geschehnis ungünstig auf die Zukunft auswirken könnte. Das ist leidfördernd.


    Menschen sind so oft in ihren Köpfen unterwegs - in der Vergangenheit, in der Zukunft - hängen Fantasien nach....sodass sie den Augenblick gar nicht wahrnehmen.


    Das Ergebnis der Meditation ist Stille - die Abwesenheit von Gedanken - reines Gewahrsein.


    So nenne ich es - mag sein, dass das nicht mit der buddhistischen Terminologie übereinstimmt.


    Ich habe bisher nichts gelesen oder gehört, was darauf hinweist, dass es nicht auch zum Buddhismus gehört, seine Gedanken,...zu analysieren.

    Im Gegenteil - wie kann man denn zwischen heilsam und unheilsam unterscheiden, wenn man nich in irgendeiner Art und Weise analysiert?


    Was war meine Absicht, als ich xy tat/unterließ? Weshalb habe ich xy getan?

    Welche Strategien gibt es, meine Bedürfnisse auf heilsame Art und Weise zu befriedigen? u.s.w.



    Dazu habe ich auch eine Frage: Nehmen wir an, dass in der Mediation etwas auftaucht. Man lässt es geschehen, weiterziehen = buddhistisch (wie ich Dich verstehe).


    Die Meditation ist vorbei. Das, was aufgetaucht ist, hat man ja nicht unbedingt vergessen.

    Wenn man es dann näher betrachtet, ist es (wie Du es bezeichnest) eine rein (?) westlich-psychologische Betrachtungsweise, ja?


    Hat Buddha nicht dazu angeregt, seinen Motivationen - Emotionen, Gefühlen, Gedanken auf den Grund zu gehen?


    Alles, was über die reine Beobachtung geht, ist un= buddhistische Strategie?

    Hallo Kate

    Im Moment ist es alles ein bisschen viel und ich würde mich über eure Perspektiven zu solchen Themen freuen. Wie geht ihr mit solchen Dingen gedanklich um?
    Ich bin sehr friedliebend und habe bisher versucht, diese Zustände als Möglichkeit zum Lernen anzusehen. Gibt es nicht dazu auch eine Geschichte von einem Mönch, der permanent beleidigt und angeschrien wird und auf Nachfrage nur meint, „ich bekomme kostenloses Training“?

    Mir fällt gerade nicht ein, wo ich das gelesen habe.
    ich merke z.B. auch, dass meine Fähigkeit zum Mitgefühl anderen gegenüber durch die Zustände im Moment sehr abstumpft.


    Ich freu mich über eure Antworten und danke für eure Zeit, jedem von euch 🙏💚

    Wenn ich die Möglichkeit habe zu handeln, handle ich - ich denke darüber nach, welche Handlungsoptionen ich habe und wäge ab; ansonsten denke ich zunehmend: Ist gerade so. Akzeptanz.


    Schau, dass Du erst einmal Dir mit ausreichend Mitgefühl begegnest. Wenn Du wieder im Gleichgewicht bist, kannst Du auch anderen Mitgefühl zukommen lassen.


    Es ist sehr wichtig, seine Gedanken zu beobachten - wie redest Du mit Dir?


    Die Geschichte, die Du ansprichst...mir kommt eine ähnliche in den Sinn:


    ″20 Sekunden Lektüre: Was kann man aus Beleidigungen lernen″ – Paulo Coelho | Gute Nachrichten

    Danke :)

    Es ist besteht ein Unterschied zwischen einem Kirschbaum (hat Zweige, trägt zuweilen Kirschen,...) und einer reinen Fiktion - einem erdachten Etwas, das rein in der Fantasie existiert.

    Natürlich gibt es diesen Unterschied. Nur man muss ihn genau bestimmen. Es gibt einen Kirschbaum und es gibt eine Vorstellung von einem Hasenhorn, um bei dem Beispiel zu bleiben. […]

    Meinen Aussagen gingen x andere voraus und und aus dem Kontext geht hervor, was ich meine.

    Ich nehme stark an, dass die Madhaymikas in Folge von Chandrakirti diesen Unterschied in ihren Diskussionen beachtet haben .... was hier nicht immer der Fall zu sein scheint.

    Mir scheint es so, dass zuweilen innerhalb einer Diskussion die Ebenen gewechselt werden.


    Es ist besteht ein Unterschied zwischen einem Kirschbaum (hat Zweige, trägt zuweilen Kirschen,...) und einer reinen Fiktion - einem erdachten Etwas, das rein in der Fantasie existiert.


    Das trifft auf einer Ebene zu. Fertsch. „Du kannst einen Kirschbaum kaufen: Guten Tag. Ich hätte gerne einen Kirschbaum.“ und erhältst u.U. einen - wenn auch nicht beim Bäcker :D


    Das sieht bei reinen Fantasiegebilden anders aus.


    „Guten Tag, ich hätte gerne einen Klützgö.“ :D


    Nun kann man die Ebene wechseln und sagen: Es gibt keinen Kirschbaum.

    Und Du musst in Vorfeld etwas - z.B. einen Kirschkern/Kirschbaum - gesehen/ertastet/...haben, sonst kannst Du auch kein Abbild davon entstehen lassen.

    :? ... und was ist mit Hasenhörnern, die man im Geist "entstehen" lassen kann? ;)

    Das ist etwas anderes: reine Fantasie.


    Möchtest Du tatsächlich ein Abbild von etwas haben, das es gibt - muss man dieses Etwas vorher gesehen/.../ haben ;)


    Selbstverständlich kann man sich auch iwas vorstellen und sagen: Das ist lila mit grünen Punkten. Daran hängt etwas kreisförmiges. Es ist gelb-braun gestreift.


    Ich nenne es Kirschbaum :D

    Und Du musst in Vorfeld etwas - z.B. einen Kirschkern/Kirschbaum - gesehen/ertastet/...haben, sonst kannst Du auch kein Abbild davon entstehen lassen.


    Die Unterschiede gibt es ganz praktisch aufgrund der Beschaffenheit eines Lebewesens. Hackt man einem Schwein (what ever) den Kopf ab, stirbt es. Ob ich das nun so benenne oder anders, spielt keine Rolle.



    Quote

    Und Pfirsiche können auch auf Kirschen wachsen.


    Ja, scheint so. Ebenso, wie der Mensch ein menschliches Ohr auf Mäusen züchten kann - hab ich zumindest mal gelesen.

    Eben. Die Welt und die Objekte darin sind nicht geistgemacht.

    Wir nehmen etwas wahr (Augen, Nase,...Verarbeitung der Sinnesteize...) und benennen es. Inwiefern das, was wir wahrnehmen, dem entspricht, was ist, steht auf nem anderen Blatt.


    Ich denke da an eine Fledermaus, die Frequenzen wahrnimmt, die wir nicht wahrnehmen und an Hunde, die Gerüche wahrnehmen, die wir nicht wahrnehmen.


    Das ist schon ein interessantes Thema 🙏

    Allein der Verstand erzeugt bedingtes Entstehen, weil er sich erklären muss wie etwas erscheint. Hilft aber nicht, weil es so etwas bedingte Abhängigkeit nicht gibt.

    hm, dann könnte aus dem Pfirsichkern jederzeit auch ein Kirschbaum wachsen? :? das ist nicht, was ich sehen kann.

    Was ist "Pfirsichkern", "Kirschbaum" anderes als Begriffe. Diese erzeugen bei mir Bilder und ich erkenne diese Dinge, ohne sie zu sehen. Ich hab den Verdacht, dass du die auch nicht wirklich gesehen hast als du sie geschrieben hast.

    Sie unterscheiden sich nicht nur von der Begrifflichkeit her und von den inneren Bildern, die sie erzeugen können.


    Die Begriffe sind menschengemacht - gleichzeitig gibt es Unterschiede die darüber hinausgehen. Nehmen wir mal den grünen Knollenblätterpilz und Champignons.


    Je nachdem, welchen der beiden Pilze Mensch isst, wird die Wirkung eine andere sein - ganz unabhängig davon, ob und wie er sie benennen kann.