Posts by Ellviral

    Hat schon mal jemand gesehen, dass dieses "Folklore feiern" genau das ist, was Gemeinschaft schafft. Das der Islam sowas nicht kennt ist eine Verblendung, das ist die einzige Religion die Schrift selbst zu etwas Göttlichem macht. Und in einer Synagoge gibt es das auch, die Heilige Torarolle, das heilige Buch.


    Nun stellt euch mal vor, das würde ein Ungläubiger, und das ist ein westlicher Buddhist der Buddhas erschafft, die von religiösen Symbolen befreit sind, würde an der Heiligen Schrift oder Heiligen Buch Verehrungen im Islam oder Judentum was "entheiligendes" machen wollen. Braucht man sich nicht vorstellen, haben die Atheisten und Missionare versucht und sind blutig gescheitert.


    Das macht die sogenannten "Aufklärung" so ekelhaft, glaubt sie doch, dass einzig glücklich machende ist der Atheismus, das zurück zur Natur der Dinge. Hab ich gemacht, den Weg habe ich hier im Forum sehr genau beschrieben, hin zur Natur der Dinge. Aber was hat es bewirkt? Es gibt ein Reich des Amitabha, es gibt einen Brahmahimmel, es gibt ein Paradies, es gibt das Nibbana und alles ist erreichbar.


    Sehr gut für mich, doch in dieser scheiß Welt der angeblichen Aufklärung kann ich das nicht leben, ohne als irgendwie bescheuert zu gelten, das Gleiche gilt übrigens auch für mich, der sich öffentlich auf die Natur der Dinge bezieht, die doch angeblich das einzig Wahre ist, Atheismus.


    In diesem Forum sollte man sich mal entscheiden, ob es für Buddhismus ist, mit aller seiner "Folklore" oder für den Atheismus, der sich ganz und gar auf die Lehre des Buddha bezieht, der den Buddhismus ermöglicht, aber nicht schaffen wollte.


    Das Erste würde bedeuten, dass man sich nicht eitel erhebt über die auch Glaubenden und sich nicht verachtend verhält gegenüber denen, die die Natur der Dinge mehr beachten als den Glauben.

    Denn Beide sind nicht ungläubig. Sie setzen als Menschen nur andere Prioritäten in dem, was sie gerade Jetzt erleben.


    Ursache/Wirkung ist nicht mehr alles nur eine Hälfte und sicher nicht der letzte Stand der Welt.


    PS Hendrik Nabelschau betreiben nur Atheisten, die glauben die Weisheit der Natur mit Löffeln gefressen zu haben und jeden Glauben an etwas, das die Natur des Menschen durchdringt, von dem Buddha so hervorragen berichtet, nur ein Grinsen übrig haben.

    Beim Beten des Rosenkranzes organisiert sich Atem und Geist ganz automatisch. Woher kommt eigentlich der Brustton der Überzeugung, dass Meditation von Buddhisten oder Buddha erfunden wurde? Ohne Meditation ist Hinwendung zu Gott oder Buddha oder Selbstnatur nicht möglich. Naja ist wohl wieder so eine Etikettendiskussion.

    Aus dem Osten kommt nur das Licht der aufgehenden Sonne.

    Die aber kulturspezifisch, eben asiatisch, vorliegen. Was spricht dagegen, diese Symbolik (Alter, Vertiefung etc.) neu, westlich-zeitgemäß, zu deuten?

    Da spricht dagegen, dass die Buddhisten die sich in den Buddha des Östlichen verfangen haben, erkennen müssen, das sie im Herzen keine Buddhisten dieser Art sind. Eben, weil sie die Symbolik des Westens verinnerlicht haben, lange bevor sie intellektuell denken konnten und nun gegen jede Form des Zersetzens ihres darauf aufgesetzten Glaubens, angehen.

    Es ist das nicht erkennen wollen das sie niemals Buddhisten im Sinn eines östlichen Buddhas werden können.

    "Stell dich auf ellenhohe Socken,

    setz dir Perücken auf mit Myriaden Locken,

    du bleibst doch immer was du bist."

    Die Methode von Culadasa habe ich aufgegeben. Das von dir beschriebene war auch mein Problem. Doch sie hat mir meine Intuition bestätigt, dass ich mich nicht auf den Atem konzentrieren darf, das bringt mich in eine Welt, die nicht wirklich ist.

    Mein Weg war hilfreicher: Der Atem ist ein fremder Körper, den ich aufnehme und abgebe. Ein Atem Konzentrieren oder festhaltend beobachten wollen, führt letztlich zum Ersticken. Wie ein nicht Abgeben von Dingen einen Messie erzeugt, der sich in seinem Zimmer nicht mehr bewegen kann.

    Ein Stromeintritt ist eben ein Schritt zur Überwindung von Dukkha, und zwar der nicht mehr an den Weltlichen Dingen, Objekte, als mein, Ich, Selbst zu hängen. Nach dem Stromeintritt bleiben das Hängen an den eigenen Geistesobjekten übrig, die mit dem achtfachen Weg erkannt werden müssen.


    Dabei wird auch das geistige hängen, als Mein, Ich, Selbst an den Geistesobjekten erkannt, das ein Raustreten aus dem Strom bewirken kann. Aber, wenn jemand schon im Sotapanna war, fällt ihm das auf und er kann schneller wieder eintreten, durch Loslassen des Festhalten an den eigenen Geistesobjekten. So werden die übrigen sieben Fesseln gelöst. Sotapanna bedeutet nur das erkannte, erfahrene lösen der ersten drei Fesseln. Erleuchtung nicht Befreiung.

    Jemand der Sotapanna erreicht hat, hat den Antrieb sich von allen Häusern zu lösen, Geisteshäusern, Gemeinschaftshäuser und so lebt er Hauslos in den Häusern.

    Hier noch eine letzte Frage (versprochen xD) :

    Also das Atem beobachten klappt gefühlt ziemlich gut, nur bin ich mir immer unsicher was man am besten mit seiner Aufmerksamkeit/Achtsamkeit in den Atempausen macht?

    Klar, man nimmt die Pausen zwischen Ein-und Ausatmung wahr, aber auf was könnte man sich hier konzentrieren? Es gibt ja in diesen Phasen keinen Atem mehr, dem man folgen kann...

    Wenn du nach sowas suchst, beobachtest du tatsächlich den Atem.

    Du sollst ihn betrachten, wie du ein Bild betrachtest.

    Beim Atem betrachten erscheint nicht nur der Atem, es erscheint dein ganzes sein, betrachte den ganzen Körper, deine Gefühle, deinen Geist, deine Geistesobjekte. Du wirst feststellen, dass es da nichts mehr zu beobachten gibt, weder beim Ein- noch Ausatmen, oder in den #Pausen#.


    buddhaland.de/forum/thread/?postID=577317#post577317

    Natürlich, aber die Frage ist ob man diese benötigt. Du klebst hier einfach das Label „westlich“ oben drauf und erschaffst damit eine Trennung die es nicht benötigt. Die Bezeichnung "im Zen" hat hier einen identifizierenden Charakter für den jeweiligen Kontext - wobei auch das häufig noch viel zu weit gefasst ist. Im "westlichen Buddhismus" hast du aber etwas das so breit gefächert ist, dass es schlichtweg sinnlos ist, wenn man von Details spricht. Im westlichen Buddhismus gibt es Menschen die an Wiedergeburt glauben. Welche, die Buddha wie eine Gottheit verehren. Manche haben die japanische Kultur versucht in sich aufzusaugen. Andere übertragen was sie aus der tibetischen Tradition gelernt haben in ihre persönlichen Kulturellen Wurzeln. Was davon ist jetzt "westlicher Buddhismus"?

    Würdest du den Artikel unter "Hier schau mal ein paar Ansätze für eine Buddhafigur einer zeitgenösisschen Künsterlin" nennen, wäre es ein schöner Artikel. So ist es komisch, denn es wird durch die Wortwahl eine künstliche, unnötige Grenze gezogen die schwammig und ohne Aussage bleibt.

    Wenn dir „westlich“ zu aufgeklebt ist, dann mach doch eine Windrose drauf. Aber ist das dann noch Buddha, wenn er alle Richtung in sich hat? Wird nicht Buddha entwürdigt, wenn er eine Richtung trägt außer die des östlichen Buddha?

    Der von mir favorisierte „Buddha“ zeigt eben keinen Buddha.

    Das ist eine menschliche Darstellung, die in allen Kulturen als der meditierende Mensch Gültigkeit hat, also in allen Kulturen. Von den Uramerikanischen bis zu den Australischen. Alle weit vor der Einteilung in irgendwelche Richtungen als intellektuelle Erscheinungen.

    Zrebna Das von mir genannte Buch ist nicht so geschrieben, dass es eine Leitlinie bildet für mein eigentliches Leben in der Zeit. Das „weltliche“ Leben ist eben nicht mit „zeitfreien“ Lehr-Texten zu bewältigen, genauso wenig wie es dir hilft, mit zeitlichen, selbst erfahrenen persönlichen Lehren von mir, dein Leben zu leben.

    Die Zeitlosen Lehren helfen, aber uns beiden uns zu orientieren, wenn wir sie durchscheinen lassen in unser persönliches Leben.


    Mein Wissen ist, dass weder die absoluten Wahrheiten der zeitlosen Lehren, noch die persönlichen in meiner Zeit (meinem Leben) persönlich gemachten relativen Wahrheiten, in ihren Wirkungen übertragbar sind.


    Zen mäßig ausgedrückt: Was fragst Du mich, es geht um dich und nur um dich.

    Noch deutlicher: Du machst doch sowieso nur deinen Mist, ich kümmere mich um meinen.


    Buddha mag ein guter Ratgeber sein, doch was hilft mir das in meinem Leben? Davon hat der Kerl keine Ahnung.

    Absolute Wahrheiten haben keine Zeit mehr, zum Leben erwecken kann ich sie zeitlich machen mit meinem Handeln, dann sind sie aber relative Wahrheiten.


    Relative Wahrheiten sind subjektiv, absolute Wahrheiten sind weder subjektiv noch objektiv. Diskutieren kann ich nur über meine relativen Wahrheiten, aber sicher nicht mit Menschen, die glauben, dass die absoluten Wahrheiten gelebt werden müssen, nicht nur sollten, als absolut unumstößlich wahr.


    Absolute Wahrheiten sind nicht diskutierbar, relative Wahrheiten sind nur Meinungen.

    So? Den finde ich wirklich gelungen.


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    Diesen „westlichen Buddha“ haben sich aber leider Menschen aus Thailand schon ausgedacht. Das zeigt aber, dass die Idee eines „westlichen Buddha“ eine Sackgasse ist, weil der Buddhismus Menschen zum Thema hat und nicht westliche Menschen oder östliche Menschen.

    So erkenne ich „Buddha“, so fühle ich mich verbunden mit Ihm. Der von allem Flitterkram Befreite.

    Buddha und Mensch ohne unterscheiden zu können, was denn nun dargestellt wird oder was ich denn nun erkenne oder erkennen will, ein Prüfstein meiner Vorstellungen. Seh ich Buddha oder Mensch oder Mensch "Buddha". Will ich Buddhist sein oder ein buddhistischer Mensch.

    Andererseits ist das auch nur ein Ideenlauf, der mir bestätigt, dass ich ein Individuum bin, mit der Universalität, Buddha oder nicht ist nicht mehr relevant.

    Man kann sich gar nicht genug empören über diesen Sumpf!

    Darauf trink ich einen!!

    Es ist doch gut, dass da Leute aus der Karma Kagyü Richtung da gegen die Misstände in ihrer Gruppe engagieren und aIf der Website liest man ja, dass sie sich entschlossen haben da möglichst sachlich und nüchtern aber gleichzeitig freundlich Aufklärung zu suchen. Auf eine Sprache der Empörung der Anklage und der Verachtung verzichten sie da bewußt.


    Ich finde es schade dass dann statt dieses Anliegen zu unterstützten das dazu führt dass man die ganze Gemeinschaft als einen Sumpf sieht und man sogar die Akteure versucht aus ihrer Anonymität zu reißen. Das ist doch eher kontraproduktiv.

    Solange das Kind keinen Namen hat ist die ganze Sippe Schuldig!

    Das ist einfach so geschrieben in einfacher Sprachen, nichts für Künstler oder Kunstliebhaber.

    Bücher schaden nur, wenn ich nicht zuhören kann und so den Inhalt andauernd mit meinen Vorstellungen mische, anstatt andere entstehen zu lassen.

    Bücher schaden, wenn ich eines weiter lese, obwohl mein erster Eindruck nur Langeweile ist, wenn es mich ärgert, lohnt es sich auf jeden Fall weiterzulesen.

    Ein Erzähler, der mich langweilt, hat keine Chance. Einer, der mir Freude macht oder mich aufregt, ist gut.

    Es wird hier vollkommen vergessen, dass es um das sinnliche Gefühl geht, das, wenn es erloschen ist, Nibbana genannt wird.

    Da wir hier im Theravada-Bereich sind, ist die falsch. Das sinnliche Gefühl erlischt bereits in den Vertiefungen. Die Vertiefungen gehören nicht zur sinnlichen Existenz, sondern zur form- oder formlosen Existenz.

    Theravada geht also davon aus, dass Nibbana erst erreicht ist, wenn die Skandha verlöschen, also mit dem Zerfallen. Das ist mir aber doch reichlich gegen die Lehre des Buddha. Es gibt keine formlose Existenz, es gibt allerdings ein formloses Existieren in der Form des fühlenden Wesens, aber niemals getrennt von diesem. Vielleicht auch nur dein Theravada.

    Igor07 Nein es gibt keine andere Option als die, keine Worte zu verwenden.

    Aber mal ehrlich, welcher Mensch und sei er auch noch so heilig, kann sein Menschsein verleugnen oder sogar unterdrücken? Das ist doch Leiden. Dann lieber von anderen Menschen missverstanden werden. Das ist nicht so schlimm, wie nichts sagen zu wollen, weil man weiß oder glaubt nicht verstanden zu werden. :grinsen: nur eine Ansicht eines Narren.

    Ich habe nur sehr wenig von J.K gelesen und das reichte mir, warum sollte ich mir mehr antun, wenn er schon alles in diesem wenigen gesagt hat.

    Es wird hier vollkommen vergessen, dass es um das sinnliche Gefühl geht, das, wenn es erloschen ist, Nibbana genannt wird.


    Quote

    »Wie kann denn, o Bruder, ein Glück dort bestehen, wo es keine Gefühle mehr gibt?«

    -»Darin, o Bruder, besteht ja gerade das Glück, daß es dort keine Gefühle mehr gibt.

    Glück ist hier eben kein Gefühl mehr, weil es frei ist von Gefühl. Der Begriff „Glück“ ist nur ein Platzhalter, denn irgendwie muss es ja benannt werden: dieses Gefühl ohne Gefühl. Nibbana ist eben Nibbana und auch hier ist der Begriff auch nur ein Hauch ohne Luft.


    Nibbana hat auch nichts mit Bewusstseinsstrom zu tun, denn das Glück ohne Gefühl hat kein Bewusstsein, denn wenn es bewusst wäre, ist es Gefühl.

    Das Buch, das mich immer wieder auf den Zen Weg gebracht hat, wenn ich mich mal wieder in dem Gestrüpp dieser hilfreichen Bücher verfangen habe, ist und bleibt: https://www.amazon.de/Ohne-Wor…Geschichten/dp/3502645027


    Kein Firlefanz oder bedeutungsschwangeres Gerede, einfach nur die Geschichten.

    Beim einfach nur wieder lesen kommen die Gedanken wieder in Ordnung und wenn ich die Geschichten nicht selbst Bedeute haben sie immer das Gestrüpp beseitigt. Einen, den Weg, gezeigt, gesäumt und eben immer wieder teilweise verwachsen durch das Gestrüpp meiner Gedankenobjekte.

    Denn letztlich geht es ja beim Zen u.a. darum loslassen zu lernen, und vor allem auch eben sich selbst (also den Ich-Bezug) - sich selbst "vergessen".

    Wer sich selbst vergessen will, braucht kein Zen.

    Zen ist der Weg zu einem Ichsein in dem Selbstsein der eigenen Natur.

    Erkennen, dass es die eigene Natur ist, die Ichsein hervorbringt und nicht Ichsein die eigene Natur.

    Beides muss ausgeglichen sein, dann gibt es weder einen Weg noch Gestrüpp, noch Leere oder Fülle.

    Wer jetzt fragt, was bleibt, hat schon die Grube gefunden, in der er festsitzt, ohne diese zu erkennen.

    Eine Zitrone kann man sehen, riechen. schmecken und tasten. Ganz unabhängig von Glauben können viele Individuen ein und dieselbse Zitrone sehen, riechen. schmecken und tasten. Für was sollte also die Zitrone das klassische Beispiel im Kontext der buddhistischen Doktrin sein? Nichts, wovon es in der buddhistischen Doktrin geht, ist auf die gleiche Weise unabhängig von Glauben sinnlich wahrnehmbar.

    Das ist wohl der Kern des Missverständnisses. Die Zitrone ist auch nur eine Zitrone, wenn sie als Zitrone erkannt wird. Aber riechen, schmecken, tasten, sehen, denken lässt sich das Ding in meiner Hand erfahren, ganz ohne Begriffe.

    Mit der buddhistischen Doktrin geht das nicht, denn die habe ich nur virtuell im Kopf und da verwirrt es, wenn sie mit einer echten Zitrone verglichen wird.

    „Zitrone“ ist ein Begriff, wenn ich diesen Begriff mit dem echten Objekt vergleiche wird wohl das Objekt gewinnen und die Doktrin immer unangemessen sein.

    Buddha selbst sagt, dass seine Lehre an der Wirklichkeit der Objekte geprüft werden muss, von jedem, der der Lehre folgt, erwartet er damit, dass er seine eigenen Lehren entwickelt, die müssen nicht gleich der Lehre des Buddha sein. Die sowieso nie eine Zitrone war, also nie ein Objekt.

    Das echt schwierige ist das zu erkennen, was überhaupt der Grundstein der Lehre des Buddha ist.

    Das ist mit einer Zitrone dem Objekt zu vergleichen und da sind „Zitrone“/Begriff gleich mit der Wirklichkeit des Objektes. Frei von jeder Form eines Glaubens. Stinklangweilig und selbst-verständlich.

    Es wird immer nur Glauben diskutiert.

    Der Buddhismus geht von einem Geisteskontinuum aus, das sich ständig wandelt, entsprechend der Ursachen und Umstände. Es ist kein fester Kern, aber es hat auch zugleich weder Anfang noch Ende. Es ist auch nicht in mir. Im Gegenteil: alles, was für mich ist, Körper, Welt, Gefühle, Gedanken (inkl. Ichgefühl und Bewusstsein) ist Teil des Geisteskontinuums.

    Dein Buddhismus. Meiner nicht. Eröffne doch nicht gleich eine dogmatische Ausernandersetzung.

    Merkwürdig ist, dass du die Gelegenheit sofort nutzt für Vorwürfe, anstatt klarzustellen, dass Thorsten Hallscheidt nur ein Wort falsch gewählt hat: Buddha statt Buddhismus.

    Nun kann dein Buddhismus sein, was er will, wie jeder andere auch, wenn ihm diese Grundlage des Buddha entzogen wird, ist es tatsächlich nur noch Buddhismus.

    Quote

    Der Buddhismus Buddha geht von einem Geisteskontinuum aus, das sich ständig wandelt, entsprechend der Ursachen und Umstände. Es ist kein fester Kern, aber es hat auch zugleich weder Anfang noch Ende. Es ist auch nicht in mir. Im Gegenteil: alles, was für mich ist, Körper, Welt, Gefühle, Gedanken (inkl. Ichgefühl und Bewusstsein) ist Teil des Geisteskontinuums.

    Das ist kein Dogma, sondern Tatsachen, die jeder erkennen kann.


    Nur Buddhisten machen da ein Dogma (verbindliche, normative Glaubensaussage) draus, um sich weiterhin wohlfühlen zu können, Glaubensaussagen sind ungefährlich für ein Ego.


    Das wäre Notwendig, Dukkha vernichtend, wenn die Buddhisten Buddhismus neu denken würden, mit den von Buddha erkannten Tatsachen als Grundlage. Glaubenssysteme haben auch dann noch Bestand, doch ein Buddhist wüsste, dass er Glauben vertritt, aber mit den Tatsachen des Buddha als Grundlage, weiß er immer, dass es Dogma ist, das nicht den Tatsachen entspricht.

    Das ist nur der Teil mit den 16 Übungen. Das fast Ganze MN 118 werde ich in "Ansichten eines Narren" posten. Braucht noch ein bisschen Zeit.

    suttacentral.net

    Majjhima Nikāya 118.

    Mindfulness of Breathing


    "Und wie, Bhikkhus, wird die Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und kultiviert, so dass sie großen Gewinn und großen Nutzen bringt?

    ## Beginn der Übung durch die Betrachtung seines ganzen Sein als nicht mein Sein, eifrig, voll bewusst und achtsam, zu üben, um Begehrlichkeit, Ablehnungen, Sorgen, Ängste, um die Welt ablegen zu können. Das bewirkten diese 16 Übungen. ##


    "Hier setzt sich ein Bhikkhu, der in den Wald oder an die Wurzel eines Baumes oder in eine leere Hütte gegangen ist, hin; er hat seine Beine über Kreuz gefaltet (stabile Sitzhaltung), seinen Körper aufgerichtet und die Achtsamkeit VOR/UM sich aufgerichtet, immer achtsam atmet er ein, achtsam atmet er aus.


    1 "Lang einatmend, erkennt er: 'Ich atme lang ein'; oder lang ausatmend, erkennt er: 'Ich atme lang aus.'

    2 Atmet er kurz ein, erkennt er: 'Ich atme kurz ein'; oder atmet er kurz aus, erkennt er: 'Ich atme kurz aus.'

    3 So trainiert er: Ich werde einatmen, indem ich den ganzen Körper DES Atems erfahre"; er übt so: Ich werde ausatmen und den ganzen Körper DES Atems erfahren. (Atemkörper wird als vor/um dem Körper erkannt, als Atemkörper, Luftkörper.)

    4 So übt er: 'Ich werde einatmen und die Gestaltungen dieses Körpers beruhigen'; er übt so: 'Ich werde ausatmen und die Gestaltungen dieses Körpers beruhigen.'

    5 "Er übt so: Ich werde einatmen, indem ich Freude erlebe"; er trainiert so: 'Ich werde ausatmen, indem ich Freude erlebe.'

    6 So übt er: 'Ich werde einatmen, indem ich Wohlgefühl erlebe'; er trainiert so: Ich werde ausatmen, indem ich Wohlgefühl erlebe.

    7 So übt er: 'Ich werde einatmen, indem ich meine geistigen Vorstellungen erlebe'; er trainiert so: 'Ich werde ausatmen, indem ich meine geistigen Vorstellungen erlebe.

    8 So übt er: 'Ich werde meine geistigen Vorstellungen beruhigend einatmen'; er trainiert so: 'Ich werde meine geistigen Vorstellungen beruhigend ausatmen.'

    9 "Er übt so: Ich werde einatmen, indem ich diesen Geist erlebe"; er trainiert so: 'Ich werde ausatmen, indem ich diesen Geist erlebe.'

    10 So übt er: 'Ich werde diesen Geist erfreuend einatmen'; er übt so: 'Ich werde diesen Geist erfreuend ausatmen.'

    11 So übt er: 'Ich werde diesen Geist konzentrierend einatmen'; er übt so: Ich werde ausatmen und diesen Geist konzentrieren.

    12 So übt er: 'Ich werde diesen Geist befreiend einatmen'; er übt so: 'Ich werde diesen Geist befreiend ausatmen.'


    ## Hier beginnt die Übung, damit das Spirituelle, Geistige, die Gedankenwelten dieses Wesens seine Begehrlichkeit, Ablehnungen, Sorgen, Ängste, um die Welt ablegen kann. Das ist nun erst möglich, nachdem durch die Übungen (1-12) das natürliche Wesen erscheinen kann. Die 12 Übungen sollten ohne Nachdenken, Anleiten und Erreichen sein oder von diesem befreit werden. ##


    ## Betrachtungen des Daseins hier ist erst Bedenken, Nachdenken Kontemplieren nötig. ##

    13 "Er trainiert so: 'Ich werde einatmen und die Unbeständigkeit betrachtend bedenken'; er trainiert so: 'Ich werde ausatmen, indem ich die Unbeständigkeit betrachtend bedenke. '

    14 Er übt so: 'Ich werde einatmen, indem ich das Vergängliche betrachtend bedenken'; er trainiert so: 'Ich werde ausatmen, indem ich über das Vergängliche betrachtend nachdenke.'

    15 Er übt so: 'Ich werde einatmen, indem ich das Erlöschen betrachtend bedenke'; er trainiert so: 'Ich werde ausatmen, indem ich über das Erlöschen betrachtend nachdenke.'

    16 Er übt so: 'Ich werde kontemplierendes Loslassen einatmen'; er trainiert so: 'Ich werde kontemplierenden Verzicht ausatmen. '


    "Bhikkhus, so wird die Achtsamkeit des Atmens entwickelt und kultiviert, sodass sie von großer Frucht und großem Nutzen ist.

    Die Verwirklichung der vier Grundlagen der Achtsamkeit

    Das ist auch mein Weg und mein Erkennen, „bleibt nur ein atomistisches Selbst zurück“, nur bleibt es nicht zurück, sondern nimmt seine ureigene Position ein, Mitte.

    Nur dann, wenn das geschehen ist, kann „Dieses“ erkennen in allem anderen, ob meine Person, die Vorstellungen, die Welt, als ist nicht mein, nicht mein Ich und nicht mein Selbst. Weil das „leere“ Selbst das Selbst ist, Mitte ist.

    Der Kreislauf aus Samsara kann nur gelingen, wenn genau das geschehen ist.


    Für mich ist klar das Chögyam Trungpa verunsichert wird. Die Überwindung der Selbstzentriertheit ist das Ereignis, das Selbst Mitte ist.

    Wenn Selbst Mitte ist, kann es Egoistische Verhaltensweisen nicht mehr lange geben. Alles ist erreichbar, wenn erkannt wird, dass alles Erreichte eben nicht Mein, nicht mein Ich, nicht mein Selbst ist.

    Alles Erreichte ist unser, unser aller Selbst, das in jedem von uns Mitte ist.

    Nur solange der Weg nicht gegangen ist bis zum „leeren“ Selbst bleibt alles egoistisch und verblendet Mein, Ich, Selbst.

    Übrigens, auch die „strenggläubigen“ Theravada Mönche kennen sich durchaus mit Sex aus. In Thailand zB bist du Mönch, solange du die Robe trägst, sonst nicht. Also gibt es eine Zeremonie zum Ablegen der Robe, dann geht es für einige Zeit wieder ins pralle Leben mit Sex, Drugs and Rock n Roll und wenn alles wieder im Lot ist, geht man zurück ins Kloster und wird wieder Mönch. Der Zölibat im Buddhismus ist eine spirituelle/energetische Übung, keine Kasteiung und schon gar nicht auf Lebenszeit.

    Das ist eine sehr gute Idee, aber die Umsetzung ist in Deutschland schwierig.

    Man muss sich mal vorstellen, wie der Lebenslauf dann aussieht, wenn man sich irgendwo bewirbt .... also das ist nicht hilfreich hier.

    Ja in Deutschland usw. ist das schwierig. Hier führt ja ein Fremdgehen durch einen Kuss schon in eine Ehekrise.

    In Thailand scheint es so zu sein, dass man dort versteht, dass „Mönch“ sein seine Zeit hat und Mensch sein seine Zeit hat.

    Hier darf keiner seine aufgezwungene Rolle verlassen, alles ist festgetackert oder führt in die Katastrophe.

    Hallo Mabli


    Das achtbändige Werk "Die Lehrreden des Buddha" ist nur in begrenzter Auflage erschienen. Es war quasi der Abschluß der Zeitschrift "Wissen und Wandel" und bei deren Einstellung wurde es an langjährige Mitglieder des Seminars und Bezieher dieser Zeitschrift abgegeben. Man kann es ohne Übertreibung als den krönenden Abschluß des Lebenswerks von Paul Debes bezeichnen. Ich vermute, daß auf Grund des beträchtlichen materiellen Aufwandes und der begrenzten finanziellen Mittel, keine größere Auflage möglich war. Sowohl das Seminar, als auch die Zeitschrift wurden meines Wissens ausschließlich aus Spendenmitteln finanziert, es gab niemals Pflichtbeiträge, bzw. Preise.

    Ich weiß nicht, ob die zweibändige Ausgabe von "Die Meisterung der Existenz durch die Lehre des Buddha" noch erhältlich ist. Falls Dich die Lektüre der "Lehrreden des Buddha" anspricht, wäre es vielleicht eine Überlegung wert, die "Meisterung..." (falls noch möglich) zu erwerben - die tel. Verbindung ist ja angegeben. Für den Einstieg kann ich es jedenfalls nur empfehlen.

    Da ist alles über die Lehrreden der Buddha zu bekommen. Muss man nur ein bissel Scrollen.


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