Beiträge von Ellviral

    Zitat

    haben alle Handlungen, also Sprache,Taten und vor allem auch Denken und

    deren Kombinationen heilsame oder unheilsame
    Auswirkungen, welche
    Motivation für zukünftige Handlungen sind.

    Wenn man das buddhistische raus nimmt ist es nicht mehr Streitpunkt sondern wahr. Welche Handlungen ausgeführt werden ist der Verbindung und Festigung der Tugenden/Sila geschuldet.

    Soweit ich Buddha verstanden habe müssen alle Leidenschaften los-gelassen werden, alles Festhalten an was auch immer muss losgelassen werden. Wirklich alles, vollkommen alles, auch Buddha, alle Götter, alle Paradiese und Höllen, alle Vorstellungen, allen Besitz auch der Körper, ja sogar das Universum und auch das was hinter dem Universum zu sein scheint. Das ist das darüber hinaus gehen über die 8, Vertiefung in Nibbana, das ist der Weg des Buddha, ein Befreiter zu werden schon in diesem, mit diesem Leben, durch dieses Leben. Dauerhaft sitzen ist kontraproduktiv, weil man da nicht loslässt sondern Vertiefungen übt, um nach dem Sitzen handeln, lebend, erlebend, loslassen übt.

    Wie ist Egoshooten aur persönlicher buddhistischer Sicht einzuschätzen.

    Das kommt darauf an: folgt man der Buddha-Lehre, dann haben alle Handlungen, also Sprache, Taten und vor allem auch Denken und deren Kombinationen heilsame oder unheilsame Auswirkungen, welche Motivation für zukünftige Handlungen sind.

    Bei mir hat es die Wirkung gehabt das ich sehr zurückhaltend mit meinen Aggressionen wurde. Denn das was ich das spielte wollte ich unter gar keinen Umständen Mitlebewesen antun.

    Da hab ich ganz andere Einsichten. Das Körperliche, die Wahrnehmung, das Gefühl, die Gestaltungen, das Bewusstsein das nach Erfahrungen sucht, sind Teile des fühlenden Wesens, aller fühlenden Wesen und bei allen fühlenden Wesen.


    Zitat

    Wenn er Folgendes sagen würde: ‘DIE Gefühle sind nicht mein Selbst, noch ist mein Selbst frei von Gefühlen. Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen’, dem soll man Folgendes sagen: ‘Wenn die Gefühle ganz und gar, vollkommen, restlos aufhören würden, wenn alle Gefühle nicht da sein würden, wenn alle Gefühle aufhören, könnte dann der Gedanke sein: ‘Das bin ich’?“—„Nein, das nicht, Verehrungswürdiger.“—„Daher ist es nicht schlüssig, dieses so anzusehen: ‘Die Gefühle sind nicht mein Selbst, noch ist mein Selbst frei von Gefühlen. Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen. ’

    Das ist der vorher gesagte Abschnitt. Mir war meine Erkenntnis wichtig darum hab ich ihn noch nicht gepostet. Bei den Mönchen spricht er von Gefühl, hier vom in Anspruch nehmen der Gefühle, Gefühlen. Die Wortwahl des Buddha machte es so schwer zu verstehen was der den überhaupt sagt, bis ich genau zugehört habe und erkannte das ich die Gefühle mit dem Gefühl (Khandha) gleich gesetzte habe.


    Zitat

    Wenn er Folgendes sagen würde: ‘DIE Gefühle sind nicht mein Selbst, noch ist mein Selbst frei von Gefühlen. Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen’, dem soll man Folgendes sagen: ‘Wenn die Gefühle ganz und gar, vollkommen, restlos aufhören würden, wenn alle Gefühle nicht da sein würden, wenn alle Gefühle aufhören, könnte dann der Gedanke sein: ‘Das bin ich’?“—„Nein, das nicht, Verehrungswürdiger.“—„Daher ist es nicht schlüssig, dieses so anzusehen: ‘Die Gefühle sind nicht mein Selbst, noch ist mein Selbst frei von Gefühlen. Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen. ’


    (Das ist eine später erstellte Version des Geposteten.)


    Wenn ein Mönch das Gefühl (khandha) nicht als sein Selbst ansieht, noch sein Selbst frei vom Gefühl (khandha) ansieht, noch sein Selbst so ansieht: ‘Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen. ’ (Da das Selbst aus Gefühl bedingt entsteht kann das Selbst nicht fühlen. Es kann nur meinen das es fühlen.), wenn er es so ansieht, dann wird er in der Welt nichts ergreifen. Wenn er nichts ergreift, bangt er um nichts. Nicht bangend erlöst er sich selbst und weiß: ‚Vernichtet ist die Geburt, vollbracht der Reinheitswandel, das zu Tuende getan, nichts ist mehr nach diesem. ’


    Hier ist das Zersprengen geschehen. Das Problem ist tatsächlich das sich weigern Gefühl (Khandha) und Gefühle zu trennen. Gefühle sind Ich bedingt, Gefühl ist fühlendes Wesen mit Khandha bedingt und Selbst ist Gefühl (Khandha) bedingt. Dieses bedingte Selbst ergreift dann sein Wahrnehmen und seine Gestaltungen (Vorstellungen) um ein Ich bin zu bilden, das Selbst, das seine Gefühle erzeugt und überzeugt ist das Gefühl der Khandha eben nur Khandha ist das er ergreifen kann wie er will. Darauf weist Buddha fast immer hin, auf das Ergreifen von Teilen der Khandha. Ohne zu merken das das Selbst seine eigenen Khandha ein-gebildet hat um sich als autonom vom körperlichen erkennen zu können. Da entsteht dann die Illusion der Seele. Das Selbst muss überzeugt sein eine autonome Entität zu sein um ein Ego zu schaffen ein Selbst das darauf bedacht ist sich zu behaupten gegenüber anderen Selbst die Ego sind. z.B. Mutter, Eltern, Geschwister.

    SuttaCentral


    Zitat

    Wenn, Ānanda, ein Mönch das Gefühl nicht als sein Selbst ansieht, noch sein Selbst als frei von Gefühlen ansieht, noch sein Selbst so ansieht: ‘Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen’, wenn er es so ansieht, dann wird er in der Welt nichts ergreifen.

    Könnte man es so sehen, dass da verschiedene Modi der Aneigung, zurückgewiesen werden:

    • Identität: Das Gefühl ist mein Selbst.
    • Objekt: Gefühl ist ein vom Selbst getrenntes Objekt.
    • Verb: Gefühl ist ein Handeln des Selbstes.

    Indem es als Verb, Objekt, Teil dem Selbst zugegliedert wird, wird es als Teil der Ordnung verwendbar. Sonst bleibt es amorph.

    Identität ist wirklich genau die Blendung. Genau das führt zum Selbst, das sich Identifizieren mir Gefühl. Seine Identität als Gefühl bezeichnen damit fängt Ich bin an. Das ist wohl bei allen fühlenden Wesen so, aber da bleibt das Selbst auch das Gefühl weil das das überleben mit fühlen, Empathie, so erfolgreich macht. Beim Menschen wird das aber: Ich bin und darum bin ich erstmal mir gegenüber empathisch. Das Einheitliche Gefühl wird zu einem ich orientiertem und muss, weil das falsch, schlechtes Gewissen Unwohlsein, erkannt wird so betrachtet werden.


    Objekt Ja das Selbst identifiziert sich mit dem Gefühl und trennt es gleichzeitig von seinem Selbst. Macht Gefühl zu einem Objekt um überhaupt Wahrnehmen und Gestaltungen ergreifen zu können. Das Selbst glaubt Gefühl ist nicht sein Selbst aber mein Selbst Ist Wahrnehmen und Gestalten.


    Verb Das ist jetzt gut, aber so ist es meine Gefühle sind nicht meine Gefühle ich bin nur sentimental, emotional wenn ich nicht erdenke gibt es auch keine Gefühle. Das Handeln des Körperlichen das Wahrnimmt und dadurch Gefühle erzeugt wird als Unterbewusstes Ich bezeichnet das irgendwie die Gefühle die ich habe stört. Ich bin doch kein Tier das sich von seinen "Instinkten" beeinflussen lässt, was weiß der Instinkt schon von den Sila oder den Geboten die ich Wortgenau einzuhalten habe?


    Es geht auch hier um das Ergreifen, sich identifizieren mit. Hier hat Buddha das erste Identifizieren mit: Gefühl klargelegt. Damit fängt Ich bin beim Menschen an, mit diesem ersten ergreifen von Gefühl sein. Damit bildet sich IchBin und dieses kann dann die Wahrnehmung und die eigenen Gestaltungen ergreifen, sein eigenes Wahrnehmen von Benennungen und DAS Gefühl zu einem Objekt machen und behaupten das das nur eben Gefühl ist. Um zu vergessen das das sein Schöpfer ist. Und auch deine Idee zum Verb passt da gut rein denn wir glauben mit Gefühl zu handel doch handeln wir meist mit unserm Gefühl für ein Situation und glauben sogar das unser Bauchgefühl DAS Gefühl ist, wenden es aber nur an wenn es uns passt.


    Das ist Buddhas Weg: Die Khandha wieder in Ihrem Sein zu erkennen, sie vom Ergreifen zu befreien, das Selbst als Selbst zu erkennen unabdingbar wichtig für die Handlungen als Mensch. Das Selbst davon abzuhalten die Khandha zu ergreifen ohne das es zerfällt. Denn eines ist sicher, nach dem Befreien bleibt ein, Irgendein, Selbst erhalten und das erkennt sich selbst als nicht mein Selbst, isoliert sich selber. Hier ist allerdings ein Riesen Scheißehaufen. Wenn die Befreiung nicht ganz erreicht ist also nicht über die 8. Vertiefung hinaus gegangen ist, nicht erfahren wurde, wird dieses Selbst größenwahnsinnig und bildet sich ein Göttlich zu sein. Falls Dir so einige "Gurus" mächtig auf den Sack gehen kannst Du vielleicht das göttliche Selbst auch wie ich erkennen. Was kann man dagegen tun? "Wenn Dir Buddha begegnet, Töte Buddha!" Also hau ab. Weiche dem Bösen aus. Virtuelles töten und Karmische Resultate.


    Ist vielleicht ein wenig, Zuviel geworden, aber Du weist ja wenn man mir antwortet bekommt man die Fortsetzung meines Denkens geliefert.


    Vielen Dank für diese Inspiration zum Aussprechen meines Erkennen im Jetzt.

    Es gibt aber eine Sache, die mir zuverlässig eine Gänsehaut verschafft und dann laufen die Tränen unaufhaltsam

    Ich habe das auch. Ich schaue nicht mehr "Dr.Schiwago" und nicht mehr "Lawrence von Arabien". Dann bin ich noch am nächsten Tag gefühlsmäßig aufgedreht. Es gibt Gefühle und Emotionen. Emotionen sind heilsam wie Mitgefühl oder Mitfreude. Wenn ich aber mal gefühlsmäßig aufgedreht bin, ist das nicht Mitfreude oder Mitgefühl. Sonst würde ich emotional einfach freundlich und mitfühlend sein oder mich einfach sanften Herzens freuen.


    Deswegen sehe ich das so, dass gefühlsmäßig aufgedreht sein oder dazu hinwechseln aus einem Verlust der geistigen Klarheit passiert. Es ist ein Herausfallen aus Mitgefühl und Mitfreude. Man wird anfällig für Leidenschaften. Dann ist man anderen keine Hilfe mehr und verliert die Achtsamkeit über den eigenen Geist. Hört sich jetzt hart an, aber nur weil es nicht so leicht ist die richtigen Worte zu finden.


    Ich würde in solchen Situatione versuchen die Achtsamkeit zu behalten, also zurück zu MItfreude und Mitgefühl - je was nach Situation angebracht ist. Man kann sich auch einfach freuen ohne sich für jemanden mitzufreuen, genauso wie man sich auch selbst bei der Metta-Meditation selbst Glück, Freiheit von Leiden u.a. wünscht.

    Da sprichst Du was aus das bei mir auch so passiert witziger weise unter andrem auch bei diesen Filmen. Das geschieht mir auch bei Musik, von Queen, Genesis, Pink Floyd, Andrea Berg, Roland Kaiser usw sogar bei Beethoven.

    Und da ist mir jetzt aufgefallen das ich diese Dinge emotional mit Erlebten verbunden habe und mir es schlecht geht wenn der Anfall vorbei ist liegt eben daran das ich mich aus der Gegenwart in Vergangenes ziehen lassen will und dann ensteht der Katzenjammen. Die Tränen sind echt die Folgen unterschiedlich. Wenn es so passiert wie kilaya das beschreibt dann ist die Folge Glücklich sein und Tatkraft selbstbewusst sein, bei dem von Dir beschriebenen hab ich die Folgen beschrieben.


    Tränen um Arnold haben ich auch versucht zu verbinden und das hatte katastrophale Folgen der nicht nur körperlichen Trauer. Nachdem ich damit aufgehört habe ging die geistige Trauer weg , die Körperliche schwächt sich sehr langem ab, aber die immer mal wieder auftauchende Tränen sind dann stärkend und lösen Liebe aus ohne Trauer.

    Lieber Helmut,

    es gibt dazu eine Erklärung des Dalai Lama XIV, der, wie Du weißt, in der Tibetisch-buddhistischen Tradition der Gelugpa steht.
    Falls Du sie lesen möchtest - et voilà: Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Viele liebe Grüße, mkha'

    Das vom Dalai Lama gesagte deckt sich mit der Lehre des Buddha. Auch wenn ich als Person meine Schwierigkeiten damit habe mich für mich nicht mehr definieren zu können, werden meine Interaktionen mit den Menschen die sicher sind das sowohl in den Objekten als auch in den Subjekten als auch im Selbst ein Inhärenter Kern ist, viel besser. Ich kann sie so lieben wie sie glauben geliebt werden zu wollen.

    Nach durcharbeiten von DN 14 ist mir jeder Zweifel an der Echtheit der Lehre abhanden gekommen. Weil ich fühle bin ich ein Selbst das sich wohl fühlen möchte, ob das mit Hilfreichem fördern oder Hilfreichen vermindern geschieht sei dahingestellt. Dies Selbst weiß jetzt das es bedingt durch die Khandha erscheint, in immer anderen Mischungen des fühlenden Ergreifen, das macht frei und zufrieden. Alles ist immer jetzt bedingtes Entstehen, auch ein Trost.

    SuttaCentral


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    Wenn, Ānanda, ein Mönch das Gefühl nicht als sein Selbst ansieht, noch sein Selbst als frei von Gefühlen ansieht, noch sein Selbst so ansieht: ‘Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen’, wenn er es so ansieht, dann wird er in der Welt nichts ergreifen. Wenn er nichts ergreift, bangt er um nichts. Nicht bangend erlöst er sich selber und weiß: ‚Vernichtet ist die Geburt, vollbracht der Reinheitswandel, das zu Tuende getan, nichts ist mehr nach diesem.’

    Das war eine sehr schwere Stelle. Vielleicht kann mir jemand sagen ob das so verständlich ist.


    Wenn ein Mönch das Gefühl (khandha) nicht als sein Selbst ansieht, noch sein Selbst frei vom Gefühl (khandha) ansieht, noch sein Selbst so ansieht: ‘Mein Selbst fühlt, mein Selbst ist fähig zu fühlen. ’ (Da das Selbst aus Gefühl bedingt entsteht kann das Selbst nicht fühlen. Es kann nur meinen das es fühlen.), wenn er es so ansieht, dann wird er in der Welt nichts ergreifen. Wenn er nichts ergreift, bangt er um nichts. Nicht bangend erlöst er sich Selbst und weiß: ‚Vernichtet ist die Geburt, vollbracht der Reinheitswandel, das zu Tuende getan, nichts ist mehr nach diesem. ’


    Somit ist das Selbst keine Illusion sonder der Glaube das Selbst ein Unabhängiges ist, ist die Illusion.

    Ich erkenne mich jetzt nicht mehr als Denkender sondern als Fühlender der durch denken seinen Glauben aufrecht erhalten will und muss, das der Denkende der Fühlende ist und nicht der Fühlende der Denkende.

    Ich fühle und darum denke ist das ich bin weil ich denke.

    Du bringst mich da wirklich an eine Grenze. Welches, was für ein Gefühl ist das?


    Gibt ja nur drei Richtungen. In dem Fall wurde es wohl angenehm empfunden. Die Selbstbegeisterung mit Tränenfluss als Folge ist vielfach. Aber Selbstbegeisterung (besonders die die man nicht erkennt) fühlt sich immer iwie angenehm oder toll an.

    Wobei das unwohl Gefühl und das wohle Gefühl bei ihrer jeweiligen bewussten Verminderung, bewusst vergehen lassen, zu weder wohl noch unwohl ändern. Das ist dann ein Gefühl das von Jungen Menschen als Langeweile, von mittlerem Alter als Entspannungsglück, von den Älteren als Zufriedenheit empfunden wird. Die können, wenn sie die Gefühlssteuerung bewusst gelernt haben jeden Zustand erreichen, Langeweile fördert Tatendrang, Entspannungsglück, Feierabendglück lässt wirklich mal Gott einen guten Mann sein, Zufriedenheit erzeugt Gedankenleere, Sorgen loslassen, das So ist es erkennen und lieben lernen. Jeder der Übergänge macht anders "zu Tränen gerührt".

    Ich seh es gar nicht so düster, Helmut. Ich meine, dass das insgesamt problematisch ist, dass die Menschen aber insgesamt relativ gut damit klarkommen. Eben weil dieser Medienkonsum nicht direkt zu massiver Gewalt führt.

    Zugleich halte ich es für sicher, dass es uns besser ginge, wenn wir andere Ideale hätten.

    Auch das eine Klage die schon Sumerer eingefordert haben. Die Welt ist aber auch böse, man kann keinen Schritt vor die Tür machen und schon überfallen einen unmoralische aufgehetzte Wesen die den Namen Menschen nicht tragen dürfen weil sie grundsätzlich die falschen Meinungen haben, von meinen Idealen schon garnicht zu reden. Du meine Güte 120 Beiträge über ein völlig belangloses Thema was würde geschehen wenn über Sex geredet würde?

    Bei dieser düsteren und wie ich hoffe auf eigene Erfahrungen beruhende Sicht, bin ich wirklich überrascht das mir in meinem ganzen bedeutungslosen Leben noch nie ein durchgeknallter Spieler begegnet ist der mich angreifen wollte, durchgeknallte Besoffene wesentlich öfter.

    Ich sehe in Spielen eher das Suchpotential als Problematik, weniger die Gewaltdarstellungen. Spielen ist ja die!!! Ablenkung vom hier und jetzt. Der Geist ist völlig in einer Traumwelt verschwunden, fernab jeglicher Realität.

    Genau das will ich ja, vom Hier und Jetzt weg in ein Hier und Jetzt das irgendjemand als Spiel bezeichnen mag, für mich ist es ganz im Hier und Jetzt des Lebens zu sein. Hier und Jetzt tu ich das Beurteilen kann ich danach.

    Und was soll man verlassen wenn man bemerkt das das Haus der eigenen Gedankengebäude brennt? Wenn man beim Sitzen alsob der Kopf brennt plötzlich merkt das nicht der Kopf, sonder es im Kopf brennt? Wohin fliehen? Da warte jemand auf die Feuerwehr und die kommt nicht weil das Haus überhaupt nicht brennt, da ist kein Brand zu sehen für keinen , bei dem der Daseinsdrang aktiv ist, wenn das Haus von innen brennt durch Daseinsdrang. Wie kann Buddha da raten das Haus zu verlassen? Er sagt lösche deine Vorstellungen, Urteile, dein Einnehmen von Ansichten und räum doch endlich mal dieses brennbare Zeug weg.

    Mir geht es darum was Buddha über das Löschen des Daseinsbrandes gesagt hat und da ist ganz klar das es überhaupt nicht hilft Wasser zu benutzen oder auf die Feuerwehr zu warten oder das Haus verlassen.

    Was ich sehe ist das Du dich deinem Daseinsverlangen nicht stellen willst. Du wisst genau was zu tun ist aber gehst lieber raus und siehst, ja was eigentlich, das Haus brennt ja von innen?

    Total spannend, was ich hier lerne im bl. Es gibt nicht nur ziemlich braune Buddhisten, sondern auch solche, die virtuell töten und das unproblematisch finden. Ebenso welche, die den Porno Konsum der Kinder unproblematisch finden.


    Weshalb wundert mich das?

    Wo du das so sagst ist mir eingefallen das ich das eigentlich garnicht mehr spiele. So was wie Selbstbetrug um dazu zu gehören. Es ist nicht so das ich meine Spiele nicht jederzeit spielen könnte. Ich hab keinen Trieb mehr dahin. Ich spiel wieder Farmwille und Microsoft Soliitaire, selbst Pocemon Go spiel ich seit 4 Monaten nicht mehr. Nicht weil ich es eben nicht könnte irgendwie ist das verweht. Alsob ich das vergessen hab.

    Wenn das Haus so brennt hilft weder rauslaufen, dann sieht man den Schrecken von Außen wie die Feuerwehr, die immer noch nicht da ist.

    Da man ja schon innen wartet auf Hilfe von Außen könnt man ja schon mal anfangen zu löschen, also sitzen bleiben und sehen was denn da die Vorstellungen für einen Brand legen.

    SuttaCentral

    trotzdem würde ich Dir nochmal empfehlen, wenn Du Meditation ernsthaft lernen willst, such Dir einen Lehrer*in (:grinsen:)


    Das würde Dir auch insgesamt mehr Sicherheit geben


    Zum Thema Lehrer. Ich bin immer dem Lehrer gefolgt der meinem Körper gut tat und das war immer mein Umgang mit mir und jede Einmischung dahingehend wie ich mich zu fühlen habe abgelehnt hab. Nur ich weiß wie der Apfel schmeckt in den ich beiß.

    wenn es Hilfreiches fördert, was sollte daran nicht richtig sein? Buddha meint dazu das das Glücksgefühl den ganzen Körper durchströmen muss. Und wenn man damit weiter macht, die Sinnestore bewachen, dann kommt eine Art in der das Glücksgefühl verschwindet und es tritt eine tiefe freudige Ruhe ein. Hab im Moment nicht das Sutra zur Hand. Werds aber sicher wiederfinden. Beschäftige dich ein wenig mit den jhanas. Keine Angst Buddha hat die nie so pompös verherrlichend beschrieben.

    Das wird mit dem Begriff "die Sinnestore bewachen" ausgedrückt. Wenn Du damit anfängst kommst Du irgendwann an eine Grenze die dich verwirrt. Das Bewusstsein kann mehrere Sinne betrachten doch nie alle. Die Grenze überschreiten schaltet das Bewachen der Sinnestore aus und Du bist nicht nur in der Welt sonder auch die Welt. Bis es soweit ist hast Du geübt dich von keinem Geräusch, keinem Gesehenen, keinem Geruch, keinem Geschmack , keinem Ertasten und keinem Gedanken mehr stören lässt oder ihn niederkämpfst. Du nimmst hin das Du nie wirklich sicher bist aber wunderbar in dir und in der Welt ruhst.

    Die Frage steht eigentlich schon oben.

    Wenn Ole Nydahl (77) verstorben ist, wird der Diamantweg mit seinen Zentren überleben, oder bricht dann alles nach und nach zusammen?


    Eure Gedanken hierzu würden mich interessieren.

    Er wird nach und nach zusammenbrechen und sich aufrichten an der unvermeidbaren Erschaffung eines Heiligen. Dann wird es einen Führer geben der sich nicht mehr einmischen kann, ein Göttlicher der nichts mehr tun kann gegen das göttlich Sein.