Beiträge von Losang Lamo

    Vielleicht versucht der DL auf diese Weise sogar, sein vorheriges Schweigen wiedergutzumachen. Ich weiß es nicht.


    Nun, genau darauf wollte ich hinaus. Sein Schweigen macht mich stutzig. Damit hat er sich ja quasi mitschuldig gemacht. Drum wollte ich wissen, ob er vielleicht doch etwas gesagt hätte. Denn das www ist schnell mit Vorwürfen an ihn.

    Er schweigt ja jetzt nicht mehr.

    Hallo zusammen!


    ich bin ganz neu hier in diesem Forum! Ich habe mich hier angemeldet weil es eine Sache gibt die mich sehr beunruhigt.Ich hoffe,dass ich hier in diesem Forum Menschen finde die mir weiterhelfen können und sich vielleicht mit dem Phänomen was ich habe auskennen.Vielleicht gibt es hier Menschen die sich mit sowas auskennen oder Ähnliche Erfahrungen gemacht haben.Zu dem Phänomen: Ich habe vor circa drei Monaten das erste mal angefangen zu meditieren.Ich hatte zuvor noch nie meditiert und es einfach mal 'versucht'. Die ersten male waren sehr entspannend, aber irgendwann hat mein Körper angefangen sehr komische Bewegungen zu machen. Mein Kpf drehte sich nach links, nach rechts. Manchmal beugte sich mein Körper stark nach vorne und blieb dann für einige Zeit so,oder mein Körper lehnt sich so weit nach hinten,dass ich fast aus dem Boden lag. Mein Körper hat sich von sich selbst bewegt, und ich habe richtig gemerkt dass in mir etwas fließt was mich so bewegt.Ich kann die Bewegungen bewusst abbrechen, aber sobald ich mich hinsetze und die Augen zu mache und mich auf mich und meinen Geist konzentriere, dann entstehen diese Bewegungen..das geht schon die ganze Zeit so, und ich weiß nicht was ich machen soll, bzw. was das sein könnte. Gibt es hier irgendhjemanden der Ahnung davon hat bzw. vermuten könnte was das genau ist? Ich wäre Euch soooo dankbar wenn ihr mir helfen könnt!!


    Liebe Grüße an euch :heart::sunny:

    Ich habe solche Bewegungen bei zwei anderen Leuten schon gesehen - verschiedener Meditationsrichtungen. Mit der Methode hat es nichts zu tun, vermute ich daher. Und Anfänger sind beide auch nicht.

    Bei dem einen Mann ist es wirklich doll, aber er fühlt sich damit wohl und macht nichts dagegen. Aber letztens ist er mit der Stirn auf sein Meditationstischchen geknallt.

    Dem anderen wurde von einem Meditationslehrer gesagt, er solle die Bewegungen lieber lassen, nicht kultivieren, er solle sich lieber bemühen ruhig zu sitzen. Ich hatte den Eindruck, dass es dann allmählich weniger wurde, nachdem er anfing, diesen Rat zu befolgen.


    Aber eigentlich wäre das eine Frage für einen guten Lehrer, der Dich live angucken kann.

    Es geht nicht darum, den Schülern die Schuld zu geben, und schon gar nicht in der Weise, dass der Missbraucher damit dann fein raus wäre.


    Es geht in erster Linie darum, von maßgeblicher Stelle aus endlich mal deutlich zu sagen, dass im Vajrayana ein Lehrer-Schüler-Verhältnis so (wie in Deinem Post unterstrichen) nicht auszusehen hat. Vielleicht versucht der DL auf diese Weise sogar, sein vorheriges Schweigen wiedergutzumachen. Ich weiß es nicht.


    Aber es ist eben so, dass kein Schüler Verantwortung abgeben sollte wie ein Schaf an den Hirten. Man ist im Gegenteil aufgefordert, sich zu entwickeln, zu hinterfragen, um zu verstehen - dazu gehören auch selbstständiges Denken und Studium.


    Die Aussage des DL ist daher nicht als Schuldzuweisung zu interpretieren, sondern als Stärkung und Neuausrichtung solcher Schüler, die sich in Abhängigkeit begeben oder drängen lassen. Es ist für sie sehr wichtig, dass jemand ihnen sagt: "Nein, das musst du dir überhaupt nicht gefallen lassen. Es hat mit Dharma nichts zu tun."

    Hallo ThoH,


    ich lese viel Appell und Dringlichkeit in Deinem Post - ist das so gemeint? Falls Du es so schriebst, frage mich, warum es Dir so wichtig ist, dass andere dies alles machen und lernen, was Du ihnen rätst. Ist es nicht schon ein riesiges Ding, das alles selber zu lernen und zu können? Musst Du es Dir da auch noch mit dem Anspruch schwer machen, dass "die Anderen" so sein sollen?


    Ich meine, es wird keine perfekte Welt geben - und da werden immer sehr viele Menschen sein, die sich nicht an Deine Ratschläge halten wollen. Trotzdem ist alles schon gut - zeitversetzt. Später, wenn sich niemand mehr dran erinnert, werden Deine Wünsche in Erfüllung gehen - und auch vor 1000enden von Jahren schon sind sie in Erfüllung gegangen. Es passiert nur eben nicht alles gleichzeitig und sofort.


    _()_ Alles Gute Dir.

    Ich habe mir früher fünf Gründe, warum ich nicht rauchen möchte, auf eine Karteikarte geschrieben und in der Hosentasche immer dabei gehabt. Sobald ich den starken Drang verspürte, eine zu rauchen, wusste ich nicht mehr, warum ich überhaupt aufhören wollte. Dann zückte ich die Karte, las durch, was ich mir geschrieben hatte, und war wieder in der Spur.


    Es war nicht so einfach gewesen, die fünf Gründe zu finden, denn sie mussten mit mir zu tun haben. Also, warum ich nicht mehr rauchen wollte, nicht was andere sagten oder dachten.

    Malerei ist ja bei mir grad ein großes Thema. Ich lerne gerade, abstrakte Malerei besser zu verstehen.


    Welche mich am meisten interessiert, kann ich gar nicht sagen. Es gibt einfach Malerei, die mich berührt und andere nicht. Aber es scheint doch so, dass das meiste aggressiv auf die Leinwand Geklatschte mich nicht so berührt, und dass ich das Feine mag. Paul Klee, Dali, und nicht so berühmte Namen. Letztens sah ich eine Doku über Beuys, der sich mit Malerei ja nicht so hervorgetan hatte - da wurde eine große Zeichnung/Malerei von ihm gezeigt - da war alles schief und krumm, linkisch, komische Farben, und es war doch irgendwie berührend zart. Anrührend. Ganz komisch.

    Ich meine, vertane Zeit gibt es kaum, wenn man 17 ist, denn es ist ja alles Learning by doing. Oder mit anderen Worten, lass Dich von solchen Büchern nicht dazu bringen, unnötig streng mit Dir selbst zu sein.

    Ja also ich habe einfach krankhaft viel Zeug zusammen fantasiert:nosee:

    Aber ich habe tatsächlich so eine Gesetzmäßigkeit (bei mir!) festgestellt, dass sobald ich einen Plan habe, es schiefgeht.

    Habe ich dagegen eine Idee oder einfach ein Endziel, es sehr viel wahrscheinlicher geschieht.

    :-) Das sang schon Eisler, oder Bert Brecht oder so: "Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein großes Licht. Und mach dann noch nen zweiten Plan - gehn tun sie beide nicht." :grinsen:

    Ich finde, man kann auch ordentlich was dabei lernen, wenn man sich z.B. noch naiv seine Zukunft ausmalt und dann schaut, wie es tatsächlich kommt. Je nach dem, wie man diese "Daten" auswertet, oder wie man darüber kontempliert, kann man eine Menge lernen über

    Anspruch und Wirklichkeit,

    über Zeit,

    über Verläufe,

    Zufälle,

    falsche oder richtigere Einstellungen.


    Ich meine, vertane Zeit gibt es kaum, wenn man 17 ist, denn es ist ja alles Learning by doing. Oder mit anderen Worten, lass Dich von solchen Büchern nicht dazu bringen, unnötig streng mit Dir selbst zu sein.

    Ich kenne es nur von außen durch meine früheren Besuche bei Chöling. Leider bin ich selbst an die Vietnamesen nie rangekommen, hatte das Gefühl, sie bleiben für sich. Kommunikationsschwierigkeiten unbekannter Art.

    ABER es gab da zwei deutsche Männer, die richtig im Kloster lebten. Zu dem einen hab ich noch Kontakt via Facebook, glaub ich. Er ist jetzt aber Theravadamönch.

    Als ich früher (Lacto-)Vegetarierin geworden bin, hatte ich Gründe, die mir einfach wichtiger waren als die Essensgewohnheiten... Besonders das Mitleid mit den Tieren und der Ärger über das Töten nur für Genuss, waren meine Motivation.


    Motivation ist manchmal alles.

    Ich brauchte etwa drei Wochen, um meine Ernährung so umzustellen, dass ich das Gefühl hatte, mir fehle nichts. Zum einen musste ich vernünftige, sättigende vegetarische Gerichte kennenlernen und selber kochen lernen, zum anderen musste ich mich gewohnheitsmäßig umstellen. Für ersteres brauchte ich etwas Zuversicht, für zweiteres meine Anti-Motivation. Beim Anblick von Fleisch auf dem Teller musste ich unwillkürlich an das Tier denken, das hier nun tot lag, aber noch vor kurzem gelebt hat. Das war ja keine Phantasie, sondern Tatsache - und mir verging sofort jeglicher Appetit auf sowas.

    Zum Ende der Umgewöhnungsphase regte sich der Drang Fleisch zu essen nochmal mächtig, das war wie so ein Aufbäumen, aber nur kurz und vergänglich. Danach gab es kein Problem mehr. Fleischessen war für mich absurd.


    (Mit veganer Ernährung kenne ich mich aber nicht aus. Ich glaube, das muss noch mehr erforscht werden, wie das gut geht - diese Ernährungsweise ist ja ganz neu und es gibt da komische Produkte zu kaufen, finde ich.)


    Später habe ich als Gärtnerin in einem biologischen Gemüsebaubetrieb mit Tierhaltung (Schafe, Enten und Kaninchen) gearbeitet. Im Laufe der Zeit sah ich in Bezug zur Tierhaltung ganz andere Aspekte: Ohne Schafsmist hätte es einige Gemüsesorten gar nicht gegeben, ohne Tierhaltung hätte es die ganze Herde nicht gegeben. Ohne Enten hätten die Gemüsesetzlinge, Kohlrabi und so, nicht überlebt, weil Schneckenplage war. Die Enten haben sich über die Schnecken als Zusatzkost sehr gefreut.


    Nach fünf Jahren in dem Betrieb hatte ich diese Zusammenhänge zwischen Tier, Mensch und Gemüse verinnerlicht. Ich konnte es nicht mehr so sehen, dass für pflanzliche Nahrung kein Tier getötet würde. Damit war dann die Motivation für fleischlose Ernährung pfutsch. Nach 13 Jahren hörte ich mit dem Vegetarismus auf.


    Heute esse ich nicht viel Fleisch oder Eier. Manchmal. Gemüse ist immernoch das Wichtigste auf meinem Speisezettel.

    Haarseife hab ich jetzt ausprobiert und bereue schon die Investition - über 5€ im Bioladen für ein anscheinend normales Stück Seife. Es fühlt sich beim Waschen nicht an wie Shampoo. Beim Haare Einseifen ist es zwar noch schön, aber beim Ausspülen wird sofort alles stumpf, als ob der Seifenfilm durch Berührung mit Wasser hart würde und im Haar hängenbliebe.


    Der Forschung zuliebe werde ich gleich mal ausprobieren, ob sich die nasse Mähne noch durchkämmen lässt, aber ich bezweifle es. Dann muss Öl her. Sehr interessant alles. :-/

    Okay, beim Kämmen und Fönen hat das Haar doch wirklich gut mitgemacht. Erstaunlich sogar, denn das Ausspülerlebnis suggerierte, dass es nicht kämmbar und nach dem Fönen klebrig sein wird. Aber das Gegenteil war der Fall.

    Und nun fühlt es sich auch sauber an.


    Fazit: Haarseife ist auf jeden Fall erstmal gewöhnungsbedürftig und ob es dem Haar gut tut oder doch nicht, muss ich über längere Zeit ausprobieren. Jetzt gefönt, fühlt es sich wenigstens gut an. Sehr sauber.

    ich kenne es so: Die Höllenbereiche, alle Bereiche existieren so wie der Menschenbereich: Als Produkt des Geistes der Bewohner. In welchem sie aber sehr stark gefangen sind.


    Die Wahrscheinlichkeit in der Hölle wiedergeboren zu werden wurde in der Vergangenheit zu pädagogischen Zwecken stark übertrieben. In der heutigen Zeit funktioniert das nicht mehr. Die Menschen bekommen Panik und fragen so lange nach bis sie von einem Lama die Information bekommen dass es eben stark übertrieben ist, dass es die Leute nur zur Praxis antreiben soll, dass man in Wirklichkeit nur schwer in die Hölle gelangt.

    Nachdem das dann klar ist, funktioniert der pädagogische Antrieb nicht mehr und man braucht einen anderen Antrieb.

    Ich glaube gar nicht unbedingt, dass die Höllenbeschreibungen pädagogisch gemeint sind, sondern einfach eine Beschreibung im Style der damaligen Zeit. Die positiven Aspekte in der Lehre - wieviel Nutzen es bringt, auch nur eine winzige gute Tat zu vollbringen, werden ja auch gleichsam total übertrieben.


    Ich vermute, das liegt an der blumigen Sprache, die übersetzt sehr befremdlich klingen kann.

    Man sollte aufhören, den Leuten zu erzählen, was sie hören wollen. Der Buddha hat sich nicht an sie anzupassen, sondern sie an den Buddha. Wenn man damit Egoprobleme hat, dann ist da die Tür.

    Der Nachteil dieses konsequenten Ansatzes ist halt, dass es von wenig Mitgefühl zeugt.

    Ich denke eher, dass ein VHS-Kurs Kommunikation ist, von Lehrer zu Anfänger, die in intelligenter Weise stattzufinden hat. Mit "Da ist die Tür" kommt man vielleicht beim Militär oder in irgendwelchen Dramen durch, nicht aber, wenn man Menschen etwas erklären will so dass sie es auch verstehen.

    Wenn man an verständiger Kommunikation kein Interesse hat, wird man aber wohl auch sicher lieber erst gar keinen Kurs geben.

    Haarseife hab ich jetzt ausprobiert und bereue schon die Investition - über 5€ im Bioladen für ein anscheinend normales Stück Seife. Es fühlt sich beim Waschen nicht an wie Shampoo. Beim Haare Einseifen ist es zwar noch schön, aber beim Ausspülen wird sofort alles stumpf, als ob der Seifenfilm durch Berührung mit Wasser hart würde und im Haar hängenbliebe.


    Der Forschung zuliebe werde ich gleich mal ausprobieren, ob sich die nasse Mähne noch durchkämmen lässt, aber ich bezweifle es. Dann muss Öl her. Sehr interessant alles. :-/

    Sind Phänomene im Mahayana rein objektiv?


    Wenn du eine Lieblingstasse hast und die zerfällt in 1 Million Teile, dann ist sie für dich kaputt. Du kannst das auch "Veränderung" oder "Wandel" nennen und daraus ein Mosaik bauen, aber ihr altes Dasein, so wie du es kanntest (Kaffee draus trinken) ist beendet.

    Schon schön... Aber daraus lässt sich ja nicht ableiten, dass es ein Ende gibt. Vorzeitige Enden gibt's ja noch und nöcher, ständig sozusagen.


    Auch wenn Dein Geschmack sich ändert, oder an der Lieblingstasse plötzlich eine unangenehme Erinnerung hängt, ist ihr Dasein als Lieblingstasse beendet, ohne dass sie kaputt gehen muss.


    Also, gerade weil Phänomene nicht objektiv sind, sehe ich auch nicht ihr endgültiges Ende oder ihren objektiven Anfang... Stichwort Huhn oder Ei etc.

    Zitat

    Spock :

    Es ist nicht eine kausale Ursache für ein Phänomen. Aber das entbindet einen sicher nicht aus der Ethik, denn wo gehobelt wird, da fallen Spähne.


    Was Zusammengesetztes, Zeit und Umkehrung betrifft, da gilt Entropie. Zeit funktioniert in eine Richtung, aber deswegen nicht auch automatisch in die andere. Wenn ein Glas vom Tisch fällt und zerbricht, dann nützt es nichts, es wieder hochzuwerfen. Es setzt sich nicht wieder zusammen und was zusammengesetzt ist, das zerfällt irgendwann.


    Und wo passt dann der Glascontainer und das neue Glas aus eingeschmolzenem Altglas in Deine Idee vom Ende? Ich kann mir aus der Übersicht heraus kein wirkliches Ende vorstellen. Wenigstens nicht im Vereinzelten, auf einzelne Gläser oder einzelne Praktizierende bezogen...


    Na, sorry, da haben wir wieder den Urkonflikt zwischen den Traditionen... und ewig grüßt das Murmeltier.

    Man kann auch kurz sagen, es geht um Konzepte.


    Ein fundierter Thread. Wat den een sin Uhl, is den annern sin Nachtigal.

    (Des einen Eule ist des anderen Nachtigal. Anm. Übers.)

    Das mag sein, aber wenn man schon "Knüp in die Gedankenstrukturen" bekommt, dann nutzt auch kein Regenbogen mehr. :grinsen:


    Dazu fällt mir nur ein: Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen.

    Eigentlich ist gerade dieser Schönheitsfehler perfekt. Denn auf fast allen Vajrasattvadarstellungen sind Vajra und Glocke irgendwie im Hintergrund subtil versteckt, treten nicht hervor, sondern verschmelzen mit ihrem Hintergrund. Dass dieses Detail auch bei einer Statue bewerkstelligt wurde, zeugt von großer Kunstfertigkeit.


    Also, kurz gesagt, es ist auch eben ein ambitioniertes Unterfangen, aus einer 2D-Darstellung, die ja "weniger" ist, eine perfekte 3D-Darstellung hinzubekommen.

    Weil ja manchmal Leute fragen, wo es sowas gibt, und weil es auch nicht allzu häufig vorkommt:


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