Beiträge von Losang Lamo

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    Und deswegen bin ich jetzt hier. Habe mir vorhin eine Erklärung auf youtube zum Thema Buddhismus und Hinduismus angesehen und habe fast geweint, weil diese Religion einfach genau die Ansichten vertreten die ich schon seit vielen Jahren habe. ...

    So ging es mir auch, und ich habe schon von etlichen Leuten gehört, für die das Ankommen im Buddhismus wie ein Nachhausekommen war.


    Zitat

    Meine Frage wäre nun, wie habt ihr angefangen euch mit der Religon auseinanderzusetzen?

    Ich habe mich in diesem Forum angemeldet, um mich mit dem Thema mehr zu befassen. Nach einer Weile (ein halbes oder ein Jahr) fand ich Internet und Bücherlesen nicht mehr zielführend und bin zu einer Meditationsgruppe in meiner Stadt gegangen.

    Eine Weile später habe ich einen wirklich guten Lehrer gefunden, der ab und zu Vorträge hält und Lehrstunden gibt in meiner Stadt.

    hDzongsar Khyentse ist genau der Richtige.

    Wenn die Beziehung vertraglich geregelt ist - dazu hat er ja einen Vorschlag auf facebook gemacht - dann ist das juristisch "wasserdicht" - es sind ja erwachsene Leute. Es entspricht dem schwedischen Modell "Ja heißt ja".

    Allerdings ist es durchaus auch eine Form der Nötigung, da ohne so einen Vertrag keine "Fortkommen" in dem System ist. Es ist also auch eine Form der Korruption.

    Allerdings ist diese Vertragsbeziehung dann auch sehr nahe an Prostitution, wenn gleich es um ideelle Vorteile dabei geht.

    Es sollte daher jede*r wissen, worauf sie, er sich da einlässt.

    Ich hab bisher noch von niemanden gelesen, dass er diesen absurden Vertragsentwurf, auf den Du Dich beziehst, ernst genommen hätte. Viele Leute waren bestürzt und sehr irritiert, weil dieses satirische Schriftstück völlig unklar lässt, was es denn eigentlich ausdrücken will. Ernst kann es nicht gemeint sein, aber wirklich lustig ist es auch nicht.

    Aus Sicht des überlieferten buddhistischen Tantra ist diese Diskussion hier absurd. Der weit überwiegende Großteil des Tantra hat rein gar nichts mit körperlich realem Sex zu tun und natürlich braucht man einen Lehrer. Es ist eine antike, überlieferte Tradition von Lehrer zu Schüler, in alten Schriften niedergelegt.

    Da ist nichts dran, was man sich als spirituell normal unterentwickelter Aspirant allein aus den Fingern saugen könnte.


    Was ich am Internet nicht mag, ist dass mit solchen Threads immer für eine Zeitlang Mythen geschaffen werden, die keine Grundlage haben.

    Hab mich jetzt mal mit meinem Schmartie eingeloggt. Wenn ich auf mein Profilbild klicke komme ich ins Benutzer-Menü. Dort noch mal auf mein Profilbild und ich sehe die Pinwand. Direkt daneben ist "Über mich". Wenn ich da draufklicke komme ich zu den Persönlichen Informationen und dem Geburtsdatum

    Jetzt hab ich so viel gemeckert, dass das System ganz verunsichert ist. Wenn ich "Über mich" anklicke, stoppt die Seite und ich kann nicht mehr scrollen. Hahaha.

    Ich glaube, wenn ich mich ärgere, werden immer meine Finger elektrisch oder so.

    Hahaha.


    Na, jetzt ist ja alles gut. Kein falscher Geburtstag mehr im Profil.


    Allen einen schönen Geburtstag nachträglich. *Blumenstrauß*

    Ich hab es geschafft. Es war hinter "Anpassung" versteckt. Für den Button hatte ich mich noch nie interessiert.


    Ich glaube, so wie manche Leute Schwierigkeiten haben, Sprachen zu lernen, so kann ich mir nicht merken wo Dinge sind. Wir können wetten, nächste Woche hab ich es wieder vergessen.

    Hm, nee. Es ist alles völlig reduziert. Ich könnte mein Kennwort, meinen Benutzernamen, die Signatur, den Avatar und die E-Mail-Adresse ändern. Eine andere Zeitzone einstellen. Sonst nichts, was mein Benutzerkonto betrifft. Die Worte "Profil bearbeiten" gibt es nicht.

    Naja, ich hab schon zu meiner Family gesagt: Was soll man das jetzt groß feiern?


    "Juhu, endlich bin ich 56 geworden!!!", wird wohl kaum jemand so sagen. :nosee:

    Wo finde ich auf dem Ipad das Profil, um es zu bearbeiten?


    Die Anfrage nach dem Suchwort "Benutzerprofil" ergab ganze Null Treffer.

    Ja, ich bin im August 1962 geboren. Mehr wollte ich aber nicht angeben in meinem Profil. Das System hat dann anscheinend unbedingt ein ganzes Datum haben wollen und den 31. draus gemacht.

    Das war mir nicht bewusst.


    Jetzt suche ich schon wieder seit 10 Minuten, finde aber die Seite, wo man das eigene Profil bearbeiten kann nicht. Hab auch keine Lust mehr zu suchen oder das jetzt zu bearbeiten.



    :nosee:  :( :badgrin: :doubt: :dao:

    Cyber-Störung? :wink:

    Sorry, ich verstehe diesen Scherz nicht, weil ich nicht weiß, was Cyberstörung ist.


    Und ich meine es ernst. Es tut mir grad weh zu sehen, wieviele Störungen es gibt. Angst, Narzissmuss, Vernachlässigung, Verrohung... Und ich frag mich: warum ist das so? Ist das normal? War es schon in der Antike so, dass der Mensch maßlos unter sich und seinesgleichen litt?


    [Ironie]Oder war früher alles besser? [/Ironie]

    Marc, es ist auch wichtig, dass Du Deine Studien mit Praxis absicherst - also Lesen und Ruhemeditation in ein ausgewogenes Verhältnis bringst - und auch dass Du als Anfänger erstmal nicht Hinduismus mit Buddhismus durcheinander mischst, denn dann wird ja alles unverständlich. Hinduisten und Buddhisten gehen von verschiedenen philosophischen Grundannahmen aus. Deshalb kann man nicht gut eine hinduistische These mit einer buddhistischen erklären. Da kommt alles durcheinander.

    Und von christlichen Ideen von Gut und Böse und Verdammnis, die unbewusst das Verständnis beeinträchtigen, muss man lernen, sich ganz zu lösen, um ein heilloses Durcheinander und angstmachende Fehlinterpretationen zu vermeiden.

    "Sekte" im hier üblichen Sinne hat die Bedeutung von o.g. Punkt a).

    Sektieren = abgrenzen, isolieren. Ein Denken von "Wir und andere".


    Das Tulku-System ist jetzt kein relevantes Merkmal für Sektierertum, man muss schon etwas dahinter schauen und gucken, was gelehrt wird. "Alles, was nicht WIR ist, ist schlecht"-Denken kann überall (und nirgends) in den unzähligen Buddhistischen Gruppen passieren. Es ist gegen den Dharma, was von den Propagierenden leider überhaupt nicht bemerkt wird, eben weil ja immer nur die anderen alles angeblich falsch sehen.


    Sektierer kann es im Buddhismus überall geben. Mit Selbstkritik könnte dem begegnet werden. Sobald ein Denken ausgrenzend gegen Liebe und Mitgefühl agiert, ist Kritik angebracht.

    Machtlosigkeit ist ja eigentlich ein Urzustand im Samsara.

    Wenn man die eigene erkennt und zugeben muss, ist das ein sehr ehrlicher Zustand. Man ist an einem Punkt angelangt, wo man sich nichts mehr über sich selbst einbildet. Ich finde, das ist ein echter Zustand, von dem aus man anfangen kann, ehrlich mit dem ganzen Scheiß umzugehen und die Dinge so zu nehmen, wie sie sind. Ab da kann man aufhören, sich die Dinge anders zu wünschen als sie sind. Und das ist Voraussetzung, um überhaupt etwas zu ändern.


    Vielleicht gilt dies nicht immer unveränderlich ewiglich so. Es gibt immer wieder völlig verschiedene Situationen. Ich hab es nur so erfahren, wie ich es jetzt hier beschrieben hab.

    Die Umfrage ist nicht wahrheitsgetreu beantwortbar für mich. Unter anderem fehlt mir die Option "täglich von 10 Min bis mehr als eine Stunde."

    Aber des weiteren ist nicht klar, was mit Meditation gemeint ist. Sitzen? Shamata? Etc pp?

    Also, wenn man eine Zeitangabe machen soll, müsste man auch wissen ab welcher Handlung es als Meditation gelten soll. Das könnte man sehr eng oder sehr weit auslegen.


    Aber ich sach mal: egal. Siehe oben ungefähr. Ich habe einen sehr wechselhaften unregelmäßigen Alltag und Ups & Downs mit der freudigen Tatkraft. Manchmal meditiert man gar nicht, obwohl man sitzt. Manchmal läuft man durch die Gegend und hat nebenbei eine gute Meditation.


    Jedenfalls "mache ich was" täglich. Anders kann ich gar nicht leben.

    Ein ehemaliger Dharmabruder von mir ist zum Theravada konvertiert und anscheinend jetzt auch eine Art Bhikkhu geworden. Seit Jahren bin ich mit ihm über Facebook verbunden und kann so ein wenig nachvollziehen, was er macht und wie es ihm geht.

    Er lebt in einem Theravadakloster in Deutschland. Ich glaube, es ist nicht jenes, welches Du hier nennst.


    Als Elektriker sind seine Dienste in allen Klöstern stets sehr gefragt gewesen, soweit ich weiß. Auch eine Verbindung mit dem Internet macht ja Sinn für ein Kloster.

    Mein Freund war immer ein begeisterter Facebook-User, auch als Novize. Wenn er jetzt vollordiniert ist, wird er sich sicherlich an mehr und strengere Regeln zu halten haben.

    Ich verfolge sein Tun nicht so nah, dass ich beurteilen könnte, ob er seinen Medienkonsum nun eingeschränkt hat - aber ich nehme es an.