Posts from Igor07 in thread „Buddhismus: Missbrauch im Namen der Erleuchtung“

    Die Silas sind eine FRUCHT der Weisheit, vielleicht die schönste.

    Das fälllt mir sofort ein.

    Die Weisheit gebärt schon die Silas. ( die ist schon! drin).

    Im TB , ich meine die Tradition, es gibt so wie zwei Flügel. Weisheit und Leerheit. ( "Die Vereinigung von Methode und Weisheit"-DL). Ein-S-ich-t und das Mit-Gefühl. Die rehte ( richtige ) Einsicht ( über die Phänomene) trägt schon das Sillas in dich, die nicht aufgezwungen werden sollten, aber entstehen spontan.

    Auf die normale Sprache übersetzt, man kann nichts den anderen verletzen, schlagen, denn es gibt keine Trennung, keine Dualität im diesem Zustand. Du bist wie alles.

    Leider, in der Realität es sieht manchmal umgekehrt aus. Wie es auf diesem Thread war schon genug beleuchtet.

    Man kann das als OT zulassen ( betrachten).

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    Hier wird aber wohlwissend mit einem Saulus als imaginären Paulus geworben und das vom DL wobei ihn keine Hormone out of order setzen, sondern es andere fragliche Motive gibt.

    Ja, sicher , liebe Schneelöwin ...

    Ich meinte, man sollte niemals blind ge-blend-et sein , von egal wem, egal DL oder dem lieben Gott höchstpersönlich, denn als die Folge wir alle würden noch mehr ver-blend-et und dann...wir verhalten uns wirklich "blind-gläubig", was man , leider, sehr oft ansieht und wovon die ganze Dokumentation erzählt.

    Man sollte kein Idol erschaffen, keinen lebendigen Fetisch, denn dann wir verpassen unsere eigene Natur, was verfehlen den Weg zum unseren eigenen Buddha in uns, wir verlöschen das Klare Licht im eigenen Geist, usw...

    So kann ich besser meinen Gedanken nichts ausdrücken.

    Das hat, allgemein gesagt, nichts mit dem DL zu tun, aber mit uns, warum wir wieder und wieder auf dem Leim gehen. Und die Geschichte wiederholt sich, wieder und wieder. Ich versuche nur das ganze im anderem Lichtwinkel zu betrachten, aber niemals von dieser Misere persönlich DL reinzuwaschen. Das sollte KLAR sein!

    LG.

    Naja... das Böse in der Gestalt des Bösen zu meiden dürfte keine große Herausforderung sein :)

    Auch hier kann es zu Fehleinschätzungen kommen, das vermeintlich "Böse" als Einschätzung kann sich mit der Zeit durchaus zu etwas Gutem entwickeln.

    Lol, so hatte ich wieder sofort erinnert:


    Man braucht diese "Bereinigung" , als die Kraft des Böses, ansonsten man lernt niemals.


    Man kann es auch im "Meister und Margarita " ansehen:



    Quote

    Bezug zu Goethes Faust

    Schon im Motto verweist Bulgakow auf Goethes Faust. Es lautet:

    Quote
    „Nun gut, wer bist du denn? – Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“

    Damit ist Voland gemeint, und diesen Namen gibt sich Mephistopheles in der Walpurgisnachtszene selbst:

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    „Mephistopheles: Was! dort schon hingerissen? Da werd’ ich Hausrecht brauchen müssen. Platz! Junker Voland kommt. Platz! süßer Pöbel, Platz!“

    Analog dazu ist der Meister ein Verweis auf Faust und die Margarita eine Verkörperung von Gretchen, deren Name eine Koseform von Margarethe ist. Die Handlung des Romans nimmt in verschiedener Hinsicht Goethes Werk auf und parodiert es oder benutzt es zur Parodie, so kann beispielsweise des Meisters Pakt mit Satan als ein faustischer Pakt gelesen werden oder die Rettung des Meisters und der Margarita als ein Verweis auf den Schluss von Faust I. Auch auf einer symbolischen Ebene können zahlreiche Bezüge ausgemacht werden, so kommt z. B. das Pudelmotiv mehrfach vor (Volands Spazierstock, Kette Margaritas, Motiv auf Kissen). Der Ball ist eine Variation des Walpurgisnachtthemas.

    Wenn man niemals das Böse auf dem eigenem Leib erfährt, der wäre nicht instande das Gute zu tun.

    Im TB das war sehr viele, apropo....

    Eine Quelle schreibt sogar, wegen sehr vielen (Sex) -Verbrecher Nagarjuna wurde fast zum Tode verurteilt. Klar, wahrschienlich, das ist der absolute Schwachsinn. Man liest es aber über Shantideva. Der war sehr eifrige "Schürzen-Jäger". Warum dann, frage ich mich, diese bescheurte Kasanovas in die Hieligen verwandelt hatten? Genau deswegen. Wenn es keine Polarätät vorhanden wäre, dann es wäre keine innere Umkehr möglich. Es macht den Sinn. Wie mit Saulus zum Paulus.

    Eigentlich, das ist sehr lange Geschichte, die kein Ende ( ich mehme an) bekommt. Das war schon von sehr vielen Jahren genug bekannt.



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    Erleuchtung nicht zu wörtlich nehmen

    „Im Guruyoga, der ja zum Vajrayana gehört, geht es eigentlich darum, die eigene Buddhanatur, man könnte auch sagen, das Grundgute, das in jedem vorhanden ist, zur Reife zu bringen“, erklärt der buddhistische Mönch Tenzin Peljor. „Indem man sich den eigenen Lehrer als erwacht vorstellt. Und sozusagen mit dem Grundguten des Lehrers verschmilzt. Um das dann in sich hervorzubringen. Insgesamt ist der Guruyoga eine komplexe Sache.“
    Peljor ist in der neugegründeten Ethik-Arbeitsgruppe der Deutschen Buddhistischen Union aktiv. Im Internet betreibt er mehrere Blogs, die vor Machtmissbrauch in buddhistischen Gemeinschaften warnen. Denn damit hat er selbst schon schlechte Erfahrungen gemacht:
    „Zu den Grenzüberschreitungen kommt es, weil man die Übungen des Guruyoga nicht mehr als Übung sieht, sondern auf wörtlicher Ebene missversteht und dann eben den Lehrer überidealisiert und Fehler und Schattenseiten des Lehrers leugnet.“

    Aber der Karren bewegt sich kaum. Wer sich dagegen aufzulehnen versucht, wurde dann als


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    Als psychisch eigenartig dargestellt.


    Ich denke, hier man würde findig, ( und "fünd-ig") wo der ( ursprüngliche) Hund begraben liegt:


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    Die Tibetologin Miriam Anders hat zehn Jahre lang in Nepal den Buddhismus studiert und wundert sich über den unkritischen Umgang mit Lamas und Gurus in Europa.


    „Ein Grunde dafür, dass Konflikte sich kumulieren, liegt darin, dass sehr hierarchische Strukturen aus Asien – häufig mit Männern an der Spitze – hierher unreflektiert kopiert wurden“, sagt Anders. „Und mit diesen Kopien umzugehen, das ist jetzt eine große Herausforderung.“

    Dazu kommt noch, dass man hier im Westen das berüchtigte Tantra mit egal was vermengt, aber fast niemals mit der reinen Tradition:


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    Sobisch sagt: ( Sagt Jan-Ulrich Sobisch, einst Tibetisch-Professor in Kopenhagen, jetzt Forscher an der Ruhr-Universität Bochum)


    „Natürlich gibt es auch sexuelle Übungen. Aber auch die sind schon sehr früh visualisierbar. Das heißt, es ist nicht notwendig, dass man einen sexuellen Partner hat, um eine Visualisation durchzuführen. Das ist der Weg, den die meisten tibetisch-buddhistischen Schulen gegangen sind, dass sie diese Übungen verinnerlicht haben, in die Imagination, in die Vorstellung.“

    Im Tantrismus gibt es eine Fülle von Übungen: Man meditiert, singt Mantras, übt Yoga. Man identifiziert sich mit einer Gottheit auf einer höheren geistigen Ebene. Ganze dreidimensionale Götterpaläste visualisierte man in der Vollstellungswelt. Sexuelle tantrische Übungen außerhalb der Imagination wären die absolute Ausnahme, sagt Sobisch.

    „Und wenn es tatsächlich noch vorkommt, geschieht das tatsächlich im Privaten. Und wenn jetzt ein buddhistischer Lehrer herkommen würde und einer Frau vorschlagen würde, die überhaupt völlig ungeübt ist und selbst keine hohe Verwirklichung hat, keine große meditative Erfahrung hat, die auffordert mit ihm in so eine tantrische Verbindung einzugehen, dann ist das eine Missbrauchssituation. Ganz einfach. Eine solche Form von tantrischer Sexualität kann nur stattfinden zwischen zwei hochentwickelten Persönlichkeiten. Das gilt für beide Seiten, da kann man nicht irgendwelche Schüler nehmen und sagen: Man macht jetzt hier irgendwie die höchste Tantra-Übung. Das geht einfach nicht.“

    Dann lese ich im anderen Artikel:


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    Lehrer gelten als unantastbar

    Die Lehrer-Schüler-Beziehung und spezifische Gruppendynamiken werfen immer wieder Probleme auf. Im Buddhismus gibt es die Gefahr, dass der Lehrer oder Meister, der den Schüler ja zum Erwachen führen soll, seinerseits als unantastbar gilt. So kommt es, dass Fehler nicht gesehen, Ausbeutung und Manipulation nicht erkannt werden, glaubt die Forscherin:
    „Meine Forschung zielt ja darauf, zu verstehen, welche psychischen Mechanismen laufen da ab, wie läuft Manipulation ab. Wie wirkt sich das auf die Gesundheit von Personen aus?“


    Man kann hier weiter genug zitieren, aber das Problem war niemals neu.

    Ich vermute, was als normal im ("") anderen Ethos ( so wie im fernen Osten, aber , bitte, keine Verallgemeinerung!) finden kann, auf dem absolut anderem Boden von Westen bringt machmal sehr üble Früchte.

    Ich habe irgendwie gelesen, dass es einen Brauch war, bei einigen Ur-einwohnern.

    Also, das hiess so wie die Frau für eine Nacht, um das Kind zu zeugen. Mehr nichts. Aber die gehörte niemals zur so wie der "normalen" Familie. So ist nur der ein Beispiel, wenn man die Kultur , die andere Wurzeln hat, versucht hier uneingeschränkt " Einzupflanzen". Das geht doch einfach nichts.

    Aber was DL betrifft, dann man sollte auf ihn wenigstens hören:


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    Im Zweifel hilft eine Aussage des Dalai Lama weiter. Er hatte gesagt, dass er aktuell niemanden kenne, der befähigt sei, diese höchsten sexuellen tantrischen Rituale auszuüben.


    Ich nehme an, es gibt kein überhaupt "Vajrayana" , wie die echte Schule :!:( das) benennen könnte. Aber nur der Missbrauch und der Boom um mehr Kohle zu kriegen.

    Ein Beispiel zwar ist real.

    Mein Lieblings-Autor Ken Wilber im "Einfach Das" ( so wie das Tagebuch) schildert echte reale sexuelle Beziehung mit der Frau, die er wirklich abgöttlich lebt, die ist auch selbst die erfahrene Buddhistin, und , apropo, er hatte diese Methode, auch noch davor sehr lange praktiziert, aber rein "imaginär", sozusagen.

    Das heisst für mich, diese Methode kann prinzipiell funktioneren, aber eher als die Aushahme aus der Regeln in unseren Konsum-Gesellschaft, die aus allem buchstäblich das Geld verdient.

    Schade, denn meine Position steht fest. Das hat mit den "Strukturen " zu tun. Aber niemals mit der Tradition.


    Die beide Artikel ich verlinke jetzt:


    Missbrauch in buddhistischen Gemeinschaften - Geblendet vom Glanz der Gurus
    Das Thema Missbrauch beschäftigt nicht nur die christlichen Kirchen. Auch in buddhistischen Organisationen gab es bereits Fälle. Doch offene Kritik an…
    www.deutschlandfunkkultur.de




    Irrtümer über Tantra - Wie kam der Sex in den Buddhismus?
    Tantra verbindet Sinnlichkeit mit Spiritualität. Mit der ursprünglichen Idee hat jedoch das, was in Tantra-Studios angeboten wird, wenig zu tun. Wir klären auf.
    www.deutschlandfunk.de

    Das ist ein bitteres, nicht lösbares Problem.

    Ja, leider.

    Man sollte selbst (zuerst) denken, mehr nichts. Wenn es noch die Möglichkeit gibt.


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    Die Gabe der Praxis bedeutet immer gemäß der Belehrungen des eigenen Lehrers zu leben. Aber was passiert, wenn der Lehrer uns einen Rat erteilt, dem wir nicht folgen möchten oder der dem Dharma und dem gesunden Menschenverstand widerspricht? Der Maßstab muss immer die logische Schlussfolgerung und der Dharma sein. Jeder Ratschlag, der den vorgenannten zuwiderläuft, muss zurückgewiesen werden. Dies wurde von Buddha selbst gelehrt. Wenn man an der Gültigkeit des Gesagten zweifelt, sollte man sich behutsam diesem Punkt annähern und alle Zweifel darüber klären.



    Auch von dort :



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    Die Wahrnehmung der Fehler des Lehrers sollte nicht dazu führen, dass wir ihn nicht mehr respektieren, denn indem uns der Lehrer Fehler demonstriert, zeigt er uns tatsächlich, was wir vermeiden sollten. Zumindest ist dies die für uns nützlichste Sichtweise. Ein wichtiger Punkt hierbei ist, dass der Schüler wirklich von wahrhaftigem Forschergeist durchdrungen ist und über eine klare, nicht über eine blinde Hingabe verfügt.


    Und zum Schluss:



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    In den Schriften steht oft geschrieben: »Jede Handlung als perfekt betrachten«. Wie auch immer, diese Phrase muss im Licht der Worte von Buddha Shakyamuni selbst gesehen werden: »Nehmt nichts von dem, was ich euch lehre, einfach aus Glauben oder aus Respekt vor mir an, sondern überprüft es selber, als ob ihr Gold kauftet.« Das Problem mit der Praxis, alles, was der Lehrer tut als perfekt anzusehen, ist, dass diese sich sehr leicht in Gift für Lehrer und Schüler verwandeln kann. Wann immer ich diese Praxis lehre, empfehle ich deshalb immer die Tradition »jede Handlung wird als perfekt angesehen« nicht zu betonen. Sollte der Lehrer nicht-dharmische Eigenschaften hervorbringen oder Belehrungen geben, die dem Dharma widersprechen, so muss die Anleitung, den spirituellen Meister als perfekt anzusehen, zu Gunsten von Vernunft und Dharma-Weisheit aufgegeben werden.


    Das war das wichtigste, meiner Meinung nach.


    Der Ganze Artikel und das Buch in den Fussnoten ist sehr empfehlenswert.



    Wenn die Medien das Thema aufgreifen, ist schon alles zu spät.

    Die Medien sollen die Übergabe des Täters an die Justiz aufgreifen. Und da versagt auch ein Dalai Lama. Denn er hat ja wohl dafür gesorgt das die Angeklagten in der Versenkung des Ordens verschwinden. Genauso hat die Kurie, des Vatikan komplett versagt und Ratzinger war da ein echter Wohltäter für die Täter und ein Teufel für die Opfer.

    Stimmt, absolut!

    Aber der Schüler selbst sollte mündig sein, autark sein, eigen-Verantwortlich.

    Wie das Sprichwort sagt, "Verlasse dich auf den Gott, aber bliebe selbst wachsam".

    Das alles sind nur die Organisationen, die Verwaltungen, aber deine eigene Buddha-Natur kann nur du selbst in deinem Geist ent-decken, kein Lehrer, der kann dich im besten Falle nur begleiten, aber der Weg gehört nur dir allein! Du bist für dich selbst deine eigene Leuchte. Klar, der Buddha zeigte dir den Weg, aber gehen du kannst nur du allein, mit den eigenen Füssen!

    Ansonsten das Wesen der Religion artet in den (spirituellen) ...nichts nur! Missbrauch aus ( Hinweis auf Ch.Trungpa).

    LG.

    Aber auch wenn der Lehrer so ein Monster ist, oder zumindest ein feiger Mittäter, dann bedeutet das noch nicht, dass die ganze buddhistische Lehre für die Katz ist.

    So, genau das, Martin, danke sehr! :rose:

    Einige Quellen erzählen z.B, Nagarjuna war sehr grosser Sünder, wie auch Shantideva, dann sie hatten es bereut und wurden wie die andere Menschen. /Lol...Die Verwandlung von Saulus zum Paulus/. Egal, strimmt es oder nichts, ich würde seine Werke weiter studieren und enorm wertschätzen.

    Ich unterscheide immer zw.der Lehre und ihrem "Repräsentant". Das sind zwei verschiedene Schuhen.

    _()_

    Igor07 Ich schätze u.a. den Dalai Lama sehr für die Inspiration, auch unter sehr widrigen Umständen das Lächeln nicht verloren zu haben. Gleichsam schätze ich viele Methoden und Gedanken der tibetischen Traditionen. Und doch wünsche ich mir, dass der DL so lange mit dem Thema konfrontiert wird, bis die Selbstreflexion zu einem guten Ende kommt, wo die Einsicht da ist, dass Schweigen Teil des Problems ist, und wo Strukturen aufgearbeitet und geändert werden, die Gewalt und Missbrauch begünstigen. Auch wenn er nicht weisungsbefugt ist, hat sein Wort Einfluss. Möge er es zum Wohle aller nutzen.

    Klar, dass es sehr unangenehem ist, sehr milde ausgredrückt, aber wie viel noch mal sollte er sich entschuldigen? Was war schlimm, das kann man nichts rückgängig machen. Was die Strukturen betrifft, ich bin nichts kompetent. Aber Dalai-Lama in sehr vielen Vorträgen betont nachdrücklich wieder und wieder, man sollte den "Lehrer" sehr lange Zeit überprüfen, und sehr viele Jahre, und wenn der Lehrer selbst nichts die Lehre ver-körper-t, welche er vertretet, dann es ist per definition kein Lehrer. / Noch mal, das hat mit der der Tradition nichts zu tun, aber mit den Institutionen. Wenn man Die Lehre von Jesus mit der realen Geschichte des Christentum .."verwechselt"... mit den ganzen Kreuz-Zügen, Scheiter-Haufen, Hass gegen den Juden, und den Sexuellen Missbarauch, das hat absolut nichts mit dem reinen Gedanken-Gut , was Jesus sagte, so nur als der Beispiel, , als die Veranschaulichung , was ich meine. Mehr nichts. Ich angehöre keiner Institution und hatte meine Lehrer nur vor langen Zeit. Ich gehe meinen eigenen Weg, und dazu ich brauche keine "Stützen", egal wen, sogar den Buddha höchstpersönlich. Wenn andere die Institutionen brauchen, das überlasse ich den Leuten. Sie haben recht , selbst zu entscheiden.

    Und ich wollte sagen, , man sollte immer die Presse und Media einschalten. Es gibt keine andere Option. (n.m. Meinung).

    Ach, apropo, die Dokumantation ist jetzt auf Youtube verfügbar.

    Habe rein zufällig entdeckt.

    LG.

    Jedenfalls - der Rabbi leugnet den Gesetzesverstoß nicht, sonst würde er die auf frischer Tat ertappte Frau nicht auffordern, das in Zukunft zu unterlassen. Das Gesetz fordert Strafe zu Recht Strafe - der Rabbi ruft lediglich zum Verzicht auf deren Vollstreckung auf und appelliert an das Mitgefühl der Ankläger.

    Lol, ich bin kein Rabbi, ich bin der einfache Mensch , aber mich persönlich "besticht" die Lösung, welche Jesus im diesem Fall demonstriert hatte.

    Genau deswegen das Christentum hatte das alte Testament abgelöst.

    Für die weitere Details ich bin fehl am Platz. Das überlasse ich den Profis hier.

    Ich aber bleibe der blutige Anfänger.

    Und das war nur der Beispiel, also die Ver-an-schau-lichung, an den Bezug zur Vorgehensweise der Autoren der Dokumentation, mehr nichts.

    Lassen wir also die Kirche im Dorf, natürlich, wenn du nichts dagegen bist, lieber Sudhana .

    _()_

    Gilt Dein Plädoyer fürs Wegschauen eigentlich nur für die Prominenz oder auch für die schweren Jungs? Lakar ist ja aus dem Schneider, der hat sich via Thailand in den Pretaloka verpisst. Soll ich Dich so verstehen, dass etwa der 'tantrische' Kinderschänder Robert Spatz auch nicht vor Gericht gehört? Schwamm drüber, vergeben und vergessen, alles halb so wild, wird schon seine Ordnung haben?

    Sudhana .

    Ich bin absolut klar wegen das Weg-Schauen.

    Aber die einseitige und voreingenommene Art der Filmemcher gefällt mir einfach nichts.

    Sie malen alles schwarz, und zwar absichtich.

    Ich wollte nichts in die Details eingehen. Wir leben in der pluralistischen Gesellschaft, also, man sollte die andere meinung , wenn sie nichts rechtwidrig ist, einfach akzeptieren. Punkt.

    Wenn die Menschen für den TB interessieren, und dann sie würden diesen Film sehen, dann es könnte sie abschrecken, und die ganze geistige Pracht von dieser Tradition würde verloren gehen.

    Von mir selbst ich kann sagen, es gibt bis heute sehr viele Leute , die Osho vergöttlichen. Na gut, warum nichts?

    Obwohl es genug wäre über ihn in der Wiki nachzulesen.

    Ich bin nichts wegen Weg-Schauen. Aber ich bin für die Objektivität der Filmemacher, und das hatte ich bei ihnen nichts gefunden.

    DL ich werde immer schätzen für sein Engagement und seinen immensen Beitrag, die Schriften von Tsong-Kha-Pa, Santideva, Dharmakirti, Nagarjuna, usw... zuhänglich und klar zu erklären. Und ich bin einfach ihm dafür dankbar.

    Du kannst mich hier genug zurechtweisen, ich stehe dazu. Das ist meine Meinung. Und mein Weg.

    Ich abonnniere auch Den Kanal von Dalai-Lama und ich bewundere seine spontane Ausdrucksweise, seine geistige Schärfe, den Scharf-Blick, die innere Tiefe und Eloquenz. Das schätze in ihm sehr.

    Verdrehe, bitte, meine Worte, nicht, lieber Sudhana .

    Was ist schlimm, das würde man niemals! bestrieten, das ist doch genug KLAR!

    Aber die Manier, Die Weise, wie in dieser Dokumantation die Autoren benutzen, lässt viel mehr wünschen übrig.

    LG, und danke für deine Aufmerksamkeit wegen meiner Sicht-Weise. Die gehört mir, also , erlaube es mir bitte. Danke sehr!

    Ich weiss nicht, ob so etwas nach tibetischen kulturellen Standards in Ordnung ist und es ist mir auch egal.

    Danke, das habe ich genau so gespürt.

    Jeder trägt die moralische Verantwortung. Auch wir alle. Aber es wäre besser, aus dieser Verantwotung keine Kompanie des "Ver-Urteilen-S" ( mit dem moralischen Finger-Zeigen) zu machen, und genau das hatten die Filmemacher , n.m. Meinung , getan.

    LG.

    Ohne Zeigefinger, egal welcher, keine Reaktionen, keine Veränderung. Wenn Silas verletzt werden, braucht es den Zeigefinger.

    Sorry, lieber Ellviral , meine Ironie, aber das hatte ich sofort erinnert:




    Quote

    Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
    7 Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie.



    Leider, es ist kein Buddhimsmus, aber passt zum Thema sehr gut.

    Danke! :rose:

    Ich weiss nicht, ob so etwas nach tibetischen kulturellen Standards in Ordnung ist und es ist mir auch egal.

    Danke, das habe ich genau so gespürt.

    Jeder trägt die moralische Verantwortung. Auch wir alle. Aber es wäre besser, aus dieser Verantwotung keine Kompanie des "Ver-Urteilen-S" ( mit dem moralischen Finger-Zeigen) zu machen, und genau das hatten die Filmemacher , n.m. Meinung , getan.

    LG.

    Mich wundert absolut nichts, warum praktich fast alle TB-User von Dem Forum abgehauen haben. Was man niemals in dieser Dokumentation erfährt, dann über diese Richtung, wie sie ist. Was ist so wertvolles in ihm(TB)? Man erfährt nichts über den Mittleren Weg, über den Nagarjuna, über das Wesen der "Leerheit" , usw... Aber alles schmutzige, was man nur auftischen könnte, wurde serviert.

    Wahrschenlich, und das ist nur meine bescheidene Meinung, man sollte die goldene Mitte bewahren, oder den Mittleren Weg. Das betrifft nicht nur diese Dokumatation, aber auch die letzte Beträge.

    Ich wollte doch eins klar stellen. Ich versuche nichts, was schlimmes war, reinzuwaschen. Aber man sollte nichts das berüchtigte Kind mit dem Bade auschütten. Und es ist gerade das , scheint mir, hier passiert.


    Derselbe Sender "ARTE", aber 2016.


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    Und auf "Geo-TV" war auch sehr interessanter Film(2018), ich verlinke:


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    Aber jetzt ist alles schlimm und DL ist im allem Schuld, der Sündenbock für alles, also "et excellence".


    Das hat , ich kann nur wiederholen, sehr viel mit der Menschlichen Natur zu tun, wie sie tickt, aber sehr wenig mit der echten Tradition des TB.

    Das Problem liegt - wie in jedem demokratisch organisierten Verband - im 'Repräsentativen'. Dem ist sicher das hier (zu Recht, wie ich finde) kritisierte whitewashing insbesondere des Dalai Lama zuzuschreiben. Die Kritik an ihm und Ricard in der Doku mag überzogen sein - mE hätte in der Stellungnahme ein Hinweis darauf genügt, dass deren Rolle und ihre Darstellung in der Doku kontrovers diskutiert wird, was zweifellos besser ist, als sie totzuschweigen. Dass es Netzwerke des Schweigens und Vertuschens auch in der 'buddhistischen Kirche' gibt, ist ein offenes Geheimnis - wie weit / hoch diese Netzwerke reichen, darüber muss offen gesprochen werden. Einen vorsorglich ausgestellten Persilschein halte ich persönlich für kontraproduktiv. Ansonsten finde ich die Stellungnahme in Ordnung. D.h. hinreichend repräsentativ für mich als DBU-Mitglied.

    Klar, man sollte offen darüber reden, Sudhana , das ist sogar not-wendig, wenn man wirklich in der Zukunft es vermeiden wollte.

    Aber DL in allen "tödlichen " Sünden zu bezichtigen und die ganze Schuld nur auf ihn allein abzuwälzen, das finde ich ungerecht .

    Noch ein Zitat: ( Diesselbe Seite). _()_


    Quote

    Der Dalai Lama z.B., Friedensnobelpreisträger, ist weder das Oberhaupt aller buddhistischen Traditionen, noch das Oberhaupt der tibetischen buddhistischen Traditionen – ist nicht einmal das Oberhaupt seiner eigenen, der Gelug Tradition. Er hat keinerlei Befugnis, anderen Traditionen wie der Nyingma Tradition, aus der Sogyal und Spatz stammen, auch nur Ratschläge, geschweige denn Weisungen zu erteilen.


    Die Dokumantation ist einseitig und prätentiös(voreingenommnen) , also nichts "sauber" konzipiert.


    Quote

    Das wichtige Ziel der Filmemacher, einerseits Missbrauch öffentlich zu machen, die Sicht der Betroffenen einzunehmen und ihnen eine Stimme zu geben, sowie andererseits das Wegsehen und Schweigen derer anzuprangern, die durch ihr Verhalten das Leid der Betroffenen perpetuiert haben, wird leider dadurch sabotiert, dass beim Zuschauer der Eindruck vermittelt wird, alle würden decken, was geschieht. Durch diese Machart wirkt die ARTE-Dokumentation letztlich in erster Linie wie ein Frontalangriff auf den – als menschenverachtend dargestellten – Tibetischen Buddhismus, verkörpert durch den Dalai Lama und Matthieu Ricard, und bleibt plakativ und oberflächlich. Wichtige Fragen, z.B. inwieweit es sich um ein systemisches Problem des Buddhismus handeln könnte, werden nicht einmal gestreift. Chance vertan. Schade!


    »Buddhismus: Missbrauch im Namen der Erleuchtung« – Eine ARTE Dokumentation
    Eine neue ARTE Dokumentation »Buddhismus: Missbrauch im Namen der Erleuchtung« von Elodie Emery und Wandrille Lanos (Frankreich, 2022), widmet sich dem…
    buddhismus-kontrovers.info


    Ich finde es auch schade, für alle, die wirklich ernst für das Thema interessieren und praktizieren.


    Die "absichtlich abwertende" Mittel, welche die Film-Macher benutzen, natürlich, wäre keine Rechtfertigung.

    Und das Sogyal so ein Monster war, wusste ich auch nicht.

    Ich war jetzt nie der große Fan vom Dalai Lama, aber so etwas hätte ich mir von ihm nicht erwartet..

    Ich auch nichts... Aber man sollte niemals aus dem Lehrer das Idol oder das Götzenbild erschaffen.

    Denn so man versklavt sich selbst.

    Man kann es bis zum Ende der Zeit diskutieren.

    Aber alle diese Lehrer sind nichts mehr als die Menschen, also keine "himmlische" Wesen.

    _()_

    Aber in den beiden Fällen von Spatz und Soygal hat der DL auch versagt. Er hat aber bereits von Anfang an hier nicht ganz klar gesehen, denn er wurde vom "Westen" als Argument gegen den chinesischen Kommunismus benutzt. Er hat dann aber auch selbst diese Lage für sich zu nutzen gewusst, denn er brauchte ja die finanzielle Unterstützung des "Westens" für seine virtuelles Tibet. Gewissermaßen ist er da einen Handel eingegangen.

    Ja, man kann es nichts anders ansehen. Aber es ist sehr herber Verstoss gegen die Ethik, Moral und hat mit dem Buddhismus als die Religion nichts zu tun. Aber mit den Institutionen, die diese Lehre ("") re-präsentieren.

    Zum Vergelich. Ich kann nichts das Christentum in Bausch und Bogen ver-urteilen, weil es waren die Kreuz-Züge, die Hexen-Verfolgung mit den Verbrennen am lebendigen Leib und den Massen-Hass gegen die Juden( die den Jesus selbst töteten, das war eine Bekannte von mit, die echt dran glaubte... ), usw... Denn die Botschaft von Jesus war und bleibt die andere.

    Man sollte immer sehen, wie es D.T. Suzuki richtig merkt, als noch der Buddha selbst im Leben war, man brauchte keine Institutionen , aber nach dem Tod des Meisters man war erzwungen, das ganze intellektuell ( Begrifflich) zu erklären, ... aber am Anfang war nichts mehr als die reine innere und persönliche Erfahrung von Buddha selbst. Egal welche Worte ( Lehren) sind nichts instande das zu ver-mittel-n. Denn die alle sind nur das Mittel. also das "Floss".

    Ich frage mich, wie man das Dharma so falsch auslegen kann und dann noch Leute findet, die das akzeptieren oder unterstützen.....Ich kapiers nicht.(Spatz)

    Hi, Railex

    Ich wollte es nichts verletzend dir gegenüber ausdrücken.

    Das hat doch nichts mit "Dharma" zu tun.

    Einmal Dalai-Lama wurde während Epidemie gefragt, was sollte man tun, also wie sollte man lernen, ohne den persönlcihen Kontakt zum realen Lehrer? Und rate mal, was hatte er geantwortet?

    Er sagte, wir haben immer die Quellen zu Hand, die Sutras, die Worte von Buddha ( Pali-Kanon), also was braucht man mehr, wenn man die Lehre ( Dharma) verstehen wollte?

    Ich kann nur hinzufügen, es gibt sehr enorme viele Interpretationen von "Dharma". Und jede Schule legt es anders aus, als die andere.

    Ich wollte es weiter nichts vertiefen, aber meine eigene Einstellung... das Mit-gefühl und die "Menschlichkeit".

    Wenn es sogar platt und abgedroschen klingt, nur die Liebe, der gegenseitige Respekt sind die einzige Lösung.

    Und das ist die Essenz von allen Religionen.

    Lass dich nicht enttäuschen, railex, wir sind alle die Menschen, die Fehler machen, das wichtigte, was lernen wir daraus? Und wenn es uns als die Folge zum Besserem in uns innerlich bewegt, dann es alles wäre nichts umsonst...

    LG, und alles gute dir.

    Damit kannst du jetzt machen, was du willst. Vielleicht findest du auch, es war nicht der Rede wert o.ä. Aber manchmal findet man Leute, die das akzeptieren oder unterstützen gleich da wo man selber ist.

    He Who Remains

    Aber dann es ist wirklich gut, wenn man hier im Forum offen darüber reden kann!

    Also, ich meine, es war , also , nichts selbstverständlich.

    Und offen nichts darüber zu diskutieren, es wäre keine Lösung.

    In der Doku kam recht gut heraus, dass es auch um viel Geld und Spenden geht und die Spitze der Hierarchie des tB davon abhängig ist.

    Ich wollte mich hier anknüpfen...

    Mir scheint, dass es geht hier , eigens, mehr als um den Missbrauch.

    Wir können nur allein Buddha in uns selbst zu ver-körper-n, kein Buddha von aussen und , leider, kein Dalai-Lama auch.

    Das ist das Dilemma auf dem Weg.

    Nichts umsonst man sagt ( im Zen): " Wenn du den Buddha unterwegs triffst, dann töte ihn".

    Das , was auf die Lehre bezogen, man gegen die "Suchende" ausnutzt, das verstehe ich als "Kram".

    Von einer Seite man ist so wie rein strukturell abgängig von Sangha. Aber die könnte deinen eigenen Wachstum beeinträchtigt werden, denn es geht um die"gesellschaftliche" Strukturen, aber die bestehen aus den Leuten, der Organisationen, Hierarhien, Führung-s-Positionen , usw...

    Aber die eigene innere "Realisation" ist nur meine eigene Angelegenheit, keine Institution kann es für mich machen.

    Nur ich allein, immer jetzt, und durch( dank) meine eigene Erfahrung. ( danke, Leonie , an dieser Stelle).---durch die eigene Ver-körper-ung.

    Ansonsten ich verpasse den weg, verpasse den Buddha-("Geist") in mir selbst, und fühle mich innerlich zugehörig zur Macht ( ihr unterwürfig), die mit dem echten , authentischem Weg nichts ( oder) wenig zu tun hat.

    Allegorisch gesprochen, egal welcher guter Spiritueller Lehrer man kann mit den guten Therapeuten vergleichen.

    Der kann dich begleiten auf dem weg das "Wasser" zu finden, die "Tränke",--- aber mehr nichts. Trinken du kannst nur du selbst allein.

    Wenn man aber diese Grenze überschreitet, es wäre schon der Anfang von "Missbrauch".

    das entscheidende, weil, wie Leonie ganz richtig bemerkt, solche Dinge nicht im luftleeren Raum stattfinden ,sondern in einer Struktur mit Hierarchien. Und da haben die Menschen, die "oben" stehen, immer eine besondere Verantwortung. Die kann auch darin liegen, dass man Schülerinnen und Schüler, die sich "komisch" oder nicht angemessen verhalten, vorübergehend von der Gruppe ausschließt, um sie und eventuell sich zu schützen.

    Ich sehe aber gerade umgekehrt. Man sollte nicht die "Komische" Schüler "ausschliessen", sondern die zu schützen von den rein praktisch "kriminellen" Strukturen und von den Lehrern, die persönlich von dem geistigem Haupt-Ober-Haupt ordiniert und abgesegnet wurden.

    Das sind , nur meine bescheidene meinung, keine Lerher, aber die Verbrecher, die manipulieren das Vertrauen der Schüler und sie geistig und körperlich ausnutzen und missbrauchen ( als ob im Namen der Religion). Wenn es sogar sich sehr schmerzlich anfühlt, das ist der "nackte" Fakt. Dalai-Lama hatte es verprochen, die eigene Unterschrift zu stellen. Aber der Brief sollte zuerst in die Kanzlei. Dann man bekommt das ganze wieder zurück, aber ohne "Unterzeichnen " von Dalai-Lama. Also, er hatte öffentlich belogen. Und er hatte weiter sehr viele Jahren mit den "Lehrern " öffentlich getroffen, obwohl er alles über ihr Verhalten wusste. Also, man kann es so interpretieren, macht es weiter... Was sie "befolgt" hatten( Ironie). Die Schande , eigentlich!

    LG.

    Hm, sorry... Das Zitieren geht nichts... Ok....

    Quote

    Und was soll ich sagen, die ersten Minuten des Films sind erschreckend. Das ist typisch für den ganzen spirituellen Kram - in allen Variationen - ganz gleich welcher Religion oder Weltanschauung.


    Was sollte man unter den wörtern " den ganzen spirituellen Kram" verstehen?

    Meinst du, wenn diese Dokumentation tendenziös oder einseitig diese ganze sache schildert,

    dann es würde nichts automatisch bedeuten, dass es hier über die Lüge geht.

    Ich gehe davon aus, dass es alles der Wahrheit entspricht. Und endlich, man kann es alles recherschieren, ...ich bin einfach faul dafür...

    Dann man redet dort auch über CH. Trungpa.... Aber man liefert uns keine Beweise...

    Alles ist untermalt mit der unheilvollen Musik, so die eher passt über die Filme über das Verbrechen im zweiten Weltkrieg... ( Ironie)...

    Klar, aber die Wahrheit ist die "störrische" Sache... Man kann das ganze nichts weg-schaffen und behaupten, dass es alles nur erfunden wäre.

    Geht einfach nichts. Lieder... Denn die wollten , eigentlich, Dalai-Lama auch anlasten, wenigstens moralisch gesehen...

    Na gut, ekläre, bitte, den Sinn von deiner Ausruck-Weise über "Kram".

    Ich wäre echt froh, wenn es der "Kram" wäre, das sage ich dir gerade und ohne umschweifen...

    Mißbrauch ist es deshalb, weil sich hier Menschen nicht als Gleichwertige begegnen, sondern es eine Unterordnung/Überordnung gibt. Dies ist dann auch so gewollt - weil das bei Lehrern/Schülern oder Patient/Therapeut strukturell so gegeben ist. Der eine kommt, weil er was vom anderen will - der andere hat das aber nicht und kann die Situation ausnutzen.

    Das stimmt, aber nur die sehr kleine Vermerkung. Wenn man über den echten Psychoanalytiker oder den Therapeuten redet, dann dieses Verhalten setzt schon voraus, wenn der (Psycho) Therapeut die bestimmte Grenzen überschreitet, das ist einfach strafbar und der verliert sofort die eigene Lizenz, wenigstens. Was man bei diesen "Lehrern" nur träumen könnte( Ironie). Die machen brav weiter, und der Oberhaupt ähnelt hier eher dem Paten in Mafia-Strukturen, der die eigene Schützlinge deckt , es koste, was es wolle.



    Da wird was gemessen - das ist das eine - und da wird eine Bedeutung/Deutung in die Messwerte hineingelegt - das ist das andere.

    Da es zwischen den Messungen und den Bedeutungen keine gescheite Theorie gibt, ist das eben "Lesen im Datensatz".

    Lol... im einem Buch ich hatte so herausgelesen... Der Apfel, der ich beisse, und der echte Apfel, welchen ich einordne und so wie innerlich klassifiziere( schubladisiere)... dahinter klafft den Abgrund, den man niemals überwinden kann.

    Danke für den Beitrag.

    Ich war so schockiert über das Verhalten von Matthieu Ricard! Unglaublich!

    Das [Verhalten, wie in der Doku aufgezeigt] hätte ich ihm nie zugetraut.

    Ja, ich habe zwei Bücher von ihm, und W. Singer schätzt ihn sehr.



    Wie passt das zusammen?! - Ich kann daraus nur schließen, dass Spitzen-Messwerte hinsichtlich Meditation eben nicht Hand in Hand gehen mit Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Mitgefühl. Ist denn dann ein Meditations-Spitzenwert nichts anderes als ein anderer Spitzen-Hirnmesswert wie z. B. als Folge eines außergewöhnlichen Sport-Trainings oder Auswendiglernens von 2000 Seiten Gedichten undsoweiter? Ist es nichts anderes als beispielsweise eine Inselbegabung bei Asperger-Syndrom?!

    Ist die Forschung von Tanja Singer, dass man Mitgefühl per Meditation trainieren und per Messung - MRT - darstellen kann, als zu einseitig zu verwerfen?

    Ja, das weiss ich auch. Dann stellt sich die Frage überhaupt, wie korrelieren zusammen die werte , die sehr tiefe Meditation ( "Versenkung" ) aufweisen, mit dem "Mit-Gefühl"?

    Inwiefern ich das ganze erinnere, es geht um Theta, Gamma, Alpha- Frequerenzen ( EEG) , und man kann es er-messen.

    Aber kann man überhaupt "Mit-Gefühl" messen ?

    Aber ich wollte den Thread nicht vemüllen, besser ich erzähle die rein persönliche Geschichte zum Thema.

    Ich war sehr lange Zeit sehr gut befreundet mit der ehemaligen Schülerin von Osho, und ich war echt wie perplex, dass sie trotz allem mochte ihn, fast abgöttlich.

    Die erzählte mir, die Leute in der Gemeinde von Oregon schufteten für den Meister fast rund um die Uhr. Dann sie sollte immer nackt sein, das war nichts nur unangenehm, das war erniedrigend. Ich fragte sie, warum die nichts frühzeitig abgehauen hatte? Und sie sagte, sie konnte es einfach nichts... Man sollte dann die herbe Enttäuschung durchleben , und alle deine Werte, Vorstellungen, was macht den echten spirituellen Lehrer aus, in den Mülleimer zu werfen. Und man klammert dann verzweifelt für die illusionen, obwohl man weiss es tief im Innerem, das sei alles nur die Lüge in der schöner Verpackung.

    Das hatte ich erinnert, als ich die Zeugen von Songyal Rinpoche angehört hatte... Warum die machten es? Warum? Das war die reine Vergewaltigung, wie eine Frau im Film erzählt, trotzdem sie hatte nachgegeben.

    Für mich ist die entscheidende Frage, was macht uns alle so naiv und leichtgläubig, wenn wir in den Sexuellen Verbrechern noch sehr lange Zeit den Lehrer sehen, als den Lehrer betrachten, obwohl die alle gehören in die Anstalt, eigentlich.

    Ich hatte dann entschieden, keinen Lehrer, und ich studiere selbst, wie ich kann. Wenn ich etwas nichts verstehe, dann ich akzeptiere es einfach. Jedem das Seine.

    Danke Amdap für's Erzählen und Hendrik für die Vorlage.

    Quote

    (...) Der Lehrer selbst könne sich per Definition niemals falsch verhalten. (...)

    :roll: Eine von Lehrern gemachte Definition. Lehrern, denen die Größe fehlt, eigene Fehler zu erkennen und zu bereinigen.

    Natürlich! :!: Der Lehrer sollte selbst das ver-körper-n, vor-leben, was er propagiert.

    In der Dokumenatation es gibt auch sehr viele andere Fälle.

    Und die Fälle von dem Missbrauch waren bekannt seit 1993.

    Davon redet im Film St. Bachelor . Dann Dalai-Lama hatte es offiziell versprochen, unter der Petition die eigene Unterschrift zu stellen. Aber er hatte das trotzdem nichts getan. Also er deckte das Verbrechen noch sehr viele Jahren , obwohl er genau den Bescheid wusste.

    Für mich, also persönlich, das war sehr frustrierend.