Posts from Hingabe in thread „"Schwierige Menschen"....“

    Edit : Tim wollte nicht mehr hier schreiben, das habe ich eben erst verstanden. Das ist auch gut so, finde ich gut von ihm, dass er erkannt hat, dass das am Ende mehr für die Chronik passte.

    Darum könnt ihr das abtrennen, was ich ihm genantwortet habe. Verschieben. Oder morgen löschen. Sorry, manchmal antworten wir anderen etwas obwohl das Thema, das Anliegen vom anderen schon geklärt ist.

    Nun, dass meine Beiträge oder meine Kommunikation viele Menschen nicht verstehen, ist ein Grund für das wo ich im Leben stehe.

    Ich war oft überrascht, wenn mir Menschen, die ich als intelligent einstufte sagten, sie würden mich mögen, aber merken, dass selbst, wenn ich mir Mühe gebe, sie mich nicht verstehen.

    Das geht Manchen so, ich kenne noch einige die es so erleben.

    Ich sah das nicht negativ, ich suchte nur den Kontakt zu diesen Menschen nicht mehr. Es gibt Menschen, für die bin ich sehr anstrengend.

    Dann passt du ja doch gut in diesen Faden. Hat ja doch etwas mit dem Thema zu tun.

    Ich versuche mich von den Menschen so gut es geht fern zu halten. Ich sage etwas und es kommt dann anders an, der Inhalt wird komplett verdreht, zumindest wenn ich über Situationen spreche. In der direkten Kommunikation besteht dieses Problem nicht.


    Ok. Habe etwas gelöscht, weil ich gemerkt habe, dass ich kein Mitgefühl hatte oder kein Erkennen was dein Problem ist. Nicht mitfühlend geschrieben habe. Du brauchst einfach mehr Selbstvertrauen, liebe nette Menschen, die dich so nehmen wie du bist. Das wünsche ich dir. Reden kannst du aber auch in anderen Bereichen im Forum über dich, hier nicht die ganze Zeit.

    Heute wurde ich angerufen am Morgen und ein Mann erzählte mir eine Geschichte und ich dachte mir von was spricht er. Das ist es, was ich meine, man erzählt jemand etwas und die Person, die es hört instrumentalisiert mich um anderen zu schaden und somit auch mir. Es ist schade, weil da werden Menschen zu Unrecht verletzt. So werde ich auch das in Hinkunft unterlassen.

    Häh ? Das meine ich, dieser ganze Absatz macht keinen Sinn.

    Die Menschen empfinde ich wirklich als schwierig, wobei man mich auch schwierig sieht, siehe meine Beiträge hier.

    So gesehen passt das Thema zu dir. Aber es soll hier nicht nur um dich gehen. Daher wäre das Tagebuch / Chronik gut wenn du nur deine Erfahrungen/ Erlebnisse erzählen willst.

    Ich verantworte mein Tun, die anderen ihres, sie interessieren mich nicht. Es ist nicht meine Aufgabe, wie am Beginn man mir gesagt hat, zu versuchen die Welt zu retten, ein sinnloses Unterfangen.

    Ja, besinn dich lieber nur auf dich erstmal. Auf deine Heilung.

    Anderen Menschen Impulse zu geben finde ich gut und das kann ich manchmal, wie auch jeder von euch.

    Ja, kannst du sicher manchmal.

    Nochmal ich werde den Beitrag für das Nützen, wofür der Titel steht, persönliche Dinge versuchen nicht zu schreiben.

    Andere schrieben auch persönliche Dinge, aber das sollte in Grenzen bleiben, ist ja kein Tagebuch hier.


    Ich möchte mich mehr auf mich selbst besinnen - nicht ablenken. Das lesen und schreiben in Foren es macht mir zu viele Gedanken, lenkt mich ab, das Vergnügen suchen, ihnen nachgehen, und dabei habe ich schon genug Gedanken gehabt. :silent:



    Liebe Grüße :star:

    Tim99. Hast du denn selber mal welche genommen, oder worauf beruht das?

    Es scheint mir das er aus Erfahrung spricht. Aber das ist hier nicht das Thema, ist ein Nebenthema, und sollte finde ich, in einem extra Faden weiter besprochen werden. Einiges meines letzten Beitrags auch, es ging da mehr um ihn und wie er auf mich wirkt. Das gehörte auch nicht hier her. :) Also Tim99 ist nicht das Thema des Fadens. Alles Liebe

    Wenn ich diese Schilderung so lese, kommen verschiedene, teils widersprüchliche, Gedanken und Emotionen hoch: Als Erstes Mitgefühl mit den - untergebenen - Mitarbeitern, gefolgt von etwas "Belustigung" über den Ausrastenden (wie kann man sich nur als Vorgesetzer so wenig im Griff haben?), zuletzt auch Mitgefühl für den "Choleriker"....

    Ich finde oder glaube, dass es auch Menschen gibt, welche nur so tun als würde sie etwas so sehr aufregen, dass sie nun laut werden müssen. Die machen das nur um andere zu ärgern, bloß zu stellen, zu schikanieren, sie klein zu machen. Es macht ihnen Spaß. Das wäre ein sadistischer Mensch. Und dann gibt es solche, welche wirklich in dem Moment wütend sind, die das nicht kontrollieren können ( oder sehr schwer ), die es aber nicht böse meinten, oder denen das hinterher leid tut.

    Wird man selbst so angeschrien, gerät man ja automatisch in die Defensive, fühlt sich womöglich (vor den Kollegen) bloßgestellt und entsprechend unbehaglich bis mies...

    Bei beidem fühlt sich der Angeschriene oder zurecht Gewiesene nicht gut. Das kann ja auch im leiseren Ton erfolgen aber abwertend- durch die Worte.

    Gerade was psychische Probleme betrifft, was kann denn die Schulmedizin da? Psychopharmaka mit solchen Nebenwirkungen, dass man oft keine Lebensqualität mehr hat.


    Zugegeben bei schweren psychischen Problemen geht es nicht anders, aber ich wette, ein Großteil der Patienten, die leichtere Formen von Erkrankungen haben, könnte man ohne Medikamente behandeln.

    Das habe ich doch bestätigt, dass ich das alles genauso sehe. Also mir brauchtest du es nicht schreiben. So sehen das wohl viele oder ein paar andere hier. Ist aber offtopic.

    Ich möchte nicht urteilen über andere Beiträge, aber sind die immer in eine Richtung?

    Du scheinst weit zu sein, da du sehr rücksichtsvoll denkst / schreibst. Es wirkte auf mich manchmal wie gespielt/ so tun als ob. Aber du bist wohl wirklich so ( weit, herzgeläutert ).

    Sich auszukennen ist eine Sache, sich helfen zu können eine Andere.

    Naja, aber es wirkt so, als spielst du den an der Welt und sich selbst Verzweifelten aber in echt, weißt du was helfen könnte, oder du hast Erfahrung mit Meditation und bist nicht hilflos, bist jemand der für sich sorgen kann und daher passt diese Rolle mit dem hilflos spielen nicht.

    Aber weise zu sein würde dazu auch nicht passen. Naja.

    Ich verstehe Deine Beiträge ( oder dich ) einfach nicht, andere verstehen sie aber ja. Daher sollte ich sie wohl ab jetzt besser nicht mehr lesen. Tut mir leid, wenn das alles nicht so ist wie ich vermutet habe.

    In eigener Sache noch, da irgendwer meinte ich schreibe "unklar" - ich schlafe seit Monaten unter 5 Stunden und wirkt sich kognitiv definitiv aus. Ich denke mir selbst oft, geht es noch im Sinne von bin ich verrückt oder die Gesellschaft.

    Das war wohl ich. Ok. Das tut mir leid. Dann hoffe ich du kannst die Umstände so ändern, dass du mehr schlafen kannst. Das führt sonst zu Burn-Out. Ich kenne es. Alles Gute.

    Danke für deine Ratschläge. Wenn man über Dinge nicht spricht, heißt es nicht, sie nicht ausreichend versucht zu haben.

    Mag sein, deine Aussagen sind in meinen Augen aber oft sehr widersprüchlich.

    Es besteht kein Grund, hier irgendwelche User - wen auch immer - verbal in den Dreck zu ziehen,

    Das sehe ich auch so.

    Und ja, ich denke auch dass sich ein Mod der Sache annehmen wird, da hier anscheinend nicht 'Tacheles' geredet werden darf, sondern immer nur durch die Blume.

    Verstehe ich jetzt nicht. Rechte Rede wäre für mich so etwas wie durch die Blume zu reden. Blume wäre das Heilsame. Das würde doch wieder keine rechte Rede mehr sein, wenn man hier Tacheles reden dürfte. Und dass man es aber nicht darf, so kam es mir meistens im gesamten Forum nicht vor. Eher durfte man nicht zB belehrend auftreten. :grinsen:

    Hm, lieber Tim99 , also das ist nur meine Eigene Meinung.

    Der Buddhismus behandelt keine "Psychische " Probleme oder egal welche Erkrankungen.

    Sie können sich ergänzen zB Psychiatrie und Dharma oder andere Bereiche und der Dharma. So habe ich das auch neulich gelesen in einem Link hier von irgendwem. Aber manchmal vertrauen die Dharma- Übenden der modernen Medizin nicht und umgekehrt, stand da auch.

    Wenn ich den Krebs kriege, ich würde sterben, egal wie lange ich praktiziert hatte.

    Wenn man wirklich weit gekommen wäre, so man würde eher keinen Krebs kriegen, denke ich.

    Ich denke auch, dass es manchmal Fälle gab, wo Meditation die Krankheit sehr gemildert hat oder auch besiegt. Das wurde auch schon bestätigt von medizinischen Studien. Bei Arte habe ich das vor ein paar Wochen gehört die Sendung hieß " Meditation " glaube ich. Da wurden Menschen vorgestellt, die durch die M. ihre Krankheiten stark gemildert haben, viel weniger Beschwerden hatten ( nach einigen Wochen regelmäßiger Meditation ).


    Der Buddhismus behandelt Krankheiten. Okay, er kann vielleicht nicht alle heilen, aber er hat mehr zu bieten als man glaubt, egal welche Art der Erkrankung.

    Ja, das stimmt. Wenn du das doch weißt, warum benutzt du denn dann die Meditation nicht um deine Probleme zu mildern ? Warum hast du solche Ablehnungen und Verwirrung in dir ?


    Naja gut, ich muss mich gerade melden, ich habe auch oft Probleme oder Hindernisse im Leben, und ich benutzte die Meditation nur, wenn ich gemerkt habe ich komme nicht weiter, ich bin an meinen menschlichen Grenzen angekommen.


    Einmal hat mir ein Mini- Vortrag eines Meditations- Lehrers und eine anschließende geführte M. von ihm sehr geholfen. Ohne ihn hätte ich sehr wahrscheinlich meine neue Arbeitsstelle inzwischen schon ( wieder ) gekündigt. Also er war eine große Hilfe, alleine hätte ich so einen Zustand nicht erreicht. :wrose:

    Das ist ein gefährlicher Irrtum.

    Das ist es nicht. :wrose:

    Mein Lieber, das alles und noch mehr ich hatte sehr viele Jahre benutzt, es geht eher um den Neben-Effekt von der Meditation, aber nichts die Heilung per se.

    Naja, das ist wohl nicht zu pauschalisieren, es kann bei jedem anders ausgehen, sein. :wrose:

    Und ich bestreite niemals , dass es helfen kann.

    Was denn nun ? Also du meinst halt nicht so groß helfen, nur ein wenig, zB um mit einer schweren Situation zurecht zu kommen. Ich denke die Meditation kann schon sehr viel helfen, es kommt aber wohl auf den Menschen an. :wrose: Sorry. Ich persönlich habe zwar noch keine Krankheit geheilt in mir, aber so ähnlich, also da war schon manches übermenschliche möglich, darum glaube ich an solche Wunder.

    Das sehe ich anders, ich habe mein Leben lang zu viele Erfahrungen mit der Schulmedizin gemacht, ich weiß, was sie kann und was nicht und sie ist sehr endlich.

    Das sehe ich auch so, dass sie endlich ist. Aber wenn du doch so gut Bescheid weißt was dir helfen kann, warum wendest du sie dann nicht an diese andere Art von Medizin ? :)

    Sehr oft schriebst du so, als siehst du dich als Opfer und dass du andere nicht verstehst, aber hier wieder so, dass man merkt du hast doch viel erkannt, du weißt was deine Hindernisse sind und wie man sie beseitigen kann. Darum finde ich dich widersprüchlich.

    Alles Liebe :wrose:



    Liebe Grüße :klee:

    Du hast Recht, ich brauche sicher eine fachkundige psychiatrische Behandlung mit verschiedensten Medikamenten. Das soll nicht unhöflich rüber kommen, aber ich denke hier gibt es zahlreiche Menschen, die Probleme haben. Ich zweifle daran, der Einzige zu sein und damit will ich Niemanden beleidigen, die Mitglieder schreiben es selbst manchmal in ihren Beiträgen.


    Wo du Recht hast ist, dass es mir nicht gut geht, aber da vertraue ich doch anderen Quellen als Ärzten mehr.

    Hallo, es geht doch gar nicht darum, dass jemand meinte / dachte du bist der einzige.

    Es hat auch keiner gesagt, dass du Medikamente nehmen musst. Eine Verhaltenshilfe/ Erforschung oder Gespräche mit einer Psychotherapeutin eher, zB wegen Einbildung andere möchten einen klein machen, obwohl sie das nicht wollten. Sich schnell gekränkt fühlen ohne einen echten Grund. ( Aus Einbildung, falschen Vorstellungen ). Aufbau vom Selbstwertgefühl. Mit manchem davon habe ich auch hin und wieder zu kämpfen.

    Diese Abwehrhaltung daraus, gute Ratschläge dann verwerfen aus Verletzung des Selbstwertgefühls ( ohne echten Grund nur einen eingebildeten ) ist sehr schade.


    Daher wünsche ich dir viel Glück oder Kraft das heilen zu können, ich wünsche dir wirklich Heilung und mir auch.

    außerhalb des Zen,

    Ja, weil ich mich erinnere, dass ein Zen- Anhänger den ich von Videos kenne, mal meinte es gibt so etwas wie den Zustand keine Gedanken mehr zu haben. Auch ein tibetischer Lama sagte es in einem Video. :)

    War wohl eine andere Monika :? .

    Warum hängst du dich da so dran ? Monika hat doch eingeräumt, dass sie sich da nicht so ideal verhalten hat, sie hat es nicht abgestritten. Sie sagt, dass sie immer noch eine Übende ist.

    Bist du der Anwalt von Eitelpfütze oder bist er ? Diese Rechthaberei und Streitereien wegen solchen Kleinigkeiten oder aus verletztem Stolz oder aus Uneinsichtigkeit sind eines solchen Forums hier nicht würdig. Lieber mal die Tipps und weisen Worte zB bei den Zitaten im Zen oder Theravada lesen, Impulse und Hilfestellungen um an sich anzufangen zu arbeiten, gibt es hier aber auch woanders genug. Alles Gute :klee: :)



    Man bekommt Hilfe und Beratung. Das wird den Mitarbeitern in helfenden Berufen oft angeboten.

    Ach so. Danke.

    Ja, man kommt an seine Grenze und wird entmutigt weil man nicht helfen konnte, bekommt im schlimmsten Fall ein Burnout wenn man z.B. in helfenden Berufen tätig ist.

    Ach so, das ist dramatisch so etwas. Gut, dass es solche Hilfen gibt. Manche werden auch verwirrt manchmal, so wie Tim99, wahrscheinlich. Er mag seine Arbeit, auf der anderen Site wieder nicht. Er mag sich die Probleme anderer nicht anhören, aber auf der anderen Seite möchte er dort nicht aufhören. Oder er hat schon einen Burnout, das wäre tragisch, und ich wünsche dir Tim99, dann gute Besserung und eine gute Therapie dafür.


    Liebe Grüße

    Ich finde du Tim99 schriebst viel verwirrtes, verwirrte unzusammenhängende Sätze. Das fiel mir schon länger auf, ich konnte darum bis auf den einen Beitrag, auf den ich dir etwas geantwortet habe, nichts anfangen.

    Aber zu meiner Antwort: Nein, ich finde nicht, dass es immer nur um mich geht. Ich werde angerufen und mit Problemen anderer konfrontiert, ich habe vor einem Anruf kein Problem.

    Wenn das so ist, dann hast du den falschen Job. Eine Arbeit, welche zu dir besser passt, könntest du versuchen zu finden oder solltest du sogar. Denn wenn es dir mit der Arbeit nicht gut geht, kannst du auch nicht hilfreich sein für die Kunden. ( Falls das gewünscht wird oder hilfreich für den Arbeitgeber ).

    Eine häufige Frage ist, wer kann denn helfen? Dann sage ich Gott oder sie selbst.

    Sagst du das wirklich zu ihnen ? :? Also so hätte ich dich nicht eingeschätzt. Auf den Mund gefallen bist du dann ja nicht so. So etwas zu antworten ist eine Form von einer Grenze setzen, aber auf eine nicht so freundliche und nicht so angebrachte und indirekter Art und Weise.

    Wenn „Andere“ sich mir anvertrauen, dass sie Hilfe brauchen und ich keine Lösung habe, ist das bitter.


    Einige dieser Menschen sind nach einer gewissen Zeit sehr krank geworden, das nehme ich sehr persönlich, weil nicht ich habe sie krank gemacht, sondern sie wurden krank gemacht.

    Du nimmst es persönlich, weil sie krank gemacht wurden ? Du aber nicht dafür gesorgt hast. Und warum nimmst du das persönlich ? Evt arbeitest du für ein Pharmaunternehmen am Telefon.

    Wie kann ich argumentieren, wenn ich weiß, dass der andere im Recht ist?

    Wie ist das denn gemeint ? Ach so, du deutest hier oft nur die Umstände, die Situation an, damit du nicht zu viel von dir verrätst. Ok, dann verstehe ich es nun besser warum es manchmal für mich unzusammenhängend klang. Es ist natürlich manchmal schwer für andere dann die Situation nachzuempfinden oder sich vorzustellen und einen guten Rat versuchen zu geben.

    Bei einem Pharmaunternehmen könnte man so eine Situation haben, wie du es beschreibst, aber auch woanders zB bei einer Versicherung.

    Warum mache ich diese Arbeit trotzdem? Weil sie eine Herausforderung ist, ein perfekter Übungsplatz.

    Naja, dann musst du dich entscheiden, magst du sie oder magst du sie nicht. Oder schadet sie dir mehr als dass sie dir nützt. Wenn es dir mit ihr nicht gut geht müsstest du daraus einen Entschluss ziehen langsam, oder ? Aufhören oder etwas an der Situation ändern, aber wenn das nicht möglich ist.... Mir scheint es, dass es viele gibt, welche Angst haben eine Arbeit zu kündigen.....Die Sicherheit geht vor der Gesundheit. Das sie diese Anstellung haben, wird als wichtiger gesehen, als wie man sich dort fühlt. Es ist also ein Problem mit Ängsten vor der Zukunft oder aber auch vor einem Neuanfang oder eine Entschluss- Schwäche. Es fehlt wohl noch ein Anlass dazu. Oder ein zu sich liebevoll sein können.

    Dein letzter Satz ist ein Teil dessen, was ich versuche, wobei auch eine Säule hohe Achtsamkeitspraxis ist.

    Wie ist der Satz zu verstehen oder fehlte da vor auch ein " es " ? Und hoher sollte es heißen vermute ich.

    Und als du dich letztens über Eitelpfütze aufgeregt hast, war das sicher nur ein kleiner Spaß von deiner Seite aus, wa?


    Dann bin ich ja mal gespannt. Von deiner Seite aus, dürfte jetzt ja kein kleinstes bisschen mehr Kritik oder sonst was kommen, denn du hast deine Persona ja jetzt zum Glückswesen optimiert.

    Sie hat nur etwas geschrieben, was man auch irgendwo hätte lesen können, sie hat nicht behauptet bei ihr wäre das schon so. Sonst könnte ich deinen Einwand oder die Kritik gut verstehen. Ich fand diese Richtigstellung von ihr hilfreich.

    eine Supervision

    Wie geht das, was passiert da ?

    Wenn ich meine eigenen Grenzen nicht kenne, kann ich nach meiner Erfahrung auch anderen Menschen keine Grenzen setzen.

    Irgendwann muss man es ja merken, dass man an eine Grenze kommt bei sich. Wenn jemand immer wieder schreibt " ich komme mit xy nicht zurecht " wäre das für mich eine Grenze zu haben.


    Auf der anderen Seite kann es sein, dass ich das selbst manchmal nicht erkenne bei mir.

    Fehlverhalten bleibt jedoch Fehlverhalten, davor sollte man sich und Andere schützen - im Endeffekt schadet der "Aggressor" ja auch sich selbst.....

    Ja, also das richtig einschätzen wäre schon wichtig, finde ich auch. Es sich nicht gut reden, oder jeden der sich schadend anderen gegenüber verhält, rein waschen, das auszublenden. Dennoch kann man Mitgefühl aufbringen. Aus Mitgefühl zB Grenzen setzen. In den Fällen welche ich beschrieben habe, war das aber eher so, dass ich den Menschen besänftigt habe ( wahrscheinlich wie Mukti durch Mitgefühl aufbringen ), ihm gesagt so und so das solltest du nicht tun, habe ich aber nicht.

    In dem Moment war dieser Mensch aber besänftigt, er hatte keinen so starken Drang mehr mit anderen Streit zu suchen. Er fühlte sich wahrgenommen und mal nicht abgelehnt. Daran könnte das gelegen haben.

    Aber sein Verhalten habe ich nicht angesprochen, kritisiert, so dass er es mit Pech bald darauf wieder gemacht hat. Muss aber nicht so sein.


    Du meinst, dass man es auch klar sagen muss in manchen Situationen, oder Grenzen setzen in dem man zB sagt : " Du darfst deinen Zorn nicht an anderen / an Unschuldigen raus lassen. "


    In manchen Situationen sollte man das aber lieber bleiben lassen.

    Wir haben ja alle die 3 unheilsamen und die 3 heilsamen Wurzeln, insofern nimmt man im Anderen wahr, was man auch selbst in sich trägt (aber nicht zwangläufig auch auslebt!).

    Denke auch das als Extrembeispiel, ein Kind das oft von den Eltern geschlagen wurde, das muss ja diese Eigenschaften nicht selbst ausgelebt haben. Ich weiß nicht, ob wir auch immer die selben ( Charakter ) Eigenschaften haben müssen, um sie bei anderen zu erkennen. Schwierig.


    Also ich meine später, wenn so etwas erlebt wurde und ein Mensch bei anderen mehr das Unheilsame sieht als das Heilsame. ( Weil es wie du schriebst auch etwas mit Überlebensstrategie zu tun hat ). Wenn jemand Traumata hat und dadurch eher das Unheilsame an anderen sieht , muss es nicht heißen, er hat die Eigenschaften alle selbst.


    Darum macht deine Erklärung Sinn und kann eine Lösung sein : wir können sie erkennen, weil wir alle die sechs Wurzeln haben. Aber es heißt nicht, dass wir sie ausleben.

    Selbst, wenn du gerade auch in so einer Stimmung wärst (und diese "ausstrahlst"), es gibt m.E. auch noch so etwas wie Zufall...

    Ja, denke ich auch.

    Dafür wird es wie du sagst keine Lösung geben, aber wie blockt man es ab nicht ins Negative dabei zu kommen, da ich ausschließlich mit solchen Themen konfrontiert werde.

    Dazu finde ich einige Sätze von Anna- Panna sehr hilfreich :


    Das Wunderbare an der buddhistischen Praxis besteht unter anderem darin, dass im Laufe der Zeit, negative Gefühle wie Ärger und Hass immer mehr abnehmen und sich dafür zunehmend Mitgefühl, Metta, Verständnis, und Akzeptanz entwickeln.

    Dadurch wird man selbst glücklicher, aber auch diejenigen, mit denen man in Kontakt kommt.


    Ich finde das sehr schwer, weil ich kann nicht Nichts antworten.

    Ich kenne das zu gut. In so eine Beklemmung kommen wir aber erst dadurch, dass wir die Gedanken oder Worte die andere aussprechen bewertet haben. Wir mochten sie nicht.

    Dadurch entstand eine Beklemmung im Herzen. Also die Kunst ist, zuzuhören ohne dabei die Worte abzulehnen. Das kannst du lernen durch die meditativen Zustände. Es wird dein Herz weiter, du bewertest dadurch nicht mehr jedes Wort was andere aussprechen. Du wirst lernen hinter die Worte zu sehen. Durch die Worte durch. Oder du wirst achtsamer und siehst wie dein Geist bewertet und wie daraufhin das entsprechende Gefühl folgt. Du kannst dadurch lernen immer mehr die Gedanken zu ersetzen mit heilsamen Gedanken.

    Alleine komme ich gut zurecht, aber sobald ich Menschen treffe komme ich zwangsläufig meist mit Themen in Kontakt, die nicht sachlich und neutral sind.

    Siehst du, da ist eine Bewertung drin. ;)

    , aber ich kann ja andere nicht umerziehen.

    Ja, das ist sehr schwer. Es gibt verschiedene Arten sich aus schwierigen Situationen zu befreien. Beim Dharma-Weg würde es oft etwas mehr Zeit kosten ( wir müssten erst lernen unseren Geist zu zähmen, und das Herz ). Beim westlichen Weg oder psychologischen Weg wäre es wenn man seinen Mut zusammenfasst und den anderen ihre Grenzen zeigt. Angenommen du würdest immer in unheilsame Themen versucht werden reinzuziehen, es wird von dir erwartet, dass du dazu etwas sagst und immer zustimmst. Aber wie du siehst wäre auf diesem Weg immer eine Bewertung mit drin. ( Deren Worte sind unheilsam ).


    Aber beide Wege sind eine Form von Herzensgüte zu uns selbst und anderen. Weil wir zu uns selbst stehen und uns ( unsere Gefühle ) nicht verleugnen. Ok, das für andere weiß ich nicht, ob auch immer. Gibt es auch Menschen, die wehren sich schneller oder fällt das einfacher aber sie verletzen die anderen auch gerne dabei ? Also wollen in dem Moment keinen Frieden mit dem anderen.

    Das gibt es auch, oder ? Ahja kenne ich ja von meinen heftigen verbalen Auseinandertzungen mit einem anderen Menschen.


    das Gute, Positive, Glück, Zufriedenheit das gilt es sich zu erarbeiten.

    Ja, das sehe ich auch so. Manchmal braucht es einiges an Mut um seine Grenzen bei anderen zu ziehen. Ein anderer Weg wäre, sich in Meditation zu üben. Aber manche sagen, dass es dazu auch ein wenig Mut braucht ( Mut um sich los zu lassen ). Auf der anderen Seite kann durch die Meditation auch der nötige Mut entstehen, welcher immer heilsam ausgerichtet sein sollte. Also um eine Situation für alle Beteiligten zum Guten zu wenden. Klarheit rein zu bringen.

    Nach meinem Empfinden fühlst du dich überfordert, so etwas darf man ruhig auch mal den "Anderen" sagen (Stichwort: Grenzen setzen!)

    Ja. Aber manche haben mit so etwas Schwierigkeiten- die meisten würde ich sagen. Diesen Mut muss man erst zusammen kriegen. :) Das Leben in Trennung ist nicht leicht.

    Indem man "Stopp!" meint und sagt/zum Ausdruck bringt.


    (Und innerlich: Sich nicht so stark mit den Anderen identifizieren.)

    Ja. Es braucht aber Mut. Jemand kann es aber langsam lernen, so von heute auf morgen wird das wohl in der Regel nichts. Kleine Versuche starten und diese immer mehr ausweiten.

    Wobei es in manchen Situationen halt sofort viel Mut braucht. Ich wünsche es jedem, dass er sich aus unheilsamen Situationen für sich und andere zu befreien schafft. :) :luftkuss:



    Liebe Grüße

    Es ist ja einerseits so, dass wenn Menschen viele ungute Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht haben, sie mit der Zeit mehr das unheilsame sehen, mehr als das heilsame an Menschen.

    Ich meine, wenn es sehr viele Enttäuschungen waren oder nur ein traumatisches Erlebnis oder ein paar.

    Die andere Seite müsste laut dem Dharma sein, dass ich diese ganzen Seiten die ich anfing in anderen mehr zu sehen, selbst gehabt habe/ entwickelt haben muss.

    Macht das Sinn ? Ist das richtig erkannt ? :) Dies sich einzugestehen ist schwer, finde ich. Ja, so wo ich gerade mal etwas überlegt habe, ja es stimmt, manche unheilsamen Eigenschaften fing ich tatsächlich mit der Zeit an selbst zu entwickeln. Und ich bin auch immer noch dabei diese wieder abzubauen.


    Oft war es früher so : ich habe nur andere beurteilt oder eher verurteilt, dass ich genau dieselben Seiten habe, darauf wäre ich früher nie oder nur schwer gekommen.

    Es wäre ein Unterschied, ob ich etwas erkenne aber nicht abwerte oder Eigenschaften anderer erkenne und abwerte.

    Aber es ist etwas komplizierter oder ?

    Man kann etwas erkennen an anderen ( eine Eigenschaft ) und sie abwerten, jedoch nicht den Menschen. Wäre das möglich ?


    Oder ist eine Eigenschaft abzuwerten immer ein Zeichen von unreifem Herzen ?

    Ich tendiere zum ersteren. Aber wer weiß das schon.


    Ohne bewerten, erkennen, würden wir ja zB bei rot über die Ampel gehen. Wenn ich erkenne jemand ist sehr aggressiv oder möchte Streit ( zB in der Bahn ), so weiß ich aha, dem gehe ich lieber aus dem Weg. Wobei ich wohl so ein Verhalten auch verurteilen würde.

    Nein, würde ich meistens nicht ( also den Menschen verurteilen ). Ich habe solche Situationen schon ein paare Male gehabt und bin gütig gewesen zu dem Menschen als der mich zB ansprach in der Bahn, so dass mich so ein Mensch in Ruhe ließ. Es war keine gespielte Güte / Wohlwollen.

    Eher so : ok der ist nicht gut drauf, kann jedem passieren, wer weiß was er schon alles erlebt hat- also ich hatte Verständnis oder doch Güte ? Manchmal waren es welche die stark alkoholisiert waren, aber manchmal auch nicht.


    Aber manchmal gelang es mir auch nicht ( in ganz anderen Situationen , wo jemand zB nichts alkoh. getrunken hatte, sondern das auf der Arbeit war, wo man versuchen sollte einander wertzuschätzen, finde ich ).


    Und auf der anderen Seite wird ein Mensch der voll Herzgüte ist eher selten in gefährliche Situationen geraten, die Menschen um ihn nehmen die heilsame Energie wie auf.

    Sie verbindet sich mit der heilvollen Energie oder dem Herzensfeld der anderen.


    Also so in etwa habe ich es schon erlebt. Oder es ist das was man ausstrahlt oder aussendet kriegt man zurück / gespiegelt.


    Sehe ich einen aggressiven, streitsüchtigen Menschen zB in der U- Bahn oder mir auf der Straße entgegen kommen, bin ich es dann immer auch selbst ?


    Was meint ihr ? Muss das immer so sein ?

    :? :sunny:




    Liebe Grüße

    Ich habe gestern kurz Kontakt gehabt mit einem schwierigen Menschen ( für mich schwierig ), den ich schon lange kenne. Ich mache mir manchmal sorgen um ihn. Auf der anderen Seite, kann ich mit ihm nicht all zulange zusammen sein, da er ganz andere Themen hat. Was ihn interessiert, über was er sich freut. Manche Einstellungen kommen noch dazu. Er hat auch nette Seiten.

    Er braucht jemanden zum reden, da er viel alleine ist. Doch da ich ihn schon lange kenne oder zwischen uns ein immer noch nicht geklärtes Ereignis ist, etwas was ich immer noch nicht ganz verziehen habe- manchmal schien es so, doch dann verhält er sich so, dass ich daran erinnert werde. Oder sagt etwas. Aus Höflichkeit oder gutem willen ( naja mit widerwillen in mir ) rief ich ihn zurück. Er wollte nur reden. Ob es mich interessiert, war ihm egal. Ich hätte wenn ich Güte oder Mitgefühl gehabt hätte, nicht die ganze Zeit gedacht " immer dasselbe, sollte ich ihm nicht wieder sagen, dass es unwichtig ist worüber er sich Gedanken macht ? Dass er sich mal andere Hobbys suchen sollte oder überlegen, worauf es im Leben wirklich ankommt bzw sich etwas suchen was ihm einen echten Sinn und Freude gibt ? "


    Also ich habe so einen Widerstand gehabt zuzuhören. Habe zwar eine Weile zugehört, aber es hat mich nicht interessiert ( sonst schon irgendwie, also ich habe mir Gedanken gemacht zB wieso denkt er so ), ich habe mich kurz wie abgeschaltet, habe gar nicht zugehört. Dann sagte ich " du brauchtest nicht so ausholen, so genau wollte ich das alles nicht wissen ". Er meckerte wahrscheinlich etwas, aber ich habe nicht zugehört, habe nur gedacht " Gespräch beenden ".

    Und sagte " Tschüß ".


    Manchmal hatte ich zwar auch keine richtige wohlwollende Liebe für ihn, wenn ich mit ihm gesprochen habe, aber habe ihm wirklich zugehört ( wenn auch manchmal manches mich traurig gemacht hat oder wütend, es aber nicht gesagt ) und irgendwann auch mal gesagt zB so kommst du nicht weiter. ( Freundlich, im friedlichen Ton ).


    Er sagte " ja hast recht "


    Gestern war es ein aufgezwungenes Zuhören wollen ohne den Wunsch zu helfen, wahrscheinlich weil es mir selbst nicht gut ging, oder da ich gestern dachte : " Ihm kann keiner helfen. Er ändert sich sowieso nicht".


    Was lerne ich draus ? Wenn ich nicht wirklich möchte, sollte ich nicht zurück rufen. Wenn ich mit mir selbst gerade genug zu tun habe, sollte ich mich darum kümmern und nicht versuchen mich um andere zu kümmern bzw um jemanden bei dem das schwierig ist. Manchmal ist nicht rangehen und nicht zurückrufen besser.


    So wurde keinem geholfen.


    Es ist so, dass mit Güte und Mitgefühl wir jedem gerne zuhören und wenn wir merken jemanden bringt etwas nicht weiter, versuchen wir zu helfen. Aber wir veurteilen nicht das was er denkt.


    Es war mir leider nicht möglich, ohne die Güte und dem Mitgefühl kann ich keine gute Zuhörerin sein ( bei manchen ).


    Wollte nur sagen, dass ich es kenne, dass ich mal ganz anders war bei diesem Menschen, seine Gedanken nicht verurteilt habe und hilfreiche Worte fand.


    Das war durch die Geistschulung möglich. Es war Frieden gewesen. Schön.

    Also ich fand das passt zum Thema. ( Da es für mich noch ein schwieriger Mensch ist, also ich habe manchmal kein Feingefühl, Mitgefühl bei ihm, kann es nicht aufbringen, darum ist er schwierig ).

    Also das macht für viele gar keinen Sinn so eine Lehre. Da ist im Außen ein Schuldiger und es hat nichts mit mir zu tun. " ich bin nicht so " denken wir meistens ( oder viele denken so ). Manche denken, wenn sie liebevoller werden, wäre es eine Schwäche und würde nichts ändern an der harten Welt. Man muss andere bestrafen, verurteilen, nur das bringt eine Änderung. ( Ok, das kann sogar manchmal wirklich nötig sein, eine strafe, oder ? Oder kann besser von Grenzen setzen sprechen ? ).

    Das habe ich selbst noch bei manchen habe ich heute gemerkt. Da möchte ich kein Metta haben, es nicht üben für sie/ bei ihnen. Da möchte ich noch dran arbeiten.

    Ich denke, je mehr der konkrete Mensch dem Pfad folgt, desto intensiver er erkennt die innere ( innige) Zusammenhänge, dann das Mitgefühl entsteht spontan als das Ergebnis von dem So wie das "Polieren " des Eigenes Herzens, (..)

    :) Danke, du hattest recht. Erst dann kann man es so sehen. Erst dann kann man manchmal anderen alles vergeben.

    Wie sich jemand verhält, ist sein Karma, wie ich darauf reagiere, ist meins - oder besser - wird zu meinem. :)

    :wrose: Gut, das hat auch ein wenig mit Igors Aussage zu tun. Man muss ja nicht genauso gemein sein wie der andere.

    Anna Panna-Sati: warum ist Grenzen setzen und aus einer Situation rausgehen für dich nicht in Verstehen, Einfühlen, Perspektivwechsel, Metta, Karuna drin? Liebe, Verständnis, Mitgefühl und das Akzeptieren von Grenzen brauchen alle Beteiligten.

    :like:

    Ich glaube, das liegt daran, dass ich jetzt eine bestimmte Person im Hinterkopf hatte, die meine Grenzen sehr oft nicht akzeptiert(e), damit bei mir negative Gefühle(Zorn) erzeugte und mich aus der Situation flüchten ließ...

    Verständnis, Perspektivwechsel und Metta/Karuna aufzubringen/zu entwickeln, war mir dann erst nach einer gewissen Zeit (im Nachhinein) möglich - und auch nötig, um wieder neu Kontakt aufnehmen zu können....

    So ähnlich geht es mir auch mit einer. Es war bei mir ein echtes Nichtwollen Mitgefühl aufzubringen. Es scheint sich nur durch Geist- Schulung aufzulösen, dieser Widerstand, sonst ist es echt schwer. Freut mich, dass es dir nach einer gewissen Zeit möglich war. Ich bin aktuell noch im Prozess.


    Alles Gute euch allen heute noch. :)

    Die Wut, Ansgt , Hilfslosigkeit ich sollte zuerst in MIR selbst einzusehen, also nichts die zu verdrängen, oder den Sündenbock zu suchen. Was ich in anderen so wie "schwierigen " Mesnchen sehe, das ist , sozusagen meine eigene Verblendung, deswegen genau ich treffe ( oder stosse mich an) solche Menschen an. Die alle spiegeln nur meinen eigenen Wahn ( Ich-Wahn) wider, mehr aber nichts. Die alle sind mein "Innerer" Spiegel.

    Hallo lieber Igor,


    das ist auch der Grund warum wir zB ganz verschieden über Ereignisse fühlen, reden, denken.

    Auch wo wir unseren Fokus drauf legen, oder ? Jemand sieht zB in einem Dieb nur den Dieb und sagt, das ist kein guter Mensch, und ein anderer sieht zB noch, dass er das Geld für seine Kinder geklaut hat- sieht auch die guten Seiten an ihm. Oder er sieht nur die guten Seiten und sagt " das ist ein guter Mensch. " Wäre es falsch ? Wieso ist es so ? Warum wollen wir manchmal an Dingen, Menschen, Umständen nur das Gute sehen ? Bei Umständen wäre es erlaubt, aber nicht bei Menschen ? Ich darf zB nicht ausblenden, dass der Dieb etwas geklaut hat und das war gegen eine Sila. Wird das so gelehrt vom Buddha ?


    Ich wollte sagen, wenn das mit dem Spiegeln so ist, dann würden andere auch das Gute, das Heilsame von uns spiegeln. Wenn ich nur liebe Menschen sehen würde, würde es bedeuten, ich bin innerlich lieb / friedlich / anderen wohlgesonnen. Also ich wollte sagen, das Gesetz das andere uns spiegeln, muss dann für alle Eigenschaften gelten.


    Mal eine komische, skurille Geschichte, aber so etwas ereignet sich ja bisher jeden Tag irgendwo :

    Ich habe mal erlebt wie eine Frau sich mit einem fremden Mann am Bahnhof gestritten hat, weil er unfreundlich zu ihr war- am Automaten irgendwas über das Verhalten ihres Kindes ( ca 5 Jahre alt ) gesagt hat zu ihr. Sie hat ihm vorgeworfen, dass er so unfreundlich ist. Mit einmal sagen " sie sind aber sehr unfreundlich " hätte es ja genügt. Doch sie hatte sich da reingesteigert und ihn noch einige Minuten beschimpft. Sie hatte sich an ihn festgebissen. Da habe ich gedacht die beiden wären ein gutes Liebespaar. Und habe da gedacht : Er hat sie gespiegelt, sie hat aber gar nicht mitbekommen , dass sie sich genauso verhält wie er- sogar noch stärker unheilsam.


    Das passiert mir auch manchmal habe ich gemerkt, da muss ich mehr drauf achten, dass ich die Fehler anderer nicht so fixiere, dass ich merke: " momentmal, das habe ich doch auch, das mache ich doch gerade selbst ".

    So wie in dem genannten Fall, man wirft jemanden etwas vor, macht daraufhin aber genau dasselbe.

    Es ist also so, dass immer wenn wir uns über andere empören, sie verurteilen, das zeigt, was wir selbst noch machen, haben. Wenn man sich über das Empören anderer ärgert und darüber empört, ist es genau dasselbe Verhalten. :D



    Danke für diesen schönen Text. Den werde ich mir auch abschreiben, den anderen habe ich schon abgeschr.


    Es ist aber oft so, dass wir meinen das Äußere ändern zu müssen, wir schauen nicht in uns rein bzw wir kommen nicht darauf, dass wir um etwas im Außen ändern zu können erst etwas an uns ändern müssen. Also das macht für viele gar keinen Sinn so eine Lehre. Da ist im Außen ein Schuldiger und es hat nichts mit mir zu tun. " ich bin nicht so " denken wir meistens ( oder viele denken so ). Manche denken, wenn sie liebevoller werden, wäre es eine Schwäche und würde nichts ändern an der harten Welt. Man muss andere bestrafen, verurteilen, nur das bringt eine Änderung. ( Ok, das kann sogar manchmal wirklich nötig sein, eine strafe, oder ? Oder kann besser von Grenzen setzen sprechen ? ). Es braucht wohl viel Geist- Schulung, gute Unterweisungen und Impulse, dass man es nicht mehr so angeht/ so sieht. Das die Güte / Liebe und das Mitgefühl nicht als Schwäche gesehen wird, oder als nutzlos für die Welt. :heart: :heart: :heart: Liebe Grüße


    Mein neuer Leitspruch für jeden Tag wird erstmal sein : Und immer bei sich selbst hinschauen.

    Nicht versuchen den Spiegel zu ändern. :taube:

    Das macht Angst - und mit der Angst sind wir konfrontiert wenn wir Leute treffen, die das repräsentieren, was wir bei uns selber unterdrücken.

    Ach so. Ja, also psychologisch gesehen, nicht aus Dharma- Sicht, naja ist dennoch dasselbe, es hat die selbe Aussage.


    Aus Angst kann Ablehnung werden.

    Meinst du es wäre besser seine Aggressionen nicht zu unterdrücken ? Aber wir sollen uns doch bemühen friedlich zu anderen zu sein. hm.

    Ok, manche haben Angst wegen anderem, zB weil jemand oft fröhlich ist. Das sollten wir ja nicht unterdrücken. Aggressionen aber schon ( Hass ), laut dem Buddha- Dharma, oder ?


    Also wir sollen einerseits friedlich handeln, keinem schaden, aber dennoch auch unsere Emotionen nicht unterdrücken, glaube ich. Man kann sie erkennen und dann loslassen.

    Das wäre aber meist erst nach viel Geist- Training möglich.

    Genauso das mit dem Ersetzen. Es geht auch ohne zuvor seinen Geist lange trainiert zu haben.

    Aber es würde uns nicht immer auffallen, dass wir etwas unheilsames Denken. Von / durch die Gedanken kommen ja die Gefühle.


    Aber nur unterdrücken wäre nicht gesund, wolltest du das dazu auch sagen ?


    H. P lehrt, dass es auf unsere Absichten ankommt oder auf unsere Ausrichtung. Ist sie heilsam oder unheilsam für mich und andere.

    Hier aus dem Lexikon :

    Quote


    Verkehrte Ansichten werden als äußerst verwerflich bezeichnet, da sie die Grundlage bilden zu verkehrter Gesinnung und verkehrtem Wandel und bisweilen fähig sind, den Menschen in die tiefsten Abgründe zu führen.


    Wir machen Fehler, aber wenn man eine heilsame Ausrichtung / Gesinnung hat, so würde man es kurz danach bereuen zB jemanden angeschrien zu haben ( der uns nichts getan hat ). Ich meine jetzt nicht, wenn uns jemand schaden wollte.( Denn wenn man Herz- Geist hat oder weise ist, würde man auch dann keinen anschreien).


    Man würde sich etwas später oder kurz danach entschuldigen. Also wir brauchen unsere Emotionen nicht unterdrücken, wir müssen es nur wieder gut machen.

    Nur wenn es nicht aus unserem Wollen her käme, wäre es ein Unterdrücken der Emotionen.

    Gesinnung ist auch das Wollen, denke ich.



    Jemand lebt glücklich mit seiner Familie und unterdrückt seine Agression. Dann kommt ein Krieg und im Laufe des Krieges wird von ihm gefordert nicht seine Agression zu unterdrücken sondern im Gegenteil seine Sensibilität. So kommt er dann aus dem Krieg wieder wie eine umgedrehte Socke. Das was vorher innen war ist jetzt außen und das was vorher war ist jetzt innen.

    Ja, ach so. Da sie unterdrückt wurde. Wäre es ein Wollen nicht aggressiv zu sein, wäre es kein Unterdrücken, glaube ich. Du möchtest sagen, es spielt keine Rolle was man unterdrückt, es wäre immer leidvoll. Nicht mitfühlend sein wollen, auch das kann man unterdrücken ?

    Das wäre dann auch keine heilsame Ausrichtung / Absicht in einem. Die rechte Erkenntnis braucht es um sich zu bemühen heilsam zu sein, es zu wollen.

    Leider ist es nicht immer möglich, sich zu "entfernen", dann kann man sich noch um Gleichmut bemühen und/oder die VERNUNFT einschalten. :?

    Ja, das wollte ich auch noch sagen. Was kann man da tun ? Es gibt Praktiken um sich wehren zu können bzw es hilft eine geleitete Meditation gegen Angst zu machen, von einem Meister und Meditationslehrer. Also ich habe da eine sehr gute Erfahrung gemacht oder Wandlung dadurch als es wirklich sehr leidvoll für mich war. Unsere lieben Meister, sie können einem gut helfen.

    Man sollte das nicht ausnutzen, nur im Notfall anwenden. Es war bei mir ein Notfall und ich musste mich wehren, sonst hätte dieser Mensch mich zerstört und Mitgefühl, das ging bei diesem gar nicht bei mir.

    Damit ist gemeint zuerst zu sich selbst gütig zu sein und dadurch Güte für andere zu haben.

    Oder es hört sich für mich so an, dass wir wohlwollende Liebe und Mitgefühl erwecken müssen, ehe das alles was dort aufgeführt ist möglich ist. Das wäre sonst wohl oft so, dass man sich zwar bemüht, aber dennoch kommen welche und reizen uns. Und dann ist es vorbei mit Liebe, Geduld, Anteilnahme. Verstehst du was ich meine ? Bei dem anderen ist es dennoch da, egal was der andere macht. Diese Eigenschaften sind oder werden dann echt. Oder besser gesagt GEFESTIGT.

    Ich denke wir sind alle schwierige Menschen solange wir in unserem festen Ich-Glauben gefangen sind und die Welt nur durch unseren Tunnelblick betrachten. Das passiert auch Buddhisten ganz ganz oft.

    Klug gesagt. Danke, ich habe das auch so sagen wollen, aber nicht zusammen gekriegt um es auszudrücken.

    Erst als sie den Wandel in mir gesehen hatte, hat sie mit der Meditation begonnen.

    Und inzwischen hat sie viele ihrer Wunden heilen können.

    Oh wie schön. Das freut mich. So etwas zeigt wie sehr es sich doch gelohnt hat an sich zu arbeiten.

    Was ich in anderen so wie "schwierigen " Mesnchen sehe, das ist , sozusagen meine eigene Verblendung, deswegen genau ich treffe ( oder stosse mich an) solche Menschen an. Die alle spiegeln nur meinen eigenen Wahn ( Ich-Wahn) wider, mehr aber nichts. Die alle sind mein "Innerer" Spiegel.

    Habe ich auch mal erkannt. Wenn man getriggert wurde ist es um so schwieriger das zu erkennen. Manchmal lehnt man andere ab, selbst wenn sie einem persönlich nichts getan haben. Das ist schon eine Arbeit, das zu ändern aber wenn man getriggert wurde, dann ist das noch schwerer. :) Deinen Satz möchte ich mir morgen mal abschreiben und an meine Pinnwand hängen.

    Meine ! Verletzungen, oder in der modernen Sprache ausgedrückt, meine eigene Projektionen erschaffen die "Schwierige Mesnchen". Die alle sind im Mir.

    Ja, das meint dasselbe, danke für die Erinnerung Igor.

    Da wird mir dann klar , dass ich zu sein nur eine Option ist. Und man auch ganz andere Sachen unterdrücken oder nicht unterdrücken könnte.

    Das habe ich nicht verstanden.

    Ein zufriedener, glücklicher Mensch ist in der Regel nicht daran interessiert, Andere zu kränken, zu streiten und Unruhe zu stiften.

    Daher sehe ich das so: Schwierige Menschen sind Menschen in Schwierigkeiten.

    So kommen leichter Empathie, Verständnis und Mitgefühl auf, aber manchmal ist es auch nötig, sich abzugrenzen....

    Du machst es richtig, das ist eine gute Methode mit schwierigen Menschen leichter zurecht zu kommen. Das reicht aber manchmal nicht aus ( man fühlt sich dennoch unwohl wenn sie um einen sind ), dann gehe ich solchen lieber aus dem Weg. Auf sich selbst achten, was habe ich für Fehler , habe ich gar die selben ist auch eine Methode um den anderen nicht abzulehnen für sein Verhalten.

    Wobei es schon etwas anderes ist, ob ich bestimmte Macken habe wie der andere, sie aber nicht an diesem raus lasse, sondern zB nur bei mir vertrauten Menschen, wo ich es auch gut machen kann bzw die wissen, dass ich es nicht böse meine oder dass es nicht mein Anliegen ist ihnen zu schaden. Bei jemanden Fremdes ist das ja nicht klar und daher ist es was anderes, finde ich und sollte man nicht machen. Naja sind aber auch Ausreden ( ich mache das ja nur dann und dann ). Was zählt ist, das man sie auch hat.


    Wobei ich mich frage, ob es wirklich so ist, dass man ansonsten statt Hass oder Ablehnung Mitgefühl empfinden würde. Hm.