Posts from PeterW in thread „"Schwierige Menschen"....“

    ohne die giftige Psychopharmaka, die töten alles, was im Menschen das lebendige ist, so meine Erfahrungen.

    Meine Erfahrungen mit Psychopharmaka sind genau gegensätzlich. Das sollte Tim bedenken (beide Arten von Erfahrung damit: Negative und positive). Ich glaube dir, Igor, dass deine Erfahrungen mit Psychopharmaka negativ waren. Aber mit psychischen Problemen ist es wie mit Schmerzen im Bein. Das kann ganz was Schlimmes sein, oder auch was ganz Harmloses. Dass sollte Tim gründlich klären lassen, und zwar nicht von uns hier.



    Hast du die Familie oder die Freunde, die dich unterstützen, und zwar real!!!, aber nichts virtuell.

    Das mit den realen hilfreichen Kontakten (nicht nur über's Internet) finde ich richtig und wichtig.

    Woher weißt du denn welchen ich meine ? :)

    Das weiß ich nicht. Den will ich aber gar nicht kennenlernen. Anfangs habe ich alle weisen Lehren in mich aufgesogen. Inzwischen habe ich aber eine bestimmte Ansicht angenommen. Und mit dieser Ansicht unvereinbare Lehren interessieren mich nur noch teilweise. (Ich meine, ich freue mich, wenn Andere in Christentum, Taoismus oder was auch immer ein System für sich finden.)


    Nur so am Rande: Ich glaube der (Vietnamese?) Sri Chin Moy hat auch so eine Ansicht bzgl. Nichtdenken vertreten.

    Ja, weil ich mich erinnere, dass ein Zen- Anhänger den ich von Videos kenne, mal meinte es gibt so etwas wie den Zustand keine Gedanken mehr zu haben. Auch ein tibetischer Lama sagte es in einem Video. :)

    Das glaube ich dir. Nur von dem Lama halte ich nicht viel. Ich habe es so gelernt, dass es einen Zustand mit wenig Gedanken gibt, dass man den aber nicht zu ernst nehmen sollte und auch wieder verlässt.

    Henna01 ich glaube schon tatsächlich eine ganz schwache dauerhafte Freude zu spüren, parallel zu dem alltäglich Glück und Leid. Nur ganz schwach, aber es ist da.


    Monika die Dharmakenntnisse abzusprechen ist aber auch nicht die feine englische Art.


    Dass ein Zustand ohne Gedanken im Buddhismus gar nicht angestrebt wird, das stimme ich zumindest außerhalb des Zen, voll zu.

    Du hast Recht, ich brauche sicher eine fachkundige psychiatrische Behandlung mit verschiedensten Medikamenten. Das soll nicht unhöflich rüber kommen, aber ich denke hier gibt es zahlreiche Menschen, die Probleme haben. Ich zweifle daran, der Einzige zu sein und damit will ich Niemanden beleidigen, die Mitglieder schreiben es selbst manchmal in ihren Beiträgen.

    Ich freue mich über deine Einsicht. Es kommt nicht unhöflich rüber. Auch ich bin in psychiatrischer Behandlung. Psychiater und Dharma, das ist mein persönlicher Heilsweg! Beide Bereiche und deren Helfer haben noch sehr wenig Ahnung voneinander. So denken Psychiater teilweise negativ über Meditation und Dharma-Lehrer teilweise negativ über westliche Psychiatrie.

    Hat ja keiner behauptet, das wäre ein Wettbewerb.


    Jedenfalls verstehe ich dich jetzt besser.


    Das mit der Angst vor dem Chef verstehe ich gut, aus eigener Erfahrung.


    Na jedenfalls zurück zu Tim99: Ich glaube, wenn er sich nicht JETZT Hilfe holt, bekommt er ernsthafte Probleme, z B. Burnout (was ein trendiger Oberbegriff für verschiedene Dinge ist) oder Anderes.

    Ok, Monika, entschuldige, ich fand nur du hast die mit der Behauptung, man könne alle Gedanken an Andere und alle unheilsamen Gedanken durch Übung ablegen, weit aus dem Fenster gelehnt. Aber ich glaube jetzt, du meintest nicht dich und deinen jetztigen Stand. Habe ich das so richtig verstanden?

    Ich finde Ole1 hat Recht: Da klafft eine Lücke zwischen Theorie und Praxis bei Monika. Aber, hey, bei wem ist das nicht so? Ich z.B. bezeichne mich als Buddhist, aber meinen unausweichlichen Tod nehme ich weder an, noch nutze ich ihn, um intensiver zu praktizieren...


    Bezüglich Tim99: Auch ich sehe die Gefahr eines Burnouts, und eine psychische Erkrankung ist kein Vergnügen. Also Tim99, hol dir Hilfe!

    Tim99 Wenn ich nicht völlig auf dem falschen Dampfer bin, sehe ich bei dir eine hohe Empfindlichkeit und Überforderung. Wenn das stimmt, musst du das zunächst als Tatsache akzeptieren (das tust du auch, glaube ich). Und dann solltest du vielleicht genau hinschauen/fühlen, z.B. "Woher kommt das?" und "Wann tritt das auf?" usw. Ich weiß nicht, ob dich das weiterbringt, aber mir erscheint das sinnvoll.

    Diese Heldengedanken, „die Welt ist so schlecht und ich rette sie“ hat wohl jeder Mensch mal im Leben

    Jaaaa, das hab ich auch mal. Oje, wie naiv war ich... Aber jetzt bin ich nur noch ein Bodhisattva. Das ist zumindest bei mir persönlich nix Heldenhaftes. Es bedeutet nur, wenn ich meditiere, sind mir die Anderen nicht egal. Alles Andere, was den Bodhisattvas "lobhudelnd" nachgesagt wird, komnt in meinem Leben nicht vor. Ich bin nicht besonders freigiebig oder erleuchtet. Auch meine Taten könnten besser sein.

    Ich habe in einem Buch von Thich Nhat Hanh das Lob des Alleinseins gelesen. Dabei zitiert er auch Buddha.


    Trotzdem erscheint mir das irgendwie falsch. Ich kann mich aber auch irren.

    Also, wen ihr beide sagt, dass ihr hier nicht dazugehört, dann ist das teilweise Veranlagung und teilweise eine bewusste Entscheidung. Veranlagung kann z.B. heißen: Introvertiert gemäß Jung. Oder Anderes.


    Aber trotzdem finde ich es etwas schade, wenn man so alleine (einsam?) ist.

    Ich übe mich darin, schwierige Menschen anzunehmen, zu achten und zu lieben.

    Ich habe bisher das schwierige Verhalten meist gleichgesetzt mit der Person. Das nicht gleichzusetzen ist interessant, das muss ich wohl noch üben. Danke an Alle für die Anregung.