Posts from Nanu in thread „Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus“

    Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Boomern und Nazi Opas mit dem Thema hier nicht.

    Aber vielleicht ist das ja der Normalfall, das Menschen eine nette Plage sind. Cicero war ja auch gleichzeitig ein gebildeter Humanist und Teil eine kolonialen Gebildes. Und Sklavenhalter war er ja auch. So wie ja auch Thomas Jefferson. Nette Sklavenhalter, humanistische Imperialisten. Gütige Naziopas. Da reihen sich ja die apokalyptischen Boomer gut ein.

    void kannst Du mir bitte auf die Sprünge helfen? Danke!!!

    Ein Urlaub ist sicher auch eine gute Idee.

    Ob man jedoch im Kloster Urlaub machen kann weiss ich nicht.


    Die Vorstellung in ein anderes Land auszuwandern und das Wissen, dass man diese Freiheit theoretisch hat, kann auch den Horizont erweitern. Wo wäre aber denn dieses Shangri-La, das Land in dem es keine Probleme gibt die einen verfolgen könnten?


    Ich habe viele Jahre im Ausland gelebt und gearbeitet. Es tut gut, sich in eine andere Kultur einzuleben, ich würde auch jedem dazu raten. Seinen eigenen Problemen durch Auswanderung zu entfliehen, würde ich als sehr schwierig erachten.


    Wenn ich in so eine Negativitäts- und Überforderungsspirale gerate hilft mir auch, jeden Tag dankbar zu sein für alle Probleme die ich nicht habe. Ich danke dem Buddha und den Bodhisattvas dafür, dass sie mir mein Dasein hier erleichtern.


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    Die meisten Menschen, die ich kenne wollen gar nicht reden über Probleme und ich denke mir oft, kann man Dinge wegdenken und so tun als ob sie nicht da wären und irgendwann kommt die große Überraschung?

    In meiner Erfahrung war es so, dass ich nichts "wegdenken" musste, sondern erst mal lernen, nicht "hinzudenken". Sich auf sein Kissen zu setzen und eine zeitlang nur das wahrzunehmen was wirklich da ist hilft schon dabei. Die grosse Überraschung ist: gibt dort einen stillen Ort. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht und es hilft mir bei solchen Gedanken.

    Viel Glück! Nanu

    @Timm99

    Ich beobachte das auch so.

    Meine Empfindung ist eine starke Polarisierung in der Kommunikation, die Aggressionen werden immer stärker und sogar diejenigen, die eigentlich dem Volk ein Vorbild im Sinne von einer gesitteten Kommunikation sein sollten, die haben eine Sprache, die ist unterirdisch

    Denkst Du dabei an die Politiker? In meiner Erinnerung waren die früher nicht besser und heute ist die Mehrzahl der Politiker noch recht gesittet. Freilich wird heute auch oft jeder Gedanke auf Twitter/X herausposaunt, von den Medien aufgegriffen, in Talkshows ausgebreitet und wenn man diese nicht mitbekommen hat, steht am nächsten Tag in der Zeitung was in den Talkshows berichtet wird. Alles wird dramatisiert. Und, wir nehmen vor allem detailliert teil an Kriegen, an denen wir kaum etwas ändern können. Wir werden mit vielen Ängsten konfrontiert, nicht nur seit der Pandemie, und ich denke manchmal es gibt eine grosse Überforderung in der Gesellschaft durch die vielen Ereignisse, zu denen man eine Meinung haben sollte weil jeder eine Meinung hat.

    Wenn man manchmal die Medien ausblendet finde ich es nicht als Ignoranz, sondern als Selbstschutz. Wie soll man sonst die eigene Mitte finden?

    Alles Gute von Nanu