Posts from Helmut in thread „Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus“

    Es gab seitdem wir auf der Welt sind noch nie so viele Brennpunkte wie heute

    Wie dem auch sei, der Wunsch nach Frieden auf der ganzen Welt, ist ja ein idealistischer. Umgesetzt werden könnte er durch politische Maßregeln mitsamt ihrer konsequenten Umsetzung. Dann aber stellt sich die Frage, inwiefern nämlich bestünde Freiheit oder Diktatur?

    So lange man immer nur auf die äußeren Umstände und Bedingungen schaut, wird man nicht all zu weit kommen. Friede beginnt in einem selbst. So lange der Geist der Menschen von Anhaftung, Ärger, Wut, Stolz, Begierde usw. bestimmt ist, wird es kaum friedliches Zusammenleben geben.

    Buddha sagt, man solle solche Leute meiden:

    133. Welchen Menschen soll man ganz unbeachtet lassen, im Umgang und Verkehr meiden und nicht zum Gefährten machen?

    Da ist ein Mensch jähzornig und äußerst erregbar. Wenn man ihm auch nur das Geringste sagt, so wird er ärgerlich, gerät in Zorn und Wut, wird eigensinnig, legt Verstimmung, Groll und Mißtrauen an den Tag. Gleichwie ein schlimmes Geschwür, mit einem Stück Holz oder einer Scherbe angestoßen, heftig Eiter absondert,—oder wie ein Ebenholzfeuer, mit einem Stück Holz oder einer Scherbe aufgestört, heftig zischt und knistert,—oder wie eine Dunggrube, mit einem Stück Holz oder einer Scherbe aufgestört, heftig stinkt: ebenso ist da ein Mensch jähzornig und äußerst erregbar. Wenn man ihm auch nur das Geringste sagt, so wird er ärgerlich, gerät in Zorn und Wut, wird eigensinnig, legt Verstimmung, Groll und Mißtrauen an den Tag. Einen solchen Menschen soll man ganz unbeachtet lassen, im Umgang und Verkehr meiden und nicht zum Gefährten machen. Und warum? Beschimpfen möchte er einen, schmähen möchte er einen, Schaden möchte er einem antun: darum soll man einen solchen Menschen ganz unbeachtet lassen, im Umgang und Verkehr meiden und nicht zum Gefährten machen.

    Die Frage ist ja, warum empfiehlt Buddha Sakyamuni, diese Menschen nicht zu den eigenen Gefährten zu machen. Das wird in diesem Textausschnitt nicht direkt beantwortet.


    Man sollte sie nicht zu den eigenen Gefährten machen, weil sie durch ihr Verhalten einen an der eigenen Dharmapraxis hindern.


    Natürlich sollte man solche Personen nicht pauschal verurteilen, denn sie zeigen diese Verhaltensweisen weil sie unter der Macht von Karma und Klesas stehen. Von diesem Aspekt her sind sie sogar Objekte des Mitgefühls.


    Auch wenn in dieser Textstelle die negativen Verhaltensweisen besonders hervorgehoben werden: jeder Mensch hat auch positive Eigenschaften, selbst wenn die negativen Eigenschaften zunächst erst einmal besonders auffallen.

    Da hat der Buddha wieder geschwafelt wohl. Da es ja genug Geschichten über des Buddhas Wutanfälle gibt, sollte man also auch ihn meiden. Find ich schwierig die Message, ganz nach Pipi Langstrumpf: So mal ich mir die Welt, wie sie mir gefällt. Klar kann man Leute meiden wie man will, aber mit offener Weite hat das dann auch nix mehr zu tun.

    Wer so über den Buddha spricht, sammelt negative karmische Prägungen im eigenen Bewusstseinskontinuum an, und ist somit ein Objekt des Mitgefühls.