Sankhara

  • Zitat

    'Formation', Karmaformation, Gestaltung, Bildung, geistiges Gestalten. Das in karmischer Willenstätigkeit bestehende Gestalten. Es gibt karmisch heilsame (kusala), und unheilsame (akusala) Karmaformationen in Werken (kāya-sankhāra), Worten (vacī-sankhāra) und in Gedanken (citta-sankhāra).

    pk sankhāra

    Zitat

    'Formation', Karmaformation, Gestaltung, Bildung, geistiges Gestalten. Das in karmischer Willenstätigkeit bestehende Gestalten. Es gibt karmisch heilsame (kusala), und unheilsame (akusala) Karmaformationen in Werken (kāya-sankhāra), Worten (vacī-sankhāra) und in Gedanken (citta-sankhāra).

    pk sankhāra


    In M 44 werden 'Gestaltungen' des Körpers, der Sprache und des Herzens/Geist genauer definiert:

    Zitat

    Welches sind diese drei Arten?


    Eine körperliche gestaltende Tätigkeit ist das Ein- und Ausatmen; Nachdenken und Überlegen gehen dem Reden voraus; Wahrnehmung und Empfindung begleiten das Denken.


    Warum ist das so?


    Weil Ein- und Ausatmen ein körperlicher Vorgang und an den Körper gebunden ist, darum ist es eine körperliche gestaltende Tätigkeit. Weil man zuerst nachdenkt und überlegt, bevor man redet, darum sind Nachdenken und Überlegen gestaltende Tätigkeiten, die dem Reden vorausgehen. Weil Wahrnehmung und Empfindung psychische Vorgänge und an das Denken gebunden sind, darum sind sie gestaltende Tätigkeiten, die das Denken begleiten.

    pk M 44


    'Gestaltetes' (passiv) sind 'sankhata dhamma'.


    Zum bedingten Entstehen:


    Es hängt vom 'Gestalten' ab, ob man etwas nur beobachtet oder ob etwas davon abhängig gesehen wird, bzw. erkannt wird. 'Erkennen' ist synonym für 'Bewusstsein' (sh. viññāna oder auch mano). Darum bedingen die Gestaltungen das Bewusstsein.


    Im Abhidhamma (Kommentarliteratur):


    wird sankhāra-khandha durch 50 verschiedene geistige Zustände (cetasika) ersetzt, die das Bewusstsein (citta) begleiten. Sie gelten als 'letztendliche Realitäten', da sie immer in der jeweils typischen Weise auftreten (zB. Vertrauen 'saddhā' oder Aufgeregtheit 'uddhacca'). Einer dieser primären 'geistigen Eigenschaften' ist der Wille (cetanā). Er ist entscheidend für die Einteilung dieser geistigen Zustände nach ihrer moralischen Qualität (heilsam, unheilsam, neutral). Siehe paramattha ('höchst gültige Wahrheit').


    Citta (im Abhidhamma) und viññāna (im bedingten Entstehen) sind beides Begriffe für 'Bewusstsein'.