Namarupa

  • nāma-rūpa (tib.: ming dang gzugs, ming gzugs) "Name und Form", im Deutschen auch als "Geistiges und Körperliches".


    Nāma(kāya) = Gefühl, Wahrnehmung, Wille, Kontakt und Aufmerken (ansonsten "citta-sankhāra") ist "Name" und rūpa(kāya) = mahābhūta und die von den Elementen abhängige Form ist "Form" (ansonsten "kāya-sankhāra", sh. Eintrag).


    PTS rūpa

    nāma-rūpa (tib.: ming dang gzugs, ming gzugs) "Name und Form", im Deutschen auch als "Geistiges und Körperliches".


    Nāma(kāya) = Gefühl, Wahrnehmung, Wille, Kontakt und Aufmerken (ansonsten "citta-sankhāra") ist "Name" und rūpa(kāya) = mahābhūta und die von den Elementen abhängige Form ist "Form" (ansonsten "kāya-sankhāra", sh. Eintrag).


    PTS rūpa


    Zum Beispiel in M 9 oder in SN 12.2. In SN 12.2 ist es in deutsch auch als "Empfinden (vedanā), Vorstellung (saññā), Denken (cetanā), Berührung (phassa), Erwägung (manasikāra)" übersetzt. Es beschreibt den Vorgang des Kennzeichnens, sh. pk D 15. Mahānidāna Sutta, Abkunft:

    Zitat


    [114] 'Durch Geistigkeit und Körperlichkeit bedingt ist Berührung', das ist da wohl gesagt worden; das muß nun, Anando, in folgender Weise auch verstanden werden, wie durch Geistigkeit und Körperlichkeit bedingt Berührung ist. -


    „Wenn es, Anando, solche Merkmale, solche Abzeichen, solche Kennzeichen, solche Bestimmungen, durch welche ein körperlicher Begriff erkannt wird, überhaupt nicht gäbe: könnte dann wohl an einem körperlichen Bilde namenhafte Berührung stattfinden?"

    Zum bedingten Entstehen:


    Bewusstsein (viññāna) ist als drittes aufgezählt, dann namarupa und im folgenden die Sinnesgrundlagen. Von namarupa zur Sinnesgrundlage:


    Kāya (das Körperliche) wird auch als fünfte Sinnesgrundlage genannt, dessen Gegenstück das Berührbare (photthabba) ist. Dort findet der Kontakt zwischen 'Subjekt und Objekt' statt, durch berühren (phusitvā) und empfinden (viññeyya), weswegen photthabba hier synonym für 'Kontakt' (phassa) steht.


    Nāma-kāya in den Funktionen des Wahrnehmens und Fühlens des Objektes hat ebenfalls diese Fähigkeiten. Zusammen als 'nāmarūpa' und mit diesen Eigenschaften bildet es die Bedingung für das Zusammenentstehen mit den Sinnesgrundlagen.