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  • Der Begriff "Leiden" hat ganz offensichtlich im Kontext deutschsprachiger Buddhisten eine Umdeutung erfahren. Außerdem mussten sie den nichtdeutschen Begriff "dukkha" dann so übersetzen. Kann man machen, muss man aber nicht.
  • (Quote from Ellviral) Verstehe ich jetzt nicht. Weder wollte ich irgendjemandem seine bevorzugten Begriffe ausreden, noch musst du dich für deine begrifflichen Präferenzen rechtfertigen.
  • (Quote from Sherab Yönten)Das ist nun aber ein anderer Ausdruck als "Leben ist Leid". "Leben ist Leid" ist Gleichsetzung, wogegen "Leid des Lebens" mMn keine Gleichsetzung ist, weil es neben dem "Leid des Lebens" ja durchaus auch noch das "Glück des Lebens" geben könnte ... also nur so als theoretische Möglichkeit
  • (Quote from Sherab Yönten)Ups ... soll das heißen dass du sagst, Glück sei nicht möglich, weil es nicht permanent ist?
  • Also ich für meinen Teil finde grade die Vergänglichkeit des Glückes reizvoll, denn wäre es permanent, dann wäre es ja unerträglich. Ich glaub da muss man echt aufpassen auf was man sich da einlässt mit dem Buddhismus. Am Ende hat man kein vergängliches Glück mehr, sondern nur noch permanentes Leid.
  • (Quote)Da wird doch ein Schuh draus.Wenn ich das mal so nehme, dann ist die Gesamtzeit, wenn man das alles abschätzend zusammenzählt, was hier als "Leiden" bezeichnet wird, doch signifikant geringer als die gesamte Lebensdauer und es sollte noch genug Zeit verfügbar sein, in der es einem gut gehen kann. Natürlich bezieht sich das auf einen imaginären Durchschnitt und es gibt Einzelschicksale, die sind bedeutend schlechter dran als der Durchschnitt. Aber die Aussage "LEBEN ist Leiden" ist ja so …
  • (Quote from Sherab Yönten)Erfreulich, dass die Lebenserfahrung "des gemeinen Volkes" nicht verneint wird.
  • (Quote from blue_aprico)Das "was" ist individuelle Geschmackssache, jedoch sollte es selbst dann, wenn das Aufgezählte als leidvoll empfunden wird (was nicht notwendigerweise so sein muss), genügend Zeit "zwischendrin" geben.
  • (Quote from accinca)Was immer Arhat genannt wird. Aber dass nicht jeder sich vorstellen könnte wie es sei ohne Leiden, das halte ich für eine unbegründete Behauptung. Schließlich kennt die Vorstellung keine Grenzen. Und ob das Vorgestellte etwas ist, das jenseit der Vorstellung existieren kann, das kann kein Mensch wissen. (Quote from accinca)Deine Vorstellungskraft ist aber auch nicht ohne.
  • (Quote from accinca)Ach so. Du meintest Wissen als du von Vorstellung sprachst. Wenn ich von Vorstellung spreche, dann meine ich Vorstellung und wenn ich von Wissen spreche, dann meine ich Wissen.
  • (Quote from accinca)Das würde ich so nicht sagen. Ich würde sagen, dass die Vorstellungmöglichkeiten von entsprechenden Einflüssen auf die Sinne und das Gehirn abhängen. Aber Wissen würde ich das nicht nennen. Aber vermutlich stimmen unsere Begriffsverständnisse zu "Wissen" eh nicht überein. (Quote from accinca)Natürlich unterlagen Sinne und Gehirn von Einstein anderen Einflüssen als die Sinne und das Gehirn anderer Menschen. Dazu kommen dann auch noch genetische Faktoren. Dies prägte sein Vors…
  • (Quote from accinca)Nein, Ausgangspunkt war, dass du Vorstellungen und Wissen gleichgesetzt hast und ich das nicht tue. Oben hatte ich bereits gemutmaßt, dass unser Begriffsverständnis zu Wissen nicht kongruent ist. Das hat sich nun bestätigt, weil auch Erfahrungshintergründe kein Wissen sind. Wissen ist kommunizier- und verifizierbar und deshalb sprachlich übertragbar. Erfahrungshintergründe jedoch sind immer individuell und niemals übertragbar, selbst wenn man sich den Mund fusselig redet. De…
  • (Quote from accinca)"Falsches Wissen" ist ein Widerspruch in sich. Du meinst wohl vermeintliches Wissen, welches sich bei Prüfung als Glaube herausstellt.
  • (Quote from accinca)An deiner Stelle würde ich mich anders ausdrücken. Ich würde sagen "Ich verwende den Begriff Wissen aber so und so."Wie gesagt, unser Begriffsverständnis ist nicht kongruent.
  • (Quote from accinca)Du verstehst nicht. Es geht nicht um irgendeine absolute Sicht, sondern um die Verwendung des Wortes "Wissen". Es geht also um Sprache.Wiki ist ja ganz interessant, aber verkompliziert, was tatsächlich in der Praxis ganz einfach ist. Meine Beobachtung ist Folgende:Zu ein und demselben Sachverhalt gibt es eine Vielzahl Meinungen und jeder der Meinungsträger redet dabei gerne von Wissen "ich weiß aber dies", "Ich weiß, du weißt aber nicht" "Der und der hat aber gesagt und der …
  • (Quote from accinca)Da ich von Sprache gesprochen habe und von Sprachkonvention und also mit meiner Verwendung des Wortes Wissen lediglich eine konsistente Konvention offeriere, ist dieser Einwand nicht angemessen.
  • (Quote from blue_aprico)Verstand ist ein etwas unscharfer, iSv ambivalenter Begriff. (Quote)Ich bevorzuge die Unterscheidung zwischen rationalem Denken und nicht-rationalem Denken.**Wenn rationales Denken zu Gewissheit führt, dann kann man das Erlangen von Gewissheit als Einsicht bezeichnen. Dass rationales Denken das kann, kann geglaubt werden oder nicht. Aber wie oben gesagt, kann mMn auch Glauben zu Gewissheit führen. In diesem Falle dadurch, dass Gewissheit durch rationales Denken erlangt w…
  • (Quote from bel)Mit der Formulierung kann ich gut leben. Das " kann geglaubt werden oder nicht" im 2. Satz deine Zitates bezog sich auf die Eingangsbedingung, um sich überhaupt darauf einzulassen, auszuloten wie das geht. Denn wenn man nicht dran glaubt ("ach, das Denken bringt doch eh nix"), gibt's auch keine entsprechende Gewissheit.
  • (Quote from keks)"Das ich" ist sicher nicht vorhanden, aber du bist vorhanden und ich bin vorhanden.
  • (Quote from accinca)Als so ein Narr wird er aber in den Erzählungen nicht dargestellt, denn da redet er durchaus von sich.