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  • Sowohl "Selbst" als auch "Nicht-Selbst" sind Konstrukte. Als Menschen besteht unser Lebens- und Wirklichkeitsempfinden daraus, dass wir ein Selbst erleben. Das hat was mit dem Überleben zu tun. Ich kann mit meinem Hirn halt nur das erleben, was dieser Körper, der an dem Hirn dranhängt, erlebt. Und dieses Hirn tut alles, um zu überleben, inkl. angehängtem Körper. Damit blende ich jedoch aus, dass ich nicht eine einzelne und unabhängige Entität bin und es werden eine Menge Probleme geschaffen, di…
  • Gäbe es eine Opfergabe, dann würde die Wespe den Apfel auf dem Altar nicht anfressen. Für sie ist das nur wohlschmeckende Nahrung.
  • Das ist mal wieder eine Sutra, die der Erklärung bedarf. Ich kann noch nichts damit anfangen. Magst Du das erklären? Für Blöde bitte.
  • (Quote from void)Inwiefern scheint es ähnlich zu sein? "Selbst" ist doch etwas, das wahrgenommen, erlebt, konstruiert wird. Es ist Teil der menschlichen Erlebniswelt, sonst würden wir gar nicht darüber sprechen müssen. Dass dies eine Täuschung ist, ist wieder etwas anderes.
  • (Quote from void)Ich verstehe Dich nicht.
  • Ich gehe das pragmatisch an. Der Buddha hat anatta gelehrt. Ja. Kann ich anatta erfahren? Ja. Gibt es deshalb anatta? Könnte da nicht doch ein atta sein? Keine Ahnung. Spielt das eine Rolle für meine Praxis? Nein. Ich konnte noch kein atta finden, aber das bedeutet nicht, dass es das vielleicht nicht doch geben könnte. Es ist für mich (bisher?) nicht erfahrbar. Würde ich dieses atta finden, so würde es nichts ändern an dem, was zu tun ist. Daher stelle ich mir diese Frage nicht mehr. Atta, das …
  • Das sehe ich auch so. Meiner Meinung nach geht es darum, was ich aus meinen Vorstellungen für Schlüsse ziehe. Hat Buddha gelehrt, weil er die Menschen von anatta überzeugen wollte? Soweit ich weiß, wollte er den Menschen den Weg aufzeigen, wie er sich vom Leiden befreit hatte. Dafür war ihm die Erkenntnis eines Fehlens oder Unauffindbarkeit eines attas von großem Nutzen, denn der Glaube daran, kann zu Leiden führen. (Andrerseits kann jemand, der sein vermutetes Seelchen rein halten möchte und d…
  • (Quote from accinca)Wenn wir konsequent denken, können wir das tatsächlich nicht wissen. Auch nicht der Buddha, auch wenn er es gelehrt hat. Es könnte sich der Möglichkeit einer Erfahrung eines Lebewesens Mensch völlig entziehen. Aber das spielt keine Rolle für die Praxis, ob da nicht doch was … Man kann anatta als letztmögliche Erfahrung akzeptieren und dann damit arbeiten. Die Ergebnisse sprechen für sich.
  • mukti, ich habe das anders gemeint. Aber gelöscht. Mir ging es nur um die Arbeitshypothese, die in dem Satz steckt.
  • (Quote from Sunu)Sehe ich ähnlich. In dem Moment, in dem ich die anatta-Lehre als absolut werte, statt sie als Ende des Erfahrungshorizontes zu betrachten, wird sie verdinglicht. Dann kann man sie den Menschen auch um die Ohren hauen.
  • (Quote from Toddler)Zitat Diejenigen unter uns, die eine solche ideele Seele als ein über den Dingen stehendes "Etwas" betrachten, werden diese Seele als nicht vergänglich, nicht leidhaft halten. Sie weisen dieser Seele andere Qualitäten zu. -> Buddhanatur, geistiges Kontinuum o.ä. Nein, das ist eine Fehlinterpretation. So wie ich es verstanden habe, ist Buddhanatur ein Potential, das allen Wesen innewohnt. Aufgrund dieser Buddhanatur, also dieses Potentials, ist Erwachen überhaupt erst möglich…
  • So, und jetzt stiften wir mal ein bisschen Verwirrung. Ich zitiere hier mal den Eintrag von Wikipedia zu "Buddhanatur" Zitat Buddha-Natur (skt. buddha-dhātu, tathāgata-dhātu; chinesisch 佛性, Pinyin fóxìng, W.-G. fo-hsing; hg. 불성, bulseong; jap. 仏性 busshō; viet. phật tính; tib.: bde gshegs snying po) ist in weiten Teilen des Mahayana-Buddhismus, insbesondere im chinesischen Chan und im japanischen Zen, sowie im tibetischen Vajrayana die universelle, immanente Fähigkeit und Potenz von Lebewesen, z…
  • (Quote from void)Nein, ich gehöre da nicht zu "alle". Ich gehe davon aus, dass ich ein Selbst im brahmanischen Sinn nicht finden kann. Es könnte das durchaus geben, aber ist eben für mich nicht auffindbar. Ich lasse das offen, weil ich es mit nichts beweisen kann. Ich kann nur das untersuchen, was sich untersuchen lässt. Weil es nicht auffindbar ist, spielt für die Praxis ein eventuell vorhandenes, aber nicht auffindbares Selbst im brahmanischen Sinn, keine Rolle. Ich arbeite mit dem, was mir z…
  • (Quote from mkha')Nicht ganz. Ich schließe nicht aus, dass es das nicht geben könnte. Ich lasse das offen. Aber nun ist es gut, sonst dreht sich das Rad wieder im Kreis.
  • Ist egal, was da geschrieben steht. Überprüfbar für Dummies ist: Es gibt ungeheuer viele Situationen, die den Menschen unangenehm sind. Davon sind einige unvermeidbar: Geburt, Tod. Einige sind bedingt vermeidbar: Krankheit und Altern (jung und gesund über den Jordan gehen). Ganz vieles ist hausgemacht: Jammern über die Lage, Streit, Missgunst, Hass, Zorn usw. Mit den bedingt vermeidbaren und den unvermeidlichen kann man lernen umzugehen und dem nicht noch was aufzubürden. Dazu muss man kein Bud…
  • (Quote from mukti)Das Herumdiskutieren, damit macht man sich das Leben schwer. Weil man meint, die Antwort läge in der korrekten Interpretation irgendwelcher Texte und übersieht das Naheliegende. Mein Opa war keine Frohnatur. Auch hatte er die "Unwirklichkeit des Selbst" nicht durchschaut. Er wusste einfach nur, dass das Leben verdammt hart sein kann, aber dass das einen nicht daran hindern muss die Schönheit zu genießen und zu lieben, und dass man nicht viel braucht um zu leben. Dazu benötigt …
  • (Quote from mukti)Ich denke mir das eher so: Er hatte die Schmerzen und er litt darunter. Aber er haderte nicht und machte es sich nicht noch schlimmer. Darum geht es auch in der Schmerztherapie. Man lernt dort (hoffentlich), dass man mit dem Schmerz leben kann, dass man effektiv versucht ihn auszuschalten durch die richtige Behandlung, und man erlernt Techniken, dem Schmerz nicht mehr Aufmerksamkeit zu widmen als nötig. Das kann dazu führen, dass der Schmerz zeitweise sogar rein mental ausgesc…