Suchergebnisse

Search results 1-10 of 10.

  • Auch in vergangenen Zeiten war es so, dass die höheren Klassen gebildeter und intelligenter waren als der Pöbel und sich daraus ein Recht ableiteten, diesen zu bevormunden. Jeder Beobachter damals hätte das logisch gefunden: Die Reichen waren wirklich schöner, gesünder, neugieriger, intelligenter und die Armen wirklich dümmer, kränker, religiöser und autoritätsgläubiger. Und so ist es auch heute verführerisch soziale Klassen psychologisierend in "Entwicklungsstufen" umzudeuten und implzit die H…
  • Und auch im Bezug auf Gesellschaften wurde das ja damals gemacht. Der gesamte Kolonialismus fußte auf der Idee, dass die höherentwickelten Gesellschaften mit ihren Demokratien und ihrer kulturellen Fortschritt zur Herrschaft über die Gesellschaften in minderen Stadien berufen sind. Stufenmodell , die Menschen in höhere und niedere trennen sind brandgefährlich und nur weil man etwas mit dem wir uns identifizieren - Liberaler Individualismus - an die Spitze gestellt wird, entschuldigt das nichts.
  • (Quote from kilaya)Das ist mir schon bewusst. Sich entwickeln und entfalten zu dürfen war immer ein Privileg, das mit Machtstrukturen verbunden war. In früheren Zeiten war es so, dass nur die Privilegierten lesen und Schreiben lernten während die meisten aus ökonomischen und politischen Gründen in ihrer Entwicklung gehemmt und auf ein Leben als Bauer reduziert wurden, in dem sie in einer kurzfristigen Überlebenslogik gefangen waren. Während eine Elite in ihrer Entwicklung nicht beschnitten, ref…
  • (Quote from Lucy) Ich hab nicht nur den Artikel gelesen sondern auch das darin verlinkte pdf: (Quote from Stufen der Selbstentwicklung) Ich interretiere das so, dass die genannte Stufen selber sind zwar psychologische Stufen, aber der Kontext in dem sie auftreten ist der der "Anpassung" an einen gesellschaftlcihen Wandel , in dem eben Kollektive wie Klan und Familie und Verband eine immer geringere Rolle spielen. Während es natürlich auch vor 500 Jahren sehr individualistische Leute gab, waren …
  • Diese Stufen (Spirial Dynamics) haben ja sehr viel mit der Macht zu tun, die der Menschen über die Natur gewonnen hat - sie korrelieren mit Zivilisationsstufen: Zuerst in der Mensch der Natur hilflos ausgelifert und hat ein animistisches Weltbild (Beige). Dann werden Landwirtschaft und Besitz wichtiger und Könige und Götter erscheinen (Purpur und Rot). Schliesslich entstehen Reiche und ein Denken in Gesetzten und Wahrheiten werden wichtig (Blau) In der Neuzeit wird das wissenschaftlcihe Denken …
  • Zitat Ich finde die Entwicklungsspiralen schon nachvollziehbar. Ich denke, dass da die psychologische Ebene im Vordergrund steht, und man nachträglich auch zivilisatorische Entwicklungsstufen damit in Verbindung gebracht hat In Jeder Gesellschaft versucht die Kinder zu Erwachsenen zu erziehen, die dem Ideal dieser Gesellschaft entsprechen. So wie man früher sagte, dass die Embryo die Evolution des Tieres im Schnelldruchlauf nachholen („Die Ontogenese rekapituliert die Phylogenese“) so muss das …
  • (Quote from kilaya)Ich denke man kann druchaus sagen, dass derjenige der den anderen so achtet wie sich selbst wirklich auf einer höheren Ebene ist, als der der egoistisch handelt. Und ich schätze es ist auch bei Gesellschaften so, dass Kooperation besser als Konkurrenz ist. Ich glaube auch das bestimmte Gesellschaftsordnungen besser sind als andere und die Leute glücklicher machen. All das möchte ich nciht bestreiten und auch Ich möchte nicht in einem starren und ungerechten System leben. Aber…
  • Ich habe nochmal nachgeschaut, von was Loevinger ausgeht, und was sich da genau entwickelt. (Quote from Wiki (Loevinger's stages of ego development))Die Grundsituation die sie sich hinter ihrer Entwicklung vorstellt ist also so eine Erziehungsituation. Wo die Mutter gegenüber der Tochter implusiv sein kann, oder es starre Regeln gibt , wo die Tochter brav ist oder eben dann später ein vernünftiger Erwachsener, mit dem man rational verhandeln kann und der sich selber refektiert. Ich frage mich, …
  • Das Denken in Entwicklungsstufen kann leicht dazu tendieren, die Komplementarität zu übersehen. Um mal ein reichlich überspitztes und ziemlich bizarres Beispiel heranzuführen: In dem Science-Fiction-Roman "die Zeitmaschine" extrapolierte H.G Wells die zunehmende Spaltung zwischen Arbeiterklasse und Oberschicht seiner Zeit.. In der fernen Zukunft - so wells - haben sich die beiden extremen Gesellschaftsklassen des viktorianischen England zu zwei Menschenrassen weiterentwickelt haben: den oberird…
  • Nur weil sich unsere Kulturtechniken unsere Organisationsformen und Technologien verbessert haben, sind wir doch von unseren Gefühlswelten immer noch die alten Affen, oder? Buddhas Lehre ist zeitlos. Egal ob jemand vor 2000 Jahren, vor 1000 Jahren oder heute, sein Problem ist das gleiche nämlich Gier, Hass und Verblendung und auch der Weg weg von dieser Verblendung ist der gleiche. Und jeder Mensch der geboren wird fängt von null an.