Suchergebnisse

Search results 1-20 of 32.

  • In "The ātman and its negation A conceptual and chronological analysis of early Buddhist thought" wird versucht aufzuschlüsseln, gegen welche Ideen sich die Anatman-Lehre richtet. Weil Buddha einen Atman deswegen zu entkräften sucht, indem argumentiert, das alles in uns (anicca) und dem Leiden (dukkha) unterworfen ist, wird geschlossen, dass er gegen eine Atman Idee angeht, in der der Atman jenseits von Vergänglichkeit und Leiden ist (nicca und sukha) gesetzt wird. Ein weitere Punkt taucht im C…
  • (Quote from Doris)Entschuldigung! Ich habe das total aus dem Zusammenhang gerissen, deswegen ist es so unverständlich! Ich finde das eine ganz tolle Passage. Saccaka Aggivessana ist eine ganz besonders schlauer und gefürchteter Debattierer. Zitat "Ich sehe keinen Mönch oder Brahmanen, keinen Ordensvorsteher, keinen Anführer oder Lehrer einer Gruppe, nicht einmal jemanden, der behauptet, verwirklicht und vollständig erleuchtet zu sein, der nicht zittern und beben und unter den Achseln schwitzen …
  • (Quote from Spock)Hier wird als Praxis vorgeschlagen, sich ständig und im Bezug auf alles zu vergenwärtigen: "'Dies ist nicht mein, dies bin ich nicht dies ist nicht mein Selbst." Eben als Praxis, um für sich selbst den Selbst-Glauben zu zertrümmern. (Quote from Cūḷasaccaka Sutta)Und Antworten wie: "es gibt zwar kein absolutes Selbst, aber ein Selbst als Konstruktion", "Es gibt ein Selbst auf der realtiven, konventionellen Ebene" oder "Es gibt ein abhängig entstandenes, leeres Selbst" können zw…
  • (Quote from Spock) Der Punkt ist doch, was Buddha unter einem "Atman" versteht, den er verwirft. und da habe ich doch Texte mit drei Antworten genannt: Etwas in uns, was die Quelle unsererer Subjektivität ist. Etwas in uns, was weder vergänglich noch Leid unterworfen ist. Eine Instanz die den Menschen berherrscht wie ein König sein Reich Und ich verstehe obigen Text, dass Buddha Ideen wie das "Selbst als Konstrukt" nicht als ein Atman in seinem Sinne sehen würde. Was macht es denn für einen Sin…
  • (Quote from accinca)Die Frage ist, was Buddha meint, wenn er sagt, dass die Dinge ohne ein Selbst sind. Ich sehe da drei Ebenenen: Es gibt kein Atman, wie man es sich in den Upanishaden vorstellt. Keine Essenz, keine Seele, keinen "reinen Beobachter", die jenseits von dukkha und Vergänglichkeit wären. Es gibt keine herrschende Instanz des Geistes. Man soll das "Anhaften an einem Selbst" aufgeben. Der dritte Punkt unterscheidet sich strukturell von den ersten beiden, da es da nicht um irgendeine…
  • (Quote from Spock)Da das Thema "Buddhanatur" ja nochmal komplex ist, wäre es gut das nicht in diesem - eh schon komplexen Thread zu besprechen sondern gesondert.
  • (Quote from Doris)Ich denke, dass ist schon klar. Der Widerstand kommt ja aus der Sorge, dass Buddhschaft oder die Möglichkeit dazu zu einem "Ich und Mein" wird an dem angehaftet wird. Und an diesem Punkt bleibt dann nur noch ein "agree to disagree" : Den einen hat das Konzept "Budfhanatur" so starke Vorteile auch wenn vielleicht jemand daran anhaften bleibt. Und für den anderen sind die Nachteile erdrückend und es ist Sorge da, dadurch die Anatta Lehre zu verwässern. Und so gibt es verschieden…
  • (Quote from accinca)Buddha spricht in diversen Mahayanasutren von Buddhanatur. Wenn du sagst, dass das du diese nicht anerkennt ist das ein "agree to diagree" mit dem man leben kann. Wenn du aber von allen hier einfordert das auch zu tun, solltest du dich auf die Thervada-Bereiche des Forums beschränken.
  • (Quote from Axel)Ich bitte darum, bei der Sache zu bleiben und nicht die Mitdiskutanten zu analysieren und ihnen Motive und Defizite zu unterstellen über die man nur spekulieren kann. Auf die persönliche Ebene zu gehen verschärft ja eher die Spannungen in diesem Thread.
  • (Quote from Sunu)Man muss da doch unterscheiden. Ein Atman - also eine ewige nicht Vergänglichkeit und Leiden unterworfenes Seele sieht Buddha nicht nur als nicht auffindbar sondern als nicht existent. Eben wegen der Daseinsmerkmale. Und auch ein Selbst als einen Herrscher des Kopfes sieht er als nicht Existenz. Die ganze buddhistische Lehre vom Geist ist so, dass sich alles von unten nach oben ergibt statt von Oben nach unten kommandiert zu werden. Natürlich kann man ein "Selbst" auf vielerlei…
  • (Quote from accinca)ihr habt jetzt schon ganz viel Argumente gebracht und wir sind an einen Punkt angelangt, wo sich diese wiederholen und die Stimmung im Thread angespannter wird. Vielleicht mögt ihr ja - damit das nicht immer so weitergeht zu einem Schlussplädoyer kommen?
  • Bodhidharma war einer der wichtigsten buddhistischen Lehrer. Er gilt als Begründer des Zen Buddhismus.
  • Ich versuche mal den Stand zusammenzufassen: Viel ist ja unstrittig: Alle sind sich einig, dass es ein "Selbst "als Atman im brahmanischen Sinne nicht gibt. Und ebenso klar ist, dass es ein "Selbst" im Sinne einer herrschenden instanz von Körper und Geistes nicht gibt. Und bei anderen Ideen eines "Selbstes" die nicht von einerm unvergänglichen, leidlosen sondern von einem als bedingt und leidhaft gedachten Selbst ausgehen, ist es so, dass Buddha es zurückweis, so etwas als "Selbst" ( im Sinne d…
  • (Quote from Sunu)In so Mahayana Sutren gibt es doch Begriff "Horn eines Hasen". Man kann sich einen Hasen mit Horn vorstellen, aber es gibt keine gehörten Hasen. Es ist nicht so, dass man da einen Mittelweg suchen müsste, von dem man beides zurückweist, oder? Aber natürlich ist es so, dass Anatta ein Konzept ist, von dem man auf eine Erfahrungsebene fortschreiten soll.
  • Anatta ist ja eines der drei Daseinsmerkmale. Und von daher - so wie Vergänglichkeit nahezu das Gegenteil von Dinghaftigkeit. Also nicht was man einfach als ein weiteres "Ding" verneinen kann.
  • (Quote from Punk)Also, dass auf was sich der Begriff Wald bezieht existiert auf jeden Fall. Aber wenn man die Ansammlung von Baum, Altholz, Laub und Steinen anschaut kann man darauf unterschiedlich "klammern"- d.h den Begriff unterschiedlich fassen. Bei uns würde man z.B zwar Bäume als Teil des Waldes sehen aber Steine nicht. Dafür würde man vielleicht die Waldtiere ( Wildschweine, Insekten) als Teil von "Wald" sehen. Ein Forstwirt sieht einen "Forst" also einen Wirtschaftswald während ein Ökol…
  • (Quote from accinca)Genau so würde ich das sehen. Das Revier eines Hundes kann etwas sehr "wirkliches" sein - insofern es Wirkung hervorruft. Gerade Postboten können da ja ein Lied davon singen. Das "Revier" ist eine Phantasie die sich - im Kontext des Revierverhaltens Geltung verschafft. Und so ist auch das Selbst nur ein Begriff innerhalb des Kontextes des Anhaftens am Selbst. Dieses Anhaften am Selbst ist aber ein so mächtiger Prozess, dass er der eignetlich nur in seinem Kontext konstruiert…
  • Das Problem mit dem Selbstillusion ist ja, dass es das Produkt eine Prozesses (Anhaften an einem Selbst) ist. Und wir dann vom Produkt des Prozesses auf den Prozess schauen. Statt dass die ganzen Gefühle, Gedanken und Sachen zu sehen, die in ihrem Zusammenspiel dann eine Selbst-Illusion ergeben, nehmen wir diesen Endpunkt als Ausgangspunkt um von da aus, alles dem Ich zuzuordnen. Selbst wenn man uns mit einem einem Zugpassagier vergleicht, der denkt die Bahnhöfe fahren vorbei, ist das ja noch e…
  • Ich würde sage Leid passiert dadurch, dass man aus Illusion heraus handelt. Würde man dort durch die Wand gehen, wo eine Tür ist, würde man sich keine blutende Nase holen. Es ist das "Anhaften an einem Selbst" - das Hegen einer Illusion - das zu Leid führt. Die Illusion selber führt nicht zu Leid - weil sie das als Illusion ja nicht vermag. Eine Illusion braucht immer einen Deppen der sie lebt.
  • (Quote from Spock)Wenn körperlicher Schmerz unter Dukkha fallen würde, hätte doch Buddha Shakyamuni mit seinen schweren Rückenschmerzen kein Buddha gewesen sein, oder ? Schmerz ist insofern mit Dukkha verbunden, da er normalerweise extremen Widerwillen hervorruft. Und die Verbindung mit diesem Widerwillen macht Schmerz zu Dukkha.