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  • Für mich ist das was Dogen da sagt, Teil eines innerbuddhitischen Diskurses, in dem man sich fragt, inwieweit man ein "schlauer Fuchs" sein soll oder doch besser ein "regeltreuer Hund". Jedes Extrem hat vor- und Nachteile. Letzteres kann womöglich unflexibel machen, während der Versuch ein "schlauer Fuchs" dazu führen kann, dass man sich selber womöglich unglaublich in die Tasche lügt und man meint Buddhismus zu praktizieren, wo man es nicht tut. "Hinayana" steht hier - wie von Mossgarten richt…
  • (Quote from Hund) Manchmal ist es so, dass man die eigenen Konzepte dadurch erklärt, das man sie von etwas anderem abhebt. So wie man sich in der Werbung von dem "herkömmlichen Vollmaschmittel" abhebt. Dabei ist die Gefahr sehr gross, dass man ein Zerrbild erzeugt: Im frühen Christentum erfand man das Zerrbild des "regelbesessenen Pharisäers"( Und vergas, dass Jesus Pharisäer war und auch das "Liebe deines Nächsten wie dich selbst" aus dieser Richtung kam) Während der Aufklärung erfand man das …
  • (Quote from Anandasa) In Vietnam lebten Thiền ( Chan/Zen) und Theravada für Jahrhunderte miteinander. Ich selber kenne mich da überahupt nicht aus, aber unter Buddhism in Vietnam heisst es Followers in Vietnam practice differing traditions without any problem or sense of contradiction
  • (Quote from Hund) Die zugebenermaßen snobitische Vorstellung ist die, dass Buddha unterschiedliche begabte Schüler hatte. Und da führt sich Zen auf den Buddha begabten Schüler Mahakashyapa zurück. Dieser hatte anscheinend so eine bermerkenswerte Auffassungsgabe, dass es ihm reichte, dass der Buddha eine Blume hochhielt, um die Essenz der Dharmas zu erfassen. Während die "Systeme" dann eher für diejenigen waren, die sich alles ganz haarlein erklären und systematisieren lassen mussten. So wie es …
  • (Quote from Moosgarten) Aber gerade wenn man sich unsicher ist, wie denn die Praxis jetzt sein soll, kann doch Systematisierung und Verschulung sehr viel helfen. Und da wird ja im Thervada sehr viel explizit gemacht. Wenn man sich fragt, welche Veresenkungsstufen es gibt oder wie man eine bestimmte Emotion bewerten, gibt es da ja auf alle Fragen systematische Antworten. Während im Zen sehr viel implizt und nicht in dieser Form systematisiert ist. Jojo nannte mal als Beispiel das Lernen einer Sp…
  • (Quote from Morpho) Das Thema war doch eine Abwertung des Thervada oder? Und in dem Zusammenhang ist es doch nicht off topic, dass der Palikanon auf das erste buddhitische Konzzil zurückgeht, dass vom ersten Zen-Patriarch geleitet wurde. Da stellt sich doch wirklich die Frage, wie das sein kann und was das für ein Mensch war, oder?
  • (Quote from Hund) Dieses Bedeutung ist die heutige übliche Verwendung des Begriffs Hinayana die wohl auf die Buddhismusforschung zurückgeht. Dort bezeichnet fasst man unter "Hinayana" bestimmte Schulen , von denen der Theravada die wichtigste überlebende ist. Während es in den anderen Beiträgen oben darum ging, wie Dogen das Wort "Hinayana" vor so 800 Jahren benutzte. (Quote from Hund) Ich denke es gibt eine Tendenz in dem was etwas von etwas anderem unterscheidet, dessen "Wesen" zu sehen. Dabe…
  • (Quote from mkha') Oft nimmt man ja an, für das Ziel des gegenseitigen Respekt sei es förderlich einander möglichst gut zu verstehen und kennenzulernen. Was aber oft nicht stimmt, weil man in einer genauen Analyse gerade die Differenzen besonders hervorstechen. Legt man die Texte nebeneinander kommt man ganz leicht in Situationen, wo nicht beides gleichzeitig wahr sein kann: Entweder zog Jesus auf einem Esel in Jerusalem ein oder auf einem Maultier. Entweder Sariputta/Sariputra ist der "General…
  • (Quote from pamokkha) Ich verstehe das so, dass du das Verhältnis zwischen den unterschiedlichen buddhistischen Schule also so wie das Verhältnis zwischen Klimaforscher und Klimaleugner siehst? Also so, dass nur einer von beiden hat recht, während die Sicht des andendere keinen Respekt verdient hat? Glaubst du wirklich, dass man das so von der Wissenschaft auf religiöse Themen über tragen kann? Bezugnehmend auf deinen Thread zur Präambel würde das doch bedeuten, dass du da auf der einen Seite e…
  • (Quote from Moosgarten) Moderation:Diese Wortwahl ist zutiefst abwertend und nicht dazu geeignet einen Dialog zwischen den buddhitischen Richtungen zu führen. Der Begriff Hinayana wird von manchen als Sammelbegriff für viele Nicht-Theravada Schulen verwendet und diesen pauschale eine "Selbstrettungs-Ideologie" zu unterstellen, führt nur Spaltung und Streit. Ich fodere dich auf, dererlei besonders in diesem heiklen Thread zu unterlassen.
  • (Quote from Sungi)Ich glaube Streitsucht ist das nicht so das richtige Wort. Die Motivation ist ja, nicht die sich zu streiten ( Streitsucht würde ich als ein "Streiten um des Streitens Willens" ) definieren, sondern man ist von eigenen Konzept so begeistert, dass man seine Vorzüge herausstellt, indem man es mit etwas anderen vergleicht, das man dadurch abwertet. Das klassische Beispiel dabei ist in der Fersehwerbungen früher, wo das ganz neue tolle Waschmittel gegen das "herkömmliche Vollwasch…
  • Die Grundidee im Mahayana ist die "der Befreiung zum Wohle aller Wesen". Während im Theravada der Weg zur Befreiung einer ist, der Weg von anderen Menschen und weg von der Gesellschaft in die Hausslosigkeit führt, wird im Mahayana das Ziel der Befreiung damit verbunden, für anderen da zu sein. Ein Vorbild ist dabei Buddha Shakyamuni, der nachdem er für sich selbst Befreiung gefunden hat, jahrzehntelang nur für das Wohl anderer da war, indem er die Sangha etablierte. Während also das Buddahaidea…
  • Wir müssen schauen, dass der Thread nicht kippt, und dann jeder weider die eigene Richtung gegen andere verteidigt. Weil es ja in so eine Situation leicht ist, alles als Kritik zu verstehen. Sagt ejmand, was ihm am Mahayana gefällt, dann kann man das leicht als Aussage darüber verstehen, was am Theravada fehlt. Und wenn man sagt, was man am Theravada sehr schätzt, dann steht der Vorwurf im Raum, dass Mahayana von diesem guten unnötigerweise entfernt hat. Es ist wirklich schwer, so einen Dialog …
  • (Quote from pops)Für mich ist Yajrayana in erster Linie etwas, was zusätzliche Techniken - und zwar yogische und rituelle- in den Buddhismus einbringt. Auch unter Buddhas Schüler gab es es ja einige, die eher ins Yogische tendierten, und denen man übernatürliche Fähigkeiten (siddhis) zuschrieb aber auch viele bei denen das nicht der Fall war. Es ist also optional. Ich denke solche Techniken galten damals als etwas was richtig praktiziert positiv ist - was aber in sich bei Fehlanwendung auch Gef…