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  • Was ist da? Bedingte Entstehung ist da. Aber kein Selbst (anatta). Da sind selbstglaubende/selbstbefleckte Handlungen 3 fach: (physische, sprachliche, geistige). Diese durch NichtWissen und Begehrungen bedingten Handlungen unterliegen dem Gesetz der bedingten Entstehung. --- Anatta vollumfänglich zu erkennen ist in meinen Augen gleichbedeutend mit LeidVernichtung. Anatta ausschnittweise zu erkennen, ist in meinen Augen gleichbedeutend mit grösserer GeistesKlarheit im Moment des Erkennens, dass …
  • Nach der Diskussion gestern zum Thema, halte ich es für sinnvoll diesen Thread weiter zu ergänzen. Der Begriff "Anatta" und seine Bedeutung soll ja auf einen Umstand der Realität verweisen. Ich habe hierzu ein paar weitere Zitate zusammengetragen. Zitat Buddha erstellte verschiedene Gliederungen der bedingten Erscheinungen, so daß Zuhörer mit unterschiedlichen Neigungen davon profitieren konnten. Einige verstehen die achtzehn Elemente klar, andere die fünf Daseinsgruppen. Wie auch immer, was wi…
  • anatta Lehre bedeutet auf jeden Fall nicht, dass wir nicht über uns, und damit mindestens implizit immer auch über bedingte Entstehungen (Gefühle, Vorstellungen, Wünsche) sprechen sollen. Vielleicht sogar im Gegenteil. Wohlwisssend allerdings, dass dieses Sprechen ist Abhängigkeit passiert. Weswegen es ratsam ist, nachzudenken, bevor man spricht zB. Man ist eben immer mehr und mehr aufgefordert, die Formulierungen und die damit verbundenen Vorstellungen zu prüfen.
  • (Quote from Helmut) Die Anatta Lehre negiert eine solche Vorstellung nicht, sondern zeigt im Gegenteil, dass Vorstellungen über eine zusammengewobene Einheit "Ich" immer nur Vorstellungen und damit da sind. Die Vorstellungen sind es, die bedingt sind. Es ist nur natürlich, dass man ein ICH denken will, was als Ganzes bedingt da wäre. Und das ist auch nicht per se falsch, im Sinne eines rechten Umgangs mit Anatta Lehre. Wenn man mit so einer Beschreibung: "ein bedingtes Ich", "ein sich verändern…
  • (Quote from Helmut) <> (Quote from accinca) Unterschied.
  • (Quote from kilaya) <> (Quote from kilaya)Unterschied. Die Gemeinsamkeit liegt hier im Thread schon darin, dass hier eine gemeinsame Frage nach der Bedeutung einer Lehre ist. Und darin, dass wir alle mit dieser Lehre umgehen. Dass da ein gewissermassen gemeinsames Interesse ist, Anatta zu verstehen. Insofern versuche ich zB, eine Gemeinsamkeit/Ähnlichkeit herzustellen, wenn ich ein Verständnis äussere und das auch nur in Abgrenzung zu anderen Aussagen äussern kann. Dazu habe ich beispielhaft Ko…
  • ich hab wie gesagt Beispiele gebracht. Sonst keiner hier (nörgel)
  • Sherab Also ich habe einmal Digha Nikaya 1.4 rausgesucht, was ich gar nicht so kannte. Da stehen alle möglichen (also wirklich sehr viele) IchVorstellungen/Konzepte/Ideen drin, an die man glauben könnte. Das hab ich gepostet. Dann hab ich hier mal: Anatta zwei eigene kleine, konkrete Beispiele drin. Und hier: Anatta ist auch ein Beispiel. Weil die Gemeinsamkeit im Umgang mit der anatta - Lehre in meinen Augen darin besteht, dass man eben mit ihr umzugehen hat, und eine andere Gemeinsamkeit ist,…
  • (Quote from Sherab Yönten) Aber nicht vergessen, bitte. Ich hab hier nur mal versucht, einen Aspekt aufzugreifen. Das war kein Versuch von mir, umfassende LeerheitsBetrachtung, oder NichtIchErkennen am Beispiel Erscheinung "GeldStück" zu illustrieren. Ich könnte so einen Versuch auch eher nicht unternehmen.
  • (Quote from kilaya) Auf jeden Fall ist die Erscheinung "GeldStück" leer von irgendeinem Bezug den man zu ihm herstellen könnte. Der Sinn/der mögliche Bezug, und das, was man im Geldstück vermutet ist nicht im oder durch das Geldstück. Es ist darin kein Wert an sich. Es ist darin nicht die Möglichkeit Tauschhandel zu betreiben an sich, es ist darin nicht die Möglichkeit, durch Vergleich andere Dinge abzuwiegen. Es ist darin auch nicht die Möglichkeit integriert, es jemanden an den Kopf zu werfen…
  • Auf den Punkt gebracht heisst Anatta - Lehre: da sind nur Vorstellungen von einem Selbst oder einer Persönlichkeit. Was wirklich da ist, dass kann man nur erkennen. Das ist es wohl: anatta ist eher eine (grundsätzliche) Sache des Erkennens. Es ist sehr schwer, anatta auf möglichst unmissverständliche Weise auszusagen, denn es wird damit ja jemand angesprochen, der ohnehin schon vieles in der Wirklichkeit verwechselt. Deswegen werden im PK auch zig PersönlichkeitsKonzepte vorgestellt, die man fä…
  • (Quote from Schneelöwin) Anatta Lehre ist wie ein letztes Fazit. Es ist schon die grosse Frage, ob man es von dort aus (sich diese "eine Sache der Lehre" angeblich isolierend vornehmend) verstehen kann überhaupt. Also Anatta-Lehre als Ausgangspunkt zu nehmen ... würde ich eher nicht empfehlen. Man kann die ganze Sache auch implizit darstellen. Zum Beispiel ist ja auch die Aussage des Buddha, dass alles, was entsteht wieder vergeht, und nur von Dauer ist. Genauso ist jede Vorstellung (und damit …
  • (Quote from kilaya) Wie gesagt, ich sehe da eher, dass man graduell genauer und besser erkennt und somit auch beschreibt. Ich finde, man kann das generell an den Formulierungen sehen. Es sind also ganz viele Ebenen sozusagen. Aber ich denke, ich hab eine ungefähre Vorstellung davon, was du meinst und wie du da etwas denkst und auch andere. Im PK findet man ebenso nichts von diesen Ebenen. Sondern eher nur immer wieder Menschen oder Wesen, die graduell schon etwas verstanden oder nicht verstande…
  • (Quote from Schneelöwin)Es sind immer Diskussionen oder Beschreibungen von verschiedenen Standpunkten aus. Man kann dann auch "Ebene" dazu sagen. Kilaya nennt hier etwas, das ich wirklich nicht kenne ("relative WahrheitsEbene" <> "absolute WahrheitsEbene"). Ich kenne wie gesagt aus dem PK auch nicht die Auffassung, dass es unterschiedliche Wahrheiten gibt. Es gibt eine Lehre von der LeidVernichtung. Das "EbenenProblem" (in meinen Augen ist diese Art des Verständnis eben auch einem Problem unter…
  • (Quote from void) Da wird nichts hingerückt. Das stehen die Aussagen des Buddha. Es ist hier ganz klar eine Vorstellung in Abhängigkeit von NichtWissen. Es gibt kein Selbst. Atta ist eine "festere Vorstellung"/NichtWissen/ein Glaube, und dieses sture sture NichtWissen hat mit allen an diese Vorstellung gebundenen Handlungen und Gefühlen etwas zu tun. Und diese Handlungen haben wieder etwas damit zu tun, wofür wir und andere uns halten. Damit wird nimmt die VorstellungsBildung weitere Fahrt auf.…
  • (Quote from Helmut) Was meinst du mit der SelbstLosigkeit der Person? Meinst du eine Handlung aus Mitgefühl oder rechter Ansicht heraus? (Quote from void) Zum Thema "Zeit & Raum": https://de.wikipedia.org/wiki/spezielle_relativit%c3%a4tstheorie (Raum & Zeit in Abhängigkeit) Natürlich sind Abstraktionen vergänglich ... weil auch sie jeweils beobachtbare, entstehende und wieder vergehende/sich wandelnde Phänomene sind.
  • (Quote from void) Ich stimme dir bedingt zu. Es ist wichtig, die Phänomene differenziert zu betrachten. Einen undifferenzierbareren WirklichKeitsBrei möchte ich nicht anrühren, wenn ich sage, dass auch die Abstraktion ein Phänomen der Wirklichkeit ist, und ebenso wie alle anderen Phänomene der selben Gesetzmässigkeit (Entstehen, Vergehen/Wandlung) unterworfen ist. (Quote from void) "Gerechtigkeit" bezieht sich doch auf Handlungen? Also auf Ereignisse "in Raum und Zeit"? (Quote from void) Und in…
  • (Quote from Helmut) Könntest du das bitte belegen? Zitat? Quelle? Ich meine, er hat so etwas nicht gelehrt. Weniger missverständlich formuliert: ich meine, er hat die Selbstlosigkeit der Erscheinungen (Phänomene bei dir?) gelehrt, eben weil da kein Selbst ist. Er hat nicht gelehrt, dass da nicht Vorstellungen über ein Selbst sind, von denen ausgehend man so denken könnte: da wäre ein anderes selbst, was gelöst von anderen existieren würde oder könnte. (Quote from Helmut) ist es so, dass da die …
  • Zitat DIE HEILSLEHRE DES BUDDHA ERKENNTNIS 3 "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar:Leiden und seine Vernichtung." Wenn der Buddha doch einmal einem aufdringlichen Frager antwortete, dann geschah es nur, um gegen die Neigung des Menschen zum Spekulieren Front zu machen. Auf die Frage eines Mönches nach der Länge eines Weltzeitalters antwortete der Buddha: "Wenn an einem Felsenberg, der eine Meile hoch, eine Meile breit und eine Meile lang ist, alle hundert Jahre ein Mann mit einem seidenen…
  • (Quote from Spock) So jemand ist ja vielleicht auch "irre". Nach achtsamen Handeln sieht das für mich zB nicht aus. Was ich sagen will: jemand der anatta tiefer verstanden hat, wird so etwas ja eher nicht tun. Eher findet es umgekehrt statt: ein Selbst wird immer wieder so oder so propagiert. Mit "SpeakerBoxx"/medialen Verstärker. (Quote from Spock) Die Vorstellungen wiederrum sind ja da. Im Gegensatz zu einem Selbst. Ich habe den Eindruck, dass sich Ich-Illusion in unserer spezifischen Kultur …