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  • Ich sehe da in der Bedeutung auch keinen Unterschied zwischen der Aussage von Helmut und den anderen Aussagen.
  • Natürlich ist da ein Unterschied, weil das zwei komplett verschiedene Aussagen sind, die gar nicht verglichen werden können. Helmut: anatta sagt nicht aus, dass es keine accinca: "konzeptionelle Ich-bin-Vorstellung" gibt accinca: "anatta negiert ein atta" Helmut: "Anatta negiert also eine Vorstellung über die Existenz- oder Bestehensweise der Person, die wir auf die Person projizieren und für wahr halten" - gemeint ist: ein atta Wie wäre es als Diskussionsansatz, mal zu versuchen, die Gemeinsam…
  • Moderation:Unterschiede und Gemeinsamkeiten
  • Ein Geldstück ist ein gutes Beispiel, weil es symbolisch schon lange für etwas steht, dem ein Wert zugewiesen wird, den es materiell gar nicht hat, und für jeden, der es besitzt, hat es einen anderen Wert, weil er damit etwas anderes kaufen will oder es zurücklegen will. Ein Geldstück ist dann zusätzlich auch noch auf einer anderen Ebene "leer": geht man auf die Ebene der Quanten, findet man keine "Materie" mehr. Trotzdem kann man das Geldstück nehmen und damit bezahlen, und es ist sogar ein Ta…
  • Klar, man muss das übertragen, aber das Grundprinzip von der Leerheit des Selbst und der Leerheit der Phänomene ist doch letztlich vergleichbar.
  • (Quote from Schneelöwin)Es ist auch bei einer Münze und einem Apfel vergleichbar, aber beiss mal in eine Münze... Was willst Du jetzt eigentlich damit sagen? Der Unterschied ist klar, aber beides ist letztlich leer.
  • (Quote from pops)Es ist nur eine Frage der Perspektive: nehme ich die Perspektive des unerleuchteten Wesen ein, dann ist da zunächst mal eine Person, deren Leerheit ich erstmal verstehen muss. Alle Objekte erscheinen fest und beständig, als würden sie aus sich selbst heraus existieren. Vielleicht hat man philosophische Ideen von einer Ideenwelt, wo die Dinge ihren Ursprung haben. Nehme ich aber die Perspektive von jemand ein, der Leerheit verstanden hat oder verstehen will, dann ist der Blick a…
  • Moderation:Gegenseitige Bedingheit / Bedingtes Entstehen
  • Wikipedia-Artikel: Nun ja ich würde das nicht "auf den Punkt bringen" nennen, denn die sog. Mahayana-Sichtweise ist verkürzt und missverständlich dargestellt. Die Formulierung kann man so verstehen, als wäre die diese Buddhanatur "etwas" in einem ewigen Sinne. Das klingt dann verständlicherweise doch irgendwie nach atta o.ä. Nur: diese Buddhanatur ist nicht "tief in jedem Wesen verborgen" wie eine Perle in einer Auster, sondern ist die leere Natur jedes Wesens und aller seiner Aspekte und Besta…
  • Der Sinn der Lehre von der Buddhanatur ist, deutlich zu machen, dass für jeden die Grundlagen da sind, ein Buddha zu werden. Niemand ist von dieser Möglichkeit komplett abgeschnitten. Ob die Bedingungen dafür da sind, ist eine andere Frage. Da kommt dann z.B. die Lehre von der seltenen "kostbaren Menschengeburt" ins Spiel. Eine kostbare Menschengeburt ist eine, wo man Möglichkeiten / Freiraum und Potential hat, den Dharma zu praktizieren und dieser auch verfügbar ist. Das heisst dann immer noch…
  • Leerheit heisst ja nichts anderes als "leer von bestimmten, fälschlicherweise angenommenen Eigenschaften". Leerheit heisst erstmal nicht "nichts", das wäre ja ein Nihilismus. Die Münze kann ich in die Hand nehmen, aber meine unwissende Vorstellung von der Art seiner Existenz ist eine Illusion.