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  • (Quote from Kainer Wahr) Das sehe ich auch nicht so. Hatte Buddha nach seiner Erleuchtung etwa keine Identität mehr. Die Leute nennen dich immer noch bei deinem Namen und deinen Perso behältst du auch ;). Deine Identität bleibt. Genauso wie deine Individualität. Das Ego fällt weg. Leere Weite - nichts Heiliges.
  • (Quote from Takumi) Der Gegenwärtige Moment ist ebenfalls ein Konstrukt, als da er von Zukunft und Vergangenheit abhängt. Ego meint Ich-Illusion. Mal schauen ob du nach der Erleuchtung noch deinen Namen schreiben kannst - ich würde sagen, ja. Das ist natürlich nur eine relative Identität. Die beleibt auf jeden Fall. Aber Auflösung jeder Identität, wie begründest du das?
  • (Quote from Takumi) Das meinte ich eben. Somit sind solche Aussagen: (Quote from Takumi) hinfällig.
  • (Quote from Ji'un Ken) Weil es eine moralische Lehre ist haben solche Aussagen wie "Zen hat keine Moral" erst Gewicht. Hätte Zen und Buddhismus allgemein keine moralischen Grundsätze wäre so etwas egal. Der Satz (und die damit verbundenen Hintergründe wie Missbrauch) beweisen, dass Zen und Buddhismus eben doch eine Moral haben , sonst würde niemand an schlechtem Verhalten Anstoß nehmen.
  • Vielleicht sollte man nicht sagen. "Zen hat keine Moral" - sondern Zen-Praktizierende haben keine Moral. Was ist eine Lehre ohne jene, die sie leben? Im Koran gibt es auch viel Moral und Nächstenliebe, das hält manche nicht davon ab, das genaue Gegenteil zu tun. Erst kommt der Mensch, dann die Lehre, denn ohne ihn ist diese bedeutungslos.