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  • Hallo Weltreisender, ich wiederhole hier mal eine Erklärung, die meist recht gut verstanden wird: Überschrift: Wir suchen das Ich oder Selbst Ok - schauen wir mal: Angenommen ich führe Dich in die Pathologie und wir sezieren einen Menschen: Du wirst die Leber und die Bauchspeicheldrüse finden, die Lungen, das Herz ... usw. Danach werde ich Dich bitten, so lange in diesem Raum zu bleiben, bis Du das „Ich oder Selbst“ gefunden und fein säuberlich präpariert hast. Du findest es nicht? Na, so was a…
  • Ma-ju, .... ein Erleuchteter!
  • Lieber Ellviral, verzeih bitte, es war wohl nicht korrekt, überkam mich einfach so: meine Worte sollten witzig sein. Das war keineswegs ernst gemeint. LG mkha´
  • Hallo Ellviral, (Quote) Aus meiner alten Sammlung asiatischer Volksmärchen, Fabeln, Anekdoten usw. - leider meist ohne Quellenangabe ( ) (Quote) LG mkha´
  • (Quote) Jawohl, genau so ist es!
  • Im Prinzip ist das reine Logik: Eine Person gibt es, aber dennoch kein von Körper und Geist unabhängiges, eigenständiges existentes, unwandelbares Ich (oder Selbst). Auch die abhängig entstandene, dem steten Wandel unterworfene Person, wird nur abhängig von ihren Bestandteilen als eine solche, und abhängig von diversen weiteren Fakten, als eine bestimmte Person definiert … Sprich: gibt es, gibt es nicht, gibt es sowohl als auch, gibt es weder noch, .... keine Unmöglichkeit, und auch nichts Meta…
  • Liebe(r) Yofi, ich möchte Eure Debatte nicht stören, nur eines lasse mich bitte kurz einfügen: ich bin S.H. dem Dalai Lama XIV mehrmals begegnet und kenne auch einen seiner Übersetzer. Es wird, trotz sehr guter Übersetzung, oder auch in englischer Sprache geführten Interviews von Journalisten Vieles nicht korrekt verstanden, (alternativ: aus dem Kontext genommen, missverständlich aufgeschrieben), und dazu gehört ganz gewiss die Aussage, S.H. Dalai Lama habe "beim Lesen eines Sutras zu Erleuchtu…
  • Unweise denkt man: • War ich in früherer Zeit oder war ich früher nicht? • Was war ich früher? • Wie war ich früher? • Was wurde ich früher, nachdem ich vorher was gewesen war? • Werde ich künftig sein oder werde ich künftig nicht sein? • Was werde ich künftig sein? • Wie werde ich künftig sein? • Was werde ich künftig werden, nachdem ich was geworden sein werde? • Oder es steigen ihm Zweifel über die Gegenwart auf, und er denkt: Bin ich denn oder bin ich nicht?• Was bin ich? • Wie bin ich? • W…
  • Überschrift: Wir suchen das Ich oder Selbst Szene aus der Pathologie - wir sezieren einen Menschen: Wir finden verschiedene Schichten der Haut, Fettgewebe, Knochen, die Lungen, das Herz, die Leber und die Bauchspeicheldrüse, ... usw., aber das „Ich oder Selbst“ (Selbst ist lediglich ein Synonym!) wird offenbar nicht gefunden und kann daher nicht fein säuberlich präpariert werden. ... Ein geistiges Gebilde also, - soviel steht also schon einmal fest. ……….. Es ist wie bei der Behauptung: dies ist…
  • Hallo Yofi, Du schreibst: (Quote)Sag mal, ist es vielleicht möglich, dass Du das mit dem Begriff „Hinayana“ verwechselst? So – und nun bitte nicht schlagen, die folgende Erklärung ist erst einmal die Einleitung und keineswegs meine Meinung : Ein älterer westdeutscher Lehrer erklärte vor (vielen) Jahren, Hinayana bedeute „Kleines Fahrzeug“, und es sei so benannt worden, weil die Schüler des Hinayana lediglich an der eigenen Befreiung interessiert seien und somit auch nur ein „Kleines Fahrzeug“ b…
  • Hallo Sakko, und alle Mitlesenden, (Quote)Meist kommt es zu keiner Verständigung, weil die Diskutierenden nicht berücksichtigen, dass es in den unterschiedlichen buddhistischen Schulen unterschiedliche Lehrmeinungen gibt. Nun ja, Shit happens! Lehrmeinung der Prasangika-Madhyamikas: Es gibt kein inhärentes oder wahrhaftes Ich, aber es gibt ein konventionell, relativ existierendes Ich, ein abhängig existierendes Ich. Es gibt ein Ich, das in Abhängigkeit von seiner Benennungsgrundlage benannt wir…
  • Ach, bel - meine Sandburg Du zerstört hast.
  • Hallo accinca, (Quote)Nein, … zu viel der Ehre, das war nicht die alte mkha´, sondern (guckst Du korrekt, bitte), der Dalai Lama. Das war aber auch nur ein Teil seiner Darlegung, die im Verlauf erkennen lies, wie diese Aussage zu verstehen ist - aber wie er bereits erwähnte - das ist die Sicht der Prasangika-Madhyamika. (siehe unten) Du antwortetest auf obige Aussage (Quote): (Quote)Der Dalai Lama kam in seiner Darlegung zu dem Fazit: (Quote)Das heißt: Die Prasangika-Madhyamikas postulieren als…
  • Bel - guckst auch Du bitte korrekt: ganz oben steht die Aussage des Dalai Lama: (Quote)Beispiel: Cittamatrin (Yogacara, Nur-Geist-Schule, ... wie auch immer), die jedenfalls postulieren: "Alle wahrnehmbaren Phänomene entstehen allein auf Grundlage des Geistes, sind infolge substanzlos und geistige Projektionen." (Unterrichtsmaterial Yogacara, Stud. Buddh. Phil.) LG mkha´
  • Lieber bel, ob mit oder ohne Dalai Lama-Zitat, ... das Studium ist umfassend, und ich bin kein begnadete Könner, der das alles en miniature verständlich darlegen kann. Vielleicht tritt die differierende Sichtweise durch das Hervorheben der zentralen Lehre des Yogacara klarer hervor: vijnaptimatra, tib. rnam rig tsam, (lt. Prof. L. Schmithausen, Uni HH: (Quote) PS: Falls das noch nicht ausreichen sollte, wäre ich Dir dankbar, wenn Du Dir die restlichen Infos bei jemandem, der es besser darlegen …
  • Hallo accina, (Quote)Die Lehre des „Mittleren Weges“ besagt weder „gibt es“ (Substantialismus), noch „gibt es nicht“ (Nihilismus). Es geht nicht darum, das „Ich“ zu negieren, sondern eine, (laut buddh. Phil.), inkorrekte Sichtweise desselben zu revidieren. Dass Lebewesen und Dinge nicht dauerhaft und unabhängig von anderen und anderem existieren, drücken die Madhyamikas mit dem Begriff „Leerheit“ aus. Lebewesen und Dinge sind „leer davon“, unabhängig, eigenständig und unwandelbar zu sein. Die w…
  • Lieber accina, nenne das Kind ruhig beim Namen: die Lehre der Wortverdreher (amarāvikkhepavāda), ... Schade, accina, ... äußerst bedauerlich ein solches Ende der Konversation. LG mkha´
  • Vielleicht magst Du diese Fragen mit Prof. Schmithausen erörtern und vertiefen. Das dürfte möglicherweise interessant sein, da er gewiss kein im verstaubten Hinterzimmer agierender Buddhologe und Tibetologe ist, sondern Gastprofessuren in Canberra (1989), Kyoto (1999 u. 2005) und Tokyo (2006) inne hatte. LG mkha´