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  • (Quote from bel) Hmm. Ich würde sagen, dass Beobachtungen eben gerade nicht universell sind. Du kannst zwar alles mögliche beobachten, und bei vielen Dingen vielleicht auch Veränderung erkennen (bei manchen Phänomenen hingegen könnte das sogar fraglich sein); aber empirische Beobachtungen erlauben eben gerade keine Allaussagen.Sprich: aus der Beobachtung das sich dieses und jenes verändert (hat), kann eben nicht geschlossen werden, dass sich alles immer verändert hat, verändern wird, verändern …
  • (Quote from bel) Habe hier gerade eine Tasse vor mir stehen. Zehn Sekunden angeschaut. Hat sich nicht verändert. Universalität widerlegt, oder die Hypothese wird genauer formuliert.Davon abgesehen: es obliegt demjenigen, der eine Hypothese ("alles vergeht/ist vergänglich") aufstellt, sie so zu formulieren, dass sie falsifizierbar ist; ansonsten entzieht er sich bzw. seine Hypothese dem wissenschaftlichen Diskurs. Dann kann ich eben auch den unergründlichen Willen eines unerkennbaren Gottes post…
  • (Quote from Elliot) Ob Spekulation oder Erfahrung - darüber lässt sich nur spekulieren. Sagen lässt sich zunächst mal nur, dass unklar ist bzw. Uneinigkeit besteht, was damit überhaupt gemeint sein soll; wie das möglich sein soll; und wie es im Kontext anderer Aussagen in den Sutten zu verstehen ist bzw. dazu passt.Es gibt allerdings noch eine dritte Möglichkeit: es ist weder Spekulation, noch Einsicht; sondern Einbildung.Und viertens: es ist ein Gleichnis, eine Metapher.Fünftens, sechstens, ..…
  • (Quote from accinca) Nun, das eine und das andere hängen nunmal durchaus zusammen.
  • (Quote from void) Diese Trennung ist doch in den unzähligen Denktraditionen des "Abendlands" weder absolut, noch die einzige Sichtweise. Umgekehrt: es hinkt doch gerade der Buddhismus hinter der Wertschätzung dieser Welt hinterher, mit seinem Genörgel am Samsara und dem "sabbe sankhara dukkha".
  • (Quote from bel) Würde ich nicht so sehen. Sonst würde sich das mit den Vier Edlen Wahrheiten doch wohl erübrigen, oder nicht?Oder wie übersetzt und deutest du diesen Satz?
  • Jede Fragestellung oder Aussage bezüglich Selbst, Seele, atta oder anatta ist in ihrer Reichweite begrenzt, da keiner dieser Begriffe evident oder selbsterklärend ist.Niemand von uns kann sich "sich selbst" losgelöst vom Körper vorstellen. Und niemand kann sich tatsächlich vorstellen, "ein anderer zu sein"; denn in dem Moment wo ich X bin, bin ich ja nicht mehr Y. Und damit erübrigt sich auch die Frage ob es irgendein Fortbestehen von mir geben könnte, wenn der Leib nicht mehr funktioniert, und …