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  • (Quote) Also bitte ... Eins gibt's zumindest.
  • Die Fragen sind immer die gleichen: Was ist es, dass mein Ich (Selbst) betrachtet? Wie kann Selbst das Selbst erfassen? Oder: Wer ist es, der da feststellt, dass es kein Selbst gibt?
  • (Quote) Lieber accinca, damit hast du die 3. Frage aber nicht beantwortet: Wer ist es denn, der erkannt hat, dass es kein Selbst gibt? Wenn du jetzt Shakyamuni sagst, nennst du ja eine Person und behauptest, es sei ein individuelles Selbst gewesen, das nicht identisch mit uns ist.
  • (Quote) Lieber Ellviral, meines Erachtens beantwortest du die Frage genausowenig wie accinca. Wer soll denn das "Du" sein, das Gedanken empfängt und dem "Ich" erscheint? Wie sollte etwas Nicht-Seiendes eine Erkenntnis verbreiten, das etwas (das Selbst) nicht ist?
  • (Quote) Lieber accinca, das zu erkennen halte ich nicht für schwer. Aber was für ein "Geist" denn? Was ist das denn? Wer hat denn "Geist" konzipiert? Wenn "Keiner" erkannt hat, dass es kein Selbst gibt, wie kommst du dann darauf? (Quote) Nein? Dann müsste man ihn wohl fairerweise als Individuum bezeichnen, denke ich.
  • (Quote) Lieber accinca, nicht nur weichst du der Frage aus, du scheinst auch so betroffen von ihr, dass du nun herablassend werden musst.Das ist schade und wohl auch nicht im Sinne Buddhas. (Quote) Was dieser Geist ist, scheint dir aber nicht klar zu sein. Beobachtet da etwas sich selbst? Das kann ja deiner Meinung nach nicht sein, da es ja kein Selbst gibt. Beobachtet da nichts das Nichts? Das erscheint mir auch seltsam, denn wieso sollte ein selbstloser Geist irgendetwas beobachten können? Al…
  • gbg: (Quote) gbg, das sind schon die richtigen Fragen, und ich finde, JazzOderNie hat das Problem erfasst, dem wir uns ehrlich stellen müssen: Wir brauchen etwas wie ein Ich oder Selbst, von dem aus wir diese Themen betrachten und bedenken. Ein Buddha ohne eine auffällige Persönlichkeit wäre in der Masse untergegangen, für ihn war es wichtig, ein Profil zu bekommen und unbeugsam zu seinen Ansichten zu stehen. Sind das nicht alles typische Kennzeichen eines Egos? Ich könnte mir vorstellen, dass …
  • (Quote) Lieber Sprite - aber irgendjemand hat doch mal davon angefangen, ob's nun ein Hund war oder ein anderes Säugetier. Von selbst wär ich nicht darauf gekommen. Oder hätte es zumindest anders genannt. Wenn man schläft, ist das Bewusstsein nicht weg, aber es gibt Stadien, in denen es ausgeschaltet ist. Eine Frau erzählte im Fernsehen, wie ihr die Beine von einem Zug abgetrennt wurden. Sie konnte sich nicht mehr an das erinnern, was in den Wochen danach war, weil sie im Koma lag. Wo war da ih…
  • Was meint der Buddha denn mit Karma? Was kann man davon "praktisch" nachweisen? Und was hat es mit dem Selbst zu tun? Ich finde sehr vieles aus der Buddha-Lehre nicht nachweisbar, es ist eher Ansichts- oder Glaubensssache.
  • Die "Drei Leben Theorie" ist aber eine nachvollziehbare Interpretation, auch wenn hauptsächlich Buddhagosa dafür verantwortlich gemacht wird. Sie ist auf den Madhyama Agama begründet, im Cetana Sutra heißt es, wenn jemand Karma erschafft, werde er Vipaka erfahren, und das würde in der Gegenwart oder der Zukunft erscheinen (und wenn es in der Zukunft erscheint, ergibt sich automatisch die Rückkoppelung an die Vergangenheit, darum: drei Leben). Deshalb wurde sie ja weithin aufgegriffen, sogar von …
  • Lieber Yofi, das ist für mich der Punkt: In der Meditation kann man dies oder das erfahren, etwas Bestätigendes oder etwas alte Meinungen Vernichtendes. Man kann sogar die - von einem dritten Standpunkt aus - gleichen Erfahrungen gemacht haben und zu unterschiedlichen Schlüssen kommen. Das bleibt alles eine Ansichtssache. Ich glaube, statt der eigenen Ansicht "Allwissenheit" zu erlauben, sollte man das nie vergessen. Ich denke auch, wenn man Lehrern zuhört, darf man sowohl mit dem Kopf nicken a…
  • (Quote) Liebe(r?) bel, für mich, das sei mir erlaubt zu sagen, schon. Was daraus wird, wenn man sich nur an die Texte hält, sieht man ja an der Meinungsvielfalt hier.
  • (Quote) Dieser Zusammenhang wurde nun mehrfach angesprochen. Eine schwierige Problematik, finde ich. Die Grundthese lautet: Keine Existenz hat ein Selbst. Nun wird über eine Kette von Zusammenhängen - ob man sie nun vorwiegend als Folge oder als gleichzeitig und wechselwirkend betrachtet - hergeleitet, wie es zu der falschen Ansicht kommt, die Existenz habe ein Selbst. Das Problem hierbei sehe ich darin, dies mit der Tatsache von anicca, Vergänglichkeit, in Einklang zu bringen. Denn wenn all di…
  • Lieber Yofi (wenn ich mich in der Anrede mit dem Geschlecht vertue, ist das keine Absicht, ich denke mir einfach je nach Klang des Namens männlich oder weiblich), (Quote) Ja, doch logischerweise gilt das auch, wenn man die Bestätigung durch andere bei Buddha bzw. in buddhistischen Texten sucht. Das hat von vornherein die gleichen Tücken.
  • (Quote) Lieber Elliott, das ist eine interessante Beobachtung. Könntest du kurz auflisten, welche Texte du dazuzählst? Und würdest du daraus schließen, dass wir hier viel Wind um etwas machen, das den Buddha womöglich gar nicht bekümmerte oder das er "offen" ließ?
  • (Quote) Lieber Elliot - tut man das? Zuvor ist in diesem Text doch bloß festgestellt worden, dass alle sterben. Wie kommt man dann auf "gemäß ihren Handlungen"? Genau das verstehen viele wohl nicht, oder analog zu deiner Protonenbehauptung: Das (Weiterwandern gemäß Handlungen) hat noch keiner je beobachtet. Um es zu beobachten, müsste man es ja mit eigenen ("himmlischen") Augen tun. Wer könnte das hier von sich behaupten? Damit bleibt es wiederum eine reine Glaubensfrage, etwas zugespitzt könnt…
  • Elliot, hast du diese zitierte Methode ausprobiert?Zu welchem Schluss bist DU gekommen? Ich habe Achtsamkeit auf den Körper ausgedehnt und kann, wie gesagt, nicht bestätigen, dass "die Wesen ihren Handlungen gemäß weiterwandern". Wie steht es mit dir?
  • accinca: (Quote) Ja, das ist bekannt. Wie gesagt interessiert mich bei dir und Elliot, ob ihr für euch den Palikanon lest oder ob ihr euch einer bestimmten Schule im Theravada zurechnet und Lehrer habt. Denn mir fällt etwas auf. Was ihr m.E. gemeinsam habt, ist die fehlende Erkentnis, dass es sich hier in eurer Argumentation um reine Eintrittskarten in einen Club handelt: Willst du Nibbana - dann musst du das so oder so machen. Das ist nur in sich logisch, deshalb schafft der Nibbana-Club seine…
  • (Quote) Hier lassen sich aber zwei Dinge zeigen: Zum einen ist Nibbana nach dieser Definition bedingt, denn es gibt einen Pfad, der "sicher" dorthin führt. Zum anderen hat es eine Eigenschaft, nämlich Glück, die wir eigentlich als anicca auffassen müssten. Egal, wie man das übersetzt, sobald Nibbana etwas "ist", wird natürlich das ganze Sichwinden um "weder Sein noch Nichtsein" absurd. Der oben zitierte Vers widerspricht damit der offensichtlichen Absicht des Zitierenden, "Sinn zu machen". Er m…
  • Du hast zitiert, dass Nibbana etwas "ist". Behauptet hast du einen Widerspruch. Danke, dass du Widersprüche einsiehst, Elliott.