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  • (Quote from Weltreisender) Wenn ein Selbst nicht lokalisierbar und nicht wahrnehmbar ist, wie kann man dann wissen dass es eines gibt?
  • Ein Selbst das unabhängig von Körper/Geist besteht und keine Ursache hat, also aus sich selbst heraus existiert, ist eine Lehre der Upanishaden, des Vedanta und des hinduistischen Yoga. Die Sanskritbezeichnung dafür ist Atman, auf Pali Atta. Der Buddha hat das entschieden verneint und die Anatta-Lehre begründet (An-Atman, kein Selbst). Wie kann man auch von einem solchen Selbst sprechen, wenn es nicht wahrnehmbar und nicht erkennbar ist, außer man glaubt daran. Das fällt in der Lehre des Buddha…
  • Sag mal Sprite, woher weißt du dass es so ein göttliches ewiges Selbst gibt?
  • (Quote from Elke) Was die Leute alles wissen, ich hätte es auch gerne gewusst. Aber weder habe ich ein Selbst gefunden noch weiß ich dass es das nicht gibt.
  • Aber nicht in der Lehre des Buddha.
  • (Quote from sakko) Das sind Wesen im Kreislauf des Samsara, kein ewiges Selbst: (Quote)
  • (Quote from Sprite) Wenn Sprite nicht wissen kann dass es ein Selbst gibt, wieso sagt er dann dass es ein Selbst gibt?
  • (Quote from Sprite) Das ist kein Beweis. Wenn es kein Leid gäbe, müsste man keine Theorien aufstellen über ein endloses Meer des Ich bin, über ein ewiges glückseliges Selbst und dergleichen. Warum nicht gleich auf die Grundfrage konzentrieren wie man das Leid beenden kann. Vorstellungen darüber was dann sein wird beenden nicht das Begehren, wenn sie es auch auf ein höheres Niveau heben können.
  • (Quote from Sprite) Als Anhänger des Advaita -Vedanta bist du hier im falschen Forum. Den kenne ich übrigens auch und das Selbst bzw. Atman wird dort als Sein, Wissen und Glückseligkeit beschrieben (sat-cit-ananda). Es ist eins mit brahman, dem unveränderlichen ewigen Urgrund, das ursachlose Eine ohne ein Zweites. Aham brahmasmi - ich bin brahman. Es ist unzerstörbar, unerkennbar, unbenennbar, nicht wahrnehmbar. Yajnalkya sagt in der Brihadaranyaka Upanishad (3.5.1.) schreibt: „Nicht kannst du …
  • (Quote from accinca) Etwas das ausführt ist eben weder als etwas Persönliches noch als etwas unpersönliches Ewiges erkennbar. Erkennbar ist nur dass diese jeweiligen Funktionen bewusst sind - Sehbewusstsein, Hörbewusstsein usw. Das Bewusstsein hängt davon ab worüber es bewusst ist, wenn nichts da ist worüber es bewusst ist entsteht es nicht.
  • Naja dem Weltreisender seine Frage wird ja nun hinlänglich beantwortet sein.
  • (Quote from Jon) Für mich schon, und wenn Weltreisender noch was unklar ist wird er ja weiter fragen.
  • Klingt wie das Hohelied auf dich selbst
  • (Quote from Sprite) So war das eigentlich nicht gemeint, aber was soll man dazu noch sagen - der Buddha lehrt kein ewiges aus sich selbst heraus bestehendes Selbst und in den Lehren die man heute als Hinduismus zusammenfasst gibt es ein solches Selbst. Gut das Thema ist insofern nicht erschöpft als dass jetzt jeder den anderen erklären kann wie er zu der einen oder anderen Ansicht gekommen ist, was aber besser in in den Bereich "Dialog der Philosophien, Religionen und Freidenker" passen würde.
  • (Quote from bel) Vermutlich ist es das was mit "Bewusstseinsunendlichkeit" gemeint ist, das 6. jhana.
  • (Quote from Sprite) Z.B. in A.IX.33 sind neun stufenweise durch Meditation erreichbare Zustände angegeben, die 6. Stufe ist diese Bewusstseinsunendlichkeit: (Quote) Diese Lehren der Upanishaden sowie des Buddhismus sind wohl keine ausgedachten Theorien, sondern beruhen auf tatsächlicher Erfahrung. Bereits die zweite Stufe der Vertiefung ist jenseits von Gedankenfassung und Überlegung. Der Buddha hat diese Vertiefungen vor seiner Erleuchtung bei den beiden Yogis Alara Kalama und Uddaka Ramaputta…
  • Ach du meine Güte, bel's Spekulationen wieder
  • (Quote from bel) Eine Voraussetzung zum Ernstnehmen von anatta und paticcasamuppada ist die Einsicht dass man es nicht durchschaut bzw. verwirklicht hat. Sonst fixiert sich der Geist auf ausgedachte Vorstellungen und macht Grundprinzipien daraus um damit zu beurteilen was richtig und was falsch ist anstatt mit einem offenen Geist an die Lehre heranzugehen. Er stutzt sie zusammen bis sie ins eigene Denksystem passt und glaubt die Wahrheit herausgefunden zu haben die er dann verkündet und verteid…
  • (Quote from Sudhana) Die Verwirklichung ist eine Folge ernsthafter Übung. Die Vorwegnahme "Ich sehe das" ist nicht anatta sondern attta. (Quote from Sudhana) Ja, und diese relative Wahrheit ist die Lehre so wie sie ist. Freilich haben wir das Problem dass ihr Stifter schon vor langer Zeit gestorben ist, aber ich meine man sollte sehr vorsichtig sein mit der Anpassung der Überlieferung an die heutige westliche Gesinnung und sich so weit wie möglich offen halten. (Quote from Sudhana) Zuerst ist d…
  • (Quote from Sudhana) Sieht ganz danach aus: (Quote)