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  • (Quote) Am Angang stehen Prozesse die in Richtung Abgrenzung gehen. Und erst die Prozesse bringen dann durch ihre Orientierung an einer potentielles Grenze diese Grenze hervor. So wie wenn es hier Leute geben würden, die danach brennen ein Fürstentum aufzurufen (sagen wir Lothringen!) und überall Schlagbäume und Grenzen zu errichten und in Aussen und Innen zu unterscheiden. Gelingt ihnen das, dann GIBT es ihr blödsinniges Fürstentum und es kann villeicht sogar blödsinnige Münzen prägen oder ein…
  • (Quote from Elke) Villeicht geht es da nicht so sehr um ein "objektives existieren" sondern um die Frage, ob es sinnvoll bzw. der Befreiung förderlich ist, Befreiung als ein Selbst zu sehen. Und auf diese Antwort kann es ja in den verschiedenen Systemen unterschiedliche Antworten geben. So wird im Kontext des Bhakti Yoga und Vedanta die Idee eines Atman als sinnvoll gesehen, Während das im buddhitischen Kontext ( innehalb dem in "Allgemeines zum Buddhismus" diskutiert wird) nicht so ist.
  • Ich fand es immer hilfreich zwischen in der Zeit existierenden Phänomenen und abstrakten Begriffen zu unterscheiden. Zeitlich exitierende Phänomene sind insofern ohne Essenz, als sie unter bestimmten Bedingungen entstehen und wenn diese nicht mehr gegeben sind, vergehen. Während abstrakte Begriffe über eine Vielzahl konkreter Phänomene abstrahieren, also die Vergänglichkeit wegabstrahiert wurde. Diese Abstraktheit kann dann den Eindruck von Unvergänglichkeit erwecken, und in gewisser Weise stim…
  • (Quote from bel) Wie ist das denn mit der Nur-Geist-Schule? Auch diese benutzt ja den Begriff "vijñāna" (Bewusstsein), tendiert dieses aber so weit auszudehnen, dass es über das Skandha hinaugeht. Ich habe das so verstanden, dass man da so tut, als gäbe es unabhängig von geistigen Phänomenen einen "Geist" bzw. geistigen Raum, in dem diese auftauchen. Und dieser "Raum" in dem Entstehen in Abhängigkeit stattfindet wird mit Geist gleichgesetzt wird, was ja Ideen von "komischen Bewusstsein" nahekom…
  • (Quote from Selbst) Ich habe das nicht so verstanden, dass das als Analogie oder Metapher gemeint war, sondern so, dass Paticcasamuupada soetwas ähnliches wie Emergenz bedeutet und die Bildung von Wasser ein anderes Beispiel für Emergenz ist. Die Emergenz (lat. emergere „Auftauchen“, „Herauskommen“, „Emporsteigen“) ist die Herausbildung von neuen Eigenschaften oder Strukturen eines Systems infolge des Zusammenspiels seiner Elemente. Dabei lassen sich die emergenten Eigenschaften des Systems nic…
  • (Quote from Morpho) Ja, aber wie soll denn das gehen? Wenn jemand fragt, wo im Buddhismus die Tranzendenz ist, dann kann er ja auch fragen, wo im Buddhismus der Papst ist. Oder wie das Verhältnis zwischen Priestern und Gläubigen ist. Welche Rolle Heiligenverehrung spielt und welche Sakramente es gibt. Statt all die Begriff, die da ja im Bezug auf den Buddhismus überhaupt keinen Sinn machen einzuführen um sie dann wieder zu relativieren, kann man doch einfach mit östlichen Begriffen wie "Bhikku"…
  • (Quote from Morpho) Der Thread ist inzwischen total verfahren. Der Ausgangspunkt war ja folgende Frage: (Quote from Weltreisender) Dabei ist es es ja, so dass die Frage, was jetzt wie Selnst oder Nicht-Selbst ist, sehr viel passt. Zwischenzeitlich verengte sich das Thema auf paṭicca-samuppāda und hier speziell auf die Bezihung zwische Bewussstsein und Namarupa. Von daher wurde versucht, diese Diskussion zu der ja viele beigetragen haben, aufrechtzuerhalten. (Quote from Morpho) Mir geht es nicht…
  • (Quote from Morpho) Also für ein Band ist es ja gut, wenn jeder ein anderes Instrument spielt. Dann macht der eine die Percussion, jemand die E-Gitarre, den Bass und die Vocals und es ist schön, wenn jeder andere Noten hat. Das wäre auch hier schön, wenn man so ein grosses Muppet-Orchester hätte, wo all die Monster zusammen ihre Töne machen. Und man weiss das das eine eine Ergänzung auf einer anderen Ebene ist und nicht dessen Infragestellung.
  • (Quote from bel) Natürlich. Das ist ja eben die zentrale buddhitische Herangehnsweise und ich fand es gut, das Thema so zu fokusieren. Da Können wir auch gerne weitermachen. Die Fragestellung "Gibt es ein Selbst?" ist allerdings schwammiger und ermutigt dazu die Frage viel weiter aufzufassen und andere Antworten zu geben, die nicht auf die buddhitische Grundlagen zielen, sondern auf alles mögliche andere, was man mit Selbst, Ego usw. verbindet. Was im Zuge einer Grundlagendikussion störend ist,…
  • (Quote from Morpho) Wenn ich "atta" höre, gehe ich von den Basics aus und denke an das Daseinsmerkmal "anattā". Und wenn man dann schaut, was "anattā" konkret bedeutet, also was der Prozess ist durch den eine ich-Illusion ensteht, komme ich zu Paticca-samuppāda. Ich biege also genauso ab wie bel. Wohl weil wir in der Hinsicht ähnlich denken. Oder hälst du es für verfehlt, beim edlen achtfachen Pfad gleich Richtung "Rechte Erkenntnis" abzubiegen und willst demgegenüber betonen, dass "anattā" gen…
  • (Quote from Morpho) Also für mich ist das wie so eine Zwiebel, wo sich ein Ich auf der Basis des Drunterligenden konstruiert. Wir merken aber während des Alltags nicht, wie wir da dauernd zwischen den unterschiedlichen Ebenen hin und herspringen. Mal sind wir reflektiert drauf und hantieren mit einem ausgefeilten Ich-Konzept, dann eilen wir zum Kühlschrank um Schokolade zu nehmen ( eine eher niedrige Schicht) dann meditieren wir uns haben ein spirituelles Ego, dann wieder ein Über-ich das uns s…
  • (Quote from Sudhana) Moderation:Also wir werden das untersuchen aber bitten darum da jetzt nicht weiter über Identitäten zu spekulieren.
  • (Quote from kal) Im Judentum hat die Unterscheidung zwischen dem was rein ( kosher) und dem was nicht rein ist eine zentrale Bedeutung, der Luther hier folgt. Während man im Zen vonm Herzsutra ausgeht, wo es es eben heisst "nicht rein nicht unrein". Und das ist wirklich so gemeint.
  • (Quote from Spacy) Begriffen wie "Blutsgemeinschaft" und "Widernatürliche" weckte bei mir Assoziationen zu einer "Blut und Boden" Ideologie, wo der modernen Entfremdung in der Masse ein positives Aufgehen im Kollektiv entgegengesetzt wird. Wobei ja im zugehörigen Quelle dieses völkischen Denken ebenfalls abgelehnt wird. ( wobei dann da wiederum für den Kopp Verlag geworben wird, was das wieder relativiert)
  • (Quote from Spacy) Moderator von lateinisch "modestus" - mäßig. Mäßigend und maßhaltend dem übermäßigen und maßlosen abhold, tugendhafter Wächter des Status Quo, die Trolle in die Dunkelheit schubsend.......
  • (Quote from Spacy) Das Maß ergibt sich gegen das Unmaß. Und das Unmaß ist das was was aus dem jeweiligen Gleichgewicht bringt. So bedeutet zum Maß zurück zukehren immer eine Ordnung zu erhalten und damit zu generieren. Und da ergibt sich dann wieviel Euro ein Liter kostet. Ich sehe ein Selbst als genau so etwas: Als eine sich selbst erhaltende, leicht willkürliche Ordnung. aufrecht erhalten von Prozessen die immer wieder vom Chaos zur Ordnung zurück führen. Das Selbst ist ein Mass. Und Anhaften…