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  • Karma Pāli: kamma, wörtl. 'Wirken, Tat', bezeichnet, genau genommen, den die Wiedergeburt erzeugenden oder Charakter und Geschick der Wesen beeinflussenden heilsamen oder unheilsamen Willen (kusala- oder akusala-cetanā) sowie die damit verbundenen Geistesfaktoren. Dieser karmische Wille (kamma-cetanā) äußert sich in körperlichen Taten (kāya-kamma), in Worten (vacī-kamma) oder in Gedanken (mano-kamma). Karma bedeutet also keineswegs das Ergebnis des Wirkens, oder gar das Schicksal von Menschen o…
  • Studieren geht über Ausfragen. http://studybuddhism.com/de/fo…stein-und-geistesfaktoren
  • Danke, das ist nett. Es ist zu trivial um darüber zu sprechen und zu ernst um darüber Scherze zu machen. Man kann sich guten Konzepten anschließen (verlinkt) wie diesem, nicht um an etwas zu glauben, sondern um das intuitive Erkennen zu aktivieren. "ewig jungen spielenden Bewusstsein" nein, daran glaube ich nicht. Das sind die gleichen Faktoren, die auch die Vorstellung von einem Ich hervor zaubern, und das ist fast zu poetisch ausgedrückt, denn das Ich ist im Grunde ein Strohhalm oder eine Abl…
  • (Quote from gbg) Die Suche nach dem Selbst entsteht aus der Angst vor der Vergänglichkeit. Ohne Angst würde man sicher Glück erleben können. Ist Glück das Gegenteil von der Angst? Ich meine, ja. Egal wie philosophisch man die Frage nach dem Selbst gestalten will, egal wie viele Menschen eine bestimmte Ansicht teilen, im Hintergrund ist immer die Angst vor der Vergänlichkeit - davor, nicht mehr zu existieren. Deshalb Strohhalm - eine Rettungsinsel, Hoffnung, Wunsch. Von Ayya Khema dazu: https://…
  • (Quote from accinca) ... meint vielleicht Nichtsheit. Wo sie herkommt - gute Frage.
  • Wie kommt es dann eurer Meinung nach dazu, dass manche den Zusammenhang nachvollziehen können und manche nicht? Irgendwo muss es einen Unterschied geben. Im Denken wohl eher nicht.
  • (Quote from Sprite) Was versteht man unter einer Blume, wie interpretiert man das Hochhalten einer Blume? Sicher jeder anders. Der eine sieht dahinter 62 Jungfrauen im Paradies, der andere einen nützlichen Komposthaufen, der dritte will die Blume gleich essen. Die Worte der urprünglichen Texte sind klar, sie haben einen Bezug zum Geist. An diesen Texten darf man auch nichts verändern, weil genau dieser Bezug verloren ginge - sie werden also nicht umsonst als heilig bezeichnet. Warum versteht ma…
  • Was ist Praktisch? Wenn Nahrung sich im Körper in feinstoffliche Energie wandelt - das ist praktisch und trotzdem erfasst man mit dem Sehorgan wohl eher die Ergebnisse - Beweglichkeit - als den Prozess selbst. Genauso ist es mit beim Erkennungsprozess, nur dass nichts Grobstoflliches eingenommen werden muss, weil es dabei ausschließlich um einen feinstofflilchen Prozess geht. Das ist gleichzeitig auch der Unterschied zwischen der Vergänglichkeit (Körper - grobstofflich, nur für eine bestimmte Z…
  • Nur weil manche im Forum nicht die Fähigkeiten haben Gesetzmäßigkeiten selbst in der Meditation zu erfahren, heißt es nicht, dass das nicht möglich ist. Wenn man aber jenes anderen zusprechen und ihr Wissen anerkennen würde, wäre man nicht mehr der Allwissende und das bereitet vielleicht manchen Schmerzen, zumindest sieht es danach aus. Wie einfach ist es doch in manchen Schulen, man vertraut einfach und muss sich keine Sorgen machen, dass man angelogen wird. Hinweise auf ihre Fähigkeiten liefe…
  • Wenn Zweifel da sind, sollte man sich mit ihnen nicht identifizieren und sie auch nicht als Wahrheit betrachten, sondern als eine der Hemmungen (nívarana). (Quote) Hier ein Kommentar dazu: http://www.buddhabuddha.info/2011/06/zweifel.html (Quote)
  • (Quote from Sprite) Ich glaube das ist eher bel gewesen. Warum heißt im Buddhismus die Praxis "Praxis", oder denkst du es kann nur das sich manifestieren, was mit dem Auge sichtbar ist? Unsere Sinne sind sehr beschränkt. Sogar Tiere sehen, riechen und empfinden in manchen Bereichen mehr als wir. (Quote from Sprite) Das weiß ich nicht, aber das, was du beschreibst, ist der methodische Zweifel. Der Skeptische äußert sich als Unmut, Unwille, Trägheit. Der Zweifel ist wieder mit dem Glauben an ein …
  • (Quote from Selbst) Oder es ist genau umgekehrt. Wenn man an der eigenen Ansicht festhält und dieses Festhalten als leidhaft empfindet, versucht man eine Bestätigung durch andere zu bekommen. Daraus ergibt sich das nächste Leiden, das Leiden daran, eine feste Meinung zu haben und sie verteidigen zu müssen. Das ist dann wie mit dem König, der ein Heer braucht um sich sicher zu fühlen, und doch wird er in ständiger Angst um seine Burg leben müssen. Wie einfach es ist, staattdessen die eigene Ansi…
  • (Quote from Selbst) Kein Problem, behandle diesen Nick, wie dir lieb ist. Zu der Ansicht, dass das, was wir mental produzieren, aus dem Unwissen heraus geschieht und das Wissen mithilfe der Lehre geweckt werden kann (nichts indoktriniert, sondern ein Prozess des 'Erwachens'), gelangt man auch anhand des kontruktiven Zweifels. Man sucht sich einen eigenen Weg zu der Lehre - keinen, den ein anderer vorschreiben würde, und das ist richtig. Zu erfahren, wie andere den gleichen Prozess erleben, bere…
  • Ist attā identisch mit Persönlichkeit? Gruß, Yofi
  • Ich meinte MN 44. Alles, unser gesamtes Erleben und Dasein nehmen wir als zum Selbst zugehörig wahr. (Persönlichkeit) 2. "Ehrwürdige, man spricht von 'Persönlichkeit, Persönlichkeit [2]'. Was wird vom Erhabenen Persönlichkeit genannt?" "Freund Visākha, die fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, werden vom Erhabenen Persönlichkeit genannt; das heißt, die Daseinsgruppe der Form, an der angehaftet wird, die Daseinsgruppe des Gefühls, an der angehaftet wird, die Daseinsgruppe der Wahrnehmun…
  • (Quote from Elliot) Weiß eventuell jemand, warum in dieser Übersetzung von "Ich" die Rede ist, und warum der Vergleich (falls das einer ist) mit "Selbst". Wird im Original attā erwähnt, oder noch ein anderer Ausdruck? (Quote) http://www.palikanon.com/samyutta/sam44.html
  • (Quote from Sudhana) Um das nicht als deine unbegründete Behauptungen sehen zu müssen, solltest du allerdings Quellennachweise hinzufügen. a) welcher Mann?b) die Ansicht von einem Selbst wurde gelehrt?c) die Buddhas lehrten: es gibt weder den Ātman noch den Nicht-Ātman? Rechte Ansicht ist eine konventionelle Wahrheit, die zum Zweck hat, die Vorstellung von der Wahrhaftigkeit eigener dualistischer Ansichten aufzulösen und dadurch zum Erkennen der Absoluten Wahrheit zu gelangen. Dazu gehört auch,…
  • (Quote from mukti) Die ersten drei Zeilen bringen ein "für mich" ins Spiel, was hier im Rahmen der Unterscheidung zwischen Selbst und Nicht-Selbst wieder nur anattā bestätigt und nicht dagegen spricht oder weder-noch meint. Ebenso die übrigen Zeilen, in denen es um ein Selbst oder Nicht-Selbst handelt, dem man Wahrnehmung zuschreiben könnte. Deshalb bleiben anattā und anicca weiter als zwei der drei Daseinsmerkmale bestehen.
  • Man könnte annehmen, dass diese Zeilen darauf abzielen, die Auffassung Subjekt-Objekt zu hinterfragen. Die Verblendung ist so gestrickt, dass alles, selbst geistige Phänomene als Objekte wahrgenommen werden, und deshalb sind alle Eigenschaften, die wir diesen Objekten auf unsere Art anhängen, nicht wahr. Ja-Nein, Weder-Noch, Sowohl-als-Auch sind also nur Vorstellungen. Dass es diese Vorstellung nicht gäbe, kann man aber auch nicht behaupten... Ohne ein Selbst, einen der zwei Pfeiler, fällt diese…
  • (Quote from Yofi) (Quote from Sudhana) Nein, das sehe ich nicht so. Wenn du deine Aussagen nicht impiziert belegen kannst, ist kein andere in Pflicht Nachweise für deine Überlegungen zu eruieren. (Quote from Sudhana) Das ist für mich Polemik, die anhand des fehlenden Zugangs zur Lehre philosophische Elemente als Argumente gelten lassen will. Zu der Lehre wird aber nichts hinzugefügt und sie wird nicht geschmälert - nur so kann sie ihre ursprüngliche Aufgabe erfüllen - eine Stütze für das Entwic…