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  • (Quote from Almathea)So habe ich das verstanden. Wiedergeburt: das Wort wird im Deutschen unterschiedlich übersetzt eigentlich trifft "Werden" es in meinen Augen am besten. So wie das deutsche Wort "werden" zB. "Da wird grade etwas gekocht.". Also ein abstraktes Wort für etwas, dass sich verändert (durch handeln mit Körper, Gedanken und Sprache). Das Paliwort heisst bhava. Der Unterschied zum deutschen Wort "werden" ist, dass dieses buddhistische "werden" mit Anhaftung passiert. Ich will, dass …
  • Wir sind in der Anfängerecke, wenn das arg ausfransen sollte, dann wäre ich für einen anderen Thread. Wer es ganz genau machen möchte: Zitat phassa [vgl. phusati 'berühren' oder auch 'erreichen', zB. samādhi] Kontakt, Berührung (als Sinn oder Sinneseindruck i.d.R. 'phoṭṭhabbaŋ') ist die zugrundeliegende Tatsache eines Sinneseindrucks, bestehend aus der Vereinigung des Sinnes, des Sinnesobjekts und der Wahrnehmung (zB. cakkhu, rūpa und cakkhu-viññāna), sh. dhātu.* In der buddhistischen Psycholog…
  • (Quote from Almathea)Es geht dabei letztendlich um Praxis und Nichtidentifikation und "loslassen" gibt es in allen buddhistischen Hauptströmungen.
  • (Quote from Almathea)Das ist Pali, dh. das sind Theravadabegriffe. Man muss die nicht auswendig lernen. "bhava" taucht im bedingten Entstehen (und in den Pali-Texten) auf, darum benutze ich den Begriff in der Erklärung und der Phassa-Post war eher an pops gerichtet. Die Begriffe sind allerdings nicht so wichtig, sondern was das aussagen soll, darum habe ich das versucht einfach zu halten in der ersten Antwort. Wenn meine Antwort eher verwirrt, dann ignorier sie ruhig.
  • (Quote from Phoenix)Ich mag nur kurz anmerken, dass das "Modell" des Bewusstseinsstroms nicht von allen (Theravadin) vertreten wird. Je nachdem wie man zum Abhidhamma steht... Das ist aber evtl. auch OT.
  • (Quote from Phoenix)Ich glaube du bist auch eine andere Richtung. Das ist aber auch nicht relevant. Ich wollte das nur anmerken, weil der Bewusstseinsstrom oft als gegeben gesehen wird und Konsens ist, also auch innerhalb des Theravada. Es stört mich nicht, dass es für andere nützlich ist und wollte das nur ergänzen, weil es auch Adepten gibt für die der Vorgang nicht so ist, aber man liest sie kaum. Das Konzept der Ethik (usw.) ist für mich auch ohne Bewusstseinsstrom lückenlos. Also wenn ich …
  • (Quote from Phoenix)Es kommt drauf an, was man alles unter "Leben" versteht, ich gehöre zu den Theras, da ist das Wort "bhava" für Dasein im Daseinskreislauf und ist eher eine Art und Weise der Existenz (sinnlich, feinstofflich, gestaltlos) und weniger etwas biologisches an sich. Es gibt auch verschiedene Konzepte im Theravada und verschiedene Begriffe zB. Loka (Welt), den gibt es so weit ich weiss auch im Vajrayana.
  • (Quote from pops)Hast du da ein Sutra zu wo das so steht?
  • In meinen Augen ist es eher umgedreht, dass man fälschlicherweise immer annimmt, dass da etwas permanent ist. Es wird zwar rhetorisch hin und her geschoben, klingt aber wie eine Art Faden, der sich durchzieht und es oft gemischt ist mit der modernen Psychologie und dem Unterbewusstsein. Ich finde es aber schwer mit zB. M38 vereinbar. Also nur als Beispiel. Ich habe es schon ganz oft gehört, so wie du es sagst und vllt trifft das auf Abhidhamma oder Mahayana zu (wobei ich jetzt kein Richtungsbas…
  • PhenDe Die Diskussion zwischen pops und mir ist sehr theravadaspezifisch. Also es ging da weniger um wissenschaftliche Erkenntnisse... aber ja, das ist schon interessant, was du da sagst. Liebe Mods, vllt sollte man unsere BewusstseinsstromDiskussion besser in den Therabereich verschieben? Das könnte sonst verwirrend sein.
  • (Quote from Niemand)Ja gut, also gibt es nach deiner Aussage den Tod.
  • (Quote from Cfant)Nach ihrer Ansicht, scheint es eine Ewigkeit von etwas zu geben. Zitat Der Buddha spricht eher vom Big Crunch. Er sagt ja, er habe gesehen wie das Universum entstand und verging und entstand und verging und...Das ist Teil der indischen Welterklärung und er sprach dort zu Leuten, die in diesem Welterklärungsmodell denken. Für Buddha war aber der Begriff "Welt" nicht das selbe, wie für diese Leute.
  • (Quote from Ellviral)Es ist ihmo kompliziert, weil in den Forensdiskussionen sämtliche verschiedene Kontexte in denen Buddha etwas lehrte reduziert und zu einem Ding vermengt wird (mal abgesehen von verschiedenen Details, Auslegungen und Ansicht der verschiedenen Traditionen), grade was Wiedergeburt (punabbhava) und Geburt (jati) betrifft. Ausserdem die Karmalehre ggü Weltlingen und das bedingte Entstehen ggü Hauptschülern, usw.
  • (Quote from Old Man Pamokkha) Zitat 16. Bald darauf, nachdem er allein lebte, zurückgezogen, umsichtig, eifrig und entschlossen, trat der ehrwürdige Aṅgulimāla hier und jetzt durch eigene Verwirklichung mit höherer Geisteskraft in das höchste Ziel des heiligen Lebens ein, für das Männer aus guter Familie zu Recht von zu Hause fort in die Hauslosigkeit ziehen, und er verweilte darin. Er erkannte unmittelbar: "Geburt ist zu Ende gebracht, das heilige Leben ist gelebt, es ist getan, was getan werd…
  • (Quote from Rudolf)Er hat keine Anhaftung (upadana) mehr, dh. das Vermeinen, Aneignen, unbewusst irgendwo reinsteigern, usw. hat aufgehört. In den Sutten steht, dass "er nirgends mehr erscheint". Das ist natürlich nicht wörtlich, sondern introspektiv gemeint. Genauso wie die Nicht-Ich-Lehre.
  • (Quote from Korx)Es gibt verschiedene Arten von Karma aber ich ziehe jetzt die anschaulichtse Art davon raus und zwar die Gewohntheit. Wenn man gewohnheitsmäßig immer schlecht über die Leute denkt, dann nimmt man auch die Welt (loka) dementsprechend wahr und daran kann man arbeiten. Diese Weltsicht kommt durch angenehme und unangenehme Erfahrungen zustande und das man sich - ob bewusst oder unbewusst - daran ergeht, also es "füttert". In der Regel hat das aber einen Selbstbezug, also wenn mich …
  • (Quote from Vedana)Beantwortet das deine Frage: SuttaCentral ? Warum findest du das deutsche Wort "Wille" schwierig?
  • (Quote from Vedana)Du hast ein Sutra mit chanda rausgefischt. Es gibt auch chanda-raga da spielt Gier schon eine Rolle. Zitat 6. "Vortrefflich, o Herr", antwortete jener Mönch, über das Wort des Erhabenen erfreut und befriedigt, und stellte eine weitere Frage: "Ist dieses Anhangen, o Herr, und die fünf Gruppen des Anhangens das Gleiche, oder gibt es ein Anhangen außer an den fünf Gruppen des Anhangens?" - "Nicht ist, o Mönch, das Anhangen und die fünf Gruppen des Anhangens das Gleiche , doch es…