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  • (Quote from mukti)Ist es nicht eher so, dass "eine Voraussetzung zum Ernstnehmen von anatta und paticcasamuppada" die Einsicht in anatta und paticcasamuppada ist? (Quote from mukti)Ein kluger Mann hat einmal gesagt, die Wahrheit im höchsten Sinne könne nicht ausgedrückt werden - aber ohne relative, bedingte 'Wahrheiten' könne der Weg zur Wahrheit im höchsten Sinne nicht gewiesen werden. (Quote from mukti)Ja, so etwas soll es geben. Der Typ heisst Monju, glaube ich ...Ein Werkzeug so zu formen, …
  • (Quote from Selbst)Ich bin zwar nicht Elliot und würde im Aufsuchen der Fundstellen in seinem Handapparat auch sicher nicht so schnell fündig werden wie er, aber dass da viel Wind um eigentlich nichts gemacht wird, trifft es schon recht gut. Es ging Buddha nicht wirklich um anātmavāda gegen ātmavāda - das so häufige Verwerfen des ātmavāda in den Pali-Sutten ist lediglich ein deutliches Indiz dafür, dass der ātmavāda die zu seiner Zeit vorherrschende Ansicht / Sichtweise / Weltanschauung (dṛṣṭi)…
  • (Quote from Yofi)Die "Begründung" ist die von mir bereits genannte Einsicht. Wenn Du die nicht hast, was soll dir dann meine nützen? (Quote from Yofi)Nāgārjuna (Quote from Yofi)Du brauchst nur den Thread hier aufmerksam zu lesen. Da finden sich genug, die sich zu solchen Lehren berufen fühlen. Du kannst Dir natürlich auch die Bibel, den Qu'ran oder die Gītā antun - um nur mal drei populäre Beispiele zu nennen. (Quote from Yofi)Verschiedene Hinweise auf Fundstellen im Palikanon kannst Du hier im…
  • (Quote from Yofi)Aus dem Annehmen von dana eine Pflicht zu machen, kann aber auch wirklich nur einem Theravadin einfallen ... Um zu verstehen, dass man dann - wenn man schon eine Pflicht daraus macht - diese Pflicht auch nicht abweisen sollte, bedarf es wohl noch einiger Schritte auf dem Weg. Nix für ungut. Wünsche weiter eine gute Praxis. ()
  • (Quote from accinca)Tatsächlich? In welchem Sutta soll das denn stehen, dass durch "heute lesen" "damals immer wieder" "durch hören" "die Wahrheit offenbar wurde"? Was hat "heute lesen" mit "damals hören" zu tun? Selbst, wenn das, was Du heute liest, dasselbe wäre wie das, was damals gehört wurde, so ist der, der heute liest, nicht derselbe wie der, der damals gehört hat. Und wenn doch - warum sollte man lesen, wenn man hören kann? ()
  • (Quote from bel)In der Tat. Der klärende Kontext ist Dir doch bekannt - insbesondere die MMK 18,6 vorangehenden Verse. Es geht da eigentlich nicht um eine ontologische (Existenz- oder Nichtexistenz-) Aussage, sondern um eine epistomologische Aussage: Ātman ist ebenso wie Anātman unterscheidende Vorstellung (vikalpa) - begriffliches Denken, Ergreifen (upādāna) mit Sprache (vāc) und Geist (manas). Prapañcā, die in der Leere vernichtet wird. (Quote from bel)Nun - hier geht es eher um anitya (Pali …
  • (Quote from Bakram)Sorry, aber diese Aussage ist religionshistorisch schlicht falsch. Einen 'Hinduismus' gab es zu Buddhas Lebzeiten so wenig wie einen Buddhismus. Streng genommen gibt es auch heute den Hinduismus nicht - das ist lediglich ein Sammelbegriff für eine Gruppe indischer Religionen. Jedenfalls - Buddhas Lebenszeit fiel in die Spätphase der vedischen Religion (abgrenzend zum Hinduismus gelegentlich als 'Brahmanismus' bezeichnet). Diese Spätphase war dadurch gekennzeichnet, dass die k…
  • (Quote from Elliot)Zunächst einmal wäre klarzustellen, dass die Aussage "Alles ist vergänglich" so im Buddhismus gar nicht gelehrt wird. Ein wenig genauer sollte man schon hinschauen. Die 'Formel' der tilakkhaṇa (der 'drei Merkmale') lautet: sabbe sankhara anicca - sabbe sankhara dukkha - sabbe dhamma anatta. Man beachte, dass lediglich anatta auf sabbe dhamma bezogen ist (was man mit "Alles" übersetzen könnte), anicca und dukkha jedoch auf sankhara, was auf der oben verlinkten Seite http://www…
  • (Quote from JazzOderNie)Durchaus nicht. (Quote from JazzOderNie) (Quote from Sudhana)- das heisst nichts anderes, als dass nibbana auch nicht definierbar ist. Es ist nur negativ bestimmbar - und Buddha selbst ging auch über negative Bestimmungen nicht hinaus, z.B. in Ud 8.3. Wie auch? ()
  • (Quote from bel)Okay, das war missverständlich bzw. verkürzt formuliert. Als 'empirisch' bezeichne ich Erfahrungen, die "im buddhi-religiösen Sprachgebrauch" Funktionen der saḷāyatana (bleiben wir der Konsistenz halber mal beim Pali) sind. Also Ergebnis des Zusammenwirkens von ajjhattikāni āyatanāni ("Subjekt") und bāhirāni āyatanāni bzw. visaya ("Objekt"). 5. nidāna des paṭiccasamuppāda. Nibbana als asankhata dhamma transzendiert paṭiccasamuppāda - es ist kein visaya. ()
  • (Quote from Elliot)Ob es so "gemeint" ist, will ich mal offen lassen - aber ich nehme zur Kenntnis, dass das Dein Verständnis der tilakkhan᷂a ist. Der ersten Schlussfolgerung stimme ich durchaus zu: aus der Unbeständigkeit alles Bedingten folgt ihre Leidhaftigkeit, d.h. die Leidhaftigkeit des Dranges, Bedingtes zu ergreifen und festzuhalten (also die Beziehung taṇhā - upādāna). Das Ergriffene ist nicht das, was es in verblendeter Wahrnehmung (aus avidya heraus) zu sein scheint - nämlich etwas, …
  • (Quote from Bakram)Wenn Du aufmerksam liest, was ich geschrieben habe, wirst Du sehen, dass ich bewusst keine "Vorstellung" (oder "Definition") von nirvana vertrete. Das wäre eine positive Bestimmung; unabhängig davon, ob sie richtig oder falsch wäre. "Unsichtbares rosafarbenes Einhorn" wäre ein Beispiel für solch eine positive Bestimmung. Ich habe vielmehr unmissverständlich deutlich gemacht, dass hier allenfalls negative Bestimmungen möglich sind. Also Aussagen, was nirvana nicht ist. Was auc…
  • (Quote from Bakram)Da diese Erfahrung die Neutralisierung von avidyā und dies wiederum das 1. nidāna von pratītyasamutpāda ist, ist pratītyasamutpāda im Moment der Erfahrung aufgelöst. Insofern kann man hier tatsächlich nicht von 'Wahrnehmung' (die Teil des Konditionalnexus pratītyasamutpāda ist) reden. (Quote from Bakram)Das ist schon seit dem 3. Jahrhundert v.d.Z. belegt - die Pudgalavadin (insbesondere die Vātsīputrīya und Saṃmitīya) waren eine zahlenmäßig bedeutende Fraktion der Buddhisten …
  • (Quote from Yofi)nibbana ist "ein Weg des Übens"? Echt? Könntest Du das etwas erläutern?
  • (Quote from Yofi)Meinst Du "Negativismen" wie: (Quote)oder (Quote)oder (Quote)oder (Quote)?Und Buddha hat diese "Negativismen" auf die Lehre projiziert? Weil er für den eigenen Weg keine Verantwortung übernommen hat? Was Ayya Khema dankenswerterweise richtig stellt? Oder wie oder was? ()
  • (Quote from Yofi)Auch, wenn Du das in Anführungszeichen setzt - ich habe das weder wörtlich noch sinngemäß geschrieben. Geschrieben habe ich (Quote from Sudhana)Um Dir zu verdeutlichen, was "negative Bestimmungen" sind, habe ich vier Passagen aus dem Palikanon zitiert. Wenn Du dann immer noch nicht verstehst, was eine "negative Bestimmung" ist - nämlich eine Aussage, was nibbana nicht ist - kann ich Dir auch nicht weiterhelfen. Die Zitate waren - wie unschwer zu erkennen - eine Antwort auf Dein…
  • (Quote from bel)Tippfehler. Schreibt sich mit "a". Fleischlaiberl. Faschierte ... Sowas gibt's halt auf'm Anteidschi ned ...
  • (Quote from Monday) (Quote from Monday)Zunächst einmal - ich finde, ein buddhistisches Forum, das diesen Namen verdient, braucht zumindest einen Śrāvaka. Notfalls als fake. Wobei ich finde, dass accinca diese Rolle vorbildlich - d.h. engagiert und kenntnisreich - ausfüllt. Śrāvaka sein bedeutet, eine bestimmte Sichtweise des buddhadharma zu vertreten, ist also eine spezielle Form seiner Rezeption. Nun kann man diese Śrāvaka-Sichtweise sicherlich fundamentalistisch-dogmatisch nennen. Fundamental…
  • (Quote from Yofi)q.e.d. ()
  • (Quote from Yofi)Da wir das Thema vor knapp einem Jahr schon einmal hatten und Sakko sich die Quellenangabe mit ziemlicher Sicherheit nicht gemerkt hat, hier der Link dazu:http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=14850#p297251 ()