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  • Die Auflösungsphase ist die Simulation des letzten Punktes im Sterbeprozesses.Ein Tantriker übt das Sterben jeden Tag. Das Wiedererscheinen als Gottheit kommt übrigens danach und ist einer der Hauptgründe der Yidam Praxis: man erscheint nach dem Tode als Yidam und hat damit ein Gefäß für den Geist, einen Anker. Mit diesem Anker kann man im körperlosen Bardo Zustand navigieren und ist nicht schutzlos den ganzen Dämonen Gesindel ausgeliefert.
  • Eine stabile Yidam Meditation ist in meinen Augen für jeden fleissigen Praktiziernden möglich. Aber nicht durch das Rezitieren von Texten, sondern von Mantras. Phowa ist meiner Meinung nach eine Art Fähigkeit, die sich durch jede Yidam Praxis entfaltet. Diese explizit zu üben, ist meiner Meinung nach nicht notwendig, und auch nur eine moderne Idee.
  • (Quote from Sherab Yönten) Dafür braucht es keine Meisterschaft. Den Yidam ununterbrochen aufrecht zu halten ist eher "nur" etwas fortgeschrittenes. Je weiter man dann praktiziert, desto mehr "sieht" man überall das Mandala der Gottheit.
  • (Quote from kilaya) na klar. einmal die echte welt, und dann eben die zweite parallelwelt des mandalas mit dem yidam als man selbst in der mitte. und diese beiden realitäten können sehr stark verschmelzen. wenn man ein zornvolles mandala hat, kann es tatsächlich sein, dass einem die ganze zeit auf der straße skelette entgegen kommen. das hat nichts mit verrückt sein zu tun, sondern ist fortgeschrittene tantrische praxis. bezüglich der visualisation wollte ich noch einmal anmerken: tantrische vi…