Suchergebnisse

Search results 1-4 of 4.

  • Offenbar stirbt man nur einmal. Selbst wenn einer an Wiedergeburt glaubt, stirbt er nur ein Mal als der, der er ist. Also kann man es in der Meditation nicht üben. Üben kann man das, was wiederholbar ist. Abt Muho ist auch nie gestorben. Eigentlich ist seine Metapher eine Anmaßung, da das, was er erlebt hat, gar nichts mit dem endgültigen Sterben zu tun hat, das nicht-reversibel ist (selbst wenn es ein Wiederkehren gäbe, ist das völlig anders, als eine Ich-Entgrenzung bei der Meditation zu erfa…
  • (Quote) Dann sollte er es auch so sagen, ich bin doch kein Gedankenleser. Aber auch daran hab ich meine Zweifel. Das stirbt vielleicht mal für eine Weile, die meiste Zeit macht es sich aber dann wieder bemerkbar. Es ist vlt. eher kurzfristig betäubt, das trifft es wohl eher.
  • kilaya, du glaubst doch wohl selbst nicht, dass ein Familienvater seine Familie nicht irgendwie bevorzugt behandelt, oder ein Abt kein Ego zeigen wird und muss? Ich habe noch nie jemanden getroffen, dessen Ego dauerhaft erloschen war, warum machen wir uns denn da was vor? Es geht um ein Ideal und um die Anstrengung der Annäherung, denn wenn wir uns weniger als das versuchen anzunähern, erreichen wir wahrscheinlich auch weniger. Darum wird das Ziel hoch gesteckt.
  • Das ist natürlich eine klassische Selbstschutzerklärung in allen Religionen - wer es nicht so versteht, wie es ein Weiser sagte, der ist halt noch nicht so weit. Eine solche Auffassung ist m. E. sehr gefährlich. Aber es geht ja gar nicht um den Buddha, wir waren beide nicht dabei, als er lebte. Und dieser Buddha forderte durchaus zu einer kritischen Überprüfung auf. Es genügt ja schon, dass wir im gegenwärtigen Leben keinen finden, der ohne Ego ist. Es ist deshalb auch unerheblich, ob das - wie …