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  • Ich bin inzwischen zu alt, um mich um Zwischenschritte zu kümmern Für mich kommt die ganze Diskussion am Ende zurück auf die einfache Frage, ob ein Mensch etwas anderes (wertvolleres, besseres, höher entwickeltes.....) ist als ein Tier oder konsequent etwas Höheres als eine Pflanze. Um meinen persönlichen Standpunkt zu dokumentieren - ich bin kein Vegetarier aber esse immer vegetarischer, weil mein Magentrakt Fleisch immer weniger verträgt und aus einem seltsamen Grund ich inzwischen Milchprodu…
  • http://www.focus.de/panorama/w…d-zu-dick_aid_790894.html Ich habe bisher wenig zu Ernährungsfragen buddhistischer Laien gelesen. Die Lehrreden Buddhas dazu beziehen sich auf Mönche. Diese sollen/müssen grundsätzlich alles essen, was ihnen die Gemeinde spendet (siehe oben). Ausgenommen davon sind das Fleisch von 'Menschen, Elefanten, Pferden, Hunden, Leoparden, Löwen, Tigern, Hyänen, Bären und Schlangen' (bei dem Pferdefleischproblem, das wir im Moment haben dürften buddhistische Mönche in Europ…
  • Liebe Grüße Markus, (Quote)LOL. Nett, daß Du nicht verkopfter Buddhismus geschrieben hast Was auch sonst? Wir haben hier eben keine Erfahrung auf Familienebene oder in der Tiefe der Gesellschaft. Die meisten autochthonen Buddhisten hier sind Konvertiten und wie alle Konvertiten besonders eifrig es richtig zu machen und als Maßstab für richtig gelten bei uns nun mal Bücher. Und die werden dann aus dem Blickwinkel anderer gesellschaftlicher Bedingungen interpretiert. Ich halte viele der Gedanken,…
  • (Quote from Erdmaus) Doch, noch besser - Religion ist ein frei schwebender Hutnagel an dem man seinen Verstand aufhängen kann Ansonsten, 100% Zustimmung
  • (Quote from Erdmaus) Liebe Grüße Erdmaus, ich kann den Argumenten für eine vegetarische Ernährung viel abgewinnen, mich stört in diesem Thread die Verquickung sozialer, praktischer und moralisch/ethischer Ansätze. Um es an Deinem Beispiel klar zu machen. 'Um 1kg Fleisch zu produzieren müssen etwa 10 kg Pflanzennahrung angebaut werden' - stimmt bei Schweinen in Massenhaltung in Deutschland. Wenn dafür Regenwälder abgeholzt werden, um Soja als Schweinefutter anzubauen, schlimm. Stimmt nicht bei R…
  • (Quote from Matthias65) Ein denkbarer Grund ist auch die viel spätere Tendenz zur Verstädterung. In Ländern wie Thailand ist der Anteil der Städter erst in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Selbst viele Menschen, die jetzt in der Stadt leben haben persönliche mit Nutzvieh und zB. Schlachtungen. Vegetarismus scheint mir gelegentlich eine Sache zu sein, die mit zunehmendem Verlust direkten Kontakts zu Nutztieren wächst. Personen, die eng mit Nutztieren leben haben (so sie sich überhaupt …
  • Liebe Grüße sarvamitra, nein, ich unterschätze bestimmt die Haltung vieler Bauern nicht. Die sind tatsächlich in der Zwickmühle zwischen Discountern, Lebensmittelindustrie und Brüssel und mit der jeweiligen Größe ihrer Betriebe das schwächste Glied der Kette. Es gibt sicher viele, die gerne anders arbeiten würden aber zum Beispiel die Kosten für eine Umstellung nicht erwirtschaften können. Aber das führt immer weiter vom Ausgangspunkt des Threads weg. Das Thema war Buddhismus und der Verzehr vo…
  • Die Zahlen für Vegetarier in unterschiedlichen Gesellschaften sind extrem uneinheitlich und wenig zuverlässig. Rein auf die sozialen und ökologischen Aspekte bezogen ist das Problem im Moment, daß sehr große Gruppen von Menschen von fast-Vegetariern zu intensiven Fleischessern 'aufsteigen'. Die Mittelschicht in China und zum Teil in Indien, das sind zum großen Teil Menschen die sich bisher rein aus wirtschaftlichen Gründen kein Fleisch leisten konnten, konsumiert plötzlich pro Kopf halb so viel…
  • (Quote from Turmalin) Na, und..? Hat es ihnen jetzt geschmeckt oder nicht? Ist bekannt, was es zu Essen gab? (Das ist nicht ironisch gemeint - einfach nur Interesse. Mir fehlt die Auflösung der Geschichte.)
  • Fernsehtipp zum Thema dieses Threads Am Dienstag auf Arte 20.15 Nie wieder Fleisch?21.20 Die neuen Vegetarier
  • Ja, hier Die Sendung 'die neuen Vegetarier' nur den Anfang, weil das weniger mein Thema ist und ich insgesamt relativ wenig Fernsehen sehe. Beide Sendungen sind nebenbei im Moment online in der Arte Mediathek zu finden http://www.arte.tv/guide/de/04…wieder-fleisch?autoplay=1http://www.arte.tv/guide/de/04…uen-vegetarier?autoplay=1 Die Sendung 'nie wieder Fleisch' gefiel mir ziemlich gut - unaufgeregt, nüchtern, ein ganz guter Einstieg in ein komplexes Thema. Besonders die Hinweise und Dokumentat…
  • (Quote from sarvamitra) Ja, sicher. Das wurde in der Sendung auch ganz gut herausgearbeitet. Der Hauptunterschied ist eben, daß es in Europa nach WWII um etwa 150 Millionen Menschen ging bei einer Gesamtweltbevölkerung von 3,5 Milliarden und heute um vielleicht 1.5 - 2 Milliarden Menschen, die in diesen Wohlstandsbereich geraten bei einer Weltbevölkerung von 7 Milliarden. Wir hier in Europa (oder USA) haben keinerlei Recht, skeptisch auf diese Entwicklung hinzuweisen, wenn wir selbst unser Verh…
  • Das mag ja von wirklich gutem Willen getragen sein, nur ist das Ergebnis das gleiche. Damit Kühe Milch geben, müssen sie in bestimmten Abständen kalben und die Kälber müssen irgendwo hin. Und mit Eiern ist das genau so. Wenn Hühner nicht mehr genug Eier legen enden sie nach einem ziemlich unangenehmen Leben auch auf der Schlachtstraße. Ich bin kein Vegetarier, esse allerdings in den letzten Jahren aus Gesundheitsgründen nur wenig tierische Nahrungsmittel. Wer lebt und leben will muss sich ernäh…
  • Entschuldige sarvamitra, wenn ich einen Beitrag von Dir nicht aufmerksam gelesen haben sollte. Ich schätze Deine Beiträge zu diesem Thema. Vegetarismus lässt sich nicht ausschließlich unter buddhistischen Gesichtspunkten erörtern. Dieser Ansatz ist allein in diesem Thread ausreichend geklärt. Danke für das Stichwort. Ich fürchte, ich werde Herodesprämie googlen müssen, trotz alle negativen Vorahnungen