Articles containing the tag „Brahmavihara“

    Zitat

    Die 4 'Göttlichen Verweilungszustände', auch die 4 'Unermeßlichen' (appamaññā) genannt, sind:


    1. Güte (mettā),

    2. Mitleid (karuna),

    3. Mitfreude (muditā),

    4. Gleichmut (upekkhā)


    Der sehr häufig vorkommende Suttentext zu diesen 4 Meditationsobjekten (brahmavihāra-bhāvanā; siehe bhāvanā) lautet:


    »Vier Unermeßlichkeiten gibt es. Da, ihr Brüder, durchstrahlt der Mönch mit einem von Güte erfüllten Geiste erst eine Richtung, dann eine zweite, dann eine dritte, dann die vierte, ebenso nach oben, unten und ringsherum; und überall mit allem sich verbunden fühlend durchstrahlt er die ganze Welt mit einem von Allgüte erfüllten Geiste, mit weitem, erhabenem, unbeschränktem Geiste, frei von Gehässigkeit und Groll. Mit einem von Mitleid . . . von Mitfreude . . . von Gleichmut erfüllten Geiste durchstrahlt er erst eine Richtung . . . frei von Gehässigkeit und Groll.«

    pk brahmavihāra

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    Metta (adj. nt.) heisst 'wohlwollend, freundlich'.


    Mettā (f.), 'Freundschaft, Anteilnahme, Freundlichkeit, aktives Interesse an anderen'*, manchmal auch mit 'liebender Güte' oder 'Allgüte' übersetzt. Es ist ein wichtiger Aspekt der vier unermesslichen Verweilungszustände und somit der buddhistischen Ethik und Geistesschulung. Während karuna (Mitgefühl) eher der Wunsch ist, dass man das Leid von anderen entfernen möchte, ist mettā eher der Wunsch ihnen Gutes tun zu wollen. Sh. Haupteintrag brahmavihāra


    *PTS Mettā

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