Das Märchen von der Wiedergeburt

Moderator: void

Doris Rasevic-Benz hat geschrieben:
Ich bin mir sehr sicher, dass Charaktereigenschaften in Grundzügen angelegt sind.

Im individuellen Genbestand sind mehr oder weniger alle Anlagen angelegt, ihre spezifische genetische Kombination ist Ergebnis der Rekombination von Erbanlagen der Elterngeneration, es ist sogar denkbar, dass dabei nur Erbabanlagen rekombiniert werden, die aus der Generation der Großeltern stammen.
Das ist schon mit Mitteln der klassischen Genetik herleitbar.

Es gibt z.B. mehr extrovertierte und mehr introvertierte Menschen. Man kann so ein Verhalten schon bei Säuglingen feststellen. Das kann wohl jeder bestätigen, der mit Kindern in Kontakt ist. Ein Kind kommt nicht als tabula rasa auf die Welt. Dann erst kommen Prägungen hinzu, die das ausbilden. Das beginnt schon im Mutterleib.

Genau, schon im Mutterleib fängt Epigenetik an.

Ich sehe doch bei mir schon: Es gibt bestimmte Tendenzen bei mir. Es ist möglich einiges zu modifizieren, aber gänzlich kann ich das nicht lassen. Es ist Teil von mir.

Ja, bei mir auch, jeder Mensch hat hat ein spezifisches Genmuster und eine spezifische epigenetische Expression. Das ist aber noch nicht das, was wir normalerweise mit "Charakter" bezeichnen. Aber möglicherweise bestimmen wir den Begriff einfach unterschiedlich.

Es erscheint denkbar, dass innerhalb solcher epigenetisch geprägter Populationen eine Mutation auftritt, die den bisher modifikatorisch erzeugten Phänotyp als erbliche Variation fixiert.

Das ist richtig, es handelt sich aber eben um eine spezifische Mutation, die gerade in dieser Population auftritt - dass der dabei "ein modifikatorisch erzeugten Phänotyp als erbliche Variation fixiert wird, ist, wie der Artikel am Schluß zusammenfaßt, "weitgehend spekulativ".
Es hat da sich seit den 50ern Jahren des letzten Jahrhunderts auch nicht viel getan und ich verfolge das am Rande immer mit, weil mein von mir hochverehrter erster akademische Lehrer auch Proponent solcher Theorien war, leider eben nur wesentlich gestützt auf, wenn man so will, ideologische Gründe :)
Anandasa hat geschrieben:
Wiederwerden im Sterbemoment ist nur das letzte Wiederwerden,

Schon wäre es ja und das magst du ja auch glauben.
Aber wem willst du denn glauben machen das zur
Erkenntnis des täglichen werden und sog. "Sterbens"
es einen Buddha gebraucht hätte?
Sunu hat geschrieben:
Nee, dass würde ich auch nicht behaupten...Aber mir gehts immerhin darum, herauszufinden was hinter den Worten steckt...anstatt zb. weiße, fliegende Elefanten, als eine Wiedergeburt Buddhas, einfach so als wortwörtlich gegeben hinzunehmen.

Ach was? Hat das der Buddha denn gelehrt und wo?
accinca hat geschrieben:
Sunu hat geschrieben:
Nee, dass würde ich auch nicht behaupten...Aber mir gehts immerhin darum, herauszufinden was hinter den Worten steckt...anstatt zb. weiße, fliegende Elefanten, als eine Wiedergeburt Buddhas, einfach so als wortwörtlich gegeben hinzunehmen.

Ach was? Hat das der Buddha denn gelehrt und wo?


Ich denke nicht, dass er das gelehrt hat, aber diese Geschichten werden ihm zugeschrieben und sind Teil des Palikanons.....und es kommt mir so vor, als ob sie teilw. auch wortwörtlich für wahr gehalten werden.

http://www.palikanon.com/khuddaka/jataka/j122.htm
Sunu hat geschrieben:
accinca hat geschrieben:
Sunu hat geschrieben:
Nee, dass würde ich auch nicht behaupten...Aber mir gehts immerhin darum, herauszufinden was hinter den Worten steckt...anstatt zb. weiße, fliegende Elefanten, als eine Wiedergeburt Buddhas, einfach so als wortwörtlich gegeben hinzunehmen.

Ach was? Hat das der Buddha denn gelehrt und wo?


Ich denke nicht, dass er das gelehrt hat, aber diese Geschichten werden ihm zugeschrieben und sind Teil des Palikanons.....und es kommt mir so vor, als ob sie teilw. auch wortwörtlich für wahr gehalten werden.

http://www.palikanon.com/khuddaka/jataka/j122.htm


*Das* steht im Pk? Das ist ja unterhaltsamer, als ich dachte. Ich mag Elefanten. Und am liebsten Ganesha als Schutzherr der Süssigkeiten. ^^
Sunu hat geschrieben:
Ich denke nicht, dass er das gelehrt hat, aber diese Geschichten werden ihm zugeschrieben und sind Teil des Palikanons.....und es kommt mir so vor, als ob sie teilw. auch wortwörtlich für wahr gehalten werden.

Es gibt keinen Grund anzunehmen das die Jatakas vom Buddha sind, im Gegenteil.
Aber du kannst natürlich an fliegende Elefanten glauben wenn du willst.
accinca hat geschrieben:
Sunu hat geschrieben:
Ich denke nicht, dass er das gelehrt hat, aber diese Geschichten werden ihm zugeschrieben und sind Teil des Palikanons.....und es kommt mir so vor, als ob sie teilw. auch wortwörtlich für wahr gehalten werden.

Es gibt keinen Grund anzunehmen das die Jatakas vom Buddha sind, im Gegenteil.
Aber du kannst natürlich an fliegende Elefanten glauben wenn du willst.

Hab ja gesagt, dass ich das auch nicht glaube. Es stecken aber trotzdem Weisheiten hinter diesen Geschichten...wenn man die Botschaft dahinter versteht. Wenn ich sie aber einem 3Jährigen vorlese, bzw. jemanden der unverständig ist, dann ist für ihn wahrscheinlich der weiße fliegende Elefant das Highlight...
Diese Elefantengeschichte ist ein klassisches Gleichnis:

Nachdem der Meister diese Lehrunterweisung beschlossen hatte, verband er das Jātaka mit folgenden Worten: „Damals war der König von Magadha Devadatta, der König von Benares war Sāriputta, der Elefantenlehrer war Ānanda, der Elefant aber war ich.“



Interessant, dass Buddha Ananda hier als seinen Lehrer bezeichnet, der ihm Kunsstücke beibringt.
Sunu hat geschrieben:
Es gibt keinen Grund anzunehmen das die Jatakas vom Buddha sind, im Gegenteil. Aber du kannst natürlich an fliegende Elefanten glauben wenn du willst.

Hab ja gesagt, dass ich das auch nicht glaube.[/quote]
Du hast aber unterstellt das ich das glaube. Aber
so glauben wir es eben beide nicht. Hättest du
also auch dem Buddha nicht unterstellen müssen.
Bakram hat geschrieben:
Interessant, dass Buddha Ananda hier als seinen Lehrer bezeichnet, der ihm Kunsstücke beibringt.

Interessant ist auch, das der "Buddha" erst im letzten Leben
ein Buddha wurde und vordem gar keiner war und ganz normalen
Blödsinn machte und deswegen noch viele male Wiedergeboren wurde.
accinca hat geschrieben:
Sunu hat geschrieben:
Es gibt keinen Grund anzunehmen das die Jatakas vom Buddha sind, im Gegenteil. Aber du kannst natürlich an fliegende Elefanten glauben wenn du willst.

Hab ja gesagt, dass ich das auch nicht glaube.

Du hast aber unterstellt das ich das glaube. Aber
so glauben wir es eben beide nicht. Hättest du
also auch dem Buddha nicht unterstellen müssen.[/quote]

Mhhh... Nee,sowas habe ich dir nicht unterstellt... Ich sagte das ich mir nicht vorstellen kann, dass du so etwas wortwörtlich nimmst... Ich weiß doch, dass du nicht doof bist....deswegen führe ich ja gerne solche Diskussionen mit Dir.
Moosgarten hat geschrieben:
Es ist wirklich schwer, ein treffendes Gleichnis aus dem "Weltlichen" - also ein säkulares zu finden.
Es gibt aber ein gutes in M38, ich erläutere das später - muss erstmal ne Runde abhängen.

Habe ich jetzt hier getan:
viewtopic.php?f=1&t=17249&p=372652#p372651
Sunu hat geschrieben:
Mhhh... Nee,sowas habe ich dir nicht unterstellt... I

Naja, dann nehme ich das Unterstellen zurück.
Hi Buddhis,
Die Wiedergeburt ist kein Märchen.
In der Lehre Gotamo Buddhos gibt es: Diesseits, Jenseits, Brahma, Maro Dusi und die Fähigkeit, in fortgeschrittenem Stadium, seine Wiedergeburten zu erkennen.
Ich kenne viele und realisierte eigene Wiedergeburten.Sogar eine wissenschaftliche Bestätigung durch die Quantenphysik gibt es schon.
kesakambalo hat geschrieben:
Hi Buddhis,
Die Wiedergeburt ist kein Märchen.

Dein Wort in Gottes Ohr (oder so ähnlich)!

kesakambalo hat geschrieben:
.Sogar eine wissenschaftliche Bestätigung durch die Quantenphysik gibt es schon.

Das wiederum halte ich für ein Gerücht.

Liebe Grüße, Aravind.
Hi,
ich habe schon etliche früheren Reinkarnationen kennengelernt. Das Thema wollte ich nicht unbedingt breittreten, doch deine Antwort forderte mich heraus. Das schönste,was ich in der Vertiefung sah, in dieser Hinsicht, war das Bild der Erde, sie war von den Särgen meiner früheren Existenzen umringt. Als ich etliche Wiedergeburten erkannte, wurde mir klar, warum ich bestimmte Orte immer aufsuchte, ohne eigentlich zu wissen warum. Meine jetzige Frau kannte ich sozusagen schon aus früheren Existenzen. Ich habe etliche Zeit keine Wahrnehmungen in dieser Richtung gehabt. Erst in letzter Zeit konnte ich relativ viele erkennen. Das ging so weit,dass ich mit einigen reden konnte.
Das ist kein Märchen.
kesakambalo hat geschrieben:
Hi,
ich habe schon etliche früheren Reinkarnationen kennengelernt. Das Thema wollte ich nicht unbedingt breittreten, doch deine Antwort forderte mich heraus. Das schönste,was ich in der Vertiefung sah, in dieser Hinsicht, war das Bild der Erde, sie war von den Särgen meiner früheren Existenzen umringt. Als ich etliche Wiedergeburten erkannte, wurde mir klar, warum ich bestimmte Orte immer aufsuchte, ohne eigentlich zu wissen warum. Meine jetzige Frau kannte ich sozusagen schon aus früheren Existenzen. Ich habe etliche Zeit keine Wahrnehmungen in dieser Richtung gehabt. Erst in letzter Zeit konnte ich relativ viele erkennen. Das ging so weit,dass ich mit einigen reden konnte.
Das ist kein Märchen.

Lieber kesakambalo,
ich würde nie auf die Idee kommen, Dir Deine Erfahrungen abzusprechen!

Meine Antwort bezog sich ausschließlich auf die quantenmechanische Begründung. Ich vermute, die brauchst Du auch gar nicht, wenn Du das so direkt selbst erlebst.

Liebe Grüße, Aravind.
Hi,
natürlich brauche ich diese Erklärungen nicht. Ich finde es trotzdem interessant, dass es, und erst jetzt, die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Erklärung gibt. Ich habe einige meiner Särge aufgemacht und plötzlich stand die Episode eines meiner früheren Leben gegenüber. War echt net mit sich selbst, in einer anderen Zeit zu reden. Da kann Hollywood nicht mithalten.
Hi,
natürlich brauche ich diese Erklärungen nicht. Ich finde es trotzdem interessant, dass es, und erst jetzt, die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Erklärung gibt. Ich habe einige meiner Särge aufgemacht und plötzlich stand die Episode eines meiner früheren Leben gegenüber. War echt net mit sich selbst, in einer anderen Zeit zu reden. Da kann Hollywood nicht mithalten.

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