Tages-Orakel

Moderator: void

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Finde dein tägliches spirituelles Ritual. Bewahre dein inneres Glück und deinen inneren Frieden durch deine spirituellen Übungen (Mantra, Gebet, Meditation).

Zen-Meister Yongming meint: "Mit Zen (Meditation und Gehen) aber ohne das Gebet (Nembutsu), werden neun von zehn Menschen ihren spirituellen Weg verlieren. Wenn der Tod kommt, werden sie nicht ins Paradies kommen. Mit dem täglichen Gebet aber ohne Zen, werden alle die Hingeburt ins Reine Land erlangen. Mit beidem, Zen und dem Weg des Amitabha Buddhismus, gelangt man spätestens im nächsten Leben zur Erleuchtung. Es ist als ob man die Kraft eines Tigers mit der eines Büffels vereinigt."

Ritual des Lichts
Wir machen jeden Tag ein kleines Ritual des Lichts, um das Licht in uns zu erwecken und uns mit Licht aufzuladen. Dieses Ritual besteht aus einer Verbindung von Visualisierung, Mantra und Mudra.

a) Gebetsgeste = Wir legen die Handflächen vor dem Herzchakra aneinander, visualisieren den Buddha Amitabha vor oder über uns. Dann denken wir das Mantra: "Namu Amida Butsu (Oder Om Buddha Amitabha). Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Wir stellen uns vor, dass wir real mit Buddha Amitabha (allen erleuchteten Meistern des Amitabha Buddhismus) verbunden sind und mit dem Mantra seine Energie in uns hinein fließt. Wir können dazu ein schönes Bild von Amitabha aufhängen oder im Internet betrachten (als Desktopbild installieren).

b) Meditationsgeste = Wir legen die Hände im Schoß zusammen, visualisieren uns als Buddha Amitabha und denken das Mantra: "Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts." Wir spüren, wie wir dabei mit Licht gefüllt werden und ins Licht gelangen. Wir gelangen in einen Zustand des Ruhe, des Frieden, der Gelassenheit, der Liebe, der Kraft und des Glücks. Um die Wirkung zu verstärken, können wir mit den Füßen auf der Erde gehen.

c) Segnungsgeste = Wir bewegen eine Hand segnend vor dem Herzchakra hin und her. Wir können auch zwei segnende Hände bilden (eine Hand zeigt nach oben und die andere nach unten) und diese Hände vor dem Bauch ihre Position mehrmals wechseln lassen (die jeweils andere Hand zeigt dann nach oben oder unten). Wir senden einem Menschen Licht und denken: "Ich sende Licht zu ...(Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Stell dir vor, dass das Licht tatsächlich bei dem Menschen ankommt. Visualisiere die ganze Welt voller glücklicher Wesen.

d) Meditation = Der Rücken ist gerade und der Bauch ist entspannt. Die Hände liegen im Schoß oder auf den Beinen. Stoppe deine Gedanken. Bringe deinen Geist in einer kurzen Meditation zur Ruhe. Du kannst zuerst eine Minute das Nembutsu (Namu Amida Butsu) denken. Konzentriere dich dabei auf deinen Körper. Reinige dich innerlich mit dem Mantra. Bringe damit auch deine Gedanken zur Ruhe. Verweile dann einige Minuten in der Ruhe. Lasse die Gedanken kommen und gehen wie sie wollen. Entspanne dich und bleib in der Ruhe.

e) Positiver Satz = Was brauchst du jetzt? Welcher positive Satz gibt dir die Kraft um erfolgreich durch deinen Tag zu gehen?
https://www.youtube.com/watch?v=WTuB93BUn3s
Gutes Karma. Mit Optimismus voran. Das jetzige Lebens ist das Ergebnis des Karmas aus den vergangenen Leben. Das zukünftige Leben wird bestimmt durch das Karma, das man im jetzigen Leben anhäuft. Denke gut, rede gut und handele gut. Setze gute Ursachen, dann bekommst du gute Ergebnisse. Pflanze Blumen der Liebe, der Weisheit und des Glücks. Dann bekommst du eine gute Zukunft.

Ein Wunder

Mein tibetischer Meister Patrul Rinpoche ist meiner neuen Freundin im Traum erschienen und hat sie und unsere Beziehung gesegnet. Eigentlich ist der Dalai Lama mein Meister. Aber er erschien mir vor vielen Jahren im Traum und erklärte mir, dass er viel zu tun hat und deshalb die Betreuung meiner Person an seinen Untermeister Patrul Rinpoche abgibt. Patrul Rinpoche ist ein bekannten tibetischer Meister aus dem 19. Jahrhundert, der ein viel gelesenes Buch geschrieben hat. Er hat sich in unserer Zeit neu inkarniert. Mir erschien er einige Male im Traum und gab mir Einweihungen. Und jetzt weihte er meine Freundin und mich in den Weg der spirituellen Beziehung ein.

Im tibetischen Buddhismus gibt es verschiedene Richtungen. Patrul Rinpoche gehört zur Richtung des undogmatischen Buddhismus, in der Yogis auch eine Beziehung haben dürfen. Der Begründer des tibetischen Buddhismus Padmasambhava lehrte einen vielfäligen Buddhismus, zu dem auch der Weg des Tantra-Yoga gehört. Ich bin gespannt wie sich die Dinge entwickeln. Im Moment merke ich, dass meine Beziehung für meine Freundin und für mich ein sehr intensiver spiritueller Wachstumsweg ist.

( Zitat Patrul Rinpoche) Die Essenz der Lehre: "Nutze die Zeit deines Lebens. Entwickel dein inneres Glück. Erkenne die Vergänglichkeit allen äußeren Glücks. Lebe als Yogi. Mache deine spirituellen Übungen. Wirke als Bodhisattva für eine glückliche Welt. Werde ein Amitabha, ein Buddha der Liebe und des Lichts. Verwandel deine Welt in das Paradies Sukhavati, indem du die Erleuchtungsenergie in dir entfaltest. Suche dir einen spirituellen Meister, der das Ziel der Erleuchtung kennt. Mache deine Welt zu einem Ort der Gnade, indem du alle Erscheinungen als spirituelle Übungen begreifst. Widme dein Tun dem Wohl aller Wesen. Sende allen Wesen Licht. Arbeite für das Glück aller Wesen. So lebst du in der Energie des Lichts."
Betrachte genau deine Situation. Nimm die Gegebenheiten so an, wie sie sind. Finde flexibel deinen Weg durch das Chaos. Gelingen. https://www.youtube.com/watch?v=WdHXJPdjIS4
Beginne den Tag mit einer Besinnung auf die vor dir liegenden Aufgaben.Verbinde dich mit den erleuchteten Meistern und bitte sie um Führung und Hilfe. Dann starte in den Tag. Denke positiv. Arbeite für das Glück aller Wesen und mache zwischendurch ausreichende Erholungspausen. Treibe etwas Sport (Spazierengehen, Yoga), meditiere etwas und ernähre dich gesund. Meditiere vor dem Einschlafen. Geh mit spirituellen Gedanken in den Schlaf. Wenn du so lebst, wirst du optimal deine körperliche Gesundheit fördern, deine innere Energie entwickeln und einen positiven Geist bewahren.

"Ein Hijiri (Heiliger) weiß, dass es gut ist ein Nichtsnutz zu sein." (Buddhismus krass, Seite 51)

Kommentar = Ein Heiliger (Erleuchteter) lebt im erleuchteten Sein. Er lebt in der Ruhe und aus der Ruhe heraus. Er lebt im Licht (Einheitsbewusstsein, Nirwana, Gott) und aus dem Licht heraus. Er ist ein Nichtsnutz in Bezug auf weltliche Ziele. Weltliche Ziele ziehen ihn in die Anhaftung und blockieren sein inneres Glück. Er folgt spirituellen Zielen. Spirituelle Ziele bringen ihn auf dem Weg der Erleuchtung voran. Spirituelle Ziele sind das Glück aller Wesen, das Wachsen der Erleuchtungsenergie und der Aufstieg in immer höhere Bewusstseinsebenen. Wir müssen zwischen einem erleuchteten Nichtsnutz und einem weltlichen Nichtsnutz unterscheiden. Beide können äußerlich gleich aussehen. Aber innerlich gibt es einen großen Unterschied. Der weltliche Nichtsnutz versinkt auf die Dauer in seinen weltlichen Genüssen, der Trägheit und dem inneren Unglück. Der spirituelle Nichtsnutz dagegen wächst immer weiter in seinem Frieden, seinem Glück, seiner Kraft und seiner Liebe.

Erleuchtungsenergie aufzubauen ist eine große Kunst. Es kommt auf die richtige Technik im richtigen Moment an. Es kommt darauf an genau das persönlich richtige Maß zu finden. Zu viel Ruhe macht träge. Zu wenig Ruhe führt zu einem Energieverlust. Zu viel äußerer Genuss stärkt die inneren Suchtbänder. Etwas äußerer Genuss kann das innere Glück fördern. Zu viel Arbeit verbraucht die Energie. Etwas Arbeit kann dem Leben Zufriedenheit und Sinn geben.

Es war einmal ein Yogi, der machte zwölf Jahre intensiv seine spirituellen Übungen. Er löste viele Verspannungen, befreite sich von Energieblockaden und gelangte manchmal in Zustände großer Glückseligkeit. Aber eines Tages kam er auf seinem spirituellen Weg nicht mehr voran. Sein Meister erklärte ihm, dass er durch seine spirituellen Übungen seine Energie verbrauchte und die dauerhafte Erleuchtung verhinderte. Daraufhin lebte der Yogi in der großen Ruhe und als Nichtsnutz. Er ließ alle weltlichen und spirituellen Ziele los. Dadurch entspannte er sich so tief in seiner Psyche, dass er in die Bewusstseinsdimension der Einheit gelangte. Letztlich fand er seine richtige Mischung aus Ruhe und Aktivität. Er fand zu seiner Art des spontanen erleuchteten Seins.

https://www.youtube.com/watch?v=DBuHN2_FgNM
Der große Schatz. Feier dein gesegnetes Leben. Du kennst den tieferen Sinn. Du besitzt das Wissen vom inneren Glück, der umfassenden Liebe und den fünf Grundsätzen der Gesundheit. Du kannst dein Leben als einen Glücksweg gestalten. Lebe äußerlich genügsam und innerlich reich. Vorwärts. Gelingen.https://www.youtube.com/watch?v=fp8H3x7iT78
Denke über den Sinn des Lebens nach. Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg?

Der Sinn des Lebens ist eine Grundfrage der Philosophie. Die Religion sieht den Sinn des Lebens in Gott, in der Erleuchtung (Heiligkeit) und im Aufstieg ins Paradies nach dem Tod. Das westliche Fernsehen orientiert auf Werte wie Konsum, Karriere, Sex und äußeren Reichtum. Gibt es einen Weg des dauerhaften Glücks, des inneren Friedens und der umfassenden Liebe? Betrachte das Leben, sammel Wissen und finde deinen Weg.

1. Am besten ist es in sich selbst glücklich zu sein und aus der Verankerung im eigenen inneren Glück (im Ich Bin) heraus für eine glückliche Welt zu arbeiten. Die höchste Erfüllung im Leben bringt der Doppelweg aus Liebe zu Gott (spirituelles Üben, Erleuchtung, inneres Glück) und Liebe zu allen Mitwesen (Gutes tun, als “Weltretter” leben). Das ist die Essenz des Christentums, des Buddhismus, des Yoga und der Glücksphilosophie (Epikur). Finde deinen persönlichen Weg. Betrachte genau deine Fähigkeiten, deine Lebenssituation und die Welt um dich herum. Dann weißt du, was du zu tun hast.

2. Lenke deinen Blick auf das Positive. Denke positiv. Erkenne die Chancen und Möglichkeiten in deinem Leben. Und nutze sie. Was sind deine Fähigkeiten? Welche Chancen hat dir das Leben gegeben? Ein sinnvolles Leben entsteht aus positiven Gedanken und Zielen. Man erfährt sein Leben als sinnvoll, wenn man eine positive Aufgabe in seinem Leben hat.

3. Lebe nach einem klugen Plan. Die Zeit des Lebens ist begrenzt. Nutze sie optimal. Definiere deine Ziele. Finde den Weg, auf dem du sie verwirklichen kannst. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Was ist dein Weg eines erfüllten Lebens?

4. Mein Weg ist der mittlere Weg aus dem Streben nach Erleuchtung, der Arbeit für das Glück aller Wesen und etwas Lebensfreude. Etwas Spaß darf auch ein Yogi haben. Was ist dein Weg der Lebensfreude? Vorwärts. Gelingen.
Lebe heute bewusst deine Trauer. Lass deine Trauer zu. Blockiere sie nicht. Es gibt heute einen wichtigen Grund für deine Trauer. Gönne dir heute viel Ruhe. Gehe sanft mit dir um. Denke über das Leben nach und mache hilfreiche spirituelle Übungen (Yoga, Gehen, Lesen, Meditation).

Es ist wichtig, dass wir ausreichend unsere Trauer leben. Trauer löst Verspannungen im Körper und im Geist. Diese Verspannungen sind oft durch andere Übungen nicht erreichbar. Der Weg der Trauer ist nicht leicht zu verstehen. In unserer heutigen Gesellschaft neigen wir dazu, die Trauer und alles Leid in unserem Leben zu verdrängen. Oder wir gehen zu stark in die Trauer und verlieren uns in der Trauer. Beides ist falsch. Der richtige Weg ist es, die Trauer angemessenen zu leben. Und uns gleichzeitig oder danach im Akzeptieren des Leides zu üben und uns auf das Positive im Leben zu besinnen.

Gotami war eine Schülerin von Buddha. Sie hatte ein Kind, das sie sehr liebte. Eines Tages starb ihr Kind. Gotami lief weinend mit ihrem toten Kind auf dem Arm durch ihr Dorf. Sie konnte keinen inneren Frieden finden. Sie konnte den Wunsch ihr Kind zurück zu haben nicht loslassen. Sie wandte sich an Buddha, damit er sie von ihrem seelischen Leid befreit. Buddha beauftragte sie ihm ein kleines Senfkorn zu bringen. Es musste aber aus einer Familie des Dorfes kommen, in der noch nie ein Mensch gestorben war. Gotami machte sich auf die Suche. Sie fand keine Familie ohne Sterbefall. Gotami begriff dadurch, dass Leid zu jedem Leben dazugehört. Über das Leid des Lebens kann sich nur erheben, wer sich im inneren Glück verankert. Letztlich ist nur der vom Leid befreit, der erleuchtet ist. Das wird im Yoga Moksha (Erlösung) genannt. Ein vom Leid Befreiter ist ein Jivanmukta, eine befreite Seele.
Gutes Karma. Glück erwartet dich. Du kannst optimistisch in die Zukunft blicken. Du wirst siegen. Du wirst Glück haben. Wer der Welt und seinen Mitmenschen Gutes tut, erntet eines Tages Gutes. Das ist das Gesetz des Karmas. Feier dein glückliches Leben. Optimismus. Du wirst siegen. Der Sieg ist sicher. Großes Gelingen. Vorwärts!!

Frühlingsgedicht


Der Winter.

Tausend Jahre Einsamkeit.

Nichts,

was das Herz erfreut.


Der Frühling.

Es erwachen die Triebe.

Zwei Vögel sitzen auf einem Zweig

und entdecken ihre Liebe.


Der Yogi fragt nach des Lebens Sinn

und strebt zu seiner Liebsten hin.

Er sendet einen Frühlingsgruß

und gibt ihr einen langen Kuss.
Bringe heute viel Freude in dein Leben. Was brauchst du, damit du deinen Weg positiv gehen kannst? Geh mit dem Lustprinzip durch den Tag. Folge deinen spontanen Bedürfnissen. Was brauchst du jetzt? Wozu hast du jetzt Lust?
https://www.youtube.com/watch?v=zk1dq6QehWk
Innerer Frieden. Wo haftest du an? Was lehnst du ab? Denke über dein Leben nach. Welcher positive Gedanke hilft dir? Was ist dein Weg des richtigen Denkens? Welches Mantra hilft dir? "Om Buddha. Om Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Vorwärts. Gelingen.



Der alte Weber

In Indien lebte einmal ein alter Mann, der hieß Tantipa. Von Beruf war er ein Weber gewesen. Er hatte viele schöne Teppiche und Tücher in seinem Leben gewebt. Aber jetzt im Alter waren seine Hände steif geworden. Er konnte seinen Beruf nicht mehr ausüben. Ihm fehlte jetzt eine Aufgabe.

Tantipa saß einsam in seiner Hütte. Seine Frau war vor einigen Jahren gestorben. Sein Beruf und seine Frau waren sein Lebenssinn gewesen. Er hatte zwar Kinder, aber die Kinder gingen ihre eigenen Wege und wollten nichts mehr von ihm wissen. Das Einzige, was sie für ihren alten Vater taten, war, ihm jeden Tag etwas zu essen zu bringen. Äußerlich hatte Tantipa genug zum Leben, und innerlich langweilte er sich. So lebte Tantipa viele Jahre traurig vor sich hin. Lauthals beklagte er sein grausames Schicksal.

Da kam eines Tages ein Yogi vorbei und hörte Tantipa klagen. Er sprach zu ihm: “Du bist ein Dummkopf. Du siehst den großen Schatz in deinem Leben nicht. Du könntest gut als Yogi leben und dein inneres Glück entwickeln. Durch deine täglichen Yoga-Übungen könntest du ein sinnerfülltes Alter erhalten. Statt die große Chance zu nutzen, die dir ein gütiges Schicksal gegeben hat, verbringst du deine Tage damit zu jammern und dein Leid immer weiter zu vergrößern.”

Tantipa wußte, dass es das innere Glück gibt. Das Lebensideal des Hinduismus besteht darin, in der Jugend fleißig zu lernen, als Erwachsener einen guten Beruf zu ergreifen, eine Familie zu gründen, und am Ende seines Lebens als Yogi zur Erleuchtung zu gelangen. Tantipa begriff, dass der Yogi recht hatte. Er fragte den Yogi nach den zu ihm passenden Übungen, entwickelte einen guten Tagesplan und begann sofort mit einer intensiven spirituellen Praxis.

In seinem Beruf als Weber war Tantipa sehr fleißig gewesen. Er hatte sein Leben lang Fleiß und Ausdauer trainiert. Diese Eigenschaften brachten ihn jetzt auf seinem Yogaweg schnell voran. Tantipa praktizierte jeden Tag fleißig Lesen, Gehen, Gedankenarbeit, Yoga und Meditation. Und er erreichte nach zwölf Jahren die Erleuchtung. Alle inneren Verspannungen lösten sich auf, und seine Kundalini-Energie begann zu fließen. In ihm und um ihn herum war eine starke Erleuchtungsenergie. Sein Körper war voller Kraft und sein Geist voller Glück. Er strahlte Liebe und Licht aus. Alle Leute kamen, um ihn zu sehen, seine Weisheit zu hören. Er hatte nie mehr Langeweile.
Gelingen auf dem mittleren Weg. Praktiziere nicht zu angespannt und nicht zu locker. Gehe mit Weisheit, Selbstdisziplin und etwas Freude voran. Was ist heute deine Tat der Freude?

"Tauchen Zweifel auf deinem spirituellen Weg auf, setze dich in den Meditationssitz." (Frei zitiert nach Honen aus Buddhismus krass, Seite 179)

Kommentar = Zweifel sind etwas Normales auf dem spirituellen Weg. Grundsätzlich sagen uns Zweifel, dass wir über etwas nachdenken sollen. Wir lösen unsere Zweifel auf dem spirituellen Weg auf, in dem wir Informationen sammeln und gründlich über ein Problem nachdenken. So finden wir unseren Weg der Wahrheit und Weisheit. Da es sich bei der Spiritualität um einen inneren Weg handelt, sollten wir mit den beiden Kräften Vernunft und inneres Gespür voranschreiten. Wir sollten unsere Vernunft fragen und gleichzeitig auch auf unser inneres Gefühl achten. Wenn Vernunft und Gefühl übereinstimmen, haben wir unseren Weg der Richtigkeit gefunden. Ansonsten müssen wir noch weiter nachdenken und nachspüren.

Zweifel können auch dann auf dem spirituellen Weg auftauchen, wenn sich Verspannungen und Energieblockaden lösen. Wenn sich dadurch unsere Psyche verändert, macht uns das unsicher. Das Gefühl wehrt sich gegen die innere Veränderung. Solche Zweifel überdauern wir am besten mit unseren spirituellen Übungen. Wir bleiben einfach auf unserem Weg, bis die Zweifel von alleine verschwinden. Solche Zweifel erkennen wir daran, dass sie im Prinzip unbegründet sind. Oft gehen auch innere Unruhe, Muskelzucken, Wärme- und Kältegefühle mit solchen Lösungsprozessen einher.

Eine dritte Art von Zweifeln entsteht, wenn wir mit weltlichen Energien Kontakt haben. Wir können weltliche Menschen treffen, weltliche Filme im Fernsehen sehen oder weltliche Energien im Internet aufnehmen. Weltliche Energien sind reale Kräfte (Strahlung, Bewusstseinsschwingungen), die real auf unser spirituelles Energiesystem (unser Bewusstsein) einwirken. Sie sind den spirituellen Energien entgegengesetzt und können deshalb zur Verwirrung führen. Für einen solchen Fall empfiehlt Honen einfach seine spirituellen Übungen zu machen, sich innerlich zu reinigen und in eine gute Energie zu bringen. Ist der Mensch im inneren Glück, verschwinden alle Zweifel an dem spirituellen Weg.

Nils: Meine heutigen Zweifel sind, ob ich wirklich in einem Jahr mit meiner Freundin zusammenziehen soll. Wie wirkt sich das auf meinen spirituellen Weg aus? Im Moment sehen wir uns zweimal die Woche und ich kann die Beziehung gut in meinen spirituellen Weg intergrieren. Sie erweist sich als sehr förderlich. Falls wir tatsächlich zusammenziehen, wird das ein großes Abenteuer. Auch jetzt ist sie schon sehr glücklich. Das erste Mal in ihrem Leben fühlt sie sich nicht allein. Sie fühlt, dass sie in meinem Herzen lebt. Jedenfalls mache ich so einen Menschen glücklich. Das genügt erstmal für einen Bodhisattva. Ich sehe eine Beziehung als einen Weg des Karma-Yoga. Durch eine gute Beziehung wachsen beide spirituell.
Hilf deinen Mitmenschen. Gib ihnen das große Wissen vom inneren Glück und der umfassenden Liebe. Die Arbeit als spiritueller Helfer gibt dir die Kraft dich selbst zur Erleuchtung zu bringen. Halte dich bei deiner Arbeit als spiritueller Lehrer klein. Bleibe bescheiden, demütig und ein Diener aller Wesen. Verbinde dich jeden Tag mit den erleuchteten Meistern (Gebet, Orakel). Die erleuchteten Meister werden dich führen und beschützen.

Ein großer Schatz ist es einen erleuchteten Meister zu haben. Wer sich jeden Tag auf seine Art mit einem erleuchteten Menschen oder mit Gott verbindet (Gebet, Meditation, Orakel, Lesen), der wächst ins Licht.

Nach Amritanandamayi (Amma) gibt es im Kosmos große erleuchtete Wesen (vollständig erleuchtete Seelen). Bei einem Gebet fühlt sich immer eines dieser höheren Wesen angesprochen und reagiert. Dabei ist es egal, welchen Namen ein Mensch verwendet. Es ist egal, ob man Allah, Gott, Jesus, Krishna oder Buddha Amitabha anruft. Wichtig ist nur, dass man von einer höheren Instanz im Kosmos Hilfe haben möchte. Es ist auch möglich, dass ein erleuchteter Meister gleichzeitig auf der Erde in einem Körper und als Seele im Jenseits anwesend ist. Als Seele kann er oder sie uns immer sehen und uns helfen. Alle erleuchteten Meister haben ihr Ego aufgegeben und verfügen über ein Einheitsbewusstsein. Sie sind durch die Erleuchtungsenergie miteinander verbunden. Sie befinden sich über der Ebene der religiösen Dogmen und Begriffe. Sie helfen jedem, der Hilfe haben möchte. Sie unterscheiden nicht nach Religionen. Alle erleuchteten Meister bilden ein kosmisches Helfersystem. Sie sind sozusagen ein Meister. Wir können sie mit den Begriffen Gott, Buddha oder Amitabha anrufen. Wir können uns auch an alle erleuchteten Meister (Buddhas und Bodhisattvas) wenden. Wichtig ist nur, dass ein Hilferuf in der spirituellen Dimension des Kosmos ankommt. Wer diesen Ruf spürt oder über die speziellen Fähigkeiten zu helfen verfügt, der reagiert.https://www.youtube.com/watch?v=YVW93lTsTJ4
Der Hoffnungsbringer. Lebe als Hoffnungsbringer in deinem Land. Bringe den Menschen in deinem Lebensumfeld den Weg des weisen Lebens, des inneren Glücks und der umfassenden Liebe. Es gibt den Weg des Glücks. Jeder Mensch kann ins Glück wachsen. Jedes Land kann in ein Glücksland verwandelt werden. Erbringe deinen Baustein für eine glückliche Welt: "Mein Weg des Helfens ist ...". Gelingen auf dem Weg des Bhodhisattvas. Mit Kraft voran.

Nils: In der Welt gibt viel Hunger, Armut und Krieg. Es ist wichtig für eine Welt des Friedens, der Liebe und des allgemeinen Glücks einzutreten. In Deutschland gibt es viel inneres Unglück, mangelnde Liebe und viele seelische Krankheiten. Es ist wichtig den Menschen in Deutschland die Perspektive der Liebe, des inneren Friedens, des Glücks und der Heilung zu schenken. Es gibt den Weg des inneren Glücks, des Friedens und der Liebe. Jeder kann sein inneres Potential entwickeln. Dazu braucht er nur das spirituelle Wissen und manchmal etwas Hilfe bei der Umsetzung. Ich tue was ich kann. Ich habe viele kostenlose spirituelle Ebooks geschrieben und biete kostenlose spirituelle Ausbildungen bei mir an. Und ich helfe allen meinen Freunden auf ihrem Weg des Glücks.
Spüre genau was jeweils richtig ist. Höre auf deine innere Stimme. Folge deiner eigenen Wahrheit und Weisheit. Gelingen.

Shantideva war ein buddhistischer Yogi, der um 800 nach Christus in Indien lebte. Zuerst lebte er als Mönch in einem Kloster. Dabei praktizierte er hauptsächlich das große Nichtstun. Er reinigte sich von seinen inneren Verspannungen im Schwerpunkt durch den Weg der Ruhe. Er verbrachte seine Zeit vorwiegend mit Essen, Schlafen und Spazierengehen. Von seinen Mitmönchen bekam er den Spitznamen "Bhusuku" (der Faulpelz). Er nahm sich deshalb vor seine Selbstdisziplin zu trainieren und wurde Soldat bei der königlichen Palastwache. Nach zwölf Jahren hatte er so viel Selbstdisziplin erworben, dass er sich zutraute als Yogi zu leben. Er zog in eine einsame Höhle in den Bergen und übte viele Jahre disziliniert nach einem guten spirituellen Tagesplan. Eines Tages gelang ihm der Durchbruch ins Licht. Ab jetzt nannte er sich Shantideva (Gott des Friedens). Von nun an praktizierte er den mittleren spirituellen Weg, auf dem auch etwas Genuß erlaubt ist.
Meister-Yoga. Mit dem täglichen Meister-Yoga siegst du. Verbinde dich regelmäßig mit den erleuchteten Meistern. Das kann durch ein Gebet, einen spirituellen Text oder ein Orakel geschehen. Visualisiere dein spirituelles Vorbild über dir oder vor dir. Denke den Namen als Mantra. Gehe in engem Kontakt mit deiner inneren Weisheit (deinem Gefühl der Richtigkeit) durch den Tag. Es gibt die erleuchteten Meister! Sie verfügen über die Fähigkeit der Allgegenwart. Sie können dich sehen und dir energetisch helfen. Vorwärts. Du wirst beschützt. Gelingen.https://www.youtube.com/watch?v=14mJYp37PtE
Ein großer Erfolg. Ein großer Sieg. Du hast viel gekämpft. Und du hast gewonnen. Du hast gesiegt. Die Buddhas jubeln dir zu. Was ist dein großer Sieg heute? Feier den Tag. Freue dich über deinen Sieg. Genieße deinen Erfolg.

Nils: Gestern war eine schwierige Situation. Ich versuchte die schwierigen Energien unter Kontrolle zu halten. Das ist mir einigermaßen gelungen. In der Nacht tauchte dann in einem Traum ein früheres Leben auf. Ich war ein Planktontier und wurde von einem Wal gefressen. Zusammen mit meinen Freunden sah ich mich im Magen langsam vergehen. Es gab kein Entkommen. Der Todesstress erzeugte starke innere Verspannungen, die über viele Leben in mir saßen. Jetzt haben sie sich gelöst. Ich musste die Situation noch einmal durchleben, habe das Sterben akzeptiert und es gelernt ohne Anhaftung durch Leid durchzugehen. Etwas wühlt die Situation aber noch in mir. Ich werde jetzt einen langen Spaziergang bei schönem Winterwetter machen und meine Energien wieder in Gang bringen.
Komm zur Ruhe. Erhole dich vom Stress des Lebens. Meditiere, entspanne dich, genieße das Leben. https://www.youtube.com/watch?v=sTmKLoh8Lzw
Viele kleine Probleme. Halte dich im Licht. Fließe geschickt mit den Dingen. Suche das Hauptglück innen und nicht außen. Lebe in der Ruhe (im Sein, in Gott). Gehe den Weg der Ruhe (eher langsam). Sei ein Buddha der Ruhe und der Gelassenheit.

Gleichmut bedeutet einen gleichbleibenden Geist zu besitzen. Wir gehen im Zustand von Ruhe durch schwierige Lebenssituationen. Wir halten durch konsequente Gedankenarbeit unsere Emotionen (Wut, Trauer, Angst, Sucht) klein und bewahren dadurch unser inneres Gleichgewicht. Vorwärts. Gelingen.


Amitabha-Gehmeditation

In fünf Minuten aktivieren wir jeden Tag unsere innere Kraft und bringen uns ins Licht. Du kannst in deinem Zimmer, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der freien Natur gehen. Du kannst überall gehen. Du musst es nur tun. Und es ist ganz einfach.

1. Konzentriere dich beim Gehen auf die Erde und die Fußsohlen. Spüre wie die Füße die Erde berühren. Denke in den Füßen das Mantra A-Mi-Ta-Bha. Das sind drei Schritte. Dann beginne mit dem Mantra neu. Du kannst das Mantra mit dem Atem verbinden. Aktiviere so deine Fuß-Chakren und erwecke die Kraft in dir.

2. Konzentriere dich beim Gehen auf deinen Körper und denke das Mantra A-Mi-Ta-Bha in deinem Körper. Fülle so deinen Körper mit Energie, Kraft und Glück.

3.Mache beim Gehen die drei Gesten und denke das jeweilige Mantra.
a) Gebetsgeste (Handflächen vor dem Herzchakra aneinander legen) = "Om Buddha Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg."
b) Meditationsgeste (Hände vor dem Bauch zusammen) = "Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts."
c) Segnen (Hand hin und her bewegen, allen Wesen Licht senden) = "Ich sende Licht zu ... (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

4. Verweile beim Gehen in der Ruhe. Bringe deine Gedanken zur Ruhe.

5. Gehe positiv in dein Leben. Was ist dein positiver Satz? Mit Optimismus voran.
Was willst du in deinem Leben erreichen? Was sind deine Ziele? Was ist dein Weg? Vorwärts. Lebe als Sieger. Das Licht ist mit dir. Spüre genau in dich hinein. Deine innere Wahrheit findest du durch die Verbindung deines klaren Verstandes mit einem guten inneren Gespür für dich selbst.

Nils: Mein Ziele sind die Erleuchtung, im Glück leben, in der Liebe leben, meinen Beitrag für eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks erbringen. Aber es darf nicht zu anstrengend sein. Also auf dem mittleren Weg voran. Etwas spirituell üben,etwas die Welt retten und etwas Spaß haben. https://www.youtube.com/watch?v=7VDwqO_oyM4
Nimm das Leid in deinem Leben an. Erwecke dein inneres Glück durch deine spirituellen Übungen (Amitabha-Yoga, Meditation, positives Denken). Finde den für dich effektiven Weg. Vom Leid ins Licht. Gelingen.

"Honen hatte ein leicht zynisches Misstrauen gegenüber der Welt." (Buddhismus krass, Seite 69)

Kommentar = Aus der Sicht eines Erleuchteten ist das Leben leiden. Ein Erleuchteter lebt in einer anderen Dimension. Er lebt in einer Wolke aus Glücksenergie. Er ist innerlich glücklich. Wenn weltliche Energien in sein Glücksfeld eintreten, dann entstehen Störungen. Angst, Wut und Trauer sind Störungen. Ablehnung von Leid ist eine Störung. Aber auch Anhaftung an äußere Genüsse ist eine Störung. Suchtbänder können uns aus dem inneren Glück ziehen. Honen spürte, dass weltliche Energien normalerweise leidvoll sind oder langfristig zu Leid führen (Suchtbänder). Er war deshalb skeptisch in bezug auf weltliches Glück. Ich interpretiere diese Aussage so, dass er nicht skeptisch, sondern realistisch war. Er schätzte die weltlichen Energien realistisch ein. Er wusste, dass das große Glück nur in der Erleuchtung zu finden ist und dass man dabei eine gewisse Distanz zu weltlichen Energien braucht.

Was können wir tun, um unser inneres Glück zu bewahren und zu vergrößern? Wir können in einer inneren Abgeschiedenheit zur Welt leben. Wir lassen die weltlichen Energien nicht an unser Energiefeld heran. Oder wir lassen sie durch uns hindurch fließen. Wir lassen alle weltlichen Gedanken und Gefühle sich leben und sich selbst beruhigen. Wir gehen durch Wut, Angst, Trauer und Schmerz einfach hindurch, bis der See unseres Bewusstseins wieder ruhig ist.

Wir können aber auch die weltlichen Energien nutzen, um daran innerlich zu wachsen. Weltliches Glück stärkt langfristig unsere Anhaftungsenergien. Richtig dosiert kann es uns aber auch im inneren Glück fördern und uns auf dem spirituellen Weg unterstützen. Wir sollten weltliche Genüsse mit Weisheit leben. Wir sollten genau spüren, was wir wann brauchen. Wir sollten unseren Genugpunkt finden. Wir sollten grundsätzlich äußerlich genügsam und innerlich reich leben. https://www.youtube.com/watch?v=WdHXJPdjIS4
Entwickele dein inneres Glück. Überlege, welche spirituellen Übungen du brauchst um diesen Tag spirituell zu siegen. Praktiziere Meditation und positives Denken (Gedankenarbeit, Achtsamkeit). Gelingen.https://www.youtube.com/watch?v=SJILsLuJmYE
Nimm die Dinge so an wie sie sind. Lass deine falschen Wünsche los. Was musst du heute annehmen? Welcher Gedanke bringt dich zum inneren Frieden? Lebe im Wesentlichen (in der Einheit, im erleuchteten Sein, im Licht). Konzentriere dich auf das Wesentliche. Finde deine persönlichen Übungen, um jeden Tag ins Wesentliche zu gelangen.

Grundsätzlich besteht der Weg des inneren Glücks aus Meditation und Gedankenarbeit. Gedankenarbeit bedeutet negative Gedanken zu vermeiden und positive Gedanken zu fördern. Negative Gedanken führen zu inneren Verspannungen, zur Zerstörung der Gesundheit und zu schlechten sozialen Beziehungen. Sie sind meistens mit Gefühlen wie Angst, Wut und Sucht verbunden. Positive Gedanken bewirken positive Gefühle und ein konstruktives äußeres Verhalten. Positive Gedanken erhalten wir durch Nachdenken, Selbstbesinnung, positive Vorsätze und das Lesen in positiven Büchern.

Gerade schrieb mir eine Frau, dass sie das Vertrauen in das Leben verloren hat. Sie ist jetzt 62 Jahre alt und an Brustkrebs erkrankt. Ich schrieb ihr, dass das Leben nach der Lehre des Buddhas Leiden ist. Es gibt in jedem Lebem Alter, Krankheit und Tod. Es gibt in jedem Leben inneres und äußeres Leiden. Über das innere Leiden kann man sich durch den Weg der Erleuchtung erheben. Man kann an jedem Leid innerlich wachsen oder zerbrechen. Man sollte jedes Leiden nutzen, um spirituell voranzukommen. Man sollte an seinen Gedanken arbeiten, meditieren, die Kundalini-Energie erwecken und sich in die Bewusstseinsdimension des Lichts erheben. Man sollte als Bodhisattva leben und so immer im Licht und in der Liebe bleiben.

https://www.youtube.com/watch?v=YVW93lTsTJ4
Denke über dein Leben nach. Finde deinen Weg. "Mein Weg der Weisheit ist ... Unweise ist ..."

Der Buddhismus ist ein großer Schatz. Er kann für viele Menschen im Westen sehr hilfreich sein. Dafür muss der Buddhismus jedoch an die westliche Kultur angepasst werden. Die Menschen im Westen denken überwiegend wissenschaftlich und undogmatisch. Ein westlicher Buddhismus sollte nur zwei Dogmen kennen: Die Wahrheit und die Liebe.

Was ist die Wahrheit? Die Wahrheit ist, dass es die Erleuchtung gibt. Ich habe sie selbst erfahren. Viele Menschen haben sie erfahren. Es gibt keine Zweifel an der Möglichkeit der Erleuchtung. Nach meiner Erfahrung ist sie der tiefere Sinn des Lebens. Erleuchtung ist Frieden, Glück, Liebe, Einheitsbewusstsein. Erleuchtung ist das höchste Glück, dass man auf der Erde erreichen kann. Jeder Mensch hat in sich das Potential zur Erleuchtung zu gelangen. Nach meiner Erfahrung ist die Erleuchtung so gut, dass es sich lohnt alles andere dafür zu opfern.

Ob es ein Leben nach dem Tod, das Paradies, die erleuchteten Meister, übersinnliche Fähigkeiten, die Wiedergeburt gibt, kann man wissenschaftlich nicht eindeutig beweisen. Nach meinen Erfahrungen halte ich diese Dinge für wahrscheinlich. Ich lebe deshalb so, dass es mir auch nach meinem Tod gut geht. Und ich verbinde mich jeden Tag mit meinen erleuchteten Meistern, damit sie mich auf meinem spirituellen Weg führen.

Das erscheint mir der sicherste Weg zur Erleuchtung zu sein. Die Meister konstellieren das Leben so, dass es einen zur Erleuchtung bringt. Das ist meine Erfahrung. Und sie helfen einem bei Krisen und können Erleuchtungsenergie übertragen. Natürlich sollte man auch im Rahmen seine Möglichkeiten spirituell üben, Yoga machen, meditieren, positiv denken. Man sollte die Eigenschaften Frieden, Glück, Liebe und Kraft beständig üben. Aber den Durchbruch zur Erleuchtung kann man nicht erzwingen. Er kommt zu seiner Zeit von allein.

Weise ist es auch in der Liebe zu leben. Die Liebe macht das Leben glücklich. Die umfassende Liebe kann ein Weg in die Einheit und zur Erleuchtung sein. Durch den Weg der Liebe bekommen wir glückliche Beziehungen und eine glückliche Welt. Der Weg des Neohinduismus (Mutter Meera, Amma, Sai Baba, Swami Sivananda), des Christentums und des Mahayanabuddhismus (Dalai Lama, Thich Nat Hanh) ist es im Schwerpunkt den Weg der Liebe zu gehen. Wir nehmen unsere Mitmenschen und das Glück der Welt wichtiger als unser eigenes Glück. Wir opfern unser Ego, um unseren Mitmenschen spirituell zu helfen. Wir senden jeden Tag allen Wesen Licht, entwickeln Bodhichitta (Mitgefühl) und tun etwas Gutes. So wachsen wir immer weiter in die Liebe und in die Erleuchtung hinein.
Nimm das Leid in deinem Leben an. Erwecke dein inneres Glück durch deine spirituellen Übungen (Amitabha-Yoga, Meditation, positives Denken). Finde den für dich effektiven Weg. Vom Leid ins Licht. Gelingen.

"Honen hatte ein leicht zynisches Misstrauen gegenüber der Welt." (Buddhismus krass, Seite 69)

Kommentar = Aus der Sicht eines Erleuchteten ist das Leben leiden. Ein Erleuchteter lebt in einer anderen Dimension. Er lebt in einer Wolke aus Glücksenergie. Er ist innerlich glücklich. Wenn weltliche Energien in sein Glücksfeld eintreten, dann entstehen Störungen. Angst, Wut und Trauer sind Störungen. Ablehnung von Leid ist eine Störung. Aber auch Anhaftung an äußere Genüsse ist eine Störung. Suchtbänder können uns aus dem inneren Glück ziehen. Honen spürte, dass weltliche Energien normalerweise leidvoll sind (äußerer oder innere Schmerz, Krankheit, Tod, Trennung) oder langfristig zu Leid führen (Suchtbänder). Er war deshalb skeptisch in bezug auf weltliches Glück. Ich interpretiere diese Aussage so, dass er nicht skeptisch, sondern realistisch war. Er schätzte die weltlichen Energien realistisch ein. Er wusste, dass das große Glück nur in der Erleuchtung zu finden ist und dass man dabei eine gewisse Distanz zu weltlichen Energien braucht.https://www.youtube.com/watch?v=sTmKLoh8Lzw
Heilung. Gelingen.

Es war einmal ein Bauer in Indien, der hatte einen großen Kropf am Hals. Der Kropf schmerzte und sah sehr häßlich aus. Der Bauer war verzweifelt. Er fragte viele Ärzte. Aber keiner konnte ihm helfen. In seiner Not pilgerte er zu einem heiligen Ort, an dem ein erleuchteter Meister lebte. Der Bauer hieß Kukcipa. Der Name des erleuchteten Meisters war Nagarjuna. Nagarjuna ist einer der Begründer des Mahayana-Buddhismus, der Verbindung des Weges des inneren Glücks mit dem Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga).

Nagarjuna wies Kukcipa an, jeden Tag auf seinen Kropf zu meditieren. Er sollte mit Yogaübungen die Verspannungen in seinem Halschakra auflösen. Er sollte sich mit Licht einhüllen und allen Menschen auf der Welt Heilung wünschen. Er sollte das Mantra "Licht" so lange denken, bis sein Geist ganz zur Ruhe gekommen war. Dann sollte er einige Zeit in der Ruhe verweilen. Kucipa praktizierte viele Jahre als Yogi. Zuerst wurden die Schmerzen im Hals immer größer. Vor der Heilung entsteht beim Yoga oft eine Phase der Energetisierung. Dann klangen die Schmerzen ab, der Kropf verschwand, und Kucipa war geheilt. Er wurde äußerlich und innerlich heil. Äußerlich erhielt er einen gesunden Körper und innerlich Frieden und Glück.
Heilung. Gelingen.

Es war einmal ein Bauer in Indien, der hatte einen großen Kropf am Hals. Der Kropf schmerzte und sah sehr häßlich aus. Der Bauer war verzweifelt. Er fragte viele Ärzte. Aber keiner konnte ihm helfen. In seiner Not pilgerte er zu einem heiligen Ort, an dem ein erleuchteter Meister lebte. Der Bauer hieß Kukcipa. Der Name des erleuchteten Meisters war Nagarjuna. Nagarjuna ist einer der Begründer des Mahayana-Buddhismus, der Verbindung des Weges des inneren Glücks mit dem Weg der umfassenden Liebe (Karma-Yoga).

Nagarjuna wies Kukcipa an, jeden Tag auf seinen Kropf zu meditieren. Er sollte mit Yogaübungen die Verspannungen in seinem Halschakra auflösen. Er sollte sich mit Licht einhüllen und allen Menschen auf der Welt Heilung wünschen. Er sollte das Mantra "Licht" so lange denken, bis sein Geist ganz zur Ruhe gekommen war. Dann sollte er einige Zeit in der Ruhe verweilen. Kucipa praktizierte viele Jahre als Yogi. Zuerst wurden die Schmerzen im Hals immer größer. Vor der Heilung entsteht beim Yoga oft eine Phase der Energetisierung. Dann klangen die Schmerzen ab, der Kropf verschwand, und Kucipa war geheilt. Er wurde äußerlich und innerlich heil. Äußerlich erhielt er einen gesunden Körper und innerlich Frieden und Glück.
Vorwärts auf dem schmalen Grat der Richtigkeit. Gelingen.

Gehe heute mit viel innerem Gespür durch den Tag. Lebe genau auf dem schmalen Grat zwischen zu viel Tun und zu wenig Tun. Vermeide die Überaktivität und vermeide die Trägheit. Verbrauche deine Energie nicht. Gehe langsam voran. Mache viele Pausen. Gehe wie ein Buddha der Ruhe durch den Tag. Spüre den ganzen Tag genau, wann es Zeit für eine Pause und wann es Zeit für eine Aktivität ist. Spüre genau, wie intensiv dein äußeres Handeln sein darf.
https://www.youtube.com/watch?v=r4S6eV8lG7o
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