Tages-Orakel

Moderator: void

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Feier den Tag und dein gesegnetes Leben. Was ist heute deine Tat der Freude?
Der Weg des inneren Glücks besteht aus drei Schritten. Wenn wir entspannt in der Ruhe leben, wendet sich unsere Energie nach innen. Mit unseren spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Gedankenarbeit) können wir die Kundalini-Energie aktivieren. Wenn wir allen Wesen Licht senden (Gutes wünschen), gelangen wir in die Liebe und in ein Einheitsbewusstsein. Vorwärts. Gelingen.

Ich wünsche allen meinen Freunden eine schöne Sylvesterfeier und ein gutes neues Jahr.

Das alte Jahr geht, das neue Jahr kommt. Was ist im alten Jahr (oder in deinem bisherigen Leben) schlecht (falsch) gelaufen? Was willst du im neuen Jahr besser machen? Was sind deine Ziele für deine Zukunft? Nicht mehr rauchen? Weniger Fleisch essen? Mehr Sport machen? Mehr Ruhe und Entspannung gönnen? Regelmäßig meditieren? Besser auf die Gesundheit achten. Mehr Zeit und Liebe für die Beziehung oder Familie? Ein tägliches Ritual der spirituellen Besinnung (mit dem inneren Glück, der Liebe, der Weisheit verbinden)?

Die Vergangenheit ist vorbei. Wir sollten nicht an ihr hängen, sondern aus ihr für die Zukunft lernen. Die Zukunft ist noch nicht da. Wir legen jetzt durch unsere Gedanken und Taten die Samen für eine gute oder schlechte Zukunft. Ein Weiser denkt positiv, handelt positiv und lebt positiv. So entsteht gutes Karma für alle Zeiten. Wir können optimistisch in unsere Zukunft gehen. Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben. Mögen Liebe, Frieden und Glück mit uns sein.

Feier den Tag und dein gesegnetes Leben. Was ist heute deine Tat der Freude?

Wenn wir im Westen den Buddhismus praktizieren wollen, sollten wir nicht die japanischen, sondern die westlichen Feste feiern. Am ersten Januar gehen wir in den Tempel, wie es Tradition in Japan ist. Wenn es bei uns keinen Tempel gibt, feiern wir das Tempelfest vor dem Hausaltar oder in der Internetgruppe. Also feiern wir heute hier und jetzt das Tempelfest. Was sind eure Wünsche für das neue Jahr? Ihr könnt auch einen Spruch oder ein Bild posten.
Nils hat geschrieben:
Was sind eure Wünsche für das neue Jahr? Ihr könnt auch einen Spruch oder ein Bild posten.
Ich wünsche uns Befreiung von Unwissenheit und Leid. Also mach das bitte neues Jahr :clown:
mukti hat geschrieben:
Ich wünsche uns Befreiung von Unwissenheit und Leid. Also mach das bitte neues Jahr :clown:


Gerne. Das heutige Orakel lautet: Regenbogen. Großes Glück kommt auf dich zu.

Ein Buddhist strebt danach ein Buddha zu werden. Die Kernaussage des Buddhismus lautet: "Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll. Ursachen des Leidens sind Anhaftung, Ablehnung und Unwissenheit. Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden. Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad, der da besteht in richtigem Erkennen, richtigem Entschließen, richtiger Rede, richtigem Tun, richtigem Leben, richtigem Streben, richtigem Denken (Achtsamkeit) und richtigem Meditieren (Samadhi)."

Weltliches Leben ist im Schwerpunkt leiden. Es gibt einen Weg zur Überwindung des Leidens. Das ist die Erleuchtung. Das ist das Leben im Licht. Das ist ein Leben als Buddha. Das ist ein Leben im inneren Glück und in der umfassende Liebe.

Anhaftung an äußere Genüsse führt zu leiden. Ablehnung von unangenehmen Situationen führt zu leiden. Der Weise ist aus sich selbst heraus glücklich. Er lebt abgeschieden von der Welt und bewahrt so seine spirituelle Energie und sein inneres Glück.

Man kann den Buddhismus als ein mentales Training ansehen, um inneren Frieden, Kraft und Glück zu erlangen. Die beiden zentralen Techniken sind die Gedankenarbeit und die Meditation. Positive Gedanken führen zu positiven Gefühlen. Meditation führt zu innerem Frieden und zur Erleuchtung.

Erleuchtung, innere Heilung und Glück entstehen grundlegend zum einen durch die ständige Arbeit an schädigenden Gedanken (Achtsamkeit) und zum zweiten durch die tägliche Meditation. Beides ist notwendig um die inneren Verspannungen aufzulösen, die die Erleuchtungsenergie blockieren.

Meditation besteht nach Buddha grundsätzlich aus Sitzen und Gehen (Körperübungen). Wenn wir beständig und effektiv Gedankenarbeit und Meditation praktizieren, können wir zur Erleuchtung gelangen. Dann erheben wir uns in eine höhere Bewusstseinsebene, die uns die Welt als Paradies erfahren lässt.
Bringe heute viel Freude in dein Leben. Was brauchst du, damit du deinen Weg positiv gehen kannst? Geh mit dem Lustprinzip durch den Tag. Folge deinen spontanen Bedürfnissen. Was brauchst du jetzt? Wozu hast du jetzt Lust?

Wie entwickelt man sein inneres Glück? Durch eine spirituelle Lebensweise: Ausreichend Ruhe (in der Ruhe leben), Kundalini-Yoga (durch die persönlichen Glücksübungen das innere Glück erwecken), umfassende Liebe (aus dem Geben und nicht aus dem Haben-Wollen leben), tägliches Gebet zu dem erleuchteten Meister (Gott, innere Weisheit, spirituelle Selbstbesinnung) und jeden Tag etwas Spaß haben.


Meditation für Liebe, Frieden und Glück (Meister-Meditation, Kundalini-Meditation)

Wir setzen uns entspannt hin und atmen fünf mal tief ein und aus. Wir kommen in uns zur Ruhe. Dann verbinden wir uns mit unserem Meditationsmeister. Wir können uns frei unseren Guru aussuchen. Es ist wichtig, dass wir eine Verbindung zu ihm spüren können. Mit wem kannst du dich energetisch verbinden? Buddha, Jesus, Shiva, Mutter Meera, Amma, Swami Shivananda, Sai Baba, Dalai Lama, Swami, Yogi Nils, du selbst, Gott, dein höheres Selbst?

1. Verbinde dich mit deinem Meditationsmeister, visualisiere ihn und denke so lange das Mantra "Om Nils (oder jemand anders) Namaha." Das bedeutet: "Ich verbinde mich durch die Nennung des Namens."

2. Visualisiere deinen Meditationsmeister auf deinem Kopf über dem Scheitelchakra. Denke so lange "Om Nils Namaha", bis sich das Scheitelchakra öffnet und die Energie in dich hineinfließt. Du spürst in dir Frieden, Wärme, Glück.

3. Mache das Gleiche mit dem Herzchakra, Solarplexus, Unterbauch-Chakra, Wurzelchakra (Beckenboden), Fußsohlen, Erde und dem ganzen Kosmos um dich herum. Die Energie deiner spirituellen Person ist dann im ganzen Kosmos um dich herum.

4. Denke das Mantra in deinem ganzen Körper. Werde eins mit deinem spirituellen Vorbild. Ein Körper, eine Person, eine Energie, ein Glücksgefühl, eine Liebe.

5. Stoppe eine Minute alle Gedanken. Komme zur Ruhe. Entspanne dich. Du bist wieder da, aber in der Liebe, im Frieden und im Glück.
Vorwärts. Du wirst beschützt. Mit Vertrauen voran. Gelingen.

Die Fähigkeiten eines voll Erleuchteten können mit Allgegenwart, Allwissenheit und Allmacht beschrieben werden. Ich verstehe diese Fähigkeiten so, dass ein vollständig Erleuchteter überall mit seinem Geist (seiner Energie) anwesend sein kann. Wer an den Erleuchteten denkt, den kann er sehen und spüren. Er kann genau die Situation (den Menschen) sehen. Und er kann ihm umfassend mit seiner Energie helfen. Das ist die Grundlage des Amitabha Weges. Wer sich jeden Tag durch ein Gebet, ein Orakel oder eine Meditation mit Buddha Amitabha verbindet, wird in seinem Leben geführt und beschützt.

Shinran ist der Begründer des japanischen Amitabha-Buddhismus (Shin-Buddhismus). Er wurde 1173 in Japan geboren. Bereits in jungen Jahren wurde er Mönch in einem damals sehr berühmten Kloster. Dort wurde ein umfassender Buddhismus praktiziert. Die Mönche lernten sowohl den Zen-Buddhismus (Meditation) als auch den Amitabha-Buddhismus (Vorbild-Yoga) kennen. Erst später gingen diese beiden großen buddhistischen Traditionen in Japan getrennte Wege.

Nach zwanzig Jahren strengen Übens als buddhistischer Mönch stellte Shinran fest, dass er auf seinem spirituellen Weg nicht vorankam. Er machte keine Fortschritte. Er hatte keine positiven spirituellen Erfahrungen. Er war innerlich durch seine starke Sehnsucht nach einer sexuellen Beziehung blockiert. Shinran verließ das Kloster und zog sich in die Einsamkeit zurück. Eines Tages erschien ihm dort Avalokiteshvara in Gestalt eines erleuchteten Mönches. Er sprach zu Shinran: "Du musst etwas Schönheit in dein Leben bringen. Suche dir eine Frau. Und arbeite als spiritueller Lehrer zum Wohle aller Wesen."

Shinran suchte sich eine Frau und zog mit ihr auf einen abgeschiedenen Bauerhof. Seine Frau hieß Eshin-Ni. Sie bekamen sieben Kinder. Shinran konnte seine spirituelle Blockade auflösen und gelangte zur Erleuchtung. Shinran führte ein bescheidenes, einfaches und natürliches Leben. Er war ein einfacher Heiliger für die einfachen Menschen. Er betonte auf dem spirituellen Weg die Gnade, wies aber gleichzeitig auf die Notwendigkeit des täglichen Übens hin.
Schwierigkeiten. Es gibt etwas Leid in deinem Leben. Fließe flexibel durch die Situation. Und vergiß das Lachen nicht. Nimm deine Probleme nicht zu ernst. Wichtig ist nur die Erleuchtung.


Darüber lachen Frauen

In jedem Mann steckt etwas Gutes. Und wenn es das Küchenmesser ist.

Warum bekommen Männer keinen Rinderwahnsinn? Männer sind Schweine.

Was versteht ein Mann unter Hilfe im Haushalt? Wenn er die Beine hochlegt, damit sie besser staubsaugen kann.

Er: "Schatz, ich mache dich zur glücklichsten Frau der ganzen Welt!" Sie: "Ich werde dich vermissen."

Unterhalten sich zwei Frauen. Meint die eine: "In letzter Zeit habe ich so Sprachschwierigkeiten. Letztens wollte ich sagen: 'Ich will Wein trinken.' Statt dessen sagte ich: 'Ich will Trein winken.'" Darauf die andere: "Mir ging es neulich ganz ähnlich. Beim Frühstück wollte ich zu meinem Mann sagen: 'Gib mir bitte mal den Kaffee.' Statt dessen sage ich zu ihm: 'Du verdammtes Arschloch hast mein ganzes Leben versaut!'"

Es waren einmal ein perfekter Mann und eine perfekte Frau. Sie heirateten und führten eine perfekte Ehe. An einem Weihnachtsabend fuhr dieses perfekte Paar eine verschneite Straße entlang, als sie am Straßenrand jemanden bemerkten. Es war der Weihnachtsmann mit einem riesigen Sack voller Geschenke. Irgendetwas stimmt an dieser Geschichte nicht. Richtig. Es gibt keine perfekten Männer!!!

Und jetzt Witze für Männer:

Wie viele Gehirnzellen hat eine Frau? 4, für jede Herdplatte eine.

Woran erkennt man, daß eine Frau im Weltall war? Der große Wagen ist kaputt.

Zwei Männer unterhalten sich: "Du, meine Frau ist letzte Woche gestorben!" "Und?" "Ja, im Bett ist alles wie immer, nur die Küche sieht aus wie Sau!"


Diskussion

Frau: Zwei Dualseelen ergeben ein Ganzes.

Mann: ...könnt Ihr nicht endlich mal mit dem Esoterik Quatsch aufhören.

Frau: Wer nicht nach der Ideallösung strebt, bekommt sie auch nicht.

Nils: Unter uns Spiris: Das ist der große Irrtum. Das ist spiritueller Egoismus. Das ist eine spirituelle Beziehung aus dem Haben-Wollen heraus, die die eigene Ganzwerdung (Erleuchtung) verhindert. Wer einen Partner als fehlende Hälfte sucht, kann nie in sich selbst vollständig glücklich sein. Das ist auch der Unsinn mit der Dualseele. Die Dualseele ist eine dualististische Glücksidee.

Der Weg der Erleuchtung (des eigenen inneren Glücks, der eigenen Ganzwerdung) ist es, auch in einer Beziehung primär als Karma-Yogi (Gebender, Bodhisattva) zu leben. Wenn beide Partner das tun, wächst die Beziehung ewig im Glück. Wenn nur ein Partner das tut, gelangt wenigstens er eines Tages zur Erleuchtung, auch wenn sich dieser Weg anfühlt, als hätte man in der Beziehung die Arschkarte gezogen und der Partner sei auf dem Glückstripp. Das ist das Geheimnis des spirituellen Weges (des inneren Glücks, der Erleuchtung). Lebe als Egoist und du wirst langfristig unglücklich. Sorge gut für dich selbst und lebe primär als Gebender, und es macht dich glücklich. Es ist hilfreich für alle Spiris und Nichtspiris, das zu verstehen.

Drücken wir es einfach mit den Worten der Glücksforschung aus. Glücklich wird ein Mensch zu 90 % nicht durch äußere Umstände (Geld, tollen Partner), sondern durch sein eigenes Inneres (seine eigene Psyche). Wer seine eigene Psyche durch regelmäßige Meditation (Entspannung) und positives Denken (kluge Gedankenarbeit) pflegt und das Glück aller Wesen wünscht (Gutes tut), wächst im inneren Glück. An einen tollen Partner gewöhnt frau sich und macht ihn irgendwann durch die Konzentration auf seine negativen Seiten schlecht. Frau geht in die Falle ihrer eigenen negativen Psyche (ewige Unzufriedenheit bei Frauen)!! Wenn man sein eigenes Glück entwickelt, sieht man automatisch das Positive in der Welt und in seinem Partner. Wer erleuchtet ist, kann mit jedem Menschen glücklich sein.
Nach dem Erfolg. Großes Lob. Genug gearbeitet. Mach eine Pause. Erhole dich. Komm zur Ruhe. Lass alle großen Ziele los. Entspanne dich. Genieße das Leben.

Gerade habe ich mir Gedanken für eine bessere Politik gemacht

1. Die Hauptforderung ist eine Welt der Liebe, des Friedens und des allgemeinen Glücks. Daran orientieren sich unsere Unterforderungen. Sie sind Schritte auf dem Weg zu einer besseren Welt.

2. Die derzeitige Welt ist gekennzeichnet durch den globalen Kapitalismus. Der Kapitalismus bewirkt extremen Reichtum bei einigen wenigen Menschen und äußeres und inneres Unglück bei der Mehrheit. In Deutschland verfügen die obersten zehn Prozent über rund 40 Prozent des Gesamteinkommens und die unteren 50 Prozent über 17 Prozent. Ihr unermesslicher Reichtum ermöglicht es den Superreichen Politiker zu bestechen (weltweite Korruption, Parteienfinanzierung, Lobbyismus), die Massenmedien zu kaufen (Werbefinanzierung, direkte Eigentümerrechte beim Privatfernsehen) und die Weltwirtschaft zu kontrollieren.

3. Auf der Welt dominiert der Egoismus. Viele Völker der Welt bekämpfen sich statt gemeinsam an dem Aufbau einer bessern Welt zu arbeiten. Es gibt viele Kriege, Flüchtlinge, Ausbeutung, Armut und Hunger. Fast eine Milliarde Menschen auf der Welt leiden an Hunger, obwohl genug Reichtum auf der Welt existiert um alle Menschen satt zu machen. Die Massenmedien verbreiten die Ideologie des äußeren Glücks, des Konsums und des ewigen Kampfes. Es ist eine Lüge, durch die die Menschheit verdummt wird, um besser beherrscht und ausgebeutet werden zu können.

4. Die Wahrheit ist, dass eine bessere Welt möglich ist. Alle Menschen könnten in Glück, Liebe und Frieden miteinander leben. Die Welt könnte ein Paradies sein. Dazu müssen nur die Erkenntnisse der Wissenschaft umgesetzt werden. Es gibt eine Glücksforschung, die uns Anhaltspunkte für eine glückliche Welt liefert. Es gibt eine wirtschaftswissenschaftliche Forschung, die genau herausgearbeitet hat wie der Hunger in der Welt überwunden werden kann. Es gibt viele Hilfsorganisationen, die an dem großen Ziel einer besseren Welt arbeiten. Das Wissen für eine bessere Welt ist da. Es muss nur umgesetzt werden. Dazu braucht es viele Menschen, die sich für eine Welt der Liebe, des Frieden und des allgemeinen Glücks engagieren.

5. Wir arbeiten nicht gegen die anderen Parteien. Wir arbeiten mit allen positiv gesinnten Menschen zusammen. Unser Weg ist nicht der Kampf, sondern das Miteinander. Wir glauben an die Wahrheit, Weisheit und Liebe. Der erste Schritt ist es, dass wir in uns Frieden schaffen und eine Motivation der Liebe erzeugen. Dabei können Yogatechniken wie Meditation und positives Denken helfen.

6. Der zweite Schritt ist die Entwicklung und Förderung positiver Werte. Wir brauchen eine Neubesinnung auf positive Werte wie Liebe, Frieden, Weisheit, Rechtschaffenheit und Glück. Diese Neubesinnung kann durch jeden Einzelnen, durch die Schulen, durch die öffentlichen Massenmedien und auch durch die Politiker erfolgen. Sie sind Bestandteil des deutschen Grundgesetzes. Sie müssen nur konsequent gelebt werden.

7. Damit inneres Glück entsteht, müssen Glücksstrukturen in der Gesellschaft aufgebaut werden. Wichtig ist die Einführung des Faches Glück an den Schulen. Die Glücksforschung an den Universitäten muss gefördert werden. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen ist aufgerufen den Menschen in Deutschland das Wissen vom Glück zu vermitteln. Das kann durch die Rundfunkräte durchgesetzt werden. Freiwillige Glücksschulung für Familien und Menschen in Beziehungen. Glückliche Familien entstehen durch glücksförderndes Verhalten und günstige äußere Rahmenbedingungen. Förderung des Miteinanders und nicht des Gegeneinanders in der Gesellschaft.

8. Thesen zur Umwelt und zum Tierschutz. Artgerechte Tierhaltung. Stopp der Klimaerwärmung. Mehr Sonne in Deutschland (Spaß muss auch sein).

9. Statt mehr Geld für das Militär soll mehr Geld für die Entwicklunghilfe bereitgestellt werden. Dabei soll darauf geachtet werden, dass mit dem Geld nicht die Reichen und die Korruption gefördert wird, sondern das es direkt den Armen und Bedürftigen zugute kommt. Nothilfe muss geleistet werden, aber der Schwerpunkt soll auf der Förderung der Eigeninitiative und dem Aufbau der Selbstversorgung liegen.

10. Gesellschaftpolitisch gehen wir den Weg der sanften Schritte. Wir bewahren alles was sich bewährt hat. Wir stärken dort die Liebe, den Frieden und das Glück, wo es möglich ist. Stärkere Besteuerung der Unternehmen. Arbeit für alle. Genug Geld zum Leben für alle.
Gehe sanftmütig mit dir um. Sei sanftmütig zu deinen Mitmenschen. Sanftmut ist heute dein Weg des inneren Glücks.


Atemübung

Mit der Blasebalgatmung können wir uns schnell mit Energie (Prana) aufladen. Immer wenn wir Ruhe, Kraft und Positivität brauchen, machen wir fünf Minuten diese Übungsreihe.

1. Blasebalgatmung = Wir legen eine Hand auf den Bauch und finden unsere optimale Form des schnellen Atmens mit den Bauchmuskeln. Die Blasebalgatmung ist eine Bauchatmung. Wir bewegen die Luft mit den Bauchmuskeln aus unserem Körper heraus und wieder hinein. Der Atemimpuls geht nicht wie gewohnt von der Lunge (Zwergfell) aus, sondern von den Bauchmuskeln. Wir bewegen aktiv die Bauchmuskeln in den Bauch rein und wieder heraus. Wir atmen durch den Mund. Die Atemgeschwindigkeit ist bei der Blasebalgatmung erhöht. Dadurch ergibt sich ein Problem. Wenn wir schnell und tief atmen, nehmen wir zu viel Sauerstoff auf. Dann wird uns schwindlig. Wir müssen eher flach atmen, damit wir viel Energie (Licht) und wenig Sauerstoff aufnehmen. Finde bei der Blasebalgatmung als erstes deine persönlich optimale Atemtiefe und als zweites die für dich richtige Atemgeschwindigkeit.

2. Wechselatmung = Wir drücken mit dem Daumen das rechte Nasenloch zu, atmen mit der Blasebalgatmung durch das linke Nasenloch, bewegen die linken Zehen und zählen von 1 bis 20 im Körper. Wir drücken mit dem Zeigefinger (Mittelfinger, Ringfinger) das rechte Nasenloch zu, atmen mit der Blasebalgatmung durch das rechte Nasenloch, bewegen die rechten Zehen und zählen wieder von 1 bis 20 im Körper. Wir wechseln mehrmals zwischen dem linken und dem rechten Nasenloch hin und her, bis ein Gefühl der inneren Ruhe und Harmonie entsteht.

3. Beckenboden = Wir legen die Hände in den Schoß, spannen den Beckenboden an, zählen dort die Zahlen 1 bis 20 und bewegen die Zehen beider Füße. Dabei können wir die Luft anhalten. Das machen wir zweimal. Zwischendurch entspannen wir uns.

4. Gedankenstopp = Wir stoppen eine Minute alle Gedanken. Wenn Gedanken kommen, schieben wir sie wieder weg. Wir entspannen uns. Wir genießen unsere Ruhe und unser inneres Wohlgefühl.

5. Positiver Satz = Was ist jetzt dein positiver Gedanke (Tagesvorsatz, Leitsatz)? "Ich bin ein Buddha/eine Göttin der Ruhe. Ich lebe in der Ruhe. Ich gehe den Weg der Ruhe. Ich meister mein Leben. Mein Ziel ist ... Mein Siegerweg ist ... Ich bitte die erleuchteten Meister um Hilfe und überlasse mich vertrauensvoll dem Leben." Mit Optimismus voran. Gelingen.
Fünf Freuden. Geh deinen Weg mit Freude. Was brauchst du, um dich wohl zu fühlen? Etwas Genuß (Essen, Trinken), etwas Geselligkeit (Gespräche, Internetforen), etwas Gemächlichkeit (in der eigenen Geschwindigkeit voran gehen), etwas Schönheit (Musik, Blumen) und etwas Lustprinzip (der inneren Freude folgen)? Wenn die Freude auf dem spirituellen Weg im richtigen Maß (nicht zuviel und nicht zuwenig) gelebt wird, verhilft sie einem Menschen zum spirituellen Sieg. "Mein Weg der Freude ist ..." Vorwärts. Gelingen.



Mahakaccana

Mahakaccana war ein Schüler Buddhas. Er lebte als spiritueller Meister in dem Land Avanti. Das Klima in Avanti war rauh. Die Menschen waren eher weltlich gesonnen und wenig spirituell. Mahakaccana musste die Lehre Buddhas so abwandeln, dass die Menschen in seinem Land sie erfolgreich praktizieren konnten. Als Hauptweg lehrte er das spirituelle Leben in einer Beziehung (Partnerschaft, Familie). Nur Einzelnen riet er zu einem Leben als Yogi. Er lehrte vorwiegend den mittleren spirituellen Weg mit viel Lebensfreude. Insgesamt war seine Lehre halb so streng wie die von Buddha.

Mahakaccana selbst war ein undogmatischer Yogi. Er lebte zwar alleine, nahm seine Abgeschiedenheit aber weniger ernst als andere Schüler Buddhas. Eine Besonderheit von ihm war seine goldene Haut. Seine Erleuchtungsenergie strahlte aus ihm heraus und machte seine Haut weich und golden. Er war ein kleiner goldener Buddha in einem weltlichen Land mit vielen unspirituellen Menschen. Bemerkenswert war seine Honigkugelrede, in der er für Harmonie zwischen den Religionen eintrat. Er lehrte die Einheit aller Religionen, weil sich die Wahrheit letztlich über allen spirituellen Systemen befindet.
Die Meisterin des Fließens mit dem Leben. Schwierige Situationen wechseln sich ab. Tanze mit dem Chaos. Wende je nach Situation die passende spirituelle Technik an (Lesen, Gehen, Meditation, Gedankenarbeit, Yoga, positives Denken). Aktiviere immer wieder geschickt dein inneres Glück. Du wirst siegen. Flexibel voran. Gelingen.

In der Mitte der Nacht beklagte die junge Hofdame ihr schweres Schicksal und sang vor dem Tempel: "Bitte bring mich ins Paradies." (Frei zitiert aus Buddhismus krass, Seite 139)

Kommentar = Wir kennen nicht ihr schweres Sckicksal. Möglicherweise war sie mit einem Mann verheiratet worden, den sie nicht liebte. Oder ihr Mann war in einem der vielen Kriege getötet worden. Sie lebte jedenfalls äußerlich in einer unbefriedigenden Situation, die sie nicht ändern konnte. Ihr ganzes Leben schien ihr verloren. Sie erwartete kein Glück mehr im äußeren Leben. Sie musste ihr Glück in sich selbst erzeugen. Rettung konnte nur durch eine Veränderung ihres Bewusstseins geschehen.

Wir können den Text so verstehen, dass sie ihr Glück im Jenseits suchte. Sie hoffte nach dem Tod ins Paradies zu kommen. Dieser Gedanke könnte ihr Trost geben. Er könnte ihr die Kraft geben ein schwieriges Leben durchzustehen. Er könnte sie dazu bringen sich auf ihren spirituellen Weg zu konzentrieren und dadurch tatsächlich nach ihrem Tod ins Paradies zu kommen.

Das Paradies ist ein Bewusstseinszustand. Wir können diesen Bewusstseinszustand mit Hilfe des Buddhas Amitabhas im Jenseits erlangen. Noch besser ist es aber ihn im Diesseits zu verwirklichen. Noch besser ist es auf der Erde ein Erleuchtungsbewusstsein zu erreichen. Dann können wir auf der Erde und im Jenseits glücklich sein.

Der erste Schritt dahin ist es die Dinge in unserem Leben so anzunehmen wie sie sind. Wir müssen zum inneren Frieden finden. Wir müssen uns innerlich entspannen, damit sich das innere Glück (die spirituelle Energie) entfalten kann. Wir müssen leer werden von den Dingen der Welt, damit uns Buddha Amitabha mit seinem Licht erleuchten kann. Wir können jeden Tag meditieren und so in uns zur Ruhe kommen. Wir können eine Gehmeditation machen und bei jedem Schritt die äußeren Dinge loslassen und unser inneres Glück entfalten.

Der zweite Schritt ist es ein Paradiesbewusstsein zu entwickeln. Wir können einen positiven Gedanken finden, der uns hilft unser Leben anzunehmen. Wir können uns auf das Positive in unserem Leben konzentrieren. Was ist positiv in deinem Leben? Was macht dich glücklich? Wofür bist du dankbar? Welcher Gedanke hilft dir deine Welt als Paradies zu erkennen? "Mein Paradiesgedanke ist ..."

Hilfreich für ein Paradiesbewusstsein ist es die äußeren Umstände nicht so wichtig zu nehmen. Wichtig ist es, dass wir im Schwerpunkt spirituell leben. Wichtig ist es, dass wir im Wesentlichen leben. Das Wesentliche im Leben ist das innere und nicht das äußere Glück. Wichtig ist es, dass wir uns in einen Buddha und unsere Welt in ein Paradies zu verwandeln. Was bringt dich heute ins Licht? Das kann eine Tat der Freude, der Liebe oder des spirituellen Übens sein.

Vorwärts auf dem schmalen Grat der Richtigkeit. Gelingen.

Gehe heute mit viel innerem Gespür durch den Tag. Lebe genau auf dem schmalen Grat zwischen zu viel Tun und zu wenig Tun. Vermeide die Überaktivität und vermeide die Trägheit. Verbrauche deine Energie nicht. Gehe langsam voran. Mache viele Pausen. Gehe wie ein Buddha der Ruhe durch den Tag. Höre sofort auf zu handeln, wenn du merkst, dass du anfängst deine Energie zu verbrauchen. Wenn in dir Unruhe entsteht, du nicht mehr kannst, du nicht mehr aus dem Sein (der Ruhe) heraus handelst. Dann mache eine Pause. Meditiere, praktiziere Yoga, gehe spazieren oder entspanne dich einfach im Liegen oder im Sitzen. Spüre genau, wie lang die Pause sein muss. Wann bist du wieder erholt? Wann entsteht in dir der Wunsch nach Aktivität? Dann handele wieder. Spüre den ganzen Tag genau, wann es Zeit für eine Pause und wann es Zeit für eine Aktivität ist. Spüre genau, wie intensiv dein äußeres Handeln sein darf.


Laotse lebte im sechsten Jahrhundert vor Christus in China. Seine größte Angst war es zu viel zu tun. Wer zu viel tut, verliert sein inneres Glück. Er verbraucht seine innere Energie in äußeren Handlungen. Im Laufe der Jahre schrumpft er in seiner Lebensenergie. Das ist der Weg vom inneren Glück zum inneren Unglück. Fast alle Menschen in der westlichen Welt leben so. Sie arbeiten zu viel, denken zu viel und reden zu viel. Sie leben zu wenig in der Ruhe. Im alten China waren die Menschen genauso unweise. Auch Laotse. Er war der Leiter der kaiserlichen Bibliothek. Er lebte nur für seine Karriere. Er verbrauchte sich im äußeren Tun. Im Unterschied zu den meisten anderen Menschen wurde ihm aber eines Tages klar, was geschah. Als Leiter der kaiserlichen Bibliothek hatte er die Schriften der chinesischen Weisen gelesen. Alle Weisen rieten zu einem Leben der Ruhe und des inneren Glücks. Sie warnten vor einem Leben der Überaktivität und des äußeren Glücks.

Laotse begriff, dass er genau das tat, was er als Mensch der Weisheit nicht tun sollte. Er war so erschüttert von seiner eigenen Unweisheit, dass er sein Leben radikal änderte. Er gab sich den Leitsatz: "Der Weise lebt in innerer Fülle und nicht im äußeren Schein." Er verzichtete auf seine Karriere und begann ein Leben als Einsiedler und Yogi. Er schrieb das Buch mit dem Namen "Tao te king", in dem er die große Lehre vom Nichtstun aufstellte.

Was bedeutet "Nichtstun"? Einfach ausgedrückt ist es das Prinzip der entspannten Lebensweise. Der Mensch lebt im Gleichgewicht von Aktivität und Entspannung. Er lebt im richtigen Rhythmus von Arbeit und Ruhe. Auf einer tieferen Ebene ist das Nichtstun der wichtigste Weg zur Erleuchtung. Man handelt äußerlich so wenig, dass sich die Energie nach innen wendet und die Verspannungen auflöst. Man kann es so ausdrücken, dass durch viel Ruhe der Mensch von alleine gesund wird. Ruhe ist der Hauptheilungsweg für innere Verspannungen.

Ruhe alleine führt aber zur Trägheit. Dann versiegt die innere Energie und eine Heilung findet nicht statt. Das große Geheimnis ist die genau richtige Dosierung von Ruhe und Aktivität. Die genaue Grenze zwischen zu viel und zu wenig tun ist ein schmaler Grat. Sie kann nur individuell mit viel Weisheit und innerem Gespür bestimmt werden. Auf diesem schmalen Grat zu leben, bedeutet den optimalen Weg des spirituellen Wachstums zu gehen. Dann macht man einige Stunden seine spirituellen Übungen und die meiste Zeit löst der Körper von alleine die Verspannungen. Überwiegend geschieht die Erleuchtung von alleine.

Dieser Weg ist schwierig zu gehen. Als Mensch möchte man am liebsten seinen neurotischen Tendenzen folgen. Die meisten Menschen neigen dazu entweder zu träge oder zu aktiv zu sein. Sie sind entweder Faulpelze oder Arbeitsneurotiker. Der Weise muss beide Tendenzen bekämpfen. Der Weg des optimalen spirituellen Wachstums ist eine ständige mühevolle Arbeit gegen die eigenen neurotischen Tendenzen. Verspannungen aufzulösen heißt oft innere Widerstände aufzulösen. Am besten entwickelt man seinen persönlichen spirituellen Tagesplan mit dem optimalen Verhältnis von Ruhe und Aktivität. Und hält sich relativ genau daran. Und bleibt etwas auch immer im inneren Gespür für den momentan effektiven Weg des spirituellen Wachstums.
Nimm die Dinge so an wie sie sind. Lass deine falschen Wünsche los. Was musst du heute annehmen? Welcher Gedanke bringt dich zum inneren Frieden? Lebe im Wesentlichen (in der Einheit, im erleuchteten Sein, im Licht). Konzentriere dich auf das Wesentliche. Finde deine persönlichen Übungen, um jeden Tag ins Wesentliche zu gelangen.

Der wichtigste Punkt im Leben ist das geistige Zentrum. Das geistige Zentrum besteht aus der persönlichen Lebensphilosophie. Ein geistiges Zentrum sollte die fünf Grundsätze Liebe, Frieden, Wahrheit, Kraft und Freude enthalten. Wenn wir mit Weisheit nach diesen fünf Grundsätzen leben, wachsen wir ins Glück, in die Erleuchtung, in ein Leben im Licht.

Grundsätzlich besteht der Weg des inneren Glücks aus Gesundheitsübungen und aus Gedankenarbeit.Gesundheitsübungen sind Sport (Gehen, Joggen, Radfahren – notfalls auf dem Heimtrainer), Yoga und Meditation. Dazu kommen noch eine gesunde Ernährung und die Vermeidung von Schadstoffen.

Gedankenarbeit bedeutet negative Gedanken zu vermeiden und positive Gedanken zu fördern. Negative Gedanken führen zu inneren Verspannungen, zur Zerstörung der Gesundheit und zu schlechten sozialen Beziehungen. Sie sind meistens mit Gefühlen wie Angst, Wut und Sucht verbunden. Positive Gedanken bewirken positive Gefühle und ein konstruktives äußeres Verhalten. Positive Gedanken erhalten wir durch Nachdenken, Selbstbesinnung, positive Vorsätze und das Lesen in positiven Büchern.

Wichtig ist es bei jeder geistigen Lehre, dass wir immer gut in Kontakt mit uns selbst, unserer inneren Wahrheit und unserer Liebe sind. Eine geistige Lehre gibt uns eine Orientierung. Für die richtige Anwendung in unserer konkreten Situation sind wir selbst zuständig. Was tut uns gut? Was bringt uns auf dem Weg des Glücks voran? Was dient dem Aufbau einer glücklichen Welt?

Der einfachste Weg einer geistigen Glückspraxis ist das tägliche Lesen in einem spirituellen Buch. Wir brauchen nicht viel zu lesen. Eine Seite, ein kleiner Text, eine Meditation am Tag reicht aus, um uns dauerhaft auf dem Weg des Glücks zu halten. Für viele Menschen ist das tägliche Ziehen einer Orakelkarte hilfreich, um immer wieder eine positive Lebenssicht zu erhalten. Dazu brauchen wir jeden Tag nur eine Minute. Diese Zeit hat jeder. Wenn wir unser Orakel weise praktizieren, stärkt es uns auf dem Lebensweg.
Ist "Annahme" (im Sinne von Entgegennahme) nicht Anhaftung?
Spacy hat geschrieben:
Ist "Annahme" (im Sinne von Entgegennahme) nicht Anhaftung?

Würde ich auch so sehen, in dem Fall aber als Teil des Floßes. Und ja, die Anhaftung daran wird man irgendwann auch aufgeben.

Liebe Grüße, Aravind.
Wir können alles auf unserem Weg annehemen oder ablehnen. Das wird nur unseren Weg verändern. Das Ziel jedoch ist stets das Selbe.
Wir können im Anfang eines Denkens geboren werden oder an dessem Ende.
Wir sind Atheisten oder glauben an Erlösung.
Aber eines ist gewiss, und da verhandeln wir auch nicht
Aravind hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Ist "Annahme" (im Sinne von Entgegennahme) nicht Anhaftung?

Würde ich auch so sehen, in dem Fall aber als Teil des Floßes. Und ja, die Anhaftung daran wird man irgendwann auch aufgeben.

Liebe Grüße, Aravind.

Ist "irgendwann" ein Termin, oder ist das Floß auch nur eine Anhaftung?
Spacy hat geschrieben:
Aravind hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Ist "Annahme" (im Sinne von Entgegennahme) nicht Anhaftung?

Würde ich auch so sehen, in dem Fall aber als Teil des Floßes. Und ja, die Anhaftung daran wird man irgendwann auch aufgeben.

Liebe Grüße, Aravind.

Ist "irgendwann" ein Termin, oder ist das Floß auch nur eine Anhaftung?

ja! :wink:
Aravind hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Aravind hat geschrieben:
Würde ich auch so sehen, in dem Fall aber als Teil des Floßes. Und ja, die Anhaftung daran wird man irgendwann auch aufgeben.

Liebe Grüße, Aravind.

Ist "irgendwann" ein Termin, oder ist das Floß auch nur eine Anhaftung?

ja! :wink:

Und welchen "Termin" hast du?
Gehe sanftmütig mit dir um. Sei sanftmütig zu deinen Mitmenschen. Sanftmut ist heute dein Weg des inneren Glücks.

Gelingen auf dem mittleren Weg. Praktiziere nicht zu angespannt und nicht zu locker. Gehe mit Weisheit, Selbstdisziplin und etwas Freude voran. Was ist heute deine Tat der Freude?

"Tauchen Zweifel auf deinem spirituellen Weg auf, setze dich in den Meditationssitz." (Frei zitiert nach Honen aus Buddhismus krass, Seite 179)

Kommentar = Zweifel sind etwas Normales auf dem spirituellen Weg. Grundsätzlich sagen uns Zweifel, dass wir über etwas nachdenken sollen. Wir lösen unsere Zweifel auf dem spirituellen Weg auf, in dem wir Informationen sammeln und gründlich über ein Problem nachdenken. So finden wir unseren Weg der Wahrheit und Weisheit. Da es sich bei der Spiritualität um einen inneren Weg handelt, sollten wir mit den beiden Kräften Vernunft und inneres Gespür voranschreiten. Wir sollten unsere Vernunft fragen und gleichzeitig auch auf unser inneres Gefühl achten. Wenn Vernunft und Gefühl übereinstimmen, haben wir unseren Weg der Richtigkeit gefunden. Ansonsten müssen wir noch weiter nachdenken und nachspüren.

Zweifel können auch dann auf dem spirituellen Weg auftauchen, wenn sich Verspannungen und Energieblockaden lösen. Wenn sich dadurch unsere Psyche verändert, macht uns das unsicher. Das Gefühl wehrt sich gegen die innere Veränderung. Solche Zweifel überdauern wir am besten mit unseren spirituellen Übungen. Wir bleiben einfach auf unserem Weg, bis die Zweifel von alleine verschwinden. Solche Zweifel erkennen wir daran, dass sie im Prinzip unbegründet sind. Oft gehen auch innere Unruhe, Muskelzucken, Wärme- und Kältegefühle mit solchen Lösungsprozessen einher.

Eine dritte Art von Zweifeln entsteht, wenn wir mit weltlichen Energien Kontakt haben. Wir können weltliche Menschen treffen, weltliche Filme im Fernsehen sehen oder weltliche Energien im Internet aufnehmen. Weltliche Energien sind reale Kräfte (Strahlung, Bewusstseinsschwingungen), die real auf unser spirituelles Energiesystem (unser Bewusstsein) einwirken. Sie sind den spirituellen Energien entgegengesetzt und können deshalb zur Verwirrung führen. Für einen solchen Fall empfiehlt Honen einfach seine spirituellen Übungen zu machen, sich innerlich zu reinigen und in eine gute Energie zu bringen. Ist der Mensch im inneren Glück, verschwinden alle Zweifel an dem spirituellen Weg.

Wir verbinden uns mit dem Buddha des Lichts, lassen mit dem Mantra Amitabha sein Licht in uns hineinfließen und senden allen Wesen um uns herum auch Licht. Wir wünschen allen Wesen Glück. Wir wünschen eine glückliche Welt. So kommen wir in ein Einheitsbewusstsein und überwinden alle weltlichen Sucht-, Wut- und Egoenergien. Wir aktivieren mit dem Nembutsu unsere Kundalini Energie, bringen uns ins innere Glück und verweilen noch einige Zeit meditativ im Licht. Das Sprechen des Mantras (Namu Amida Butsu, Om Buddha Amitabha) wird unterstützt durch eine Visualisierung (Buddha oder Paradies) und durch eine yogische Körperhaltung (Meditationssitz, Asana, Mudra). Alle weltlichen Energien kommen nach einiger Zeit zur Ruhe, die Erleuchtungsenergie fließt und der Eremit ist im inneren Frieden und im Glück.
Vorwärts auf dem schmalen Grat der Richtigkeit. Gelingen.

Gehe heute mit viel innerem Gespür durch den Tag. Lebe genau auf dem schmalen Grat zwischen zu viel Tun und zu wenig Tun. Vermeide die Überaktivität und vermeide die Trägheit. Verbrauche deine Energie nicht. Gehe langsam voran. Mache viele Pausen. Gehe wie ein Buddha der Ruhe durch den Tag.

Bringe heute viel Freude in dein Leben. Was brauchst du, damit du deinen Weg positiv gehen kannst? Geh mit dem Lustprinzip durch den Tag. Folge deinen spontanen Bedürfnissen. Was brauchst du jetzt? Wozu hast du jetzt Lust?

Hotei war ein Zen-Meister. Er lebte während der Tang-Dynastie in China. Man nannte ihn auch den Lachenden Buddha oder den Glücklichen Chinesen. Hotei lebte konsequent das Nichtstun. Er genoß einfach nur das Glück seiner Erleuchtung. Er lebte im Sein-Bewusstsein-Glück (Sat-Chid-Ananda). Er lachte gerne, naschte gerne und spielte gerne mit den Kindern. Hotei hatte immer einen großen Sack dabei, in dem viele schöne Sachen versteckt waren. Die verschenkte er an die Kinder. Er war bei allen Kindern sehr beliebt. Und die Erwachsenen liebten es in seiner guten Energie zu verweilen und sich von dem Stress des Lebens etwas auszuruhen. Einmal wurde Hotei gefragt, was Erleuchtung ist. Er streckte die Arme in die Höhe, lächelte glückselig und verschwand danach sofort in der Menschenmenge. Er lebte im Glück und als Nichts. Er folgte seinen spontanen Bedürfnissen. Er lehnte es sogar ab ein Zen-Meister zu sein und eine Lehre zu haben. Er war einfach nur ein glücklicher dicker Buddha. Das genügte.
Der Weg der Liebe (Gutes tun) bringt dich ins Licht.
Was ist heute deine Tat der Liebe?

"Gib dem Herzen den höheren Platz, der Praxis den niedrigeren." (Sprüche der Hijiri, der buddhistischen Heiligen aus Gerhard Marcel Matin, Buddhismus krass, Seite 171)

Kommentar = Die Liebe ist wichtiger als das Sprechen des Mantras von Buddha Amitabha. Der indische Yogi Sathya Sai Baba erklärte: "Helfende Hände sind heiliger als Lippen die beten." Im Mahayana Buddhismus nehmen wir unsere Mitwesen wichtiger als uns selbst. Wir konzentrieren uns darauf allen Wesen auf dem spirituellen Weg zu helfen. Wir wünschen, dass alle Wesen glücklich sind. Wir wünschen, dass alle Wesen ins Paradies kommen. Wir wünschen, dass alle Wesen gerettet werden (die Erleuchtung erlangen). Wir tun das uns Mögliche. Wir leben vorrangig als Bodhisattvas auf dem Weg der umfassenden Liebe. Wir vernachlässigen nicht unsere spirituelle Praxis, die uns zur Erleuchtung bringen soll. Wir leben im Gleichgewicht von Liebe und Meditation. Aber im Zweifel geben wir der Liebe den Vorrang.

Wenn wir den Buddha Amitabha anrufen, dann verbinden wir uns mit seiner Energie. Seine Energie fließt mit dem Denken des Mantras in uns hinein und erleuchtet uns. Das Amitabha-Mantra ist unser Weg uns jeden Tag mit Licht aufzuladen. Es kann hilfreich sein dabei zusätzliche Übungen wie eine Meditation im Sitzen oder Gehen, eine Visualisierung des Buddhas Amitabhas und die Achtsamkeit auf unsere Gedanken zu praktizieren. Es ist gut so viele spirituelle Übungen über den Tag zu verteilen, dass wir uns in einem beständigen inneren Reinigungs- und Wachstumsprozess befinden.

Der große Durchbruch in ein Einheitsbewusstseins und zur Erleuchtung erfolgt durch den Weg der Liebe. Auf dem Amitabha Weg leben wir im Schwerpunkt als Bodhisattva (Retter aller Wesen). Wir können uns ein bestimmtes Gebiet aussuchen, auf das wir uns konzentrieren. Wir können unsere persönliche Aufgabe der Liebe finden. Wir können aber auch einfach jede Gelegenheit nutzen, die sich auf unserem Lebensweg spontan ergibt. Wenn wir genau hinsehen enthält jedes Leben ausreichend Möglichkeiten durch den Weg der umfassenden Liebe das Ego aufzulösen und ins Licht zu gelangen.
Gehe den Weg deiner eigenen Richtigkeit. Folge deiner inneren Weisheit. Was ist der Weg deiner Wahrheit? Was fühlt sich für dich richtig an? Was sagt dir dein Verstand und dein inneres Gefühl (Herz)? Vorwärts. Gelingen.


Der Buddha der Weisheit

Sariputta war ein Hauptschüler Buddhas. Seine besondere Eigenschaft war die Weisheit. Er konnte schwierige Situationen genau erfassen, gute Pläne machen und selbst in fast aussichtslosen Lagen siegen.

Sariputtas größte Tat war die Meisterung seines Todes. Als er erkannte, dass er bald sterben würde, setzte er sich als erstes mit seinem Meister in Verbindung. Er bat Buddha um Führung und Hilfe auf seinem Weg durch den Tod.

Mit einer Tat des Karma-Yoga stärkte er als zweites sein inneres Glück. Er besuchte seine Mutter, führte sie zu ihrer ersten Erleuchtungserfahrung und brachte sie dadurch dauerhaft auf den spirituellen Weg. Er rettete spirituell seine Mutter und konnte zufrieden von der Welt Abschied nehmen.

Dann legte er sich als drittes zum Sterben auf die Seite (Löwenhaltung, eine Hand unter den Kopf und die andere auf die Hüfte), aktivierte mit einer Visualisierung als Buddha seine Kundalini-Energie, brachte mit einer Meditation seine Gedanken zur Ruhe und übertrug sein Bewusstsein im Moment des Todes ins Nirwana (in die Kosmos-Dimension).

Nils: Hier schneit es heute. Die Landschaft hat sich in einen Märchenwald verwandelt. Alles ist ruhig, still und friedlich. Aber in der Welt tobt das Chaos. Wenn man in der Ruhe, in einem Einheitsbewusstsein und in der umfassenden Liebe lebt, kann man positiv mit allen Ereignissen fließen. Hilfreich ist es im richtigen Moment die richtige spirituelle Übung zu machen. Das kann ein Gebet (Mantra), Kundalini-Yoga (Körperübung, Atemübung) oder eine Tat der Liebe sein.
Die Meisterin des Fließens mit dem Leben. Schwierige Situationen wechseln sich ab. Tanze mit dem Chaos. Wende je nach Situation die passende spirituelle Technik an (Lesen, Gehen, Meditation, Gedankenarbeit, Yoga, positives Denken). Aktiviere immer wieder geschickt dein inneres Glück. Du wirst siegen. Flexibel voran. Gelingen.
Winter im Yogi-Paradies

Hier schneit es heute. Die Landschaft hat sich in einen Märchenwald verwandelt. Alles ist ruhig, still und friedlich. Gleich werde ich als Nikolaus verkleidet meinen Waldspaziergang machen.

Im Erleuchtungszustand hat man sein Ego aufgelöst und lebt in der Einheit. Wenn man dauerhaft erleuchtet ist, fällt man da nicht mehr raus. Das ist die Ebene des Bewusstseins, des Einheitsbewusstsein (Gottesbewusstseins). Allerdings gibt es auch die Ebene der Energie. Auch ein Erleuchteter kann seine Energie im Zusammensein mit unerleuchteten Menschen verbrauchen, weil diese grundsätzlich von seiner Energie zehren. Sie treffen den Erleuchteten um glücklich zu sein. Samarpa tankt nach Satsangs immer durch eine Meditation in der Abgeschiedenheit auf. Mutter Meera verweilt auch im Zusammensein mit anderen vorwiegend in der Ruhe und der inneren Abgeschiedenheit. Dadurch verbraucht sie nicht so viel Energie. Pyar hat zu oft Satsangs gemacht und kam dadurch sogar in einen Burnout.

Ich muss genau spüren, wie ich mich in jeder konkreten Situation verhalte. Mails kosten mich keine Energie. Wenn R mich anruft, zapft sie mir jedes Mal ein kleines Bisschen Energie ab. Das ist noch verkraftbar. B kostet mich im Moment noch viel Energie, weil sie ziemlich gestresst ist. Aber ich stelle mich langsam darauf ein und integriere sie in mein Energiesystem. Viele Leser meiner Bücher verbinden sich dauerhaft mit mir und das habe ich gut integriert. In meinen Gruppen handel ich aus der Ruhe heraus und kann so die Energie managen. Und nach den Gruppen erhole ich mich einige Tage. Und ich mache ja nur zwei Gruppen im Jahr.
Der Siegerweg. Dein Weg ist schwierig, aber du wirst siegen. Du besitzt ein gutes Gespür für den richtigen Weg. Auf welchem Weg kannst du deine Ziele erreichen? Der Kosmos macht dir heute das Geschenk des Gelingens.


Die Prinzessin Lakshmi

Vor etwa tausend Jahren lebte in Indien eine schöne Prinzessin. Man nannte sie Lakshmi, die Göttin des Glücks. Lakshmi war eine sanfte und liebevolle junge Frau. Gemäß der Tradition im damaligen Indien wurde sie von ihren Eltern mit dem Sohn eines befreundeten Königs verheiratet. Mit großem Gefolge reiste die Prinzessin daraufhin zu ihrem zukünftigen Ehegatten.

Als sie die Tore der Stadt erreichte, kam der Sohn des Königs gerade von der Jagd. Er war ein rauher Geselle. Er war umgeben von wilden Kriegern. Am Sattel seines Pferdes hingen getötete Tiere. Als die Prinzessin ihren Bräutigam sah, war sie entsetzt. So einen groben und unspirituellen Menschen wollte sie nicht heiraten. Sie wartete die Nacht ab, schlich sich aus dem Palast und versteckte sich in einer Höhle im Wald. Freundliche Menschen gaben ihr etwas zu essen.

Lakshmi hatte jetzt plötzlich viel Zeit. Vorher war sie beständig beschäftigt. Als Prinzessin musste sie alle heiligen Texte auswendig lernen, täglich religiöse Rituale praktizieren und viele oberflächliche Feste feiern. In der abgeschiedenen Höhle im Wald war es sehr ruhig. Dank ihrer spirituellen Ausbildung wußte die Prinzessin aber, was man in einem solchen Fall tut. Man nutzt sein Leben für die spirituelle Selbstverwirklichung.

Die Prinzessin Lakshmi verbrachte ihre Zeit mit Yoga und Meditation. Sie entwickelte kreativ ihren optimalen Weg des spirituellen Übens. Nach sieben Jahren erwachte ihre Kundalini-Energie. Sie brach zur Erleuchtung durch. Sie lebte im Licht und strahlte Licht aus. Sie war jetzt zu einer echten Göttin des Glücks geworden.

Das merkten die Menschen um sie herum. Viele Frauen aus den umliegenden Dörfern kamen regelmäßig und besuchten sie. Lakshmi verbrachte ihr Leben glücklich in Gott und im großen Geben. Und auch hierbei war sie sehr kreativ. Sie fand für jeden ihrer Besucher kreativ einen Weg, wie sie ihm am besten spirituell helfen konnte.

Dem Prinzen war klar, dass sie vor der Hochzeit mit ihm geflüchtet war. Er erklärte die Prinzessin für verrückt und heiratete eine andere Frau. Mit ihr konnte er sein weltliches Leben gut fortsetzen. Sie war genauso wie er und glaubte an das große Glück durch die weltlichen Genüsse. Insofern war es auch für den Prinzen glücklich, dass aus der Hochzeit mit Lakshmi nichts wurde. Mit seiner neuen Frau konnte er den Weg gehen, der für ihn richtig war. Der Prinz machte deshalb auch keinen Versuch, Lakshmi zu finden.
Eines Tages verirrte sich aber der Vater des Prinzen, der alte König, auf der Jagd in dem Wald und entdeckte Lakshmi in ihrer Höhle. Er erkannte sofort, dass sie zur Erleuchtung gelangt war. Er beugte sich vor ihr nieder und bat sie um eine Belehrung. Lakshmi sprach: “Das Leben in der Welt ist überwiegend Leid. Dauerhaft glücklich ist nur der Erleuchtete.”
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