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Umgang mit "Ungeziefer" - wie handhabt ihr das?

  • Drahtseilakt
  • 7. August 2018 um 01:29
  • Zum letzten Beitrag
  • Drahtseilakt
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    • 7. August 2018 um 01:29
    • #1

    Ich möchte keinem Wesen Leiden zufügen und lasse mich eher von einer Mücke stechen, als sie zu töten. Spinnen stören mich nicht, bei Bekannten fange ich sie lieber selbst, als zuzusehen, wie sie getötet werden.

    Aber das ist nicht immer so einfach. Beispiel: Pflanzen"schädlinge": Ich möchte gerne meine Pflanzen retten und sie vom Befall befreien. Dies geht aber nur, in dem ich die "Besatzer" töte.

    Oder was ist mit Bettwanzen. Oder Ameisen im Haus. Oder Fruchtfliegen. Oder Mehlmotten. Oder oder.

    Wie seht ihr das und wie handhabt ihr das?

  • Festus
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    • 7. August 2018 um 03:13
    • #2

    Ich töte sie

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • jianwang
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    • 7. August 2018 um 05:47
    • #3

    Ghandhi sagte

    "Erst wenn ein Moskito auf Deinen Hoden sitzt begreifst du Gewaltlosigkeit wirklich"

    Doch zum Thma:

    Ungeziefer zu töten mag aus buddhistischer Sicht nicht heilsam sein, aber ist Hungern heilsam ?

    Wenn man Dich schilt deswegen musst du soviel Kraft in Dir haben, dis zu akzeptieren.

    _()_

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Martin1980
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    • 7. August 2018 um 06:33
    • #4

    Moskitos waren unsere Objekte der Meditation in Asien. Schlangen und Spinnen habe ich immer Metta gesendet, und ihnen dann einen Platzverweis erteilt.

    Es gab Kollateralschäden, aber Absicht war nicht dahinter.

    Inzwischen dulden wir uns gegenseitig.

  • mukti
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    • 7. August 2018 um 07:40
    • #5
    Drahtseilakt:

    Ich möchte keinem Wesen Leiden zufügen und lasse mich eher von einer Mücke stechen, als sie zu töten. Spinnen stören mich nicht, bei Bekannten fange ich sie lieber selbst, als zuzusehen, wie sie getötet werden.

    Aber das ist nicht immer so einfach. Beispiel: Pflanzen"schädlinge": Ich möchte gerne meine Pflanzen retten und sie vom Befall befreien. Dies geht aber nur, in dem ich die "Besatzer" töte.

    Oder was ist mit Bettwanzen. Oder Ameisen im Haus. Oder Fruchtfliegen. Oder Mehlmotten. Oder oder.

    Wie seht ihr das und wie handhabt ihr das?

    Meistens findet sich ein Weg die fruchttragenden Pflanzen zu schützen ohne töten zu müssen. Einen Teil können sie fressen, ich muss nicht alles haben. Zierpflanzen schütze ich oft gar nicht mehr, lieber der Natur ihren Lauf lassen als zu töten, um das Auge erfreuen zu können.

    Wenn ich mich nicht um Gewaltlosigkeit bemühe, brauche ich mich gar nicht mit höherer Philosophie und Meditation zu befassen, weil dann hätte ich nicht mal die einfachsten Grundlagen verstanden.

    Mit Metta, mukti.


  • Lucky Luke
    Gast
    • 7. August 2018 um 07:42
    • #6
    Festus:

    Ich töte sie

    Ich kann zwar verstehen. wenn jemand schreibt, dass er diese Wesen tötet.

    Aber ein paar Worte mehr wären angebracht, denn eigentlich verletzt es das Bodhisattva Gelübde.

  • PhenDe
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    • 7. August 2018 um 08:46
    • #7

    Was ist eigentlich wenn ihr mit dem Auto fährt, oder mit der Bahn, oder mit dem Flugzeug?

    Was ist wenn ihr ein Haus umbauen lässt? eine Wohnung umbauen lässt?

    Was ist wenn ihr durch die Arbeit etwas umbauen lässt?

    Überall wird Ungeziefer sterben.

    Mann kann dem töten nicht völlig ausweichen. Der Ansatz muss immer sein, ob Absicht dahinter steckt oder nicht.

    Grüße

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Lucky Luke
    Gast
    • 7. August 2018 um 08:52
    • #8
    PhenDe:

    Was ist eigentlich wenn ihr mit dem Auto fährt, oder mit der Bahn, oder mit dem Flugzeug?

    Was ist wenn ihr ein Haus umbauen lässt? eine Wohnung umbauen lässt?

    Was ist wenn ihr durch die Arbeit etwas umbauen lässt?

    Überall wird Ungeziefer sterben.

    Mann kann dem töten nicht völlig ausweichen. Der Ansatz muss immer sein, ob Absicht dahinter steckt oder nicht.

    Grüße

    Alles anzeigen

    Genau: Es geht (beim Bodhisattva Gelübde) nur um das bewusste Töten.

  • art
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    • 7. August 2018 um 11:57
    • #9

    Drahtseilakt ,

    das ist in der Tat eine gute Frage. Nur wenn schon ein bewertendes Wort wie "Ungeziefer" für Lebewesen verwendet wird, ist für viele schon die Richtung der Antwort enthalten. Es impliziert ja, dass ein Lebewesen mehr oder weniger Wert ist als ein anderes. Das liegt aber immer an der subjektiven Sichtweise. Ein anderes Lebewesen kann ja durchaus eine Bedrohung für mich darstellen, was ein töten des selben irgendwo rechtfertigen könnte. Ein Moskito kann z.B. Malaria übertragen, muss er aber nicht. Wenn ich mich nicht selber durch geeignete Maßnahmen schütze, liegt die Verantwortung relativ klar bei mir. Genauso wenn ich mich in den Lebensraum wild lebender Raubtiere begebe oder den für manchen lästigen Ameisen, Fruchtfliegen oder Mehlmotten die Nahrung offen zugänglich stehen lasse.

    Wie ist es aber bei Tieren, die mich in meinem eigenen Lebensbereich bedrohen? Ich meine nicht solche, die mir lästig sind, sondern die meine Ernte bedrohen oder meine Vorräte oder meine Gesundheit?

    Mich hat z.B. mal eine Zecke auf einer Wanderung gestochen. Ich habe sie vorsichtig entfernt und in den Wald zurück gesetzt. Nach Ein Zwei Wochen hatte ich klare Anzeichen einer Borreliose und musste mit Antibiotika behandelt werden. Diese Antibiotika wurden natürlich vor ihrer Zulassung an etlichen Tieren getestet, die allesamt dadurch ihr Leben verloren haben. Ebenso wie die Borrelien, die sich in mir ja massenhaft vermehrt hatten. Es ist also nicht leicht unnötiges töten zu vermeiden. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass ich mir darüber im klaren bin und die Verantwortung dafür übernehme, wie für mein gesamtes Handeln. Im Buddhismus gibt es dazu unterschiedliche Aussagen, die sich mir teilweise nicht erschließen. So gab es hier vor kurzem eine Diskussion darüber ob das essen von nicht selbst getöteten Tieren "in Ordnung sei". Letztendlich muss jeder für sich selbst solche Fragen immer wieder aufs neue und situationsbedingt hinterfragen und eine pauschale Antwort gibt es m.M.n. nicht.

    lg

    art

  • hiri
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    • 7. August 2018 um 12:43
    • #10

    Als ich vor zwei Jahren in meine aktuelle Wohnung gezogen bin, haben mich die vielen Tiere fertiggemacht. Das Gebäude ist schon sehr alt, sehr feucht, und umgeben von Bäumen und Gewässer. Dazu kommt noch, dass meine Wohnung im Erdgeschoss ist. Besonders die Spinnen haben mich fast zur Verzweiflung gebracht. Ich habe sie jede Woche mit dem Staubsaugen "entsorgt" (rausbringen war ob meiner Angst vor diesen Tieren keine Option) und gefühlt zwei Tage später waren wieder mindestens gleichviel Tiere zurück. Nach und nach hat es mich immer mehr gestört, wöchentlich so viele Spinnen zu töten. Sie übertragen keine Krankheiten, sind nicht giftig, beißen mich nicht, bleiben in ihren Ecken - eigentlich müssten sie mich nicht stören. Ich habe also aufgehört sie einzusaugen und entgegen meinen Erwartungen wurde die sichtbare Population nicht größer. Um mich meiner Angst zu stellen habe ich auch angefangen, mit ihnen zu "spielen" und sie anzufassen. Irgendwann konnte ich dann endlich Frieden schließen und heute akzeptiere ich die Spinnen einfach, ein Nachteil ergab sich deswegen für mich noch nie.

    Fruchtfliegen oder manche anderen Insekten bringe ich einfach raus, da sind Insektenfänger eine super Sache.

    Schwieriger wird es bei Gelsen, Bremsen oder Silberfischen. Ich habe zwar bereits meine Fugen neu gemacht und es läuft den ganzen Tag ein Luftentfeuchter um die Feuchtigkeit im grünen Bereich zu halten, ganz verschwinden tun die Silberfische deswegen aber trotzdem nicht. Silberfische gehören zu den Tiere, von denen ich echte Angst habe, und die ich (bis jetzt) nicht einfach dulden kann. Ob ich sie nun töte oder nicht hängt davon ab, wo und wie viele es sind. Im Bad lasse ich sie meistens, im Wohnzimmer eher nicht. Bei Gelsen versuche ich auch, sie gar nicht erst in meine Wohnung zu lassen. Ab und zu verwende ich noch diese Gelsenstecker, das möchte ich mir aber möglichst bald abgewöhnen und eine bessere Lösung finden.

    Wenn ich im Freien merke dass sich eine Bremse oder eine Gelse auf meine Haut setzt, "wische" ich sie weg. Wenn sie danach sofort wiederkommt kann es auch vorkommen, dass ich sie erschlage (mit Tieren, welche mich nicht stechen oder beißen wollen, gehe ich deutlich vorsichtiger um).

    Mehlmilben hatte ich zum Glück nur ein einziges Mal, da habe ich dann alle geöffneten Packungen entsorgt und alles sauber gemacht. Dabei sind bestimmt auch einige Tiere gestorben, dafür habe ich mir aber vorgenommen, es nicht mehr so weit kommen zu lassen, was bisher auch funktioniert hat. Bei einem erneuten Befall solcher oder ähnlicher Tiere würde ich sie aber töten. Ich bekomme schon Herzrasen wenn ich nur ein Bild von Mehlwürmern oder sowas sehe.

    Da ist einiges womit ich noch nicht ganz zufrieden bin aber die Richtung stimmt, denke ich. :D Was mich positiv am dem Ganzen stimmt ist, dass ich mich zu keinem "besseren Verhalten" zwingen muss, sondern es sich dahingehend recht stressfrei entwickelt.

  • Kaffeebohne
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    • 7. August 2018 um 16:07
    • #11

    hiri: Dann hab ich ne gute Nachricht für Dich :) Bei uns am Klo gibt's zwei kleine Spinnen und auch Silberfischchen (meine Verlobte hasst die Tierchen, mir sind sie egal). Jedenfalls konnte ich zweimal beobachten, wie die Silberfische so dahinwuseln und von einer Spinne geschnappt werden.

    Kurz: Dein Friedensschluss mit den Spinnen ermöglicht eine Allianz gegen den gemeinsamen Feind :)

  • hiri
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    • 7. August 2018 um 16:48
    • #12

    @Cfant Ah, das ist interessant. Dann werde ich mal ein paar Spinnen umquartieren und die Ohrwürmer ausnahmsweise auch in der Wohnung lassen. :D

  • Schneelöwin
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    • 7. August 2018 um 18:57
    • #13

    Es kommt wohl immer auf das vorsätzliche töten an; damit meine ich, es gibt Menschen die schlagen eher eine Biene tot, als sich die

    Mühe zu machen, diese zu fangen und nach draußen zu tragen.

    Wo bei mir dieser Spaß aber aufhört sind Zecken:sick:

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Doris
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    • 7. August 2018 um 19:42
    • #14
    Cfant:

    Kurz: Dein Friedensschluss mit den Spinnen ermöglicht eine Allianz gegen den gemeinsamen Feind :)

    Glaubst Du, die Spinne betrachtet ihre Nahrung als Feind? :?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 7. August 2018 um 20:01
    • #15

    Es gibt ätherische Öle, die für die menschliche Nase wirklich angenehm sind, die aber von saugenden, beißenden und stechenden Insekten als unangenehm empfunden werden.

    Geranium, Lavendel, Nelkenöl töten nicht, beugen aber dem Befall vor.

    Man kann Geraniumöl in Mikromengen im Haar verteilen und die Läuse mögen dann nicht auf diesen Kopf springen. Oder Lavendel nach dem Saubermachen im Haus versprühen gegen Flöhe. Oder ich mache mir gerade einen Tropfen Nelkenöl in die Sonnencreme, damit Wespen mich unsympathisch finden. Falls es nicht hilft, beruhigt der Geruch wenigstens meine Nerven, was wiederum gut ist für mein Verhalten gegenüber Wespen. Alles ist besser damit.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Drahtseilakt
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    • 8. August 2018 um 00:17
    • #16

    Natürlich geht es hier um den Vorsatz, um die Absicht, die Wesen zu töten - das bedarf doch gar keiner Diskussion! Es ging ja eben darum, gezielt sog. "Schädlinge" zu töten und nicht darum, dass man beim Autofahren oder beim Spazieren unabsichtlich Lebewesen tötet. Ich bedauere, dass in diesem Forum eine dergestalt große Offtopic-Affinität herrscht : (

    Für die substantiellen Antworten bedanke ich mich daher umso mehr!

  • om.a
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    • 8. August 2018 um 08:16
    • #17
    Drahtseilakt:

    Für die substantiellen Antworten bedanke ich mich daher umso mehr!

    Letztes Wochenende bin ich in ein Zeckennest gestiegen und hatte an die 13 winzige Zecken in mir stecken. Das war ein echter Stress, diese wieder herauszubekommen.

    Wer hatte schon mal Krätzmilbe? angenehm ist es nicht, selbst vvon Parasiten befallen zu sein. Darüber läßt sich schön meditieren.

    om.a

  • Lucky Luke
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    • 8. August 2018 um 08:24
    • #18
    om.a:
    Drahtseilakt:

    Für die substantiellen Antworten bedanke ich mich daher umso mehr!

    Letztes Wochenende bin ich in ein Zeckennest gestiegen und hatte an die 13 winzige Zecken in mir stecken. Das war ein echter Stress, diese wieder herauszubekommen.

    Wer hatte schon mal Krätzmilbe? angenehm ist es nicht, selbst vvon Parasiten befallen zu sein. Darüber läßt sich schön meditieren.

    om.a

    Zeckennester :eek:

    Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt, geschweige denn, dass man da auch versehentlich rein treten kann.

    Stadtmensch halt :nosee:

    Ich hoffe, Du hast alle wieder rausbekommen!

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 8. August 2018 um 09:05
    • #19

    Wenn ich von Parasiten befallen bin, töte ich sie auch. Das ist ja auch zum Schutz meiner Mitmenschen. Auch buddhistisch gesehen: oft hat man im Samsara nur die Wahl zwischen Regen und Traufe.

    Wenn ich die Wahl habe, Läuse zu töten oder stattdessen meine Kinder mit Läusen herumlaufen zu lassen, dann ist es klar, dass die Läuse den Kürzeren ziehen müssen. Deshalb finde ich Vorbeugung mit ätherischen Ölen wichtig und nützlich.

    Ameisen in der Wohnung zu töten halte ich in den meisten Fällen für idiotisch. Meistens nützt Töten nichts, weil dann immer mehr Ameisen kommen, um ihre toten Kumpels wegzuschleppen. Man müsste schon den Ameisenbau finden und einen vollständigen Genozid begehen. Grausam, unnötig und ökologisch völlig daneben. Besser ist es, das eigene Haus für Ameisen uninteressant zu halten. Also läuseträchtige Pflanzen raus stellen oder abschaffen und zuckerhaltige Lebensmittel gut verpacken.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


    Einmal editiert, zuletzt von Lirum Larum (8. August 2018 um 09:22)

  • Festus
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    • 8. August 2018 um 09:56
    • #20
    Drahtseilakt:

    Natürlich geht es hier um den Vorsatz, um die Absicht, die Wesen zu töten - das bedarf doch gar keiner Diskussion! Es ging ja eben darum, gezielt sog. "Schädlinge" zu töten

    Ich töte sie gezielt und vorsätzlich.

    Wenn meine Katze Flöhe hat töte ich diese mit für bestimmten Mitteln. Das gleiche gilt für Zecken. Habe ich diese Getier auch in meiner Wohnung, gilt das gleiche. Sind Wespen im Zimmer des Babys, versuche ich, sie zu verscheuchen oder einzufangen. Gelingt das nicht, töte ich sie.

    Ist mein Hund/Katze so alt und klapperig, das ihm/ihr das Leben zur Qual wird, lasse ich sie töten.

    Befinden sich Schädlinge in meinem Körper, töte ich sie mit einem Antibiotikum.
    Und ich bin auch der Meinung, das jeder Mensch die Freiheit haben sollte, über das Ende seines Lebens selbst zu entscheiden.

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • Lucky Luke
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    • 8. August 2018 um 10:22
    • #21
    Festus:
    Drahtseilakt:

    Natürlich geht es hier um den Vorsatz, um die Absicht, die Wesen zu töten - das bedarf doch gar keiner Diskussion! Es ging ja eben darum, gezielt sog. "Schädlinge" zu töten

    Ich töte sie gezielt und vorsätzlich.

    Wenn meine Katze Flöhe hat töte ich diese mit für bestimmten Mitteln. Das gleiche gilt für Zecken. Habe ich diese Getier auch in meiner Wohnung, gilt das gleiche. Sind Wespen im Zimmer des Babys, versuche ich, sie zu verscheuchen oder einzufangen. Gelingt das nicht, töte ich sie.

    Ist mein Hund/Katze so alt und klapperig, das ihm/ihr das Leben zur Qual wird, lasse ich sie töten.

    Befinden sich Schädlinge in meinem Körper, töte ich sie mit einem Antibiotikum.
    Und ich bin auch der Meinung, das jeder Mensch die Freiheit haben sollte, über das Ende seines Lebens selbst zu entscheiden.

    Wie oben bereits beschrieben bin ich weiterhin der Meinung, dass dieses bewusste Töten gegen das Bodhisattva Gelübde verstößt.

  • Festus
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    • 8. August 2018 um 10:53
    • #22
    Sherab Yönten:

    Wie oben bereits beschrieben bin ich weiterhin der Meinung, dass dieses bewusste Töten gegen das Bodhisattva Gelübde verstößt.

    Ich kann deine Meinung als solche akzeptieren und gönne sie dir von ganzem Herzen.:)

    Ohne eine lange Zeit grimmiger Kälte,
    die Dir in die Knochen fährt –

    wie könnten die Pflaumenblüten

    dich erfüllen mit ihrem durchdringenden Duft?
    (Obaku)

  • PhenDe
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    • 8. August 2018 um 10:56
    • #23
    Festus:
    Sherab Yönten:

    Wie oben bereits beschrieben bin ich weiterhin der Meinung, dass dieses bewusste Töten gegen das Bodhisattva Gelübde verstößt.

    Ich kann deine Meinung als solche akzeptieren und gönne sie dir von ganzem Herzen.:)

    Objektiv betrachtet würde kein Tier mit dir anders Verfahren, Festus. Jedes Tier sieht dich entweder als Nahrung oder als Bedrohung, von der es zu flüchten gilt.

    Ausnahmen sind konditionierte Haustiere :D

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Kaffeebohne
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    • 8. August 2018 um 11:55
    • #24
    PhenDe:

    Objektiv betrachtet würde kein Tier mit dir anders Verfahren, Festus. Jedes Tier sieht dich entweder als Nahrung oder als Bedrohung, von der es zu flüchten gilt.

    Ist natürlich, den Pfad betreffend, kein Argument. Da geht es nie darum, was andere tun. Was ja sehr erfrischend ist - man trägt die Verantwortung fürs eigene Handeln zu 100%. Ist ja auch das Einzige, auf das man wirklich Einfluss hat.

  • Schneelöwin
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    • 8. August 2018 um 12:34
    • #25
    Festus:

    Und ich bin auch der Meinung, das jeder Mensch die Freiheit haben sollte, über das Ende seines Lebens selbst zu entscheiden.

    Ich auch lieber Festus.

    Liebe Grüße von Schneelöwin

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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