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Beobachter

  • Netsrot
  • 10. August 2018 um 13:57
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1. offizieller Beitrag
  • Netsrot
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    • 10. August 2018 um 13:57
    • #1

    Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

  • void
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    • 10. August 2018 um 14:56
    • Offizieller Beitrag
    • #2
    Netsrot:

    Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    "Selbst" bedeutet ein Denken in "mich und mein."

    Statt "Auto" festzustellen, ist "mein Auto".

    Schwerer ist es zu sehen, dass auch Sachen die uns normalerweise ganz eng verbunden sind, ein zugöriges "mein" haben. Das ist keine theroretische Sache sondern sehr konkret:

    In einem "Ich fühle Schmerz" ist das "mein" als "Ich" enthalten. Aber es ginge eben auch ohne ein "Ich und Mein". Also nur als "Schmerz tritt auf.", sobald das "Mein" weggenommen ist. Und so können in der Wahmeung nahezu alle Sachen bleiben, ohne mit einem "mein" verbunden zu sein.

    So wie ein Auto, falls du es verschnekst nicht mehr "dein" Auto ist, ohne dass da ein enzige Schraube verschwindet.

  • Netsrot
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    • 10. August 2018 um 15:12
    • #3

    In dem Moment der Einsicht gibt es kein ich , mein, Ego, also niemand mehr der da eine Einsicht hat. Wie ist es danach möglich zu wissen ,ich habe Einsicht gehabt wenn doch niemand da war der es erlebte. Jedenfalls nicht der der es erlebte .Niemand erlebte das

  • Noreply
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    • 10. August 2018 um 15:12
    • #4

    Keiner. Das wieder anwesende Selbst erkennt Zeitverlust und glaubt das es seine eigene Abwesenheit beobachtet hat. Ganz einfach deshalb weil das Selbst nicht hinnehmen kann das es nicht anwesend war. Es erzeugt für sich den Glauben das es auch im Schlaf anwesend war sich nur eben nicht bewusst war. Das es, das Selbst das beobachtet, nicht anwesend war ist für es un-denkbar und damit unmöglich.

  • Alephant
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    • 10. August 2018 um 15:22
    • #5
    Netsrot:

    Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    Ich beobachte mehr und mehr Abwesenheit mich früher stärker bestimmender Motive und Vorstelllungen. Anwesenheit anderer nicht so hilfreicher Motive und Vorstellungen und Zustände (zB Trägheit :roll:) sehe ich nach wie vor immer wieder.

    Im pädagogischen Alltag gelingt es mir auch häufiger, Projektionen zu erkennen. Es sind da nun auch Projektionen, aber andere als früher.


    :sunny:

    Einmal editiert, zuletzt von Alephant (10. August 2018 um 15:33)

  • Netsrot
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    • 10. August 2018 um 15:26
    • #6

    Hallo Ellviral,

    Wenn das Selbst danach glaubt seine eigene Abwesenheit beobachtet zu haben , kann es nicht die Befreiung gewesen sein, denn es müsste danach klar sein "Ich"existiert nicht. Die Gewissheit müsste unumstößlich durch nichts mehr zu erschüttern und nicht künstlich intellektuell geformt sein

  • Netsrot
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    • 10. August 2018 um 15:30
    • #7

    Die Frage die sich stellt. Kann ein Objekt ein anderes Objekt beobachten. Denn Subjekte gibt es da nicht mehr

  • mukti
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    • 10. August 2018 um 16:13
    • #8

    Es erscheint alles im Bewusstsein - Körper, Geist und Sinneswahrnehmungen, ohne dass eine Identität dabei entsteht.

    Mit Metta, mukti.


  • Helmut
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    • 10. August 2018 um 16:38
    • #9
    Netsrot:

    Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    Das konventionelle, relative, abhängige, in Bezug auf die skandhas benannte Ich erkennt die Nicht-Existenz eines ein Eigenwesen besitzendes Selbst. Die konventionelle Ich erkennt, dass es kein Selbst gibt, das aufgrund eines Eigenwesens existiert.

    In den buddhistischen Philosophien wird das Verhältnis von Subjekt und Objekt unterschiedlich erklärt. In den Lehrmeinungen des Sravakayana wird vertreten, dass die Objekte unabhängig vom Subjekt existieren in dem Sinne, dass zunächst die Objekte gegeben sind und dann das Subjekt hinzukommt und sie wahrnimmt. Aber sie vertreten nicht, dass Objekte andere Objekte wahrnehmen. Objekte werden nur von Sujekten wahrgenommen.


    In den Lehrmeinungssystemen der Cittamatrins und der Madhyamikas wird der Zusammenhang von Subjekt und Objekt anders erklärt. Bei allen Unterschieden zwischen den beiden Lehrmeinungssystemen, sie erklären, dass Subjekt und Objekt in gegenseitiger Abhängigkeit bestehen. Ohne Objekt kein Subjekt und umgekehrt.

    Aber weder das Objekt noch das Subjekt haben ein Eigenwesen. Beides sind relative, abhängige Phänomene. So hat das Objekt Einfluss auf den Beobachter, das Subjekt, als auch der Beobachter auf das wahrgenommene Objekt. Wie ein Beobachter ein Objekt wahrnimmt, hängt von seiner Perspektive ab mit der er auf das Objekt schaut.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • accinca
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    • 10. August 2018 um 16:54
    • #10
    Netsrot:

    Wer beobachtet eigentlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    Die Frage ist falsch. Der Buddha hat gar nicht gelehrt das dies jemand tut oder tun müsse.

    Beobachtung entsteht durch geistige Funktionen welche die Achtsamkeit aufrecht erhalten.

    Dadurch kommt es zu dieser Kenntnis.

  • Max Schenzle
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    • 14. September 2018 um 20:02
    • #11
    Netsrot:

    Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    Ich würde das mehr so formulieren, als Abwesenheit des Ich, das sogenannte, reale Selbst ist etwas ganz anderes.

    Pk-Längere Sammlung- Buch des Patikakputtos

  • Max Schenzle
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    • 14. September 2018 um 20:05
    • #12

    Hi, und noch einmal, ich habe in der Vertiefung schon mal das Ich hinter mir gelassen. Bei einer kurzen Zeit, konnte ich mein reales Selbst sehen.

  • Alephant
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    • 14. September 2018 um 20:10
    • #13
    kesakambalo:

    Buch des Patikakputtos

    Was du offensichtlich nicht gelesen hast, oder den eigentlichen Zusammenhang nicht wahrhaben willst: dass es darin nicht um ein wahres Selbst geht, sondern um die Schwierigkeiten eines vollkommen Erwachten, der das auch noch alleine auf die Reihe gebracht hat. Schwierigkeiten: die Leute mit ihren "grossen" Fragen (an den "Allesversteher" & "Erklärer") die in einem ebenso grossen Bedeutungsnetz hängen, was jeweils nicht unbedingt immer unheilsam ist, vielleicht sogar im spezifischen Fall das Gegenteil davon.

    Deswegen ist diese Sutte auch ziemlich lang und ausführlich und x AntwortenBeispiele werden da durchgespielt.


    :earth:

  • Reissack
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    • 10. Oktober 2018 um 13:31
    • #14
    Netsrot:

    Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    Demnach ein Beobachter welches nicht das Selbst ist, da das Selbst ja abwesend ist.

    Für mich gilt: Das Selbst ist weder das Beobachtete, noch der Beobachter, sondern das was die Beobachtung erst möglich macht.

    Demnach kann für mich keine Beobachtung ohne Selbst stattfinden, z.B.: traumloser Schlaf

    kesakambalo:

    Hi, und noch einmal, ich habe in der Vertiefung schon mal das Ich hinter mir gelassen. Bei einer kurzen Zeit, konnte ich mein reales Selbst sehen.

    Aus welcher Sicht konntest du dieses reale Selbst (Beobachtetes) sehen? Aus der Sicht des Selbst oder aus einer Anderen? Was ist dann dieses Andere? Dein wahres reales Selbst? (:

  • accinca
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    • 10. Oktober 2018 um 20:29
    • #15
    Reissack:

    Für mich gilt: Das Selbst ist weder das Beobachtete, noch der Beobachter, sondern das was die Beobachtung erst möglich macht.

    Demnach kann für mich keine Beobachtung ohne Selbst stattfinden, z.B.: traumloser Schlaf

    Oder der Beobachter des Beobachters des Beobachters des Beobachters usw. usw.

    vielleicht glaubt der Geist ja das sei "das" Selbst. Jedenfalls solange der Geist noch

    nicht merkt das das alles Quatsch ist.

  • Max Schenzle
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    • 1. November 2018 um 11:41
    • #16
    void:
    Netsrot:

    Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    "Selbst" bedeutet ein Denken in "mich und mein."

    Statt "Auto" festzustellen, ist "mein Auto".

    Schwerer ist es zu sehen, dass auch Sachen die uns normalerweise ganz eng verbunden sind, ein zugöriges "mein" haben. Das ist keine theroretische Sache sondern sehr konkret:

    In einem "Ich fühle Schmerz" ist das "mein" als "Ich" enthalten. Aber es ginge eben auch ohne ein "Ich und Mein". Also nur als "Schmerz tritt auf.", sobald das "Mein" weggenommen ist. Und so können in der Wahmeung nahezu alle Sachen bleiben, ohne mit einem "mein" verbunden zu sein.

    So wie ein Auto, falls du es verschnekst nicht mehr "dein" Auto ist, ohne dass da ein enzige Schraube verschwindet.

    Alles anzeigen

    Das mit dem Ich und dem Selbst sollte nicht grammatikalisch gesehen werden. Im buddh. Sinne ist das das reale Selbt ein Licht-und Leuchtwesen, das vor, während und nach dem Körper existiert.

  • Substanzlos
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    • 8. Februar 2019 um 03:08
    • #17

    Beobachten ist eine Handlung. Nirgends findet sich ein Handelnder.

  • ---
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    • 27. Juni 2019 um 14:03
    • #18
    Netsrot:

    Wer beobachtet eigendlich die Abwesenheit eines Selbst ? ;)

    Lieber Netsrot,

    das kann nicht beobachtet oder registriert werden, weil wenn eine 'Abwesenheit eines Selbst' beobachtet oder registriert werden würde, dann wäre da auch die Empfindung eines Selbst beteiligt. Kein Objekt ohne Subjekt.

    Die Empfindung eines Selbst oder die Selbstwahrnehmung kann sich allerdings auflösen wie eine Schneeflocke in warmer Luft. Da wird dann allerdings auch sonst nichts mehr beobachtet oder registriert, weil ohne die Selbstempfindung Beobachtung oder Registrierung unmöglich ist.

    _()_

    Mein Motto: "Nur Materie ist real." Probier's mal aus :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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