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Buddhismus im Alltag - Feiern, Einladungen

  • widdlywhee
  • 29. November 2018 um 18:49
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    • 1. Dezember 2018 um 11:17
    • #26

    Sherab tut sich schwer mit Feiern (ich weiß es nicht, aber vermutlich steckt da ein bisschen mehr als "keine Lust darauf" dahinter) und seiner Frau zu Liebe geht es trotzdem mit, ich erkenne da nichts was man schlecht reden müsste, und dann auch noch mit den übelsten Klischees.

  • Alephant
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    • 1. Dezember 2018 um 12:21
    • #27
    Schneelöwin:

    Puuh, was ist denn nun genau der Unterschied zwischen Mitgefühl und Liebe?

    Vielleicht äussert sich karuna manchmal darin, vom Objekt seiner Liebe Abstand zu nehmen.


    :earth:

  • Monikamarie
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    • 1. Dezember 2018 um 12:25
    • #28
    Markus:

    Sherab tut sich schwer mit Feiern (ich weiß es nicht, aber vermutlich steckt da ein bisschen mehr als "keine Lust darauf" dahinter) und seiner Frau zu Liebe geht es trotzdem mit, ich erkenne da nichts was man schlecht reden müsste, und dann auch noch mit den übelsten Klischees

    Dass Sherab seiner Frau zu Liebe mitgeht, finde ich doch in Ordnung. Das halte ich aber sogar für selbstverständlich im beiderseitigen Geben und Nehmen.

    Und übelste Klischees sind es nicht. Da darfst Du mich ruhig beim Namen nennen. Es sind einfach Tatsachen bzw. Erfahrungswerte.

    _()_

  • Schneelöwin
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    • 1. Dezember 2018 um 12:26
    • #29
    pops:
    Schneelöwin:

    Puuh, was ist denn nun genau der Unterschied zwischen Mitgefühl und Liebe?

    Vielleicht äussert sich karuna manchmal darin, vom Objekt seiner Liebe Abstand zu nehmen.


    :earth:

    Hab sicherheitshalber nochmals nachgeschaut:

    Zitat

    Karuna (Sanskrit und Pali: karuṇā; Mitgefühl, Mitempfinden, nicht Mitleid) ist ein zentraler Begriff der buddhistischen Geistesschulung und Ethik.

    Er beschreibt die Tugend des Erbarmens, der Liebe und des (tätigen) Mitgefühls.

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


  • Monikamarie
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    • 1. Dezember 2018 um 12:28
    • #30
    pops:
    Schneelöwin:

    Puuh, was ist denn nun genau der Unterschied zwischen Mitgefühl und Liebe?

    Vielleicht äussert sich karuna manchmal darin, vom Objekt seiner Liebe Abstand zu nehmen.

    :earth:

    Ich finde, da besteht ein großer Unterschied. Mitgefühl ist nämlich ziemlich nüchtern und ohne "Ansehen der Person".

    Liebe bezieht sich aber auf ein Objekt. Es sei denn, es besteht eine grundsätzliche Liebe zu allem und jedem. Aber das, glaube ich, meint Sherab nicht in Bezug auf seine Frau, denn dann hätte er ja auch Liebe zu den Angehörigen. Vielleicht ist da Mitgefühl angebracht mit den Angehörigen angebracht.

    _()_

  • CCC
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    • 1. Dezember 2018 um 13:15
    • #31

    Ich tu mich auch schwer mit Feiern, um es ganz deutlich zu sagen, ich hasse es:roll:.

    Habe aber auch ne sozialphobische Ader.

    Wie gut, dass mein Freund auch so veranlagt ist:).

  • Lucky Luke
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    • 1. Dezember 2018 um 13:31
    • #32

    Das eine ist halt Theorie, das andere ist Praxis ;)

    Natürlich hafte ich mehr an, an die Personen, die ich liebe, die mir sympathisch sind als die, die mir mehr oder weniger gleichgültig (wie Teile der Familie meiner Frau) sind .

    Im Mahayana ist es so, dass jedes Wesen Mitgefühl und liebende Güte "verdient", weil es noch im Kreislauf der Wiedergeburt umherirrt aber nicht, weil ich eventuell nur aus einer bestimmten Motivation eine Feier besuche ;)

    In der Meditation sollte man dann versuchen, Gleichmut zu entwickeln, d.h. liebende Güte und Mitgefühl für alle Wesen.

  • void
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    • 1. Dezember 2018 um 13:53
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    • #33
    Schneelöwin:

    Puuh, was ist denn nun genau der Unterschied zwischen Mitgefühl und Liebe?

    Es ist nur ein ganz subtiler Bedeutungsunterschied. "Liebe" bezieht sich nicht auf eine Handlung oder ein Gefühl sondern primär auf eine Beziehung.

    Wenn ich sage "Ich gehe aus Liebe mit" dann wird jeder sagen "oh wie nett, die sind ein gutes Paar". Während der Begriff "Mitgefühl" eher für das bezeichnet wird, was über das in der Beziehung normale und erwartbare hinausgeht.

    Oder etwas, für das man sich sehr überwinden muss. Wenn jemand sagt " ich fahre aus Mitgefühl mit meiner Frau auf Urlaub" dann kan man davon ausgehen, dass die Liebe zu Ende ist. Mitgefühl hat man nicht mit den eigenen Kindern sondern mit Bettlern.

    Düse Bedeutungen beziehen sich eher auf das deutsche Wort und nicht auf die mit ihm oft bezeichneten buddhistischen Begriffe.

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  • Monikamarie
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    • 1. Dezember 2018 um 14:08
    • #34
    void:
    Schneelöwin:

    Puuh, was ist denn nun genau der Unterschied zwischen Mitgefühl und Liebe?

    Es ist nur ein ganz subtiler Bedeutungsunterschied. "Liebe" bezieht sich nicht auf eine Handlung oder ein Gefühl sondern primär auf eine Beziehung.

    Wenn ich sage "Ich gehe aus Liebe mit" dann wird jeder sagen "oh wie nett, die sind ein gutes Paar". Während der Begriff "Mitgefühl" eher für das bezeichnet wird, was über das in der Beziehung normale und erwartbare hinausgeht.

    Oder etwas, für das man sich sehr überwinden muss. Wenn jemand sagt " ich fahre aus Mitgefühl mit meiner Frau auf Urlaub" dann kan man davon ausgehen, dass die Liebe zu Ende ist. Mitgefühl hat man nicht mit den eigenen Kindern sondern mit Bettlern.

    Düse Bedeutungen beziehen sich eher auf das deutsche Wort und nicht auf die mit ihm oft bezeichneten buddhistischen Begriffe.

    Mitgefühl bezieht sich meiner Sicht nach auf ein bestehendes Dilemma oder Leiden, das auch meine Kinder oder Ehemann/-frau betreffen kann. Dass man dies nur mit Bettlern hat, finde ich befremdlich.

    Ansonsten stimme ich Dir zu.

    _()_

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    • 1. Dezember 2018 um 14:12
    • #35
    Lilli:

    Ich tu mich auch schwer mit Feiern, um es ganz deutlich zu sagen, ich hasse es:roll:.

    Habe aber auch ne sozialphobische Ader.

    Wie gut, dass mein Freund auch so veranlagt ist:).

    Hatte ich auch mal, Lilli, wie weiter oben schon beschrieben. Jedoch heute sehe ich alles, was ich ablehne, als gutes Meditationsobjekt an, wenn ich Befreiung will. Es geht eben um "ich hasse es".

    Wovon sonst sollte ich befreit werden, wenn ich da Unterschiede mache, was ich ablehne. Es geht - wie Sherab schreibt - um Gleichmut, der geübt werden kann/sollte. Ich werde nicht durch irgendeine Gnade von "oben" befreit.

    Sherab:

    In der Meditation sollte man dann versuchen, Gleichmut zu entwickeln, d.h. liebende Güte und Mitgefühl für alle Wesen.

    Eben, das meinte ich weiter oben, nicht darüber, was Männer alles so anders fühlen, sondern was Mitgefühl und Güte und letztendlich Gleichmut bedeuten.

    _()_

  • void
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    • 1. Dezember 2018 um 14:16
    • Offizieller Beitrag
    • #36
    Monikadie4.:

    Mitgefühl bezieht sich meiner Sicht nach auf ein bestehendes Dilemma oder Leiden, das auch meine Kinder oder Ehemann/-frau betreffen kann. Dass man dies nur mit Bettlern hat, finde ich befremdlich.

    Ansonsten stimme ich Dir zu.

    _()_

    Nach dem allgemeinen Sprachgebrauch beinhaltet

    "Liebe" ja "Mitgefühl". Das bedeutet das man das Wort Mitgefühl eher verwendet, wenn man zu der Person eher eine flüchtige Beziehung hat.

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    • 1. Dezember 2018 um 14:31
    • #37

    Ich sehe die Begleitung einer Person "welcher auch immer" auch in puncto Mitgefühl an, wenn man z.B. denkt, diese Person wäre ungern allein dort.

    Also man ist unterstützend tätig - für mich passt es - und diese Unterstützung kann auch in Liebe geschehen.

    Liebe Grüße Schneelöwin

    "All is always now"


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    • 1. Dezember 2018 um 15:19
    • #38

    Hallo miteinander,

    im Buddhadharma haben die Begriffe Mitgefühl und Liebe eine etwas andere Bedeutung als in unserer alltäglichen Umgangssprache. Auf jeden Fall sind sie im Kontext des Buddhadharma präziser definiert als in unserem alltäglichen Sprachgebrauch.

    Im Kontext der Vier Unermesslichkeiten Gleichmut. Liebe. Mitgefühl und Mitfreude, ist Liebe definiert als der Wunsch, mögen alle Lebewesen Glück erleben und die Ursachen für Glück erlangen. In diesem Kontext ist Mitgefühl als der Wunsch definiert, mögen alle Lebewesen frei sein vom Leid und dessen Ursachen.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Alephant
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    • 1. Dezember 2018 um 15:38
    • #39

    [lz]

    Hab sicherheitshalber nochmals nachgeschaut:[/lz]

    Das ist doch gut. "Liebe" heisst im Deutschen auch, dass man bei jemanden sein will. Das ist verschieden von der Güte und diesem Mitgefühl.


    :earth:

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    • 1. Dezember 2018 um 16:46
    • #40
    void:
    Monikadie4.:

    Mitgefühl bezieht sich meiner Sicht nach auf ein bestehendes Dilemma oder Leiden, das auch meine Kinder oder Ehemann/-frau betreffen kann. Dass man dies nur mit Bettlern hat, finde ich befremdlich.

    Ansonsten stimme ich Dir zu.

    _()_

    Nach dem allgemeinen Sprachgebrauch beinhaltet

    "Liebe" ja "Mitgefühl". Das bedeutet das man das Wort Mitgefühl eher verwendet, wenn man zu der Person eher eine flüchtige Beziehung hat.

    Ich gehe nicht danach, wie "man das Wort verwendet", sondern ob ich mitfühle. Und das kann auch im Zusammenhang mit einer mir nahe stehenden Person sein.

  • void
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    • 1. Dezember 2018 um 17:09
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    • #41

    Ich beziehe mich auf deinen Beitrag:

    Monikadie4.:
    Sherab:

    Ich tue es aus Liebe zu meiner Frau. Damit sie nicht ohne Gesellschaft ist.

    Ja, aus Liebe zu Deiner Frau, finde ich akzeptabel. Mitgefühl klingt für mich unangenehm in diesem Fall.

    _()_

    und begründe eben, warum es in unserem Sprachgebrauch 'unangenehm' klingt das Wort in diesem Zusammenhang zu verwenden. Unabhängig von dem Gefühl das man hat.

    Insgesamt ist ja das Thema dieses Threads genau, ob man sich aus Gefühlen für andere sozial betätigen soll. Von daher ist es ja wichtig genau zu schauen, um was für Gefühle es sich da handelt.

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    • 1. Dezember 2018 um 18:46
    • #42
    Markus:

    Sherab tut sich schwer mit Feiern (ich weiß es nicht, aber vermutlich steckt da ein bisschen mehr als "keine Lust darauf" dahinter) und seiner Frau zu Liebe geht es trotzdem mit, ich erkenne da nichts was man schlecht reden müsste, und dann auch noch mit den übelsten Klischees.

    Monikadie4.:
    Lilli:

    Ich tu mich auch schwer mit Feiern, um es ganz deutlich zu sagen, ich hasse es:roll:.

    Habe aber auch ne sozialphobische Ader.

    Wie gut, dass mein Freund auch so veranlagt ist:).

    Hatte ich auch mal, Lilli, wie weiter oben schon beschrieben. Jedoch heute sehe ich alles, was ich ablehne, als gutes Meditationsobjekt an, wenn ich Befreiung will. Es geht eben um "ich hasse es".

    Wovon sonst sollte ich befreit werden, wenn ich da Unterschiede mache, was ich ablehne. Es geht - wie Sherab schreibt - um Gleichmut, der geübt werden kann/sollte. Ich werde nicht durch irgendeine Gnade von "oben" befreit.

    Sherab:

    In der Meditation sollte man dann versuchen, Gleichmut zu entwickeln, d.h. liebende Güte und Mitgefühl für alle Wesen.

    Eben, das meinte ich weiter oben, nicht darüber, was Männer alles so anders fühlen, sondern was Mitgefühl und Güte und letztendlich Gleichmut bedeuten.

    _()_

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    Ja, das weiss ich.

    Habe noch so meine Baustellen...

    _()_

  • Monikamarie
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    • 1. Dezember 2018 um 19:33
    • #43
    void:

    ... und begründe eben, warum es in unserem Sprachgebrauch 'unangenehm' klingt das Wort in diesem Zusammenhang zu verwenden. Unabhängig von dem Gefühl das man hat.

    Ich verstehe Deine Argumentation nicht, denn wie kann etwas unangenehm klingen und gleichzeitig unabhängig von dem Gefühl sein, "das man hat". Unangenehm, das ist doch das Gefühl.

    Kopfkratz

  • widdlywhee
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    • 1. Dezember 2018 um 20:36
    • #44

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Insbesondere die Beiträge von @Grashuepfer  void und @Monikadie4. haben mich sehr zum Nachdenken angeregt.

    :rad:

  • void
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    • 1. Dezember 2018 um 21:52
    • Offizieller Beitrag
    • #45

    wie gesagt beziehe ich mich auf deine Worte:

    void:

    Ich beziehe mich auf deinen Beitrag:

    Monikadie4.:

    Ja, aus Liebe zu Deiner Frau, finde ich akzeptabel. Mitgefühl klingt für mich unangenehm in diesem Fall.

    _()_

    Und DU schreibt hier, dass der Begriff 'Mitgefühl' in dem Zusammenhang für DICH unangenehm klingt.

    Und der Punkt den ich bringe ist, dass es deswegen unangehm klingt, weil der Begriff Liebe normalerweise Mitgefühl umfasst aber eben noch mehr. Weswegen in diesem Fall der Begriff 'Liebe' angemessener ist.

    Begriffe können einfach andere umfassen. Eine Liebe ohne Mitgefühl kann man sich schwer vorstellen, weswegen man zu Liebe Mitgefühl nicht dazu sagen muss.

    Es ist also nur eine Sache von Worten, die nichts über die Sache aussagen. Ich möchte mich aber jetzt nicht an Wirten aufhängen und niemand verwirren.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • xxx
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    • 2. Dezember 2018 um 19:26
    • #46

    Ich denke Mudita (Mitfreude) trifft die Sache mit dem Familienfest eher, es sei denn die Frau geht nicht gerne ans Fest. Falks sie gehen muss weil es von ihr erwartet wird, es sich „so gehört“, dann würde Karuna (Mitgefühl) eher zutreffen. Unter Umständen auch metta, wenn man der Frau zuliebe mitgeht.

    @ad Monika: Nachtträglich alles Gute zum Geburtstag. :sunny::rainbow::heart:

  • Alephant
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    • 2. Dezember 2018 um 20:00
    • #47

    Das glaube ich nicht. Hier liegen Handlungskontexte vor, in denen es ganz schwer wird, zu beurteilen ob da wirklich karuna/Weisheit ist, oder irgendeine Art der "weisen Güte".

    Ich finde nicht, dass man verallgemeinernd richtigerweise sagen kann, es hätte etwas mit Mitgefühl zu tun, wenn man einer anderen Person zuliebe irgendwohin geht, weil die nicht alleine dorthin gehen will.

    Auch wenn jemand irgendetwas tut, weil "es von ihm erwartet wird", muss die da vorhandene Haltung nicht richtigerweise mit "Güte" oder "Metta" umschrieben sein. In meinen Augen ist so eine Handlung ("weil andere das von einem erwarten") eine, die eher weniger mit "Metta" zu tun hat.

    Auch das Wort "Liebe" ist hier so schwierig. Denn "lieben" kann man so ziemlich alles, weswegen man auch mit diesem Begriff nicht weit kommt, wenn man hierüber vernünftig reden will.


    :earth:

    Einmal editiert, zuletzt von Alephant (2. Dezember 2018 um 20:35)

  • Martin1980
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    • 3. Dezember 2018 um 22:11
    • #48
    widdlywhee:

    Hallo,

    ich bin erst vor kurzem und noch dazu in fortgeschrittenerem Alter zum Buddhismus gekommen. Insofern bin ich auch der einzige Buddhist in meiner Familie und im Freundes- und Bekanntenkreis.

    Wie geht ihr damit um, wenn ihr zu nicht-buddhistischen Festen eingeladen werdet, die für euch keine Relevanz (mehr) haben, aber die evtl. aufgrund von sozialer Erwünschtheit besucht werden "sollten"?

    Vielen Dank im Voraus für Antworten.

    :rad:

    Die ersten zwei bis drei Jahre war ich sehr streng mit mir und der Praxis. Ich habe den christlichen Glauben eigentlich aus Enttäuschung abgelegt.

    Heute bin ich mit mir und der Welt im reinen. Ich freue mich sogar auf Weihnachten, weil ich es mit der Familie verbringen darf. Ein Teil der Familie ist schon Tod, und wir alle werden sterben . Darum genieße ich die Zeit. Diese Zeiten sind für mich eine Möglichkeit für eine intensive Metta Praxis. Ich darf lieben und geliebt werden. Es ist nicht mehr jene Liebe die durch Gier, Angst, Unwissenheit verschmutzt ist.

    Die Praxis soll zwar das Herz schützen und befreien, aber nicht vollständig verschließen.

    Außerhalb der Familie habe ich wenig Einladungen, und da entscheide ich von Fall zu Fall.

    Alles Gute für Sie!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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