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Theravada und die Anderen

  • Himmelsbaum
  • 18. Januar 2019 um 23:28
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Himmelsbaum
    Gast
    • 18. Januar 2019 um 23:28
    • #1

    [lz]

    Mein Aufsatz Theravada und die Anderen ist eine kursorische Einführung in das theravadische Selbstverständnis, bietet also eine ausschließlich emische Perspektive. Ferner geht es um den Umgang mit und Abgrenzung zu anderen buddhistischen Konfessionen. Mit Ausnahme von Skiltons Concise History of Buddhism sind alle anderen Quellen traditionelle Theravada-Literatur. Hauptsächlich stütze ich mich auf die Vamsa-Literatur: „[Vamsa] literature is also religious or ‘mythological’ in the sense of both reflecting and supporting a particular Buddhist interpretation of history” und ist damit nicht, als objektive wertfreie Geschichtschronik zu verstehen.[/lz]

    Quelle: Theravada und die Anderen

  • Sungi
    Gast
    • 19. Januar 2019 um 00:02
    • #2

    Ich erinnere mich an ein Video, in dem ein Theravada-Mönch aus Muttodaya erzählt, dass er zwar denkt, dass die allermeisten Arahants wegen guten Bedingungen dort in Thailand leben und gelebt haben, er sich aber an seinen früheren tibetischen Lehrer erinnert, von dem er denkt, dass er einer war und man das dann auch an seinen veränderten Gebeinen nach dem Tod sehen konnte.

  • Frieden-und-Freude
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    • 19. Januar 2019 um 01:47
    • #3

    Hab den Aufsatz gelesen und halte ihn für hervorragend und höchst relevant.

    Solltest du der Pamokkha sein, dem ich vor ca. 2 Jahren in einer Diskussion "religiösen Fundamentalismus" vorgehalten habe, bitte ich um Entschuldigung.

    Sila, Samadhi, Panna. Der Weg ist die Praxis.

  • Sunu
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    • 19. Januar 2019 um 09:57
    • #4

    Interresant wäre jetzt noch eine Gegenüberstellung : Die jeweils anderen und Theraveda....

    um da mal diese ganzen, gegenseitigen unheilvollen Anschuldigungen aufzuarbeiten.

  • Himmelsbaum
    Gast
    • 19. Januar 2019 um 12:18
    • #5
    Frieden-und-Freude:

    Hab den Aufsatz gelesen und halte ihn für hervorragend und höchst relevant.

    Magst du dazu noch 2-3 Sätze schreiben? _()_

  • Frieden-und-Freude
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    • 19. Januar 2019 um 14:09
    • #6
    Old Man Pamokkha:
    Frieden-und-Freude:

    Hab den Aufsatz gelesen und halte ihn für hervorragend und höchst relevant.

    Magst du dazu noch 2-3 Sätze schreiben? _()_

    Gern. Ich halte es für sehr wichtig, der eigenen spirituellen Tradition nicht blind zu folgen, sondern kritische Fragen zuzulassen und gegebenenfalls Probleme aufzuarbeiten. Besonders wichtig scheint es mir, wenn Traditionen sich von innen reflektieren, also aus einer "emischen Perspektive". Um der dogmatischen Erstarrung entgegen zu wirken.

    Mein Eindruck ist, dass du genau das getan und einen wichtigen Beitrag dazu geleistet hast.

    _()_

    Sila, Samadhi, Panna. Der Weg ist die Praxis.

  • Frieden-und-Freude
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    • 19. Januar 2019 um 16:55
    • #7
    Spock:
    Frieden-und-Freude:

    Besonders wichtig scheint es mir, wenn Traditionen sich von innen reflektieren, ...

    Imho ist "das Floss" dazu da, um sich daran "abzuarbeiten". :)

    Magst Du dazu noch 2-3 Sätze schreiben? :)

    Sila, Samadhi, Panna. Der Weg ist die Praxis.

  • Max Schenzle
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    • 19. Januar 2019 um 17:10
    • #8
    Old Man Pamokkha:
    [lz]

    Mein Aufsatz Theravada und die Anderen ist eine kursorische Einführung in das theravadische Selbstverständnis, bietet also eine ausschließlich emische Perspektive. Ferner geht es um den Umgang mit und Abgrenzung zu anderen buddhistischen Konfessionen. Mit Ausnahme von Skiltons Concise History of Buddhism sind alle anderen Quellen traditionelle Theravada-Literatur. Hauptsächlich stütze ich mich auf die Vamsa-Literatur: „[Vamsa] literature is also religious or ‘mythological’ in the sense of both reflecting and supporting a particular Buddhist interpretation of history” und ist damit nicht, als objektive wertfreie Geschichtschronik zu verstehen.

    [/lz]

    Quelle: Theravada und die Anderen

    Hi, ich wollte es mir mal ansehen, doch dies gelang mir nicht. Zum Herabladen wurde ich aufgeforder, neben der

    E-Mailadresse auch noch mein Passwort anzugeben und das ging mir zu weit !

  • Frieden-und-Freude
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    • 19. Januar 2019 um 17:38
    • #9

    SPK

    Genau: "Kritik" und "kritische Prüfung" (auch der eigenen Tradition) ist ja nicht mit Ablehnung gleichzusetzen.

    Das wird oft missverstanden, gerade von Menschen, die einen "festen" Glauben als religiöse Tugend empfinden. Man kann aber einer spirituellen Tradition angehören und sie pflegen, ohne in diesem autoritären Sinn ein "Gläubiger Anhänger" zu sein, der alles akzeptiert, was seiner Tradition entspricht, ein Freund-Feind-Denken ausbildet - und alles Abweichende exkommunizieren möchte.

    Theravada empfinde ich persönlich als sehr inspirierend. Und den Versuch, die Lehre "rein" zu halten, kann ich auch wertschätzen. Zugleich ist es eben auch wichtig, die Gefahr darin zu sehen, dass dogmatische Erstarrung eintreten kann und "die Anderen" exkommuniziert und bekämpft werden.

    Sila, Samadhi, Panna. Der Weg ist die Praxis.

  • Himmelsbaum
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    • 19. Januar 2019 um 18:16
    • #10
    kesakambalo:

    Hi, ich wollte es mir mal ansehen, doch dies gelang mir nicht. Zum Herabladen wurde ich aufgeforder, neben der

    E-Mailadresse auch noch mein Passwort anzugeben und das ging mir zu weit !

    Ja, das ist in der Tat ein Problem. Aber leider habe ich keinen Einfluss darauf. Was man immer machen kann, ist den Text online lesen, ohne sich anzumelden. Zusätzlich findet man auf der 2. Seite einen Link zu Google Drive, wo man sich das PDF ohne Anmeldung herunterladen kann.

  • Himmelsbaum
    Gast
    • 19. Januar 2019 um 18:31
    • #11
    Frieden-und-Freude:

    Gern. Ich halte es für sehr wichtig, der eigenen spirituellen Tradition nicht blind zu folgen, sondern kritische Fragen zuzulassen und gegebenenfalls Probleme aufzuarbeiten. Besonders wichtig scheint es mir, wenn Traditionen sich von innen reflektieren, also aus einer "emischen Perspektive". Um der dogmatischen Erstarrung entgegen zu wirken.

    Mein Eindruck ist, dass du genau das getan und einen wichtigen Beitrag dazu geleistet hast.

    Man kann nur Stellung beziehen zu etwas, wenn man dieses Etwas zumindest rudimentär versteht. Je besser das Verstehen, desto besser kann man es und sich selbst dazu einordnen. Ein langwieriger Prozess. Kenne ich den Nullpunkt nicht, dann weiß ich nicht, wo ich mich im Koordinatensystem befinde. Wie jede Beziehung verläuft auch die Auseinandersetzung mit einer neuen Religion/Tradition typischerweise in Phasen: von unkritisch frisch verliebt bis vielleicht irgendwann passend wie ein Handschuhe. Ist aber Arbeit.

    Ich will meine Meinung hier gar nicht groß beschreiben, sondern nur kurz darauf hinweisen, dass das vorgestellte theravadische Selbstverständnis so nicht meins ist. Ich bewerte da mehrere Dinge anders. Aber ich werde mich dafür einsetzen, dass der Theravada hier im Buddhaland und insbesondere im Theravada-Bereich auch Theravada sein darf: also die eine reine Lehre. Dafür werde ich auch die entsprechenden Argumente verwenden, auch wenn sie nicht immer meine eigenen sind.

    Also nein, ich will das Selbstverständnis des Theravada nicht einreißen, sondern vor allem erstmal bekannt machen, damit die Leute auch wissen, mit "wem" sie es da zu tun haben. An entsprechenden Orten mag man es dann diskutieren.

  • Frieden-und-Freude
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    • 19. Januar 2019 um 18:55
    • #12

    @Old Man Pamokkha 

    Dein Selbstverständnis und die Rolle, die du im Buddhaland spielen möchtest, kann ich nicht beurteilen. Aber dein Aufsatz ist gut und kritisch und frei von Dogmatismus! :)

    Und ja: Was man beurteilen will, sollte man zuerst verstehen. Da stimme ich dir völlig zu.

    Sila, Samadhi, Panna. Der Weg ist die Praxis.

  • Himmelsbaum
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    • 19. Januar 2019 um 20:33
    • #13
    Frieden-und-Freude:

    Aber dein Aufsatz ist gut und kritisch ...

    Dann sage ich mal danke! Ich schreibe immer für mich selber, weil für mich Schreiben ein Teil meines Denkprozesses ist. Aber ist auch schön, wenn jemand anderes für sich etwas mitnehmen kann.

  • void
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    • 19. Januar 2019 um 21:19
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    • #14

    [lz]

    Seventeen are the heretical sects, and there is one orthodox sect; together with the orthodox sect they are eighteen at all. The most excellent Theravada which resembles a large banyan tree, is the complete doctrine of the Jina, free from omissions or additions. The other schools arose as thorns grow on the tree."[/lz]

    Wenn man da eine Umfrage gemacht hätte, wer von den 18 "Sekten" sich für orthox ansieht, wäre man wohl auf 18 gekommen. Und jede wäre wohl der Ansicht gewesen, dass die anderen 17 die Dornen sind - fürchte ich mal. Wie kommt man von da aus weg, ohne einer billigen Toleranz zu verfallen, die jede Ansicht so gut gut wie jede andere findet.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Himmelsbaum
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    • 19. Januar 2019 um 21:36
    • #15

    Sehe ich auch so. Aber hier geht es ja um den Theravada.

    In den chinesischen panjiao oder der Prasangika-Madhyamika Leerheitssystematik nehmen zum Beispiel die Hinayana-Schulen den niedrigsten Platz ein. Es geht hier um das Selbstbild, was in der Regel anders ist als das Fremdbild.

  • void
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    Zen
    • 19. Januar 2019 um 22:45
    • Offizieller Beitrag
    • #16
    Old Man Pamokkha:

    Sehe ich auch so. Aber hier geht es ja um den Theravada.

    In den chinesischen panjiao oder der Prasangika-Madhyamika Leerheitssystematik nehmen zum Beispiel die Hinayana-Schulen den niedrigsten Platz ein. Es geht hier um das Selbstbild, was in der Regel anders ist als das Fremdbild.

    Das Selbst-Bild verweist das Nicht-Selbst-Bild generell auf einen niederen Platz. Wobei das, wenn man sich "Anatta" auf die Fahnen schreibt, ein Grund zum Schämen sein sollte, wenn man in so ein Denken verfällt.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
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  • Himmelsbaum
    Gast
    • 20. Januar 2019 um 11:26
    • #17
    void:

    Das Selbst-Bild verweist das Nicht-Selbst-Bild generell auf einen niederen Platz. Wobei das, wenn man sich "Anatta" auf die Fahnen schreibt, ein Grund zum Schämen sein sollte, wenn man in so ein Denken verfällt.

    Du wirst auch immer kryptischer. Sagst du hier, der Theravada sollte sich aufgrund der von mir beschriebenen Selbstwahrnehmung schämen, d.h. der Theravada selber ist beschämend? Erkläre bitte einmal genau, wer sich wofür schämen sollte und warum.

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 21. Januar 2019 um 10:21
    • Offizieller Beitrag
    • #18
    Old Man Pamokkha:

    Du wirst auch immer kryptischer. Sagst du hier, der Theravada sollte sich aufgrund der von mir beschriebenen Selbstwahrnehmung schämen, d.h. der Theravada selber ist beschämend? Erkläre bitte einmal genau, wer sich wofür schämen sollte und warum.

    Also erstmal vielen Dank für deinen Text. Insgemsamt geht es mir um die Trennschärfe zwischen der "Intoleranz", die rein sachlich aus der Treue zum Palikanon folgt. Und anderen Formen der "Intoleranz" die nicht aus der Sache selbst sondern womöglich aus einem darüber hinausgehenden Dünkel kommen.

    Ich kann es durchaus nachvollziehn, dass sich eine Richtung als Palikanon-Buddhismus begreift, der den Palikanon als die Worte Buddhas ansieht und von das aus alles bewertet. Thervada nimmt einerseits für sich in Anspruch so ein Palikanon-Buddhismus zu sein. Von daher ist es klar, dass ein "Palikanon-Buddhismus" in einem gewissen Masse "intolerant" sein muss, eben weil er den Palikanon als Maß der Dinge sieht.

    Aber an einer bestimmten Stelle ist man intoleranter als das die Treue zum Palikanon erfordert. Du schreibst in deinem Text:[lz]

    Der Umgang mit Anderen ist meiner Meinung nach nicht nur nicht immer nett, sondern manchmal auch unheilsam. Die Anderen sind nicht ausschließlich andere buddhistischen Konfessionen, sondern von Zeit zu Zeit auch Theravada intern.[/lz]

    In deinem Text bringst du die Stelle, in der es heisst, dass man den Anidhamma nicht ausschließen darf. Oben hast du die Prasangika-Madhyamika Leerheitssystematik genannt, die den "Hinayana" auf den niedrigsten Platz verweist. Man profiliiert die eigene Lehre, in dem man sich von einem "Anderen" abgrenzt, dem man nur das Mindere zugesteht. Diese andere abwertende Idee von "mein Dharma" empfinde ich als problematisch. Und der Punkt in meinem Post war der, dass eine Lehre, die dazu angetreten ist das Anhaften an "Ich" und "Mein" zu bekämpfen, sich immer wieder zu einem Anghaften an "meinen Dharma" der dem "Dharma der anderen" gegenüberstellt, hinreissen lässt. Und da du ja selbst die "Prasangika-Madhyamika Leerheitssystematik" anführtst, ist doch klar dass dies ein umfassenderes Problem ist.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • accinca
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    • 21. Januar 2019 um 10:39
    • #19
    void:

    Ich kann es durchaus nachvollziehn, dass sich eine Richtung als Palikanon-Buddhismus begreift, der den Palikanon als die Worte Buddhas ansieht und von das aus alles bewertet. Thervada nimmt einerseits für sich in Anspruch so ein Palikanon-Buddhismus zu sein. Von daher ist es klar, dass ein "Palikanon-Buddhismus" in einem gewissen Masse "intolerant" sein muss, eben weil er den Palikanon als Maß der Dinge sieht.

    Wieso muß einer "intolerant" sein wenn er die Aussagen des Buddha gut findet

    und andere Lehren nicht so? Es sei denn man wollte behaupten das alle Menschen

    auf der Welt intolerant wären da sie manche Dinge für gut und andere für schlecht

    oder nicht so gut halten und nur die welche alles egal wäre das seien die Toleranten.

  • PhenDe
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    • 21. Januar 2019 um 11:38
    • #20
    accinca:
    void:

    Ich kann es durchaus nachvollziehn, dass sich eine Richtung als Palikanon-Buddhismus begreift, der den Palikanon als die Worte Buddhas ansieht und von das aus alles bewertet. Thervada nimmt einerseits für sich in Anspruch so ein Palikanon-Buddhismus zu sein. Von daher ist es klar, dass ein "Palikanon-Buddhismus" in einem gewissen Masse "intolerant" sein muss, eben weil er den Palikanon als Maß der Dinge sieht.

    Wieso muß einer "intolerant" sein wenn er die Aussagen des Buddha gut findet

    und andere Lehren nicht so? Es sei denn man wollte behaupten das alle Menschen

    auf der Welt intolerant wären da sie manche Dinge für gut und andere für schlecht

    oder nicht so gut halten und nur die welche alles egal wäre das seien die Toleranten.

    Toleranz bedeutet aber nicht Gleichgültigkeit. Toleranz bedeutet, trotz das man nicht einer Meinung ist, die Meinung des andere zu respektieren ohne etwas als ganz falsch oder ganz richtig zu sehen.

    :buddha: Es geht immer darum, sich in die Unannehmlichkeiten des Lebens hineinzulehnen und sich diese ganz genau anzuschauen. :buddha:

  • Sunu
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    • 21. Januar 2019 um 13:38
    • #21

    Wenn ich vor einem Buffet stehe und mir die Sachen auf dem Teller mache die ich mag...oder die von denen ich überzeugt bin, dass sie gesund sind...dann heißt das nicht das ich intolerant bin gegenüber den anderen Gerichten. Auch noch nicht, wenn ich von den gesundheitlichen Effekten von den Gerichten die ich mir genommen habe berichte...Intollerant wird es erst dann, wenn ich auf die Teller der anderen zeige...und laut "ihhhhh" rufe.

  • Doris
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    • 21. Januar 2019 um 15:03
    • #22

    Ich denke, es geht gar nicht um tolerant vs. intolerant.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • accinca
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    • 21. Januar 2019 um 16:03
    • #23
    PhenDe:

    Toleranz bedeutet, trotz das man nicht einer Meinung ist, die Meinung des andere zu respektieren ohne etwas als ganz falsch oder ganz richtig zu sehen.

    Toleranz bedeutet z.B. das trotzdem einer nur ein Spielzeug durch die Luft wirbelt (Gebetsmühle)

    und ich nur denke: "vielfältig ist das Nichtwissen, vielfältig sind die Wesen," dann halte ich das für tolerant.

  • Doris
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    • 21. Januar 2019 um 16:14
    • #24
    accinca:
    PhenDe:

    Toleranz bedeutet, trotz das man nicht einer Meinung ist, die Meinung des andere zu respektieren ohne etwas als ganz falsch oder ganz richtig zu sehen.

    Toleranz bedeutet z.B. das trotzdem einer nur ein Spielzeug durch die Luft wirbelt (Gebetsmühle)

    und ich nur denke: "vielfältig ist das Nichtwissen, vielfältig sind die Wesen," dann halte ich das für tolerant.

    Danke! Das beweist meine These, dass es nicht um Toleranz vs. Intoleranz geht und das Problem auf einer anderen Ebene liegt.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Himmelsbaum
    Gast
    • 21. Januar 2019 um 18:53
    • #25
    Old Man Pamokkha:

    Man kann nur Stellung beziehen zu etwas, wenn man dieses Etwas zumindest rudimentär versteht.

    Ich bin so frei und zitiere mich hier selber. Wer den eingangs verlinkten Aufsatz nicht gelesen hat, kann zu dem dann auch nicht Stellung nehmen. Aber darum geht es in diesem Faden. Irgendwie ist es auch eine Form von Respekt, dann hier nicht zu schreiben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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