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Wenn es einen leer lässt

  • Lovestoned
  • 18. Dezember 2019 um 15:18
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1. offizieller Beitrag
  • Lovestoned
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    6. Dezember 2019
    • 18. Dezember 2019 um 15:18
    • #1

    Hallo liebe Buddhaland-Community

    Ich habe eine Frage:

    Wenn man vom Atem in einen leeren Bereich gelangt, soll man dann darin verharren, oder zurück zum Atem kehren?

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Lovestoned

  • kilaya 18. Dezember 2019 um 15:27

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Lovestoned
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    6. Dezember 2019
    • 18. Dezember 2019 um 16:04
    • #2

    Hallo Mkha',

    danke für deine Antwort, ja es ist soeine Art weißes Feld, das sich in mein Bewusstsein spielt bzw das ich "entere".

    Lg

  • Turmalin 1
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    • 18. Dezember 2019 um 17:10
    • #3

    ich mache es so: Wenn ich Shamatha praktiziere, und dann "irgendwas" passiert, dann kehre ich wieder zum Meditationsobjekt zurück. Falls sich noch was anderes abspielt, irgendwelche Energien und so, dann lasse ich das sich abspielen. Auf jeden Fall kehre ich zum Meditationsobjekt zurück.

    Ich würde sonst am Ende sonst wo entern, auf dem Mars oder unbekannten Planeten.

  • void
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    • 18. Dezember 2019 um 17:19
    • Offizieller Beitrag
    • #4
    Lovestoned:

    Wenn man vom Atem in einen leeren Bereich gelangt, soll man dann darin verharren, oder zurück zum Atem kehren?

    Am Anfang liegt die Konzentration auf dem Atem. Wenn sich ein "leerer Bereich" auftut, dann ist das ein gutes Zeichen, weil es heißt, dass sich die Sammlung auf den Köper ausdehnt. Der Gedanke, man müsse sich zwischen "leerer Bereich" und Atem entscheiden ist dagegen eine Illusion. man kann den leeren Bereich mit in den Atem nehmen. Versuch doch einfach in den leeren Bereich auszuatmen. Dann wirst du feststellen, dass es sich druchaus verträgt gleichzeitig beim Atem zu bleiben und im "leeren Bereich" zu verharren. Es ist die Vorstellung des leeren Bereich (als etwas vom Atem Getrenntes) die Spaltung stiftet.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Lovestoned
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    6. Dezember 2019
    • 18. Dezember 2019 um 17:32
    • #5

    Danke void, das war hilfreich

  • Aravind
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    • 18. Dezember 2019 um 18:18
    • #6

    Ich sach mal, wenn "leer" nicht heißt:

    eingenickt, in eine Phantasiewelt abgetaucht, auf Teneriffa am Strand, oder komplett kraftlos,

    dann ist alles gut, es gibt keinen Grund, das absichtlich zu verlassen.

    (außer, wenn Du Dinge erlebst, wie sie Turmalin 1 beschrieben hat. Dann solltest Du aber als Anfängerin nicht ohne LehrerIn weiter machen).

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • void
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    • 18. Dezember 2019 um 22:13
    • Offizieller Beitrag
    • #7
    mkha':

    :? ...

    Lieber Void,

    hier eine wirklich ernsthaft gemeinte Verständnisfrage meinerseits: was genau bezeichnest Du als "leeren Bereich der sich auftut" bezugnehmend auf die Beschreibung:

    ... und was hat das mit der "Sammlung, die sich auf den Körper ausdehnt" auf sicḥ?

    Mein Erfahrung ist die, dass wenn man sich bei einer Meditation auf den Atem langsam entspannt, dies sich in einer gewissen Offenheit äußert. Inzwischen fällt mir das gar nicht mehr groß auf. Es ist, wie wenn man das Haus verlässt und die Türe öffnet sich und da ist dann ein kalter Luftstoß. Aber ich kann mich erinnern, dass mich das anfangs irritiert hat und wirklich wie so ein leeres Feld erschien. Weil es ungewohnt war, erschien es als ein "Etwas". Von daher habe ich mich in der Beschreibung wiedergefunden. Du könnest das gleiche als etwas sehr posaisches und körperliches erleben. Als ein " meine Kopfmuskukatur hat sich entspannt. Was gut ist, aber nicht abzulenken braucht.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Sili
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    • 23. Dezember 2019 um 11:54
    • #8

    _()_

    Ich bin nicht sicher was es ist aber ich nehme mal an das du den leeren bereich als leeren bereich betrachten soltest ohne vorstelung und ohne urteil einfach nur als das was er wirklich ist, ein leerer bereich. Dan wirst du irgend wan fühlen richen sehen oder wissen was damit zu tun ist und wann und wie du ihn loslase kannst. Denk ich mal. Allerdings habe ich meditation im selbststudium gelernt und weiss nicht unbedingt alles über mögliche stolperstricke oder falsche wege die einem fon der befreiung fernhalten.:grinsen:

    _()_

  • Schmu
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    • 23. Dezember 2019 um 16:15
    • #9

    Leer ist immer gut, gegen Leere kann man nichts sagen. ;)

    Meditierst du schon länger oder ist es relativ frisch / neu? Anfangs fließen Dinge in die Meditation ein, die man im Vorhinein irgendwo gelesen / gehört hat. So war es jedenfalls bei mir. Ich erinnere mich an "Zustände / Erscheinungen" wie Licht, Helligkeit, Wärme, Lebendigkeit, Klarheit.

    Solche Dinge hatte ich vorher gelesen und so erschien es mir dann auch.

    Der Atem ist für mich bis heute der "Urgrund" geblieben, zu dem ich immer wieder "zurückkehre", wenn ich bemerke, dass ich abschweife, wegdrifte.

    Ein "leerer Bereich" hört sich für mich gut an, der kann mit dem Atem gemeinsam wahrgenommen werden. Ob das dann als zwei Dinge wahrgenommen wird oder ineinanderfließt oder was auch immer, wird wahrscheinlich bei jedem ein wenig anders sein, bzw. vielleicht benutzt man auch unterschiedliche Worte, um das zu beschreiben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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