1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Nonnenorden / Zeitgebundenheit des Buddhismus

  • Ichbinderichbin
  • 30. Dezember 2019 um 13:12
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • Ichbinderichbin
    Gast
    • 30. Dezember 2019 um 13:12
    • #1
    SGM:
    Ichbinderichbin:

    -...Denken wir nur an die Stellung der Frauen. Nach Einführung der Frauenordination - hier soll Buddha übrigens gezögert haben - habe er gesagt, dass nun das Dharma nur noch 500 Jahre währen würde statt 1000 Jahre.


    -...Interessant finde ich, dass er sich geweigert haben soll, einen Nachfolger zu benennen. Er forderte, dass das Dharma nun der Guru sei.

    -...Hier ist der Lehrer gefordert, dieses abzuwehren.

    Könntest Du Quellenangaben zu Deinen obigen Aussagen hinzufügen?

    Denn so wie Du es hier schilderst ist es mir nicht bekannt und auch mir auch nie übermittelt worden.

    Sicher, gern, SGM.


    1. Stellung der Frauen

    Buddha soll erst nach mehrmaligem Bitten von Ananda der Gründung eines Nonnenordens zugestimmt haben. Er soll auch die Bemerkung gemacht haben, dass Ananda Ihn besser nicht darum gebeten hätte, weil der Orden dadurch nicht so lange bestehen würde: "Hätte, Ananda, das Weib nicht die Erlaubnis erlangt, unter der vom Vollendeten verkündeten Lehre und Zucht vom Hause in die Hauslosigkeit zu ziehen, so würde der Heilige Wandel noch langen Bestand haben, so würde die Gute Lehre noch tausend Jahre fortbestehen. Nun aber, Ananda, da das Weib die Erlaubnis erhalten hat, unter der vom Vollendeten verkündeten Lehre und Zucht vom Hause in die Hauslosigkeit zu ziehen, wird jetzt der Heilige Wandel keinen langen Bestand haben, nur noch fünfhundert Jahre wird jetzt die Gute Lehre bestehen."

    Anguttara Nikaya VIII.51-60

    Auch sehr aufschlussreich, der Rat den Buddha Ananda hinsichtlich des Umgangs mit Frauen gegeben haben soll:

    "Wie sollen wir, o Herr, mit den Weibern uns verhalten?"

    "Nicht anschauen, Anando."

    "Und wenn, Erhabener, wir sie bereits gesehen haben, soll man sich wie verhalten?"

    "Nicht ansprechen, Anando."

    "Wenn aber eins anspricht, o Herr, soll man sich wie verhalten?"

    "Achtsamkeit, Anando, bewahren."

    Digha Nikaya 16.5

    Ich will das gar nicht werten. Das zeigt lediglich, dass Buddhas Bild der Frau von seinem soziokulturellen Hintergrund geprägt war. Geht ja auch nicht anders. Ein Mensch wird immer durch sein Umfeld geprägt. Interessant sind die parallelen zu orthodoxen Muslims, die sich noch heute weigern, Frauen die Hand zu geben. Diese Regel ist ja nun auch schon 1.500 Jahre alt. Aber das ist eine andere Diskussion.


    2. Keine Zuflucht zu einem Guru/Lehrer, sondern zur Lehre – letzlich zur Selbstverantwortung

    "Wahrt euch selber als Leuchte, selber als Zuflucht, ohne andere Zuflucht, die Lehre als Leuchte, die Lehre als Zuflucht, ohne andere Zuflucht." Buddha ist sehr krank und kämpft mit dem Leben. Ananda will noch eine letzte Anweisung, was sie tun sollen, wenn er sterben sollte. Eine letzte Wahrheit verkünden, einen Nachfolger ernennen, irgendwie sowas. Darauf soll Buddha den eingangs zitierten Satz gesagt haben. "die Lehre als Zuflucht, ohne andere Zuflucht" schließt für mich den Guru/Lehrer aus, wie wir ihn in vielen Gruppen, wie Rigpa, NKT oder Diamantweg u.v.a. finden. Denn hier wird der Lehrer herausgehoben. Es entstehen lebenslange Abhängigkeiten und nicht wie Vogd zum Beispiel fordert, eine Emanzipation vom Lehrer. Die ist gar nicht gewünscht. Priorität hat das Wohlergehen der Gruppe, nicht des Einzelnen. Denn hier bekommt der narzistische Lehrer was er benötigt, u.a. Aufmerksamkeit, und die Anhänger ebenso, u.a. Geborgenheit.

    Digha Nikaya 16.2

  • Xyz
    Gast
    • 30. Dezember 2019 um 16:48
    • #2
    Ichbinderichbin:

    Anguttara Nikaya VIII.51-60

    "Wie sollen wir, o Herr, mit den Weibern uns verhalten?"

    Vielen Dank für Deine Mühe,

    diese Sutta sind mir alle bekannt.

    Ānanda und der Buddha bestätigten hier die Wichtigkeit des Gebotes das Frauen mit der Einhaltung dieser auf sich nehmen.

    „...Mahā-Pajāpati Gotamī, o Herr, hat die acht zeitlebens nicht zu übertretenden wichtigen Gebote auf sich genommen."


    Offensichtlich werden hier die Ordensregeln für Mönche in Bezug auf ein Begehrensverhalten gegenüber dem weiblichen Geschlecht verwechselt...🙏

  • Ichbinderichbin
    Gast
    • 30. Dezember 2019 um 17:10
    • #3
    SGM:
    Ichbinderichbin:

    Anguttara Nikaya VIII.51-60

    "Wie sollen wir, o Herr, mit den Weibern uns verhalten?"

    Vielen Dank für Deine Mühe,

    diese Sutta sind mir alle bekannt.

    Ānanda und der Buddha bestätigten hier die Wichtigkeit des Gebotes das Frauen mit der Einhaltung dieser auf sich nehmen.

    „...Mahā-Pajāpati Gotamī, o Herr, hat die acht zeitlebens nicht zu übertretenden wichtigen Gebote auf sich genommen."


    Offensichtlich werden hier die Ordensregeln für Mönche in Bezug auf ein Begehrensverhalten gegenüber dem weiblichen Geschlecht verwechselt...🙏

    Alles anzeigen


    Nun, gibt es eine entsprechende Regel für Nonnen? Wenn wir schon bei Nonnen sind, die haben mehr Regeln, als Männer, nicht? Entspricht es nicht unserer heutigen Erkenntnis, dass solche Unterschiede inakzeptabel sind?

    Und was sagst Du zu AN VIII?

  • Alephant
    Reaktionen
    1.215
    Punkte
    21.110
    Beiträge
    3.927
    Mitglied seit
    26. April 2011
    Geburtstag
    1. April 1980 (45)
    • 30. Dezember 2019 um 17:22
    • #4
    Ichbinderichbin:

    Ich will das gar nicht werten. Das zeigt lediglich, dass Buddhas Bild der Frau von seinem soziokulturellen Hintergrund geprägt war. Geht ja auch nicht anders. Ein Mensch wird immer durch sein Umfeld geprägt. Interessant sind die parallelen zu orthodoxen Muslims, die sich noch heute weigern, Frauen die Hand zu geben.

    Wenn ich die Lehrreden richtig deute, dann hat der Buddha alle Sozialisation überwunden. Und das lehrte er ja auch. Dass es eben anders geht. Dass es geht, die Vorstellungen und das bloss Geglaubte zu überwinden.

    Was jetzt die Entscheidung Buddhas angeht, einen Nonnenorden zuzulassen, denen auch Lehrreden zu halten und ein von dir gedachter Zusammenhang ("die Parallelen") zu orthodoxen Moslems (die Frauen nicht die Hand geben dürfen), das verstehst wohl nur du selbst.

    Ichbinderichbin:

    Nun, gibt es eine entsprechende Regel für Nonnen? Wenn wir schon bei Nonnen sind, die haben mehr Regeln, als Männer, nicht? Entspricht es nicht unserer heutigen Erkenntnis, dass solche Unterschiede inakzeptabel sind?

    Was ist "unsere heutige Erkenntnis"? Kannst du von der sicher reden? Ich habe ja zB auch eine Erkenntnis und alle anderen auch. Sage doch: dass es nicht deiner Erkenntnis (und nicht der zu der du dich hingezogen fühlst und die auch von anderen vertreten wird) entspricht. Meiner Erkenntnis entspricht es schon, dass es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, genauso wie es Unterschiede zwischen den Menschen gibt.

    Und dazu, dass Menschen jeweils das eine oder das andere inakzeptabel (schlecht) finden. Und dass es die Inakzeptabilität an sich nicht gibt.

  • Xyz
    Gast
    • 30. Dezember 2019 um 17:23
    • #5

    @Ichbinderichbin

    Das sind keine Fragen die ich mir stelle.

    Das weibliche Geschlecht bedarf

    ein mehr an Beachtung aufweisen welches Beachtung fand.🙏

  • void
    Globale Moderation
    Reaktionen
    7.681
    Punkte
    61.813
    Beiträge
    10.706
    Mitglied seit
    6. August 2009
    Buddh. Richtung
    Zen
    • 30. Dezember 2019 um 17:36
    • Offizieller Beitrag
    • #6
    Ichbinderichbin:


    Nun, gibt es eine entsprechende Regel für Nonnen? Wenn wir schon bei Nonnen sind, die haben mehr Regeln, als Männer, nicht? Entspricht es nicht unserer heutigen Erkenntnis, dass solche Unterschiede inakzeptabel sind?

    Und was sagst Du zu AN VIII?

    Ich glaub was es damals nicht gab, war die Idee dass gesellschaftliche Verhältnisse änderbar sind.

    Wenn man sich überlegt, wie ein Ninnenorden unter - als nicht veränderbar gedachten - patriarchalen Verhältnissen Bestand habe kann, dann ist vielleicht die Idee Frauen zusätzliche Gebote aufzuerlegen, zweckmäßig. Und tatsächlich ist es ja so, dass in vielen asiatischen Ländern - eben gerade wegen der hartnäckigen patriarchalen Verhältnisse - die Bhikkhuni Ordination zum Erliegen gekommen ist.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Ichbinderichbin
    Gast
    • 30. Dezember 2019 um 17:49
    • #7

    Vedana & SGM, das ist jetzt zwar OT, weil der Eingangspost ein anderes Thema hat, aber ich habe mich ja schon auf diese Diskussion eingelassen. Dennoch wäre es wahrscheinlich besser, dazu einen eigenen Thread zu erstellen.


    Im Grunde ist das eine Frage, welche Rolle man Buddha zuweist, eine übergeschichtliche, das fällt meines Erachtens dann in die Sphäre des Glaubens, oder ist man bereit, anzuerkennen, dass er und das Buddhadharma wie alles andere auch bedingt ist und somit Teil eines großen Ganzen. Weshalb er auch antike, überholte, der Geschlechtergerechtigkeit nicht gerecht werdende Überzeugungen gehabt haben darf ohne dass diese das Dharma schmälern. Ich meine, nur die zweite Sicht zeigt die Wirklichkeit. Alles andere ist lediglich Religion.

  • Helmut
    Reaktionen
    2.756
    Punkte
    16.596
    Beiträge
    2.706
    Blog-Artikel
    4
    Mitglied seit
    7. Mai 2018
    • 30. Dezember 2019 um 17:49
    • #8
    Ichbinderichbin:


    Nun, gibt es eine entsprechende Regel für Nonnen? Wenn wir schon bei Nonnen sind, die haben mehr Regeln, als Männer, nicht? Entspricht es nicht unserer heutigen Erkenntnis, dass solche Unterschiede inakzeptabel sind?

    Welchen unseren heutigen Erkenntnissen widerspricht es denn, dass Nonnen mehr Regeln haben als Mönche? Dann nenne doch einmal die Nonnen-Regeln, die abgeschafft gehören, weil sie deiner Meinung nach, unseren heutigen Erkenntnissen widersprechen.

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Ichbinderichbin
    Gast
    • 30. Dezember 2019 um 18:14
    • #9
    Helmut:
    Ichbinderichbin:


    Nun, gibt es eine entsprechende Regel für Nonnen? Wenn wir schon bei Nonnen sind, die haben mehr Regeln, als Männer, nicht? Entspricht es nicht unserer heutigen Erkenntnis, dass solche Unterschiede inakzeptabel sind?

    Welchen unseren heutigen Erkenntnissen widerspricht es denn, dass Nonnen mehr Regeln haben als Mönche? Dann nenne doch einmal die Nonnen-Regeln, die abgeschafft gehören, weil sie deiner Meinung nach, unseren heutigen Erkenntnissen widersprechen.

    Gruß Helmut

    Nun, man muss sehen, dass die jeweilige Regel immer auf eine spezielle Situation zurückgeht. Es ist also nicht nur denkbar, sondern wahrscheinlich, dass Regeln existieren, die im damaligen Kontext sinnvoll waren, heute aber nicht mehr, nicht wahr?

  • Xyz
    Gast
    • 30. Dezember 2019 um 18:18
    • #10

    Was bewegt Dich dies für Nonnen zu diskutieren?...

  • Helmut
    Reaktionen
    2.756
    Punkte
    16.596
    Beiträge
    2.706
    Blog-Artikel
    4
    Mitglied seit
    7. Mai 2018
    • 30. Dezember 2019 um 18:20
    • #11
    Ichbinderichbin:
    Helmut:

    Welchen unseren heutigen Erkenntnissen widerspricht es denn, dass Nonnen mehr Regeln haben als Mönche? Dann nenne doch einmal die Nonnen-Regeln, die abgeschafft gehören, weil sie deiner Meinung nach, unseren heutigen Erkenntnissen widersprechen.

    Gruß Helmut

    Nun, man muss sehen, dass die jeweilige Regel immer auf eine spezielle Situation zurückgeht. Es ist also nicht nur denkbar, sondern wahrscheinlich, dass Regeln existieren, die im damaligen Kontext sinnvoll waren, heute aber nicht mehr, nicht wahr?

    Ordinationsregeln sind wie alles kontextgebunden und abhängig entstanden. Das ist ist klar. Aber welche Regeln sind aus welchen Gründen deiner Meinung nach heute nicht mehr sinnvoll obwohl sie zu Buddhas Zeiten sinnvoll waren?

    Gruß Helmut

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • void
    Globale Moderation
    Reaktionen
    7.681
    Punkte
    61.813
    Beiträge
    10.706
    Mitglied seit
    6. August 2009
    Buddh. Richtung
    Zen
    • 30. Dezember 2019 um 18:38
    • Offizieller Beitrag
    • #12
    Helmut:

    Ordinationsregeln sind wie alles kontextgebunden und abhängig entstanden. Das ist ist klar. Aber welche Regeln sind aus welchen Gründen deiner Meinung nach heute nicht mehr sinnvoll obwohl sie zu Buddhas Zeiten sinnvoll waren?

    Gruß Helmut

    Es gibt doch heute keinen Grund warum Nonnen und Mönche nicht gleichgestellt sein sollten.

    Wiki (Bhikkhuni):

    Während für Mönche 227 Regeln des Vinaya gelten, gelten für Bhikkhunis 311 Regeln, was auch in der etwas anderen Kapiteleinteilung der Ordensregeln (Patimokkha) für Bikkhuni begründet ist. Die acht Garudharmas (strikte Regeln) unterstellen den Nonnenorden dem Mönchsorden, so dass eine Bhikkhuni auch einen bedeutend jüngeren Bhikkhu ehrerbietig zu grüßen hat. Während männliche Ordensangehörige drei Gewänder besitzen dürfen, dürfen die Frauen fünf Gewänder besitzen. Während es für Männer zwei Ordinationen gibt, die Novizenordination als Samanera und die Vollordination (Upasampada) als Bhikkhu, gibt es für Frauen den Stand der Samaneri (ebenfalls mit zehn Verpflichtungen), dann eine zweijährige Übungsperiode als Sikkhamana (mit nur sechs Verpflichtungen) und ursprünglich bei Einhaltung aller Regeln die volle Ordination zur Bhikkhuni.

    Nach der Ordination hat man dem weltlichen und damit such der Geschlechterordnung entsagt. Weswegen jeglicher Unterschied der da noch gemacht wird, nicht aus dem Dharma erwächst sondern aus der umgebenden Gesellschaft.

    Och kann verstehen, dass Buddha damals Konzessionen machen musste, um das Bestehen unter patriarchalen Bedingungen zu sichern. Aber heute, ist das vielleicht nicht mehr nötig.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Aravind
    Reaktionen
    5.346
    Punkte
    31.528
    Beiträge
    5.214
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 30. Dezember 2019 um 19:03
    • #13

    Ich bin auch für abtrennen. Beide Themen ("Guru" und Nonnen) halte ich für zu wichtig, um eines das Andere dominieren zu lassen.

    Liebe Grüße und einen guten Rutsch,

    Aravind.

  • Daoist
    Reaktionen
    423
    Punkte
    5.118
    Beiträge
    933
    Mitglied seit
    14. Juni 2019
    • 30. Dezember 2019 um 19:16
    • #14

    Aber ein vielleicht auch zeitgebundener Unterschied ist, daß für Buddha die Ordinierung sehr wichtig war, der westliche Buddhismus aber im Großen und Ganzen ein Laienbuddhismus ist. (Was aber Leute wie der Dalai Lama durchaus bemängeln).

    Das Wichtignehmen des Lehrers ist aber im Buddhismus sehr verschieden. Im Vajrayana nimmt man sogar auch Zuflucht zu Lama, Yidam und Dakini. Auch im Zen ist der Lehrer sehr wichtig. (Das sind aber auch die Schulen mit den meisten Skandalen). Obwohl Toni Packer und einige Indpendent Zen Gruppen gezeigt haben, daß es auch ohne Lehrer geht. Wie es im Theravada ist, weiß ich nicht. Ich hab aber den Eindruck, daß er dort nicht so übersteigert ist. Im Shin spielen Lehrer keine Rolle, sogar der Priester ist, wie es einer der Hauptshinpriester in Deutschland mal sagte, der der den Raum aufschliesst und die Blumen anordnet. Im Nichiren-Buddhismus ist (sieht man mal von der Verehrung von Ikeda bei Soka Gakkai ab) Daimoku und Gohonzon wesentlicher als der Lehrer, hab ich den Eindruck.

    Ansonsten hab ich schon den Eindruck, daß es in Asien schon einen hierarchischen Unterschied zwischen Mönchen und Nonnen gibt. Alle wichtigen Ämter begleiten Männer.

    2 Mal editiert, zuletzt von Daoist (30. Dezember 2019 um 19:23)

  • Fǎ Fá
    Reaktionen
    216
    Punkte
    2.701
    Beiträge
    487
    Mitglied seit
    21. Mai 2016
    • 30. Dezember 2019 um 23:32
    • #15

    Meinem Eindruck nach ist es das Problem aller klassischer religiöser Systeme, dass die Männer versuchen ihre Schwächen dadurch zu zähmen, indem sie den Frauen Regeln auferlegen.

    Geschichtlich gesehen wird der Buddhismus nicht frei davon sein, ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster. Also besteht die Frage, welche Ansätze das jeweilige System vertritt, um auch für eine alternative Auslegung offen zu sein.

    In Indien herrschte grundsätzlich die Auffassung vor, dass die menschliche Essenz unsere Konzepte von weiblich und männlich transzendiert – dass das Geschlecht des Menschen nicht seine Identität ausmacht.

    Allerdings konservierte sich in den hinduistischen Systemen das Bewahren an der sozialen Rollenverteilung durch die Idee des dharma. So wie es auch ein spezielles körperliches dharma für jeden Menschen gibt, gibt es auch ein spezifisches dharma für Frauen und für Männer. Dem Weltgesetz entspreche der Mensch dann, wenn er seine geschlechtlichen Pflichten erfüllt.

    Das bietet natürlich eine große Auslegungsspannbreite. Während ich beispielsweise den Besuch eines Frauenarztes für ein spezifisch weibliches dharma halte, haben Männer auch so ihre Spezialitäten zu erfüllen.

    Allerdings wird diese Vorstellung von dharma oft dazu genutzt, um auch Geschlechterrollen (Frau als Mutter... Heim und Herd) zu erhalten. Emanzipatorisches Bestreben gar als gegen das dharma gedeutet (üblicherweise von Männern, Überraschung).

    Ähnlich verhält es sich mit dem dharma im Bezug auf das Kastensystem. Besonders Europäer neigen dazu, das Kastensystem als spirituellen Ausdruck der Selbstverwirklichung umzudeuten und sich damit zu solidarisieren, und ignorieren damit völlig die soziale Realität.

    Das Christentum hat versucht, in der Gemeinde die Unterschiede aufzulösen: "Hier ist kein Jude, noch Grieche, hier ist kein Knecht noch Freier, hier ist kein Mann noch Weib; dann ihr seid allzumal einer in Christus Jesus" (Gal 3,28)

    Kürzlich ist mir zu Ohren gekommen, dass Buddha in ähnlicher Weise wie es im Neuen Testament beschrieben wird, die verschiedenen Geschlechter als auch Kasten in der Sangha zu vereinen. Kann das jemand bestätigen?

    Ergänzend dazu fällt mir noch ein, dass mit steigender Einsicht in die Abhängigkeiten und die Wirkung von Sprache auch erkannt wird, dass die Art und Weise, wie man in klassischen Strukturen über die Rolle der Frau dachte und sprach, viel Leid erzeugendes Potential existiert, insofern auch der Buddhismus im Zuge gesellschaftlichen Fortschritts offen ist, in diesen Fragen im Einklang mit der gesellschaftlichen Entwicklung zu wachsen.

  • Alephant
    Reaktionen
    1.215
    Punkte
    21.110
    Beiträge
    3.927
    Mitglied seit
    26. April 2011
    Geburtstag
    1. April 1980 (45)
    • 30. Dezember 2019 um 23:39
    • #16
    Ichbinderichbin:

    Vedana & SGM, das ist jetzt zwar OT, weil der Eingangspost ein anderes Thema hat, aber ich habe mich ja schon auf diese Diskussion eingelassen. Dennoch wäre es wahrscheinlich besser, dazu einen eigenen Thread zu erstellen.

    Ich finde das Thema interessant, es triggert mich. Insofern find ich das gut, dass jetzt dieser Thread da ist. Von meiner Seite können bestimmte Aussagen aber nicht diskutiert werden, allenfalls kann ich hoffen, dass jemand versteht/sieht, und in diesem Sinn etwas beitragen.

    Es geht in der Praxis mit Hinleitung durch die Lehre des Buddha zu einem wesentlichen Teil darum, die Vorstellungen als solche zu erkennen. Begriffe repräsentieren Vorstellungen.

    Dazu gehört auch der Begriff "Geschlechtergerechtigkeit". Was ist das, ausser eine Vorstellung davon, wie man wünscht, dass es sein soll. Was ist das mehr?

    Mit den Begriffen und den allgemeinen Begriffen und den (mehr oder weniger allgemeinen) Ideen und Vorstellungen verbunden ist immer ein Gefühl und ich finde, man kann von einem begehrlichen Gefühl reden. Wenn man das erkennt, dann zerfällt auch die Vorstellung, oder der Vorstellungskomplex, also er wird regelrecht erschüttert und ab so einem Moment ist einem mindestens vage bekannt (und damit so vage unmittelbar erkennbar), dass dieses Vorstellen und Sprechen etwas ist, was man gerne tut, was man will. Das ist "Geschlechtergerechtigkeit" eigentlich.

    Es gibt aber manche, die sehen eine Situation, oder hören von einer Geschichte und ordnen das auch direkt schon so (vereinfacht, und dem Gefühl und dem Begehren nachgebend, also gelähmt dadurch) ein: "Geschlechtergerechtigkeit". Ich hoffe, bei dir ist das nicht so.

    Ichbinderichbin:

    Im Grunde ist das eine Frage, welche Rolle man Buddha zuweist, eine übergeschichtliche, das fällt meines Erachtens dann in die Sphäre des Glaubens, oder ist man bereit, anzuerkennen, dass er und das Buddhadharma wie alles andere auch bedingt ist und somit Teil eines großen Ganzen. Weshalb er auch antike, überholte, der Geschlechtergerechtigkeit nicht gerecht werdende Überzeugungen gehabt haben darf ohne dass diese das Dharma schmälern. Ich meine, nur die zweite Sicht zeigt die Wirklichkeit. Alles andere ist lediglich Religion.

    Ich habe den Begriff "Buddhadharma" in den Lehrreden nicht gelesen. Klar es gab Buddha. Und er hat die Menschen belehrt. Dann wurden die Belehrungen aufgeschrieben.

    Wenn du mir das grosse Ganze, wozu er und auch ein Buddadharma (du meinst seine Lehrreden? Die Längeren? Oder die Mittleren? Oder? ) gehören würde so erklären kannst, dass ich es vor eigenen Augen sehen und erfahren kann, dann ach ...

    Ok. Vielleicht ist gezeigt, dass du von deiner Idee "Geschlechtergerechtigkeit" sprichst und in Abgrenzung zu der natürlich hier "Überzeugungen" verwirklicht siehst, die der Idee widersprechen. Und da würde ich dir dann sagen, du hast da vollkommen Recht. Hier ist ein sehr anderes Urteilen und nicht-Urteilen (und damit auch Handeln) über die Welt und die sich gerne gruppierenden, also "Gesellschaften" bildenden Menschen auf ihr.

    2 Mal editiert, zuletzt von Alephant (30. Dezember 2019 um 23:48)

  • Obladi Oblada
    Reaktionen
    1.455
    Punkte
    12.533
    Beiträge
    2.191
    Mitglied seit
    14. Juni 2014
    • 31. Dezember 2019 um 12:34
    • #17

    Zeit, die alten Schriften loszulassen.

    Living is easy with Eyes closed

  • Daoist
    Reaktionen
    423
    Punkte
    5.118
    Beiträge
    933
    Mitglied seit
    14. Juni 2019
    • 31. Dezember 2019 um 13:32
    • #18

    Es gibt eine Stelle in Buddhas Schriften, wo er gefragt wird, ob er seine Lehre in einem Satz zusammenfassen könnte. Buddha sagte: Nichts, was es auch sei, sollte festgehalten werden.

    Und im Zen gibt es einen berühmten Text von Daio Kokushi, in dem es heisst:
    [lz]

    In der Absicht, Blinde anzuziehen,

    ließ Buddha seinem goldenen Munde

    spielerische Worte entspringen;

    seitdem sind Himmel und Erde überwuchert

    mit dichtem Dornengebüsch.

    O meine lieben und ehrenwerten Freunde,

    die ihr hier versammelt seid:

    Wenn ihr euch danach sehnt, die donnernde Stimme

    des Dharma zu hören,

    gebt eure Worte auf, entleert eure Gedanken,

    dann kommt ihr so weit, das eine Sein zu erkennen.[/lz]

    Einmal editiert, zuletzt von Daoist (31. Dezember 2019 um 13:38)

  • Online
    Sudhana
    Reaktionen
    3.188
    Punkte
    20.906
    Beiträge
    3.518
    Mitglied seit
    15. Oktober 2014
    • 31. Dezember 2019 um 13:47
    • #19

    Buddhismus entstand und wurde tradiert in einer patriarchalischen Gesellschaft - aber er begründet und rechtfertigt solche Strukturen nicht, er vertritt keine patriarchalische Ideologie. Er wandte sich zugegeben allerdings auch nicht explizit gegen sie. Gesellschafts- und Ideologiekritik war ursprünglich kein Anliegen des Buddhadharma - eine Einsicht in dukkha bedarf der Untersuchung solch vergleichsweise subtiler Erscheinungsformen von dukkha wie speziell der Benachteiligung von Frauen durch eine patriarchaliche Gesellschaftsform nicht. Da sind Alter, Krankheit und Tod doch etwas naheliegender ...

    Trotzdem ist der Buddhadharma in Bezug auf Frauen - an den sozialen Standards seiner Entstehungszeit gemessen - bemerkenswert "fortschrittlich". Bereits von Anfang an gab es nach buddhistischer Vorstellung keine Entstehungshierarchie der Geschlechter wie beispielsweise nach biblischer Lehre - also keine vorgeblich "natürliche" Rangordnung. Nach buddhistischer Auffassung gab es zunächst keine unterschiedlichen Geschlechter bei den Menschen; erklärt werden sie durch eine Entwicklung parallel zur Arbeitsteilung (Digha-Nikaya Nr. 27) - was heute zumindest im Konzept 'gender' als eines sozialen, nicht biologischen Geschlechts, eine Parallele hat. Aus diesen Entstehungsbedingungen ergeben sich u.a. gleiche Rechte und Pflichten in der Partnerschaft für Mann und Frau (Digha-Nikaya Nr. 31). Wichtiger als solche (möglicherweise obsoleten) Herleitungen jedoch ist: das Ziel buddhistischer Praxis, also das 'Erwachen' (bodhi), kann in gleicher Weise von Mann und Frau erlangt werden, ohne geschlechtsspezifische Unterschiede in der Methode oder in der Qualität des Erreichten. Es gibt bei Mann und Frau keine Unterschiede bei den Abhängigkeiten und Anhaftungen, die überwunden werden müssen (Anguttara-Nikaya 1,1). Restvorbehalte wie der, dass eine Frau kein sammasambuddha werden könne (also wie Buddha selbst aus eigener Kraft und ohne Vorbild / Lehre den Weg zum Erwachen finden könne) sind von recht marginaler praktischer Bedeutung und durch die schon genannten zeitlichen und gesellschaftlichen Entstehungsbedingungen der Sutten erklärbar.

    Selbstverständlich erkannte auch Buddha Ungleichheiten (Samyutta Nikaya 37,3), nämlich solche biologischer Natur (Menstruation, Schwangerschaft und Geburt) und solche sozialer Natur im Kontext der damaligen indischen Gesellschaft. So muß im Gegensatz zum Mann eine Frau ihr Elternhaus verlassen, um zum Mann zu ziehen und sie muss ihrem Ehemann dienen. Diese Unterschiede werden aber nicht als notwendige oder gar gottgewollte Übel angesehen, sondern schlicht als Tatsachen des Frau-Seins in der indischen Gesellschaft. So wurde auch der buddhistische Frauenorden von Buddha an den Männerorden angegliedert und ihm unterstellt, weil es in der damaligen indischen Gesellschaft keine Möglichkeit für einen unabhängigen Frauenorden gab. Eine Frau ohne Vormundschaft eines Mannes - sei es Vater, Ehemann, Sohn oder ersatzweise sonst ein naher männlicher Verwandter - dessen Haushalt sie angehörte, war in der indischen Gesellschaft schutz- und rechtlos; sie konnte z.B. ohne weiteres versklavt werden. Notwendig sind solche Vorkehrungen (wie etwa die 8 garudharma), die den Frauenorden unter die Vormundschaft (und damit Schutz) des Männerordens stellen, heute nicht mehr. Wobei - um auch dies nicht unerwähnt zu lassen - eine solche Vormundschaft auch Übernahme von Verantwortung beinhaltet. Dieser Verantwortung sind die Männer in zwei von drei noch existierenden Vinaya-Ordinationslinien nicht gerecht geworden.

    Wenn weibliche Ordinierte dafür eintreten, die zusätzlichen, heute nicht mehr notwendigen Regeln abzuschaffen, haben sie meine wohlwollende Unterstützung. Ansonsten ist das etwas, das die weiblichen Ordinierten selbst angeht – nicht mich. Wobei ich denke, Ordinierte (weibliche wie männliche) haben eigentlich naheliegendere Probleme zu lösen, als am Vinaya herumzubasteln …

    Bemerkenswert ist immerhin, dass Buddha überhaupt einen Frauenorden schuf - das war zu seiner Zeit eine revolutionäre Neuerung, was auch die oft angeführten Vorbehalte gegen die Zulassung des Frauenordens erklärt und relativiert. Buddha war der erste, der Frauen die Möglichkeit eröffnete, in die Hauslosigkeit zu gehen und ihr Leben ausschließlich einem sprituellen Weg zu widmen.

    In der Begrifflichkeit der frühen Sutten ist übrigens zwischen dem neutralen Begriff "itthi" (Frau) und dem diskriminierenden Begriff "matugama" (etwa: 'Mutter im Dorf') zu unterscheiden. Wenn in den Sutten von einfältigen Frauen und weiblicher Launenhaftigkeit gesprochen wird, dann ist von matugama die Rede, nicht von itthi. Nun ist zwar jede matugama eine itthi, aber nicht jede itthi eine matugama. Erst in der postkanonischen theravadischen Literatur verschwimmt diese Unterscheidung. Hier gibt es eine Tendenz, alle Frauen als matugama zu denunzieren und als Gefahr für die Disziplin der asketischen Mönche einzustufen. Eigenartigerweise scheinen umgekehrt Männer keine Gefahr bzw. Versuchung für asketische Frauen zu sein – jedenfalls wird dieses Problem meines Wissens nicht erörtert. Was verrät uns das eigentlich über die Selbsteinschätzung solcher Bedenkenträger? ;)

    _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Alephant
    Reaktionen
    1.215
    Punkte
    21.110
    Beiträge
    3.927
    Mitglied seit
    26. April 2011
    Geburtstag
    1. April 1980 (45)
    • 31. Dezember 2019 um 14:14
    • #20
    Sudhana:

    Gesellschafts- und Ideologiekritik war ursprünglich kein Anliegen des Buddhadharma

    Nicht nur ursprünglich sondern auch heute noch ist das nicht das "Anliegen des Buddhadharma". Ganz und gar nicht, würde ich sogar sagen.

    Gesellschaften verbessern zu wollen, das ist im besten Fall ein guter Wille und dessen Anliegen.

  • Aravind
    Reaktionen
    5.346
    Punkte
    31.528
    Beiträge
    5.214
    Mitglied seit
    15. September 2017
    • 31. Dezember 2019 um 15:45
    • #21
    Sudhana:

    Was verrät uns das eigentlich über die Selbsteinschätzung solcher Bedenkenträger? ;)

    Genau. Und wie viel Zweifel an der eigenen Praxis werden da sichtbar. Egal, ob katholische oder buddhistische oder sonst-was Praxis.

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Online
    Sudhana
    Reaktionen
    3.188
    Punkte
    20.906
    Beiträge
    3.518
    Mitglied seit
    15. Oktober 2014
    • 31. Dezember 2019 um 17:00
    • #22
    Vedana:

    Nicht nur ursprünglich sondern auch heute noch ist das nicht das "Anliegen des Buddhadharma".

    Nicht das Anliegen, aber eines schon. Es geht dabei um die Rahmenbedingungen der Übertragung des Dharma. Und wenn man sich am Mitgefühl des Erwachten orientiert, das ihn erst dazu gebracht hat, zu lehren, dann ist es ein legitimes "Anliegen des Buddhadharma", in dieser Hinsicht heilsame Bedingungen zu schaffen. Das verweist auf die Ebene sozialen und politischen Handelns bei der Praxis von śīla.

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Alephant
    Reaktionen
    1.215
    Punkte
    21.110
    Beiträge
    3.927
    Mitglied seit
    26. April 2011
    Geburtstag
    1. April 1980 (45)
    • 31. Dezember 2019 um 19:03
    • #23

    Das ist eine unnötige Auslegung von dir.

    Ich sehe nicht, wie man aus den Tugendregeln mehr ableiten könnte als das.

  • xxx
    Reaktionen
    164
    Punkte
    10.244
    Beiträge
    1.956
    Mitglied seit
    11. Mai 2011
    • 31. Dezember 2019 um 19:13
    • #24

    I

    Vedana:

    Ich habe den Begriff "Buddhadharma" in den Lehrreden nicht gelesen. Klar es gab Buddha. Und er hat die Menschen belehrt. Dann wurden die Belehrungen aufgeschrieben.

    Da hast du nicht gründlich recherchiert. Den Begriff Buddhadhamma wirst Du in den Lehrreden natürlich nicht finden, denn den Titel Buddha hat sich Siddharta Gautoma nicht selber gegeben. Er nannte seine Erkenntnis schlicht Dhamma (deutsch: Lehre)


    [lz]

    Zum Beispiel MN 3


    Ihr Bhikkhus, seid meine Erben im Dhamma, nicht meine Erben in materiellen Dingen. Aus Mitgefühl für euch habe ich gedacht: 'Wie werden meine Schüler meine Erben im Dhamma sein, nicht meine Erben in materiellen Dingen?' Wenn ihr meine Erben in materiellen Dingen seid, nicht meine Erben im Dhamma, werdet ihr so getadelt werden: 'Die Schüler des Lehrers leben als seine Erben in materiellen Dingen, nicht als seine Erben im Dhamma'; und auch ich werde so getadelt werden: 'Die Schüler des Lehrers leben als seine Erben in materiellen Dingen, nicht als seine Erben im Dhamma.'"[/lz]

  • Alephant
    Reaktionen
    1.215
    Punkte
    21.110
    Beiträge
    3.927
    Mitglied seit
    26. April 2011
    Geburtstag
    1. April 1980 (45)
    • 31. Dezember 2019 um 19:57
    • #25

    Naja so uninformiert von mir hört sich das nicht an. Aber ich hab durch deinen Hinweis trotzdem was bemerkt.

    Also xxx, ich wünsche dir einen schönen Silvesterabend und ein paar gute Leute um dich herum.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.18
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download