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Geleitete Meditationen

  • N_a_k_s_e_l@BW
  • 5. Januar 2020 um 10:23
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  • N_a_k_s_e_l@BW
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    • 5. Januar 2020 um 10:23
    • #1

    Guten Morgen :)

    seid meiner Kindheit leide ich an einer gewissen inneren Unruhe. Zudem fällt es mir nicht gerade leicht, mich für längere Zeit zu konzentrieren. Die Ärzte nannten das ADS. Ich persönlich kann dazu nur wenig sagen, da ich 10 Jahre meines Lebens in der Gastronomie verbracht habe. Wahrscheinlich war ich zu dieser Zeit der Meinung, dass diese Problematik aufgrund des Stresses bei der Arbeit endstanden ist. Im Prinzip kann man sagen, den Bezug verloren. Nach der Geburt meiner Tochter habe ich mich entschlossen eine Umschulung zu machen, welche schulisch am Berufskolleg staatfindet. Genau hier taucht die Problematik gerade in den mathematischen Themen wieder auf. Das Problem ist nun folgendes: Mit der Gewissheit, dass man sehr wohl vom Intellekt die Möglichkeit besitzt sein Potential zu verwirklichen, aber aufgrund der nicht konstanten Konzentration oftmals scheitert, kann sehr viel Frust anfallen:x. Irgendwie das Gefühl einer ungerechten Behandlung, da man ja so auf die Welt kam.

    Nun zu Frage an euch. Ich hab eine DVD von Karen Kold Wagner ( üben, üben, üben) aus dem Buddha Haus.

    1 Frievoll und heilsam sein 14.11

    2 6 Punkte Meditation 10.39

    3 Bauchatmung-Tiefe Quelle 06.30

    4 Liebe und Wohlwollen 22.16

    5 Mitgefühl 24.53

    6 Bauchdecke Betrachtung 07.58

    7 Mudita-Mitfreude 25.23

    8 Upekha-Gleichmut 26.31

    9 Teilen der Verdienste 19.06

    Sind diese Meditationen geeignet für mein Leiden bzw. kennt der eine oder Andere von euch diese Problematik aus dem Freundeskreis oder gar eigene Erfahrung? Ist es als Anfänger ratsam gleich mit 25 min Meditation zu beginnen?

    Danke für eure Ratschläge _()_

  • void 5. Januar 2020 um 10:49

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 5. Januar 2020 um 12:35
    • #2

    Sieht aus, als ob Du das selber vorsichtig und achtsam ausprobieren musst. Wenn Dir eine Meditationsart gut tut, dann bleib dabei und arbeite regelmäßig daran in kleinen Schritten.

    Lieber regelmäßig kurz meditieren anstatt sporadisch über lange Zeitspannen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • N_a_k_s_e_l@BW
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    • 5. Januar 2020 um 17:01
    • #3
    mkha':

    , Dich mit Deiner Frage an einen Arzt Deines Vertrauens zu wenden.

    Das war ja auch das Erste, was ich gemacht habe;). Aber als Kassenpatient ist es nicht so einfach. Aber vielen Dank für deine aufrichtige Antwort:). Kann man den im allgemeinen Sagen, dass die Meditation in solchen Fällen hilfreich ist oder es gar verschlimmern kann? Kannst du mir vielleicht einen Input im Sinne einer passenden Sutra geben, was das psychische Leid angeht?

    LG N_a_k_s_e_l@bw_()_

  • kilaya
    Gast
    • 5. Januar 2020 um 17:45
    • #4
    N_a_k_s_e_l@BW:

    Kann man den im allgemeinen Sagen, dass die Meditation in solchen Fällen hilfreich ist oder es gar verschlimmern kann?

    Leider nein, denn den genauen "Fall" zu erkennen ist über ein Forum und ohne Dich persönlich zu kennen, kaum möglich. Dazu kommt, dass eine gefühlte Verschlimmerung Zeichen einer positiven Veränderung sein kann, und wenn es einem immer nur gut geht dabei, kann es sein, dass man etwas falsch macht (aus buddhistischer Sicht) und die Meditation als "Fluchtmittel" benutzt.

    Das gesagt, stimme ich der Aussage von Losang Lhamo zu, dass Du es vorsichtig ausprobieren kannst. Wenn Du Konzentration üben kannst und es sich verbessert, siehst Du, dass es Dir was bringt. Im tibetischen Buddhismus könnte es sein, dass ein Lehrer Dir dazu Manjushri (Weisheitsbuddha) Praxis empfiehlt, der die Praxis dann aber auch begleiten sollte.

    Was aber wohl nur ärztlich abgeklärt werden kann, ist ob es sich wirklich um ADS handelt, was es ausgelöst hat und ob man evtl. etwas an den Ursachen machen kann. Wenn Konzentrationsmangel sehr spezifisch ist, z.B. auf die von Dir genannte Mathematik bezogen, dann kann es auch eine andere Form von Widerwillen sein, bis hin zur Dyskalkulie, die keine Unfähigkeit ist, Mathematik zu verstehen, sondern eine aktive Geistestätigkeit, die verhindert, dass man sich darauf einlassen kann.

    Einfaches Beispiel: mir wurde als Kind das Einmaleins derart mit psychischer Gewalt eingebleut, dass ich bei jeglichem Kontakt mit Mathematik sofort in den Widerstand gegangen bin. Der Witz ist, dass ich mir nicht mal das Einmaleins als Auswendig gelerntes Konstrukt merken konnte, also es war komplett nutzlos, dafür kann ich über geschickte Denkwege so schnell das Ergebnis ausrechnen, dass es praktisch keinen Unterschied macht. Hätte man von Anfang an mit mir gearbeitet, um eigene Wege zu finden, wäre ich vielleicht Mathematiker geworden, wer weiss. So mache ich immer noch einen grossen Bogen drum, und das obwohl ich beruflich viel mit IT zu tun habe.

  • S. Celine
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    • 5. Januar 2020 um 19:39
    • #5

    Mein Kind und ich haben gute Erfahrungen mit der passenden Medikation gemacht und ich weiß durch einen Vortrag der behandelnden Ärztin dass die Symptomatik auch bei Erwachsenen weiter vorhanden sein kann. Wie dir geraten wurde geh am besten zu einem spezialisierten Mediziner, beschreibe deine Besonderheiten und mach einen ausführlichen Test mit und ohne Medikation. In einem Forum für Buddhismus ist das etwas fehlplatziert, wobei es in der Praxis meines Sohn auch begleitend Meditationskurse gibt. Vielleicht auch mal folgende Seite lesen und schauen obs passt. Gibt dazu aber noch leider nur Selbsthilfe-Bücher und privat zu zahlende Heilpraktiker:

    Kurzinfo zu HSP - hochsensiblen Personen - v. G. Parlow

    Gnothi seauton

  • kilaya
    Gast
    • 5. Januar 2020 um 22:07
    • #6

    Für HSP sehe ich in dem, was bisher zu lesen ist, keine Anhaltspunkte.

  • Daoist
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    • 5. Januar 2020 um 23:34
    • #7

    Es gibt Berichte, daß AD(H)S-BEtroffene mit Meditation gute Erfahrungen gemacht haben. Z.B. unter Meditation Achtsamkeit und ADHS Erfahrungsbericht. Eine Betroffene, die inzwischen auch MBSR Achtsamkeitslehrerin ist. Vielleicht könnte sie dir da genauer weiterhelfen.
    Unter Persönlich - MBSR Achtsamkeit Meditation am Starnberger See findest du auch zwei Texte von ihr. Dort kannst du auch Kontakt zu ihr aufnehmen. Sie kann das vielleicht besser beurteilen als wir.

  • S. Celine
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    • 5. Januar 2020 um 23:58
    • #8
    kilaya:

    Für HSP sehe ich in dem, was bisher zu lesen ist, keine Anhaltspunkte.

    Sehe ich bei ihm auch so, doch laut Literatur sind die Übergänge fließend und dank Suchfunktion werden auch andere hier nach Antworten suchen. Sorry, hätte ich ergänzen sollen.

    Gleich ist zB der weit(er) offen stehende Filter für Sinneseindrücke laut Vortrag bzw. Fachbuch und eigener Erfahrung.

    Gnothi seauton

  • User19823
    Gast
    • 6. Januar 2020 um 07:02
    • #9

    Ich glaube auch, dass du am meisten von einem achtwöchigen MBSR-Kurs profitieren würdest. Gut ausgebildete Lehrer und Kurse findest du im MBSR-MBCT-Verband. MBSR-Kurse aus diesem Verband werden teilweise sogar von den Krankenkassen übernommen, das liegt daran, dass etliche Lehrer dort auch ausgebildete Psychotherapeuten sind.

    In diesen Kursen gibt es nicht nur eine gute Einführung in die Meditation und regelmäßige Meditationssitzungen, es wird auch gezielt auf psychische Hintergründe der Teilnehmer eingegangen, dazu gibt es Körperübungen wie Yoga oder QiGong und Gruppengespräche. Gerade für Leute, die psychisch belastet sind, ist dieser Weg geeigneter als alleine loszumeditieren, denn Meditation kann helfen, aber manchmal auch schaden. Nach so einem Kurs wirst du wissen, was dir gut tut und liegt und hast dir im Meditieren gute Grundlagen erworben.

    Eine andere Möglichkeit, Konzentration zu üben, ist, Aufmerksamkeit mit Bewegung zu verbinden, das geht auch gut durch QiGong-, Yoga-, oder Aikido-Kurse.

    _()_ User19823

  • Xyz
    Gast
    • 6. Januar 2020 um 07:31
    • #10
    N_a_k_s_e_l@BW:

    Guten Morgen :)

    Mit der Gewissheit, dass man sehr wohl vom Intellekt die Möglichkeit besitzt sein Potential zu verwirklichen, aber aufgrund der nicht konstanten Konzentration oftmals scheitert, kann sehr viel Frust anfallen:x.

    MoinMoin aus Hamburg✨

    sollte es Dir primär um Dein Training zur Konzentrationssteigerung fuer den buddhistischen Weg gehen bist Du in einer buddhistischen Gemeinschaft bei einen Linienlehrer in Deiner Nähe oder inzwischen auch Online gut aufgehoben.

    Die disziplierte Übung durch Beständigkeit in einer Gruppe zu erfahren hat mir damals erste zuverlässige und vertrauensvolle Ergebnisse durch die Gewöhnung, das Training mit Anderen neu eingebracht.

    Einzige Vorraussetzung:Du solltest Dich von Anfang an in der Gruppe und mit dem Lehrer wohl fühlen.Sonst sofort wechseln... 🙏

  • N_a_k_s_e_l@BW
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    • 6. Januar 2020 um 15:23
    • #11

    Meine Vermieter haben mir bereits ein Buch über HSP gegeben. Das einzige, was da zutrifft, sind monotone Geräusche, die mich schon etwas ''triggern''. Ich muss auch sagen, dass ich als Jugendlicher viel in Clubs und Diskotheken war. Also große Ansammlungen von Menschen und Lärm stecke ich schon ganz gut weg.

    Auf ein Zitat von kilaya ''psychische Gewalt'' möchte ich mal kurz eingehen. So etwas kenne ich selbst sehr gut und bin auch der Meinung, dass es damit zusammenhängt. Allerdings war die Problematik an der Abendschule(2014-2016) so gut wie nicht vorhanden.

    Die Zentren bei uns in der Stadt sind auch recht begrenzt bzw. haben manche davon einen ''schlechten'' Ruf.

    Ein MBSR Zentrum gibt es bei uns in der Stadt. Werde mich da Morgen mal melden.

    Vielen Dank für eure lieben Vorschläge und eure Zeit, die Ihr euch dafür genommen habt:)

    LG_()_


  • KarmaHausmeister 3. Juni 2022 um 14:06

    Hat das Thema aus dem Forum Meditation nach Buddhistische Praxis verschoben.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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