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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Natur des Menschen, menschliche Natur, Buddhanatur

  • Deepa
  • 12. September 2020 um 13:05
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  • Helmut
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    • 12. September 2020 um 16:19
    • #26

    In Bezug auf die Beiträge 18 - 20:

    Ein Kind kommt mit der Unwissenheit und den anderen Geistesgiften, deren Ursachen es in früheren Leben angesammelt hat, auf diese Welt. Es ist ja nicht so, dass wir ohne die Geistesgifte auf diese Welt kommen und sie dann erst in uns entstehen, weil wir es zum Beispiel als Kind nicht gelernt haben zu teilen.

    Seit anfangsloser Zeit haben wir durch unsere unheilsamen Handlungen immer wieder als karmisches Resultat dieser Handlungen die Geistesgifte in unserem Bewusstseinskontinuum angesammelt und diese Geistesgifte erleben wir nun in unserem jetzigen Leben. Wenn wir die Geistesgifte in diesem Leben nicht überwinden, werden wir sie mit in die nächste Existenz nehmen.

    Durch Teilen lernen allein werden wir die Geistesgifte in diesem Leben nicht überwinden, sondern nur durch die wahren Pfade, die der Buddha im Rahmen der vier edlen Wahrheiten gelehrt.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Deepa
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    • 12. September 2020 um 16:32
    • #27

    Wenn man gerne teilt (ohne Hintergedanken ^^), ist der Geist zumindest von d. Geistesgift Gier befreit. Mit anderen Worten: An Stelle von Gier ist Großzügigkeit getreten.

    Wobei das alleine auch nicht reicht.

    Es fehlen andere Qualitäten. Geben ist nicht per se heilsam.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

  • Helmut
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    • 12. September 2020 um 18:12
    • #28

    Ich möchte auf das ursprüngliche Thema Natur des Menschen, menschliche Natur, Buddhanatur zurück kommen:

    Was die menschliche Natur ist ergibt sich ja nicht aus dem Begriff selbst, sondern durch Definition des Begriffes. Ich selber habe keine spezifische Definition, deshalb kann ich ihn nur beschreibend verdeutlichen.

    Mit menschlicher Natur würde ich die wesentlichen Merkmale des Menschseins zusammenfassen. Dazu zähle ich den Wunsch nach Glück und der Leidfreiheit, dass wir Menschen auch das Recht haben, uns Glück und Leidfreiheit zu wünschen und anzustreben. Hierzu zählt auch, dass wir abhängig existieren und deshalb nicht festgelegt sind, uns also wandeln, verändern, entwickeln können. Damit hängt auch unsere Buddhanatur zusammen wie ich sie in Beitrag 16 kurz beschrieben habe. Zu unserer menschlichen Natur zählt eben deshalb auch, dass wir die vier edlen Wahrheiten erkennen und verwirklichen können; zu einem Arhat oder gar einem Buddha werden können.

    Gruß Helmut

    Als Buddhisten schätzen wir das Leben als höchst kostbares Gut.

  • Sili
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    • 12. September 2020 um 18:12
    • #29
    Deepa:

    Hast Du mal versucht, von einem Baby ein Objekt seiner Begierde zu bekommen? Oder es ihm weggenommen - von wegen: Lass uns das mal teilen :D

    :? als meine kinder noch ganz klein waren musste ich nur ganz lieb fragen und ich bekam eigentlich alles auser die mama:erleichtert: fileicht sind meine kleinen auch irgend wie nicht wie alle anderen, immerhin haben sie einen teil meiner dns:eek:_()_

  • void
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    Zen
    • 13. September 2020 um 10:56
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    • #30

    Was man als die "Natur" von etwas sieht, ist letztendlich eher beliebig. Wir sind es gewohnt Eis als gefrorenes Wasser zu sehen, weil wir häufiger flüssiges als festes H20 sehen. Bei Eisen ist es umgekehrt. Da ist uns die feste Form die geläufige und deswegen die 'richtige".

    "buddhanatur" ist ein geschicktes Mittel, bei dem man die Befreiung als die "wahre Natur" des Menschen sieht und die Verblendungen als etwas, was sich da als Verschmutzung drauflegt. Diese Sicht macht nur aus der zugehörigen Praxis Sinn und steht nicht für sich selbst.

    Genauso ist es möglich, in der Verblendung die Natur des Menschen zu sehen und die Befreiung als etwas Äußeres. Dies geschieht z.B im Amida-Buddhismus als ein Anvertrauene an die andere Kraft ( taiki).

    Es ist wichtig, dass dies nicht unterschiedliche Hypothesen über die Natur des Menschen sind sondern dass es unterschiedliche geschickte Mittel sind die mit unterschiedlichen Praktiken verbunden sind.

  • Deepa
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    • 13. September 2020 um 11:11
    • #31
    void:

    Was man als die "Natur" von etwas sieht, ist letztendlich eher beliebig. Wir sind es gewohnt Eis als gefrorenes Wasser zu sehen, weil wir häufiger flüssiges als festes H20 sehen. Bei Eisen ist es umgekehrt. Da ist uns die feste Form die geläufige und deswegen die 'richtige".

    (Hervorhebung von mir)

    Sehe ich nicht so, dass etwas davon „richtig“ ist, da es häufiger in Erscheinung tritt.

    Was ist das für eine Argumentation?

    ~> Die Häufigkeit einer Erscheinung gibt Auskunft über richtig/falsch.

    Analogie: Unheilsames Denken/Handeln sind häufiger, als heilsames - ergo richtig.

    Was meinst Du mit richtig, wenn Du es in Gänsefüßchen setzt?

    Welches Wort wäre treffend ohne Gänsefüßchen?

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

    Viele Wege führen ins Nirvana.

    Deepa

    3 Mal editiert, zuletzt von Deepa (13. September 2020 um 11:54)

  • Noreply
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    • 13. September 2020 um 15:30
    • #32
    Deepa:
    void:

    Was man als die "Natur" von etwas sieht, ist letztendlich eher beliebig. Wir sind es gewohnt Eis als gefrorenes Wasser zu sehen, weil wir häufiger flüssiges als festes H20 sehen. Bei Eisen ist es umgekehrt. Da ist uns die feste Form die geläufige und deswegen die 'richtige".

    (Hervorhebung von mir)

    Sehe ich nicht so, dass etwas davon „richtig“ ist, da es häufiger in Erscheinung tritt.

    Was ist das für eine Argumentation?

    ~> Die Häufigkeit einer Erscheinung gibt Auskunft über richtig/falsch.

    Analogie: Unheilsames Denken/Handeln sind häufiger, als heilsames - ergo richtig.

    Was meinst Du mit richtig, wenn Du es in Gänsefüßchen setzt?

    Welches Wort wäre treffend ohne Gänsefüßchen?

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    Die Natur des Menschen ist die Buddhanatur und der natürliche Mensch weiß das Buddhanatur nur ein Gespenst ist das ihn aus dem Menschsein raus führt in die Natur des Menschen.

  • Deepa
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    • 13. September 2020 um 20:09
    • #33

    Danke @mkha' für Deine ausführliche Antwort. :wrose:


    Bin gerade nicht so aufnahmefähig. Ich war an der frischen Luft - spazieren, Eis essen... ^^

    Lese es morgen aufmerksam durch.

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    Deepa

  • Deepa
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    • 13. September 2020 um 20:35
    • #34
    mkha':
    Deepa:

    Ich war an der frischen Luft - spazieren, Eis essen...

    :like:Das ist doch etwas Wunderbares, ... und nun den Abend gemütlich ausklingen lasseṇ ...:kerze::tee::)

    Japp. Wir waren an nem See...haben kleines und großes Federvieh gesehen :hug:

    Zu meinen Beiträgen: So sehe ich es.

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    Deepa

  • Punk
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    • 14. September 2020 um 18:32
    • #35

    Zwei "wissenschaftliche" Studien zum Thema:

    Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung

    Theorie der Moralentwicklung (nach Kohlberg)


    Mir gefällt, dass in beiden Abhandlungen ein Weg, eine Entwicklung beschrieben wird. Der Buddhismus lehrt auch ein Weg, der zu einer Entwicklung des Geists führen soll. Kohlberg erwähnt als Beispiel einer Entwicklung bis auf Stufe 7 sogar den Buddha.

    Einmal editiert, zuletzt von Punk (14. September 2020 um 18:38)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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