Viele von Euch kennen das sicherlich. Man wandert gedanklich vom Fuß bis zum Kopf und beobachtet seine Wahrnehmungen.
Mich irritieren immer die Anweisungen, wenn es geführte Meditationen sind:
Da ist davon die Rede, dass ich meinen Fuß, meinen Unterschenkel oder meine Hand u.s.w. wahrnehmen soll. Ehrlich gesagt, nehme ich diese Körperteile nur dann wahr, wenn sie "eingeschlafen" sind. Wenn nicht, dann spüre ich zwar den Kontakt des Fußes (o.ä.) mit einer Oberfläche (mein Geist bewertet den dann als angenehm, neutral oder unangenehm) aber den Fuß an sich nehme ich nicht wahr.
Komplizierter wird es dann wenn davon die Rede ist, man solle die Organe wahrnehmen: Zum Beispiel Herz oder Lunge.
Was ich wahrnehme ist jedoch der Herzschlag, nicht das Organ Herz.
Oder den Atem wie er durch die Lunge bis zur Nase ein- und ausgeatmet wird.
Aber nicht die Lunge an sich.
Die Aktivitäten des Geistes kann ich dagegen sehr gut wahrnehmen.
Denke ich zu kompliziert oder sind da einfach die Anleitungen zu "oberflächlich"?