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Ich kann mir den Tod nicht vorstellen.

  • Hopeandpray
  • 28. Januar 2021 um 21:27
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  • Igor07
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    • 4. Februar 2021 um 20:46
    • #26
    Rudolf:

    Genauso todsicher ist es, dass wir jeden Augenblick geboren werden, wieder und wieder.

    Toll ausgedrückt, aber es sei doch na, wie dasselbe.... Wie Leere und Form, so, gleichsam wie die zwei Seiten von derselben Medallie...

    Ich meine , wie können es nichts trennen... Deswegen die Angst ist nicht berechtigt, oder?

    LG.:)

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Sili
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    • 4. Februar 2021 um 22:46
    • #27
    Rudolf:

    Genauso todsicher ist es, dass wir jeden Augenblick geboren werden, wieder und wieder.

    _()_

    Nun irgend wann sterben wir ohne wieder geboren zu werden. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei;)_()_

  • Rudolf
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    • 5. Februar 2021 um 08:56
    • #28

    Das immer wieder sterben und geboren werden, jeden Augenblick, bezieht sich natürlich nur auf Samsara.

    Tod und Geburt sind im buddhistischen Kontext nur in Samsara möglich. Und da geschieht es immer. ;)

    Im Nirvana, oder aus Sicht (frei von Unwissenheit) der tatsächlichen Bestehensweise unserer Person gibt es übrigens weder sterben noch wieder geboren werden.

    Das ist eine Wurst ohne zwei Enden.

    :rainbow:

  • Rudolf
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    • 5. Februar 2021 um 09:03
    • #29
    Igor07:

    Deswegen die Angst ist nicht berechtigt, oder?

    Eine instinktive Todesangst (wenn ich vor einem Abgrund stehe) scheint mir natürlicherweise berechtigt zu sein. Das ist nichts schlimmes und kann kostbares Menschenleben erhalten.

    Eine andere Angst in Bezug auf das Sterben gibt es für mich als Buddhisten nur, wenn ich daran denke, wie viel unheilsames Karma ich in diesem und früheren Leben angesammelt habe.

    Deswegen ist meine Devise so achtsam wie möglich zu sein. Nicht nur im Handeln, sondern auch im Denken.

    :rainbow:

  • Noreply
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    • 5. Februar 2021 um 10:25
    • #30

    Eine Medaille zwei Seiten.

    Eine Seite Geburt und die andere Seite Tod. Geburt ist Tod. Liest sich erschreckend. Aber ist das richtig gelesen?

    Der Verstand verbindet Geburt, Tod direkt miteinander und versucht diesen weisen Satz irgendwie im Jetzt zu verstehen und zu manifestieren. Das geht aber immer nur für sehr kurze Zeit. Immer wieder trifft er darauf.

    Was hat der Verstand übersehen? Das mit der einen Medaille hat er ja drauf und versteht er, passt aber nicht zu dem Satz: Geburt ist Tod.

    Für eine Medaillenmetapher braucht es eine Medaille. Aber wo ist sie? Das ist einfach und schwer zu erkennen.

    Wir haben die Seiten: Geburt und Tod wo ist die Medaille, die die beiden trägt? Das steht es doch. geburt IST tod.

    Was trägt denn Geburt und Tod? Das "IST" trägt die beiden und ist die Medaille. Das einzige das Geburt und Tod tragen kann ist das Leben, das Leben ist die Medaille, die die zwei Seiten Geburt und Tod hat.

    Darum sage ich Geburt und Sterben, denn der Tod ist die Abwesenheit von Leben, kann also keine Seite der Medaille sein.

    Das Gleiche kann man auch mit Form ist Leere machen. Was verdammt ist "Ist"? Der Ozean des Werden , Samsara, ist die Medaille und ihre Seiten sind Form und Leere. "Leere ist Form".

  • Igor07
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    • 5. Februar 2021 um 11:58
    • #31

    Leute, in der Nacht ich habe wie zufällig das gelesen, tja, der Zu-fall fällt auf uns, lol....


    Aus dem Buch von C.Trungpa..."Das Jetzt im Strom der Zeit", S.83...

    "...Und zwischen Geburt und Tod kommt es zu der plötzlicher Einsicht, dass Geburt und Tod sich eigentlich gar nicht ereignen müssten, dass sie unnötig sind.Uns geht auf, dass Geburt und Tod letztlich nur Vorstellungen sind, ein Erzeignis unserer Wahrnehmung, unseres Festhaltens an etwas. Wir erfahren die Geburt als schöpferisch und den Tod als destruktiv, aber beide müsste es im Grunde nicht geben."

    Das IST oder Sein, das man kann niemals doch wie ---erfassen, es ist so wie der Hintergrund.

    Ja, Elviral, du schreibst, "Das steht es doch. geburt IST tod.".

    Aber wir leben in der realen Welt, ich meine wir brauchen diese Erfahrungen als die Menschliche Wesen, ansonsten wir können nicht wachsen und nicht ...diese so wie anscheinende, angebliche Dualität...transzendieren.

    Und wenn der Mensch, den du liebst, stirbt, du trauerst und weinst....onwohl es dir bewuust, das sei alles nicht echt, nicht real, gleichsam. Aber wir leben hier inkarniert, auf dieser ....relativen Ebene (der Wahrnehmung) das Leid und der Tod real für mich, meinen Körper, meinen Vertand, meinen ("aufgeblasenen") Ego.... Und es wäre entsetzlich, wenn ich , wenn die Leute sterben, sagte doch, das alles nur wie die Fata-Morgana, das wäre doch herzlos, und entsetzlich, oder?

    LG.:)

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Lobi
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    • 5. Februar 2021 um 12:38
    • #32

    Religionen können uns unsterblich machen, wir sind aber ein Teil der Natur - was nun?

  • Noreply
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    • 5. Februar 2021 um 13:52
    • #33
    Lobi:

    Religionen können uns unsterblich machen, wir sind aber ein Teil der Natur - was nun?

    Wir sind Unsterblich! Wissen aber auch, dass wir sicher sterben werden. Warum sollte ich also nicht unsterblich sein. Heißt "unsterblich" für immer? Buddha sagt alles, absolut alles wird vergehen. Jetzt bin ich unsterblich, wer weiß schon wie lange.

  • Alephant
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    • 5. Februar 2021 um 14:12
    • #34

    Nein das sagte er (der Buddha) besonnenerweise finde ich, nicht. Dass Alles absolut alles vergehen wird.

  • Noreply
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    • 5. Februar 2021 um 14:51
    • #35
    Vedana:

    Nein das sagte er (der Buddha) besonnenerweise finde ich, nicht. Dass Alles absolut alles vergehen wird.

    Das ist eine Meinung ohne Wahrheit.

  • Rudolf
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    • 5. Februar 2021 um 15:05
    • #36
    Igor07:

    Und es wäre entsetzlich, wenn ich , wenn die Leute sterben, sagte doch, das alles nur wie die Fata-Morgana, das wäre doch herzlos, und entsetzlich, oder?

    ja, ganz sicher. Das wäre herzlos.

    Solange man noch anhaftet an sich selbst und an andere und solange die anderen, die einen Toten betrauern, noch anhaften an diesen Toten ….

    Der Buddha hat nicht zu allen Menschen gesagt, alles ist bloß Illusion. Den Hausleuten hat er in der Regel nur Unbeständigkeit und Leidhaftigkeit, aber auch den Unterschied zwischen niederen und höheren Daseinsbereiche erklärt und die Ethik, die dort hinführt.

    Aber ihr hier im Forum könnt euch selbst gegenseitig ja sagen, alles ist bloß Illusion.

    :rainbow:

  • Alephant
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    • 5. Februar 2021 um 17:44
    • #37
    Ellviral:
    Vedana:

    Nein das sagte er (der Buddha) besonnenerweise finde ich, nicht. Dass Alles absolut alles vergehen wird.

    Das ist eine Meinung ohne Wahrheit.

    Falls du meine Zeilen meintest.

    Dass ein Ich entstehen würde und wieder vergehen würde, hat er nicht gelehrt.

    Sowas kann man im Begriff 'Alles' auch integriert sehen. So eine Vergänglichkeit (die Vergänglichkeit eines Selbstes) hat Buddha nicht gelehrt.

    'Alles' - das ist ein grosses Wort.

  • Noreply
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    • 5. Februar 2021 um 18:30
    • #38
    Vedana:
    Ellviral:
    Vedana:

    Nein das sagte er (der Buddha) besonnenerweise finde ich, nicht. Dass Alles absolut alles vergehen wird.

    Das ist eine Meinung ohne Wahrheit.

    Falls du meine Zeilen meintest.

    Dass ein Ich entstehen würde und wieder vergehen würde, hat er nicht gelehrt.

    Sowas kann man im Begriff 'Alles' auch integriert sehen. So eine Vergänglichkeit (die Vergänglichkeit eines Selbstes) hat Buddha nicht gelehrt.

    'Alles' - das ist ein grosses Wort.

    Alles anzeigen

    Natürlich sind deine Zeilen nicht gemeint. Ich zitiere nur so vor mich hin. Vielen Dank!

    ALLES ist nun mal. Alles einschließlich Alles.

  • Alephant
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    • 5. Februar 2021 um 19:01
    • #39

    Die Sache beim sichvorstellen wollen 'vom Tod' (man könnte sich ja versuchen, einen Gevatter Tod vorzustellen, das geht leicht) ist ja, dass man das eher macht, wenn man der Ansicht ist, der Körper ist eine Art 'Bewusstsein produzierende Maschine', und wenn die nicht mehr läuft isses auch vorbei mit Bewusstseinsproduktion.

    Man stellt sich da so Fragen und

    versucht sich dann sich ein 'nichts' vorzustellen. Was dann sein soll.

    Und sowas kann man sich gar nicht vorstellen. Das ist das Problem mit 'sich den Tod vorstellen' (unter der Ansicht Körper = Bewusstseinsproduktuonsmaschine).


    Wie wird der Moment sein? Keine Ahnung. Ich hab Lust zu sagen, das wird wohl echt ne Erfahrung sein, so ne kurzzeitige Abgelöstheit von der (einen) Grundbedingung Körper.


    ✌️

  • Lobi
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    • 5. Februar 2021 um 19:17
    • #40

    "Bewusstseinsprodkutionsmaschine"

    eine Maschine hat kein Bewusstsein - ist aber besser wenn Maschinen dann irgendwann eins hätten - dann hätten Maschinen wenigstens evtl. Moral

    Vlt. lachen in 200 Jahren die Leute über unsere Art von Bewußtsein - weil wir ein viel zu begrenztes Bewußtsein hatten

  • Igor07
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    • 5. Februar 2021 um 19:21
    • #41
    Rudolf:
    Igor07:

    Und es wäre entsetzlich, wenn ich , wenn die Leute sterben, sagte doch, das alles nur wie die Fata-Morgana, das wäre doch herzlos, und entsetzlich, oder?

    ja, ganz sicher. Das wäre herzlos.

    Solange man noch anhaftet an sich selbst und an andere und solange die anderen, die einen Toten betrauern, noch anhaften an diesen Toten ….

    Der Buddha hat nicht zu allen Menschen gesagt, alles ist bloß Illusion. Den Hausleuten hat er in der Regel nur Unbeständigkeit und Leidhaftigkeit, aber auch den Unterschied zwischen niederen und höheren Daseinsbereiche erklärt und die Ethik, die dort hinführt.

    Aber ihr hier im Forum könnt euch selbst gegenseitig ja sagen, alles ist bloß Illusion.


    Hi, Rudolf.... Sorry, wenn ich hier ...widerspreche... Ich versuche es zu formulieren... Es sei so, dass es nicht berechtigt, allegorisch ausgedrückt, zwisschen den Buddhismus für die ausserwählte und für die allgemeine Leute die Grenze zu ziehen.

    Das Leid ist doch real.... und zugleich es sei die Illusion.

    Und im Bardo es geht um genau dieses "Anhaften". Es bleibt , sogar als wir sterben. Es ist sozusagen die Natur des Bewusstseins. Und die Realität ist unseres Bewusstsein-Wahrnehmung, oder?

    Sorry...

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    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Rudolf
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    • 5. Februar 2021 um 21:29
    • #42

    Hallo Igor,

    dass der Buddha unterschieden hat, wen er vor sich hat, das kannst du in den verschiedenen Sutren selbst nachlesen.

    Die Leerheit z. B. hat er auch nicht allen erklärt. Den Bodhisattvaweg auch nicht, Tantra auch nicht. Noch nicht mal die Meditation ueber die völlige Leidhaftigkeit des Körpers.

    Das ist einfach eine Tatsache, die sich aus den Sutren der verschiedenen Fahrzeuge ergibt.

    Aber auch innerhalb des Palikanon kan man zwischen Sutten unterscheiden, die an Laien und Mönche gerichtet sind. Laien haben ja in der Regel eine andere Motivation als Mönche.

    :rainbow:

  • Noreply
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    • 5. Februar 2021 um 22:30
    • #43

    Nicht mehr leiden zu wollen, ist die Motivation aller Menschen.

    Gibt es Mönche, Laien, Haushälter, Knechte, Mägde?

    Was labert ihr für einen Kram?

    Buddha wendet sich ab, bei soviel Weisheit hat er nichts mehr zu melden.

    Der Buddhismus ist so stark geworden das von der Lehre nur eine trübe Brühe übrig ist, in der nicht mal mehr Lotus wächst.

  • Alephant
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    • 5. Februar 2021 um 22:43
    • #44
    Lobi:

    "Bewusstseinsprodkutionsmaschine"

    eine Maschine hat kein Bewusstsein - ist aber besser wenn Maschinen dann irgendwann eins hätten - dann hätten Maschinen wenigstens evtl. Moral

    Vlt. lachen in 200 Jahren die Leute über unsere Art von Bewußtsein - weil wir ein viel zu begrenztes Bewußtsein hatten

    Ich wollte damit die verbreitete Ansicht eines Körperselbstes, was der Vernichtung unterliegt, kennzeichnen. der Threadstarter hat aber genug, glaub ich 😅

    Moral kriegt der, der sie verdient hat 😉

  • Rudolf
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    • 5. Februar 2021 um 23:11
    • #45
    Ellviral:

    Nicht mehr leiden zu wollen, ist die Motivation aller Menschen.

    Ja, aber Samsara zu entsagen, ist nicht die Motivation aller Menschen.

    Und welche Brühe vom Buddhismus noch übrig geblieben ist, ist ebenfalls unterschiedlich in unseren Köpfen. ;)

    :rainbow:

  • Noreply
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    • 6. Februar 2021 um 01:30
    • #46
    Rudolf:
    Ellviral:

    Nicht mehr leiden zu wollen, ist die Motivation aller Menschen.

    Ja, aber Samsara zu entsagen, ist nicht die Motivation aller Menschen.

    Und welche Brühe vom Buddhismus noch übrig geblieben ist, ist ebenfalls unterschiedlich in unseren Köpfen. ;)

    Kein Mensch kann Samsara entsagen er kann nur seine Anhaftungen an, in Samsara erkennen. Die Lehre des Buddha funktioniert immer noch. In den Köpfen erscheinen Anhaftungen wie Seligpreisungen.

  • Punk
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    • 6. Februar 2021 um 09:21
    • #47

    Eine Lehre, sei sie nun psychologisch, wie z.B Buddhadhamma, naturwissenschaftlich, wie z.B Physik oder philosophisch wie z.B Religion, sollte sich immer an der Wirklichkeit orientieren und nicht an Phantasien und Ideen.


    Die Wirklichkeit sieht so aus:


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    Man findet darin auch viel buddhistisches: Leere, Nicht- ich etc.

  • Rudolf
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    • 6. Februar 2021 um 09:42
    • #48
    Punk:

    ......sollte sich immer an der Wirklichkeit orientieren und nicht an Phantasien und Ideen.

    Die Wirklichkeit sieht so aus:

    Das witzige an deinem Post ist, dass gerade dieses Filmchen voller Phantasien und Ideen ist.

    z.B. der Kommentar gegen Ende: " ...als winzige Teile des toten Universums zusammenkamen ..." :)

    Das soll keine Phantasie sein?

    Übrigens: viele Naturwissenschaftler benutzen für ihre Phantasien und Ideen oft den Euphemismus "Modellvorstellungen".

    Sicher haben diese Phantasien beobachtbare und messbare Grundlagen in der "materiellen" Welt, aber das ist bei anderen Phantasien anderer Menschen ja genau so.

    Der Buddha - so sehe ich das - hat sich bei seiner Entwicklung da eher an sein eigenes Bewusstsein gehalten als an winzige Teilchen in einem toten Universum.

    :rainbow:

  • Punk
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    • 6. Februar 2021 um 10:46
    • #49

    Rudolf

    Ich wollte mit meinem Beitrag niemandem eine bestimmte „Weltanschauung“ aufzwingen.
    Wie Du richtig bemerkst ist jede Art Interpretation der Umwelt eine Schöpfung des „Geists“, wobei das vorhandene Wissen, im Sinne einer rechten Erkenntnis, die Grundlage bildet.


    Für mich als Naturwissenschaftler, stehen deren objektive Erkenntnisse über subjektive geistigen Formationen. Die Naturwissenschaft schämt sich nicht zu sagen „ich weiss es nicht“.


    Dies begründet auch meine Affinität zur Buddhalehre. Der Buddha sagte oft, „ich weiss es nicht“, statt es verhält sich so und so.


    Die Aussagen des Videos stehen wunderbar im Einklang mit den drei edlen Wahrheiten des Buddhas: anatta, anicca, dukkha.


    Ganz im Gegenteil zu anderen religiösen Lehren, welche von jenseitigen Welten, Göttern, Teufeln phantasieren

  • Rudolf
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    • 6. Februar 2021 um 10:59
    • #50

    Okay, danke für die Antwort.

    Nur hier werde ich stutzig:

    Punk:

    Der Buddha sagte oft, „ich weiss es nicht“, statt es verhält sich so und so.

    1) " oft" ?

    2) naturwissenschaftliche Fragen und religiös irrelevante Fragen wurden dem Buddha doch gar nicht gestellt.

    Auf welche Fragen hat er gesagt "ich weiß es nicht"?

    Die Frage nach dem Anfang einer Welt hat er nicht beantwortet, weil es die Welt wie der Frager sie sich vorstellte, gar nicht gibt. Er hat nicht gesagt "ich weiß es nicht".

    :rainbow:

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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