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3 Geistesgifte

  • tao88
  • 2. April 2021 um 11:05
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    • 3. April 2021 um 14:22
    • #26
    Punk:

    Hier noch was zum Thema, welches ihr gerade behandelt:


    Das Trolley-Problem

    _()_

    Und wenn ich vor den Zug springe ;)?

    _()_

  • Rudolf
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    • 3. April 2021 um 16:23
    • #27

    Sili

    Bist du denn auch schwer genug?

    :rainbow:

  • Alephant
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    • 3. April 2021 um 18:40
    • #28

    Es gäbe noch x andere denkbare HandlungsMöglichkeiten, die in diesem Trolleyspiel aber nicht sein dürfen, sonst ist ja das ganze Dilemma für den A.

  • Sili
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    • 3. April 2021 um 21:32
    • #29
    Rudolf:

    Sili

    Bist du denn auch schwer genug?

    _()_

    Der dicke Mann der vor den Zug fällt könnte auf Grund der reinen Physik den Zug wohl nicht aufhalten, der Lokführer der erschrickt und den Zug abbremst wohl schon Dan ist das Gewicht eine geschickt eingebaute Finte.

    Wenn der Dicke man aber so Dick währe das er den Zug stopen könnte Dan müsste ich ja auch die Kraft besitzen die es benötigt diesen Mann Fon der Brücke zu werfen. Wenn ich eine Masse in diesem Ausmaß bewegen kann die selbst ein Zug zum anhalten bringt Dan müsste ich auch die Kraft haben den Zug zu stopen sonst könnte ich den mmannja garnicht runter werfen. Kraft =Masse *Beschleunigung daher müsste ich die Masse haben den Zug zu stopen sonst gibt das ganze Experiment phisikalisch keinen Sinn und taugt somit nicht wirklich was. Wenn man aber die Frage so umlenkt :würdest du einen Menschen töten der sonst 3 andere tötet Dan ist der "Mörder" wieder eher ein Schuleiger und die anderen 3 sind Opfer, der Mörder hätte sich also ausgesucht in der Situation zu sein und die anderen 3 nicht was den Mörder wieder moralisch als eher zu töten einstufen könnte.

    Djedes Moraldilemma ist also nur lösbar wen man die Möglichkeiten verändert. Ein Leben zu nehmen ist in jeder Kultur die mir bekannt ist ein schweres Verbrechen, sein eigenes leben zum Wohle vieler zu opfern wird aber soweit ich weiß meist als Heldentat betitelt.

    _()_

  • mukti
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    • 4. April 2021 um 10:36
    • #30
    Sili:

    Djedes Moraldilemma ist also nur lösbar wen man die Möglichkeiten verändert. Ein Leben zu nehmen ist in jeder Kultur die mir bekannt ist ein schweres Verbrechen, sein eigenes leben zum Wohle vieler zu opfern wird aber soweit ich weiß meist als Heldentat betitelt.

    Ein anderes Leben als das eigene zu nehmen zum Wohl vieler scheint mir dagegen ein schwer lösbares Moraldilemma zu sein. Z.B. bei Impfungen mit manchmal tödlichen Nebenwirkungen gilt es als moralisch das zu tun, oder Attentäter wie Georg Elsner oder Stauffenberg werden auch als Helden gefeiert.

    Mit Metta, mukti.


  • Alephant
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    • 4. April 2021 um 10:52
    • #31

    so ist es in der Welt, mukti.

    Und dort scheint vieles sonnenklar zu sein. Wer Held ist zB.

  • Alephant
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    • 4. April 2021 um 10:54
    • #32

    Solche Ansichten sind alle überwindbar. Also es ist deren Unzulänglichkeit (in Hinblick darauf, was richtiger gesagt werden kann) erkennbar.

  • mukti
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    • 4. April 2021 um 11:06
    • #33

    Schwierig. Das sind so Fragen die man früher beim Zivildienst gestellt hat, man musste begründen warum man den Dienst mit der Waffe verweigert.

    Z.B. wenn es nur durch Gewalt möglich wäre die eigene Mutter zu retten oder hunderttausend Juden durch die Beseitigung eines Nazi, wäre da Gewaltlosigkeit die bessere Lösung?

    Mit Metta, mukti.


  • Alephant
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    • 4. April 2021 um 11:30
    • #34

    Woher weiß man, dass es nur mit Gewalt möglich wäre. Man konstruiert halt so und stellt so eine (fiese) Frage einem Menschen der evtl stark zu Gewaltlosigkeit tendiert. Man kann auch anders (zuverlässiger) herausfinden, ob sich jemand nur vorm Bund drücken will oder ob da wirklich stärkeres Wissen (töten geht gar nicht) im Spiel ist.

    Mit der (Fang?)Frage hast du sie ja eigentlich alle. Fast jeder liebt die Familie und würde viel tun, um der Leid oder weiteres Leid zu ersparen. Ist so gesehen eigentlich ne Frage, die die Familienbindung testet und weniger eine tiefe Grundüberzeugung.


    Und selbst Gewalt heisst ja nicht zwingend 'töten'.

  • mukti
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    • 4. April 2021 um 11:57
    • #35
    Vedana:

    Woher weiß man, dass es nur mit Gewalt möglich wäre. Man konstruiert halt so und stellt so eine (fiese) Frage einem Menschen der evtl stark zu Gewaltlosigkeit tendiert. Man kann auch anders (zuverlässiger) herausfinden, ob sich jemand nur vorm Bund drücken will oder ob da wirklich stärkeres Wissen (töten geht gar nicht) im Spiel ist.

    Mit der (Fang?)Frage hast du sie ja eigentlich alle. Fast jeder liebt die Familie und würde viel tun, um der Leid oder weiteres Leid zu ersparen. Ist so gesehen eigentlich ne Frage, die die Familienbindung testet und weniger eine tiefe Grundüberzeugung.


    Und selbst Gewalt heisst ja nicht zwingend 'töten'.

    Ja und nein. Einerseits wird man in so eine Situation kaum jemals geraten, besonders dass man dann töten müsste. Und niemand bereitet sich auf alles was nur irgend möglich wäre vor. Andererseits wenn man überfallen wird wehrt man sich, und wenn ein Land überfallen wird muss man es verteidigen, das rechtfertigt den Soldatendienst. Oder auch es muss zum Schutz für die Bevölkerung Polizisten geben die nötigenfalls Angreifer erschießen.

    Ich sag mir halt dass es letztlich um Befreiung geht und dass das Abwendung von der Welt bedeutet, man macht bei dem ganzen Spiel nicht mehr mit. Als Laie fängt man an sich von bestimmten Dingen rauszuhalten, so hat der Buddha Umgang mit Waffen für Laien nicht gutgeheißen. Ach ja, das wäre eine einfache Antwort für die Zivildienstkommission gewesen: Ich bin Buddhist, wir dürfen mit Waffen nix zu tun haben.

    Mit Metta, mukti.


  • Aravind
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    • 4. April 2021 um 17:05
    • #36

    Ich habe so dass Gefühl, hier wurde wieder einmal ein Anfängerthread zerstört...

    tao88?

  • Monikamarie
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    • 4. April 2021 um 17:35
    • #37

    Da vermisse ich dann den Eingriff durch die Moderation, Aravind.

  • Lucky Luke
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    • 4. April 2021 um 17:39
    • #38
    Monikadie4.:

    Da vermisse ich dann den Eingriff durch die Moderation, Aravind.

    Ich glaube, die zuständige Moderatorin ist vor kurzem ins Retreat gegangen. Es gibt aber immer die Möglichkeit, einen Beitrag zu melden. Der landet dann bei allen Moderatoren.

  • tao88
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    • 4. April 2021 um 18:32
    • #39

    Ja, Monika. Irgendwie schon. Rudolf's ersten Beitrag fände ich echt gut. Er ist eingegangen auf meine Themen. Und 10 Unheilsamen Handlungen wären eine Bereicherung, da ich die neu davon mitbekommen habe.

    Wollte noch fragen ob die Illusion (Maya) auch aus der Verblendung/Unwissen entsteht?

    Wenn ja, ist ja Weisheit die Lösung. Natürlich mit Mitgefühl.

  • Monikamarie
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    • 4. April 2021 um 18:58
    • #40
    Sherab:
    Monikadie4.:

    Da vermisse ich dann den Eingriff durch die Moderation, Aravind.

    Ich glaube, die zuständige Moderatorin ist vor kurzem ins Retreat gegangen. Es gibt aber immer die Möglichkeit, einen Beitrag zu melden. Der landet dann bei allen Moderatoren.

    Ich habe, glaube ich, den Thread verwechselt mit "Fleischkonsum" ;) Also, ich sehe jetzt keinen Grund, einen Beitrag zu melden.

    Und das ist für mich am wichtigsten, wie sieht tao88 das?

    tao88:

    Ja, Monika. Irgendwie schon. Rudolf's ersten Beitrag fände ich echt gut. Er ist eingegangen auf meine Themen. Und 10 Unheilsamen Handlungen wären eine Bereicherung, da ich die neu davon mitbekommen habe.

    Wollte noch fragen ob die Illusion (Maya) auch aus der Verblendung/Unwissen entsteht?

    Wenn ja, ist ja Weisheit die Lösung. Natürlich mit Mitgefühl.

    Okay :D

    Ja, die Illusion entsteht durch Verblendung. Wir machen uns von allem ein Bild, werden dadurch mit der Zeit voreingenommen. Und wenn wir nicht aufpassen, kommunizieren wir nur noch über Bilder - das ist so und so, der/die ist so und so - usw.

    Weisheit - nicht die weltliche - ist die Lösung. Für mich erwächst diese aus der fortgeschrittenen Praxis, also das Einüben des achtfachen Pfades, Meditation, darüber dann Reflektion und auch das Lesen guter Bücher über die Lehre bzw. wenn möglich, sogar den Palikanon (im Laufe der Zeit).

    Auch Mit-Gefühl kann aus einer Illusion entstehen, dass ich nämlich meine, ich müsste so oder so sein. Für mich jedoch hat sich Mit-Gefühl als natürliches Geschenk aufgrund von Einsicht entwickelt.

    _()_

    2 Mal editiert, zuletzt von Monikamarie (4. April 2021 um 19:07)

  • tao88
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    • 15. April 2021 um 14:49
    • #41

    Erstmal sorry falls es zu viele Fragen sind, aber sind Verblendung (moha), Unwissenheit (skt. avidya) und Nicht-Wissen das Gleiche?

    Und welche Weisheit(en) würdet ihr raten?

  • tao88
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    • 19. April 2021 um 10:57
    • #42

    Zuerst war ich bisschen enttäuscht als nicht geantwortet wurden ist auf meinen letzten Beitrag, aber jetzt bin ich auch irgendwie froh, da ich selbst tätig war und meine Bildungslücken ein bisschen schließen könnte.

    Kannte das Wort Verblendung nicht richtig. Laut Wikipedia, Verblendung ist ein Grundthema der europäischen Geistesgeschichte, von den homerischen Epen über die Theologie bis zur modernen Philosophie. Die Bedeutungsbreite reicht von „Verwirrung der Sinne“ und „Wahnvorstellung“ über „Blindheit des Geistes“ (lateinisch caecitas mentis, caecitas animi oder excaecatio) und „Gottlosigkeit“ bis hin zur modernen Deutung als „Realitätsverweigerung“.

    Damit kann ich jetzt richtig etwas anfangen. Vor allem mit der "Blindheit des Geistes".

    Unwissenheit, Google sagt,

    1. 1. fehlende Kenntnis von einer Sache "er hat es aus Unwissenheit falsch gemacht"
    2. 2. Mangel an [wissenschaftlicher] Bildung

    und Ahnlosigkeit wäre ähnlich.

    Und natürlich Nichtwissen, das Fehlen von Wissen, Kenntnissen [auf einem bestimmten Gebiet]. Und der berühmte Spruch, ich weiß, dass ich nicht weiß.

    Und die Weisheit:

    1. 1. [ohne Plural] durch Erfahrung gewonnene Lehre "göttliche Weisheit"
    2. 2. durch Lebenserfahrung, Abgeklärtheit gewonnene innere Reife "eine alte chinesische Weisheit"

    Weisheit (engl. wisdom, altgr. σοφία, lat. sapientia, hebr. hokhmah) bezeichnet vorrangig ein tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren.

    Es gibt mehrere Definitionen und Konzepte von Weisheit, die sich in der Regel in den Spannungsräumen zwischen Rationalität und Intuition, Wissen und Glauben sowie zwischen Erfahrung und Instinkt bewegen. Weitgehende Übereinstimmung herrscht in der Ansicht, dass Weisheit von geistiger Beweglichkeit und Unabhängigkeit zeugt: Sie befähigt ihren Träger, systematisch Dinge

    • zu denken („eine weise Erkenntnis“, „ein weiser Entschluss“, „ein weises Urteil“),
    • zu sagen („ein weises Wort“, „ein weiser Rat“) oder
    • zu tun („ein weises Verhalten“),

    die sich in der gegebenen Situation als nachhaltig sinnvoll erweisen.

    Jetzt kann ich damit viel anfangen. Vielleicht tut es auch anderen Anfängern tut.

    Vor allem erinnert der Schluss der Weisheit mich an den edlen achtfache Pfad. Rechte Erkenntnis/Einsicht, rechte Gedanke, rechte Rede, rechte(S) Tat/ Handeln. Und beim Anfang der Weisheit erinnert mich das an das bedingte Entstehen.

    Was meint ihr dazu?


  • Monikamarie
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    • 19. April 2021 um 11:03
    • #43
    tao88:

    Zuerst war ich bisschen enttäuscht als nicht geantwortet wurden ist auf meinen letzten Beitrag,

    Ich verstehe diese Enttäuschung nicht, denn m.E. wurde doch zuvor alles gesagt :?

    Aber ich freue mich, dass Du etwas Wichtiges für Dich herausgefunden hast.

    _()_

  • fck.you
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    • 19. April 2021 um 11:55
    • #44

    tao88 Mein Mathematik-Professor der auch Physik studiert sagte: Physik ist 100% Mathematik, aber Mathematik ist 200% Gefühl... Ich habe nie so recht verstanden was er gemeint hat...

    Was er meinte weiß wohl nur er.. andere wie ich tragen es dann einfach so in die Welt... es darf sein was sein möchte...

    und naja, gefühlt... wirklich gefühlt, stellst du das Thema sehr komplex da... und also es gibt Menschen die gehen einfach so durch das Leben... nicht so viel nachdenken... vielleicht auch keine Zeit zu denken? Naja, einfach so...

    Man fühlt sich teilweise sehr unterdrückt bei so vielen Informationen sofern alles so ist wie es ist ... warum so viel nachdenken/ zerdenken? So als dürfte sich etwas nicht entfalten? Keine Ahnung aber vielleicht war das wichtig?

    Ich kann mich irgendwie nicht anders dazu äußern, sorry...

    Einmal editiert, zuletzt von fck.you (19. April 2021 um 12:01)

  • Noreply
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    • 19. April 2021 um 12:16
    • #45

    [lz]

    SuttaCentral

    Und das ist die edle Wahrheit vom Entstehen des Leidens: Es ist das Verlangen, das zu künftiger Wiedergeburt führt. Es ist mit Genießen und Gier verbunden und erfreut sich mal hier, mal da: nämlich Verlangen nach Sinnenfreuden, Verlangen danach, das Dasein fortzusetzen, und Verlangen danach, das Dasein zu beenden.[/lz]

    Mein Versuch die andere Geistesgifte zu beschreiben.

    Es ist das Ablehnen, das zu künftiger Wiedergeburt führt. Es ist mit Genießen und Hass verbunden und erfreut sich mal hier, mal da: nämlich Ablehnung von Sinnenfreuden, Ablehnung danach, das Dasein fortzusetzen, und Ablehnung danach, das Dasein zu beenden.

    Es ist das Verblendende nicht Wahrhaben wollen, das zu künftiger Wiedergeburt führt. Es ist mit Genießen und Verblendende nicht Wahrhaben wollen verbunden und erfreut sich mal hier, mal da: nämlich Verblendende nicht Wahrhaben wollen der Sinnenfreuden, Verblendende nicht Wahrhaben wollen danach, das Dasein fortzusetzen, und Verblendende nicht Wahrhaben wollen danach, das Dasein zu beenden.

  • void
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    • 19. April 2021 um 12:32
    • Offizieller Beitrag
    • #46
    tao88:

    Erstmal sorry falls es zu viele Fragen sind, aber sind Verblendung (moha), Unwissenheit (skt. avidya) und Nicht-Wissen das Gleiche?

    Und welche Weisheit(en) würdet ihr raten?

    Ich würde sagen, es ist im Großen und Ganzen das Gleiche.

    Bei dem Wissen geht es um die Sicht auf alles wie es ist - also im Großen und Ganzen gemäß den drei Daseinsmerkmale , "vergänglich" (Anitya), "leidhaft"(Duhkha) und "nicht-Ich"(Anatta). Weil man sich im Bezug auf die Welt so irrt, unda dauernd was Festes, Schönes, Beständigndes erwartet leidet man.

    Es geht also bei Wesiheit nicht so sehr um ein intelektuelles "Wissen über". Und auch nicht so sehr um Problemlösungsfähigkeit. Sondern eher um eine Herangehensweise, wo man dann Vergänglickeit statt Unvergänglchkeit erwartet.

    • Nächster offizieller Beitrag
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    • 19. April 2021 um 13:20
    • #47
    void:
    tao88:

    Erstmal sorry falls es zu viele Fragen sind, aber sind Verblendung (moha), Unwissenheit (skt. avidya) und Nicht-Wissen das Gleiche?

    Und welche Weisheit(en) würdet ihr raten?

    Ich würde sagen, es ist im Großen und Ganzen das Gleiche.

    Bei dem Wissen geht es um die Sicht auf alles wie es ist - also im Großen und Ganzen gemäß den drei Daseinsmerkmale , "vergänglich" (Anitya), "leidhaft"(Duhkha) und "nicht-Ich"(Anatta). Weil man sich im Bezug auf die Welt so irrt, unda dauernd was Festes, Schönes, Beständigndes erwartet leidet man.

    Es geht also bei Wesiheit nicht so sehr um ein intelektuelles "Wissen über". Und auch nicht so sehr um Problemlösungsfähigkeit. Sondern eher um eine Herangehensweise, wo man dann Vergänglickeit statt Unvergänglchkeit erwartet.

    ICH MEINE das es hier um die Geistesgifte geht und nicht auch noch um die Daseinsmerkmale, obwohl ihr nicht erkennen das Vermindern von Geistesgiften schwierig macht. Helfen aber nicht, wenn die Geistesgifte nicht erkannt werden.

  • void
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    • 19. April 2021 um 13:35
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    • #48
    Ellviral:

    ICH MEINE das es hier um die Geistesgifte geht und nicht auch noch um die Daseinsmerkmale, obwohl ihr nicht erkennen das Vermindern von Geistesgiften schwierig macht. Helfen aber nicht, wenn die Geistesgifte nicht erkannt werden.

    Mir ging es da ja jetzt nicht um das Geistesgift "Gier" (lobha) und "Hass"(dosa) sondern um das dritte Geistesgift "Unwissenheit"(moha, avidya). Und da ist doch die grundlegenste Unwissenheit die man haben kann, die Unwissenheit umd die grundlegesten Merkmale der Welt. Es ist das Gegenteil von Prajñā, das man als ein tiefes Durchdringen der drei Daseinsmerkmale sehen kann.

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    • 19. April 2021 um 14:20
    • #49
    seinistsein:

    tao88 Mein Mathematik-Professor der auch Physik studiert sagte: Physik ist 100% Mathematik, aber Mathematik ist 200% Gefühl... Ich habe nie so recht verstanden was er gemeint hat..

    Das gefällt mir, denn die Formel minus x minus ergibt plus konnte ich nur akzeptieren, aber nie begreifen.

    _()_

  • Noreply
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    • 19. April 2021 um 14:28
    • #50
    void:
    Ellviral:

    ICH MEINE das es hier um die Geistesgifte geht und nicht auch noch um die Daseinsmerkmale, obwohl ihr nicht erkennen das Vermindern von Geistesgiften schwierig macht. Helfen aber nicht, wenn die Geistesgifte nicht erkannt werden.

    Mir ging es da ja jetzt nicht um das Geistesgift "Gier" (lobha) und "Hass"(dosa) sondern um das dritte Geistesgift "Unwissenheit"(moha, avidya). Und da ist doch die grundlegenste Unwissenheit die man haben kann, die Unwissenheit umd die grundlegesten Merkmale der Welt. Es ist das Gegenteil von Prajñā, das man als ein tiefes Durchdringen der drei Daseinsmerkmale sehen kann.

    Wie soll das ein....

    Da bin ich auf einem Ego in mir reingefallen, das mir Glauben machen wollte, ist ihm gelungen, das tao88 ein Anfänger ist und im Anfängerforum geschrieben hat. Unachtsam.

    Damit stimme ich deinen Beiträgen zu!!!

    _()__()__()_

    OT Nachdem das passiert ist, dieses Ego entlarvt, komm ich hier nicht mehr rein. Schon eigenartig, wie tief ein Erkennen von Geistesgiften wirkt. OT

    Nach einiger Zeit.

    Einmal editiert, zuletzt von Noreply (19. April 2021 um 15:07)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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