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  1. Buddhaland Forum
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Die "richtige" Zeit zum Meditieren

  • Lucky Luke
  • 15. Juni 2021 um 08:47
  • Zum letzten Beitrag
  • Lucky Luke
    Gast
    • 15. Juni 2021 um 08:47
    • #1

    Blöde Frage:

    Bei einer täglichen (Neben)-Praxis von ca. 15 Minuten:

    1) Lieber am Morgen, wenn eine schöne kühle Brise ins Zimmer weht oder

    2) Lieber am Nachmittag, wenn das Zimmer sehr heiß und stickig ist, man aber diese

    Herausforderung als Übung betrachten kann (eventuell auf Kosten der Qualität)?

    (Die "Hauptpraxis" dauert sowieso länger, die ist für das Wochenende reserviert).

  • Samten
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    • 15. Juni 2021 um 10:41
    • #2

    mmmhh:

    ich sitz regelmäßig morgens, da ist überschaubar was an Störungen von aussen kommen kann (Telefonate/Post etc.)

    mich extra der "Mittagshitze" auszusetzen....dazu bin ich wohl zu wenig Maso....

    aber wenn's nicht anders geht, bei "Veranstaltungen" ist's kein Problem....

  • Noreply
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    • 15. Juni 2021 um 10:50
    • #3

    Meine Hauptpraxis ist das praktische Umsetzen der beim Meditieren manchmal erscheinenden Lösungen in der Welt der Handlungen mit Menschen.

    Meditieren ist dann ein geschicktes Mittel.

    Mich in Zazen zu begeben ist eine Handlung die zum Zweck des weder geistig noch händischen handeln führt. Ist also Handeln ohne Handeln.

    Die richtige Zeit für jede Meditation ist immer Jetzt.

  • mukti
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    • 15. Juni 2021 um 11:24
    • #4
    Sherab:

    Blöde Frage:

    Bei einer täglichen (Neben)-Praxis von ca. 15 Minuten:

    1) Lieber am Morgen, wenn eine schöne kühle Brise ins Zimmer weht oder

    2) Lieber am Nachmittag, wenn das Zimmer sehr heiß und stickig ist, man aber diese

    Herausforderung als Übung betrachten kann (eventuell auf Kosten der Qualität)?

    (Die "Hauptpraxis" dauert sowieso länger, die ist für das Wochenende reserviert).

    Alles anzeigen

    Für mich lieber am Morgen, da ist alles noch ruhiger und klarer, außerdem ist es ein guter Start in den Tag.

    Mit Metta, mukti.


  • DarkMoon0907
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    • 15. Juni 2021 um 11:47
    • #5

    Im Normalfall meditiere ich auch lieber morgens, nach dem aufstehen. Zum einen gibt es weniger Störungen und es ist in Kombination mit meiner Morgengymnastik ein guter Start in den Tag. Nachmittags/Abends zu meditieren fällt mir deutlich schwerer. Zum einen wegen der erhöhten Geräuschkulisse (Mehrfamilienhaus im Gewerbegebiet 🙄). Außerdem besteht da bei mir dann die Gefahr, dass ich letztendlich "keine Zeit finde" und an diesem Tag gar nicht mediere.

  • Aravind
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    • 15. Juni 2021 um 11:53
    • #6
    Sherab:

    eventuell auf Kosten der Qualität)?

    Wenn Du das so unterscheidest, dann natürlich nachmittags, dann hast Du mehr zum loslassen. ;)

    Liebe Grüße, Aravind.

  • mukti
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    • 15. Juni 2021 um 12:23
    • #7

    :lol:

    Mit Metta, mukti.


  • Lucky Luke
    Gast
    • 15. Juni 2021 um 12:53
    • #8

    Das war von mir übrigens eine ernst gemeinte Frage.

    Es gibt in Tibet Yogis, die meditieren in Höhlen. Die müssen mit Kälte und allen Möglichen Hindernissen klar kommen.

    Natürlich ist es angenehmer, sich die Zeit auszusuchen wo es schön ruhig ist und möglichst

    wenig Hindernisse die Meditation stören, wo auch der innere Schweinehund noch im Halbschlaf ist ;)

    Mein Hauptargument für eine frühe Zeit ist aber:

    DarkMoon0907:

    Außerdem besteht da bei mir dann die Gefahr, dass ich letztendlich "keine Zeit finde" und an diesem Tag gar nicht meditiere.

    Dann ist da in meinem Geist plötzlich Trägheit, Faulheit, ein leckerer Chardonney u.s.w. :grinsen:

  • Noreply
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    • 15. Juni 2021 um 14:37
    • #9
    Sherab:

    Das war von mir übrigens eine ernst gemeinte Frage.

    Es gibt in Tibet Yogis, die meditieren in Höhlen. Die müssen mit Kälte und allen Möglichen Hindernissen klar kommen.

    Natürlich ist es angenehmer, sich die Zeit auszusuchen wo es schön ruhig ist und möglichst

    wenig Hindernisse die Meditation stören, wo auch der innere Schweinehund noch im Halbschlaf ist ;)

    Mein Hauptargument für eine frühe Zeit ist aber:

    DarkMoon0907:

    Außerdem besteht da bei mir dann die Gefahr, dass ich letztendlich "keine Zeit finde" und an diesem Tag gar nicht meditiere.

    Dann ist da in meinem Geist plötzlich Trägheit, Faulheit, ein leckerer Chardonney u.s.w. :grinsen:

    Alles anzeigen

    Über die Mönche in den Höhlen hab ich schon vor 40 Jahren gelächelt. Das ganze lebend sein verschwendet und wofür? Eine Pflanze werden?

    Es gibt mit Sicherheit mehr Menschen ohne Meditation als mit. Alle leben. Die mit Meditation scheinen besser zu leben, wenn sie erfahren haben das sie ihre persönlichen Leiden vermindern können. Der Witz ist ja das, wenn das geschieht wird das persönliche Leiden der anderen erkannt und gleichzeitig, dass sie ohne Leiden sein könnten, wenn sie sich nicht immer wieder auf ihre Persönlichkeit und deren "Bedürfnisse" berufen würden die erst das Leiden auslösen. Ich habe alle Wesen vom Leiden befreit, für mich, wenn sie meinen sich immer wieder in Probleme bringen zu müssen haben sie mein Mitgefühl, meine Freigiebigkeit und meine Geduld.

  • Aravind
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    • 15. Juni 2021 um 15:04
    • #10
    Sherab:

    Das war von mir übrigens eine ernst gemeinte Frage.

    Natürlich. Meine Antwort war auch ernst gemeint.

    Ich hab hier vor längerem mal meinen Lehrer auf Retreat zitiert:

    Ach, übrigens, ich hab noch X für euch eingeladen, die ist voll erkältet und schnieft und hustet den ganzen Tag.

    Daran könnt ihr Eure Achtsamkeit und loslassen trainieren .

  • Lucky Luke
    Gast
    • 15. Juni 2021 um 15:29
    • #11
    mkha':
    Sherab:

    Lieber am Morgen

    Mit ruhigem Geist in den Tag ...:like:

    Warum nicht die zweite Alternative? Übung mit Hindernissen (Hitze). Auch manchmal spielende Kinder, Geräusche halt.

  • Noreply
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    • 15. Juni 2021 um 15:35
    • #12

    Meditiert ihr in einem stillen Raum? Das ist mir zu weit von Sein entfernt. Ich meditiere wo immer ich das will. Wenn ich erst eine Welt erschaffen muss, in der ich meditieren kann, kommt es nicht mehr zum Meditieren.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 15. Juni 2021 um 16:45
    • #13
    Ellviral:

    Meditiert ihr in einem stillen Raum? Das ist mir zu weit von Sein entfernt. Ich meditiere wo immer ich das will. Wenn ich erst eine Welt erschaffen muss, in der ich meditieren kann, kommt es nicht mehr zum Meditieren.

    Wenn ich formal meditiere, mache ich Niederwerfungen, nehme ich Zuflucht, gebe Opfergaben und setze mich vor meinen Altar.

    Wenn ich nicht formal meditiere, dann kann ich das überall tun, solange ich achtsam bin.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 15. Juni 2021 um 16:48
    • #14
    mkha':
    Sherab:
    mkha':

    Mit ruhigem Geist in den Tag ...:like:

    Warum nicht die zweite Alternative? Übung mit Hindernissen (Hitze). Auch manchmal spielende Kinder, Geräusche halt.

    Du möchtest eine ehrliche Antwort, nehme ich aṇ Sie lautet: ... weil ich es als für Dich zuträglicher erachtete.

    Deine Arbeitszeit beginnt morgens. Zuvor eine unabgelenkte Meditation, (die den Geist in eine dem entsprechend ruhige "Schwingung" versetzt), wird Dir guttun.

    Deine Hauptpraxis, so schreibst Du, findet am Wochenende statt; dem entnehme ich, dass Du dann über die dem entsprechende Zeit verfügen kannst ... :? 15 Minuten mehr "abzuknapsen", dürfte da nicht so sehr ins Gewicht fallen.

    Willst Du Dich also darin üben, ...

    Sherab:

    ... am Nachmittag, wenn das Zimmer sehr heiß und stickig ist, man aber diese Herausforderung als Übung betrachten kann

    ... zu meditieren, dann ist das weitaus günstigeṛ.

    Weshalb? ... Nun, weil dann dieses > (eventuell auf Kosten der Qualität) < nicht allzu sehr ins Gewicht fällt, da Du ja über genügend Zeit verfügst und Deine Hauptpraxis mit gesammeltem Geist ausüben wirst.

    LG mkha'

    Alles anzeigen

    Am Wochenende schlafe ich auch erst gerne aus, genieße das gemeinsame Frühstück mit meiner Frau u.s.w. ;)

  • DarkMoon0907
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    • 15. Juni 2021 um 16:51
    • #15

    Warum nicht beides? Morgens 10-15 Minuten, um gut in den Tag zu starten und nachmittags/abends nochmal 10-15 Minuten , um dich nochmal den Schwierigkeiten durch Hitze, Lärm, Unlust usw zu stellen.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 15. Juni 2021 um 17:00
    • #16
    mkha':
    Sherab:

    Am Wochenende schlafe ich auch erst gerne aus, genieße das gemeinsame Frühstück mit meiner Frau u.s.w.

    :? Sprach ich davon, am Wochenende früh aufzustehen? (Wie war das doch gleich mit der Achtsamkeit?)

    Bester @Sherab, lies meine Antwort bitte noch einmal durcḥ. :grinsen:

    Das war ja auch nicht als Widerspruch gemeint sondern als Bestätigung Deines Beitrages ;)

  • Lucky Luke
    Gast
    • 15. Juni 2021 um 17:03
    • #17
    DarkMoon0907:

    Warum nicht beides? Morgens 10-15 Minuten, um gut in den Tag zu starten und nachmittags/abends nochmal 10-15 Minuten , um dich nochmal den Schwierigkeiten durch Hitze, Lärm, Unlust usw zu stellen.

    Ja, ein vollkommen revolutionärer Gedanke :lol:

    Ich muss zugeben, dass ich bisher auch den Gedanken hatte: Wenn ich das am Morgen mache, dann spare ich mir die Zeit für nachmittags ;):nosee:

  • DarkMoon0907
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    • 15. Juni 2021 um 17:38
    • #18
    Sherab:
    DarkMoon0907:

    Warum nicht beides? Morgens 10-15 Minuten, um gut in den Tag zu starten und nachmittags/abends nochmal 10-15 Minuten , um dich nochmal den Schwierigkeiten durch Hitze, Lärm, Unlust usw zu stellen.

    Ja, ein vollkommen revolutionärer Gedanke :lol:

    Ich muss zugeben, dass ich bisher auch den Gedanken hatte: Wenn ich das am Morgen mache, dann spare ich mir die Zeit für nachmittags ;):nosee:

    Angenommen, du meditierst morgens 10 Minuten. Nachmittags findest du 1000 Ausreden und lässt es bleiben.

    Dann hast du wenigstens morgens 10 Minuten meditiert.

    Zweite Alternative: du lässt es morgens gleich bleiben und willst nachmittags medieren. Findest nachmittags 1000 Ausreden... und hast gar nicht mediert. So würde es jedenfalls mir ergehen 🙄😜

  • Lucky Luke
    Gast
    • 15. Juni 2021 um 17:50
    • #19

    Als ich noch nicht im Home Office war, hatte ich morgens immer Zeitdruck, eine bestimmte Bahn bekommen zu müssen. Das förderte nicht gerade meine Konzentration, weil ich gedanklich halb bei der Arbeit war. Daher habe ich mich an meine Meditation am Nachmittag gewöhnt (mal von den 1000 Ausreden mal abgesehen :grinsen:).

    Nun merke ich, dass ich vor der Arbeit konzentriert meditieren kann, weil ich seit dem Home Office keinen Anfahrtsweg zur Arbeit habe.

    Ich werde das morgens mal so machen und wenn ich ganz viel Lust habe, kann ich am Nachmittag noch eine zweite Praxiseinheit machen :)

  • mukti
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    • 15. Juni 2021 um 19:29
    • #20

    Von wegen extra Unannehmlichkeiten auferlegen: Meditation ist für mich ein Lernprozess und da fängt man klein an, später kann man sich schwierigeren Aufgaben stellen. Erstmal hab ich genug damit zu tun mit den gewöhnlichen äußeren und inneren Störungen fertig zu werden.

    Mit Metta, mukti.


  • NightCat
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    • 15. Juni 2021 um 21:01
    • #21

    Körperliches Unbehagen führt in jedem Fall dazu, dass man sich nur auf den Körper konzentriert und genervt ist (z.B. unangenehm schwitzen anfängt, dann den Ventilator einschaltet etc.) darum ist ein heisser Nachmittag keine ideale Zeit für Meditation.

    Nur körperliches Wohlbehagen führt zu einer guten Meditation, denn körperliches Wohlbehagen führt nicht dazu, dass man ständig auf unangenehme Art und Weise von körperlichen Bedürfnissen zu 100% abgelenkt wird (Kälte, Hitze, Schmerz, Hunger, Unkomfort jeglicher Art usw.).

    Ich würde für besonders meditative Erfahrungen noch dieses Video hier als Hintergrundmusik empfehlen:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    (Es ist leider zu kurz, aber ich finde kein längeres Video.)

  • Samten
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    • 15. Juni 2021 um 22:17
    • #22

    ist da nicht schon genug "Hintergrundmusik" während des " Sit-zens ?

  • Stille.
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    • 15. Juni 2021 um 23:14
    • #23

    NightCat : Die Schreinmusik ist mir auch positiv in dem Spiel aufgefallen.

    Samten:

    ist da nicht schon genug "Hintergrundmusik" während des " Sit-zens ?

    Wenn du mich fragst, dann ja. Es kann aber gerade für Meditationsanfänger sehr hilfreich sein, wenn sie als Meditationsobjekt Klänge oder sanfte Musik verwenden können. Zumindest ist es mir selbst ganz zu Beginn so ergangen.

    @Sherab : Persönlich kann ich am Morgen nicht gut meditieren, zumindest ist keine Sitzmeditation für mich möglich. Jetzt, wo es wärmer wird, habe ich mich auch immer am Nachmittag oder frühen Abend auf das Kissen gesetzt. Wenn du die Disziplin hast, dann kann es helfen so etwas wie Hitze oder laute Geräusche wahrzunehmen und vor allem zu üben, diese nicht zu bewerten. Das ist durchaus eine Bereicherung bzw. kann es sein.
    Dadurch habe ich heute die Einsicht gewonnen, dass schwitzen nichts Schlechtes per se ist. Mein Geist etikettiert es nur gerne als "unangenehm, will ich nicht" (denn gerade momentan fühle ich das Element des Feuers immer besonders, wenn ich später sitze).

  • Monikamarie
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    Geburtstag
    21. November 1948 (77)
    • 15. Juni 2021 um 23:47
    • #24
    NightCat:

    Körperliches Unbehagen führt in jedem Fall dazu, dass man sich nur auf den Körper konzentriert und genervt ist (z.B. unangenehm schwitzen anfängt, dann den Ventilator einschaltet etc.) darum ist ein heisser Nachmittag keine ideale Zeit für Meditation.

    Nur körperliches Wohlbehagen führt zu einer guten Meditation, denn körperliches Wohlbehagen führt nicht dazu, dass man ständig auf unangenehme Art und Weise von körperlichen Bedürfnissen zu 100% abgelenkt wird (Kälte, Hitze, Schmerz, Hunger, Unkomfort jeglicher Art usw.).

    Ich würde für besonders meditative Erfahrungen noch dieses Video hier als Hintergrundmusik empfehlen:

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    (Es ist leider zu kurz, aber ich finde kein längeres Video.)

    Schriebst Du nicht, Du würdest nicht meditieren? :?

  • Lucky Luke
    Gast
    • 16. Juni 2021 um 09:35
    • #25
    Stille.:

    dann kann es helfen so etwas wie Hitze oder laute Geräusche wahrzunehmen und vor allem zu üben, diese nicht zu bewerten. Das ist durchaus eine Bereicherung bzw. kann es sein.

    Hallo Stille :) Ja, genau daran hatte ich gedacht, als ich meinen Beitrag schrieb.

    Allerdings ist es nicht so, dass es am Morgen keine Geräusche gibt, die man mitnehmen kann in die Meditation.

    Das Geräusch von krächzenden Krähen (unangenehm), das Geräusch von Singvögeln (angenehm) u.s.w.

    Auf diese Weise lässt es sich auch wunderbar meditieren, wenn man langsam versucht, diese Gefühle einfach wahrzunehmen

    ohne sie zu bewerten. Am Nachmittag kommt noch Hitze dazu.

    Lucy:

    bei einer längeren Praxis, ich war noch recht neu in der Gruppe. Jemand meinte tatsächlich, wie unfreundlich das von mir sei, die Viren zu verteilen.

    Am ersten Tag meines Retreats hatte ich plötzlich ein Kratzen am Hals. Ich besorgte Medikamente und bot nach der offiziellen Einführung an, dass ich mich zurückziehen könnte, um andere Teilnehmer nicht anzustecken. Das wurde von allen Teilnehmern abgelehnt :)

    Allerdings musste ich einen Tag komplett pausieren, weil ich Schüttelfrost bekam und ich glaube auch Fieber. Mit Hilfe der Medikamente schwitzte ich die Krankheit in einer Nacht aus, so dass ich am nächsten Morgen mit dem Retreat weitermachen konnte.

    Allerdings haben sich währenddessen noch weitere Teilnehmer angesteckt. Ich wurde aber nicht als "Schuldiger" beschimpft, sondern es wurden alternative Ursachen aufgezählt.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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