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Wann geht's denn endlich mal wieder um Sex !?

  • Schmu
  • 9. September 2021 um 15:38
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  • Schmu
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    • 9. September 2021 um 15:38
    • #1

    Muho hat nach längerer Zeit mal wieder eine Frage zum Thema 'Sex' gestellt bekommen. Ich stelle das Video hier mal ein. Wie immer, dauert es 12 Minuten lang, ich finde, das ist eine ganz gute Länge.

    Ist doch auch schön, wenn man vielleicht außer über Corona und Politik auch noch über andere Dinge sprechen kann. Das ist natürlich schwer, da etwas zu finden, das die Aufmerksamkeit von Corona abziehen könnte. Aber Sex kann es vielleicht schaffen! :shock: :grinsen:

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  • Sili
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    • 9. September 2021 um 19:05
    • #2

    _()_

    :grinsen: dem Muho höre ich auch gern mal zu.

    das Thema "Sex" ost da aber vermutlich der falsche bringer ^^_()_

  • Schmu
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    • 9. September 2021 um 19:36
    • #3
    Sili:

    dem Muho höre ich auch gern mal zu.

    Ich auch.

    Anfangs war ich sehr skeptisch. Ein Zen-Meister und ehemaliger Abt macht jeden Tag ein Youtube-Video: was für ein Quatsch, dachte ich. Aber mittlerweile sehe ich das etwas anders. Es ist immer mal wieder etwas dabei, was mich interessiert.

    Ich dachte anfangs auch: und das soll nun die Sawaki-Linie sein? Ein Youtuber, der teilweise einfach drauflosplappert, was ihm gerade so durch den Kopf schießt? Aber eigentlich ist es ja das, wovon Sawaki auch oft sprach: Der Normalbürger in uns und der Buddha in uns.

    Natürlich stellt man sich einen Zen-Meister zunächst EIGENTLICH so nicht vor. Aber mittlerweile sehe ich das etwas anders...

  • Noreply
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    • 10. September 2021 um 04:22
    • #4

    Der ist schon echt genau. Denn das was er über Sex und Praxis und Praxis des Sex sagt, ist bei genauer Betrachtung so wie ich das erfahre.

    Natürlich hab ICH darüber viel praktizierend nachgedacht.

    Mein Problem war auch da ein anderes. Mein Ausgang ist das Sex überhaupt keine Rolle spielte, es interessierte mich nicht und ich wollte wissen warum nicht. Das führte dazu das ich sehr schnell zur Tagesordnung übergehen kann.

    Heut ist das allerdings so das ich mich auch weiterhin nicht für Sex interessiere, aber wenn es eben geschieht bin ich voll genau da bei. Es ist eben ein Handeln, das meine ganze Aufmerksamkeit hat wie eben das Überqueren einer viel befahrenen Straße. Ich bleib wach und kann mich laufen lassen in die volle Hingabe. Es sind immer nur Sekunden in denen Ich nicht da bin. Das Körperliche ist eben sehr mächtig und das ist gut so. Das heißt, die eigentliche Praxis wird kaum unterbrochen und ich kann jederzeit aus dem körperlichen Sex aussteigen.

    Was ich nicht kann, ist aus dem Orgasmus aussteigen, denn der findet ausschließlich im Kopf statt, das heißt, dass der Körper darauf kaum einen anderen Einfluss als den der Sinnesorgane hat. Der Orgasmus kann fast sofort beim ersten Umarmen und usw. starten. Total verrückt, es ist gleich was der Körper für Reaktionen startet dem Orgasmus ist das egal. Diese Art von Orgasmus ist aber nur mit einem anderen Menschen, bei mir Mann, zu erfahren, niemals durch Masturbation. Das was Männer als Orgasmus bezeichnen hat für mich keine Bedeutung.

    Zölibat war nie ein Thema für mich, denn ich vergewaltige mich nicht mit so einer fesselnden Regel.

    Entweder hab ich Sex mit Praxis oder eben Praxis ohne Sex.

    Das ist übrigens mit Männern überprüft. Denn ich bin nicht an schwulen Sex interessiert und auch nicht an dem mit Frauen. Doch an Sex mit Männern die einfach Bock auf Sex haben ohne jede Konfession. Nicht bi, nicht schwul nicht hetero. Sex als Praxis ist gut, Sex als gesellschaftliche Übung scheinbarer Partnerschaft kann ich auch haben mit einer Umarmung, das braucht keine weiteren Turnübungen.

    Somit ist Sex für mich eine Praxis des Buddha wie jede andere Tätigkeit, die mit den Teilen des achtfachen Weges und Einhaltung der Sila ausgeführt wird. (Einhaltung der Sila für Laien, denn die für Mönche sind vergewaltigen um "Ich bin Mönch" zu sein.)

  • monkeymind
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    • 10. September 2021 um 10:36
    • #5

    Konnte da was mitnehmen,Danke

  • Aravind
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    • 10. September 2021 um 14:54
    • #6

    Ich finde Muhos Ausführungen interessant, als Anregung für die eigene Beobachtung.

    Was mir auffällt: Zumindest beim Fragesteller scheint eine sehr gerichtete Achtsamkeit im Mittelpunkt seiner Praxis zu stehen, bei ihm auf den Körper. Das ist eine wertvolle Methode, aber, im Gegensatz zur ungerichteten Achtsamkeit, auch beschränkend. Man kann damit Distanz zu einem Teil der Empfindungen schaffen, verhindert aber auch automatisch, dass man im gegenwärtigen Moment komplett aufgeht. Es führt so ein wenig zu einem funktionellen Gleichmut, aber nicht zu einem Gleichmut, der aus sich selbst als Zustand da ist. (Ich weiß nicht, ob ich das verständlich machen kann. Wer auf dem Kissen den Unterschied zwischen einspitziger Achtsamkeit und Sammā-samādhi kennt, weiß vielleicht, was ich meine).

    Die Worte Muhos finde ich, wie gesagt, spannend für mich. Aber er geht IMHO überhaupt nicht auf die Frage ein. Diese war doch:


    [lz]

    Wie kann ich Sex in meine spirituelle Reise integrieren in dem Bewusstsein, dass es mit dem Menschen mit dem ich Sex habe, auch Konflikte geben wird, diese aber das Potential haben meine Lust auf Sex mit diesem Menschen verschwinden zu lassen? Mir ist bewußt, beides gehört zusammen.[/lz]

    Wobei ich es da ja nur scheinbar um Sex geht, sondern eigentlich darum: "... in dem Bewusstsein, dass es mit dem Menschen mit dem ich Sex habe, auch Konflikte geben wird, diese aber das Potential haben meine Lust auf Sex mit diesem Menschen verschwinden zu lassen?"

    Und darin wiederum: Warum führt eine Beziehung, die Sex beinhaltet, bei ihm oder ihr offensichtlich häufig zu so ernsten Konflikten, dass es die sexuelle Beziehung praktisch beendet. Und warum ist das wiederum überhaupt ein Problem?

    Liebe Grüße,

    Aravind.

  • Schmu
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    • 10. September 2021 um 15:06
    • #7

    Gute Einwände, Aravind :like:

    Ich muss jetzt los, schreibe später noch was dazu...

    Nur kurz schon mal:

    Ich habe Muho bisher 3 Fragen gestellt. 2 davon hat er schon beantwortet. Beide Male dachte ich zuerst, ja, schön, aber das ist jetzt nicht ganz genau das, was ich gefragt haben wollte. Ich hatte aber beide Male, nach nochmaligem, und nochmaligem Ansehen den Eindruck: seine Antwort hat mir trotzdem einiges gebracht, weil sie mich "ein bisschen zur Seite geschubst" hat, und mich auf einen weiteren Aspekt aufmerksam machte, den ich auch mehr mit in den Blick nehmen könnte...

  • Online
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    • 10. September 2021 um 19:30
    • #8

    Es ist ja eigentlich so wie er im Video sagt: Wenn man sich Sex (oder einem anderen Sinnesgenuss) hingibt kann man ihn nicht beobachten, wenn man ihn beobachtet kann man nicht weitermachen. Die nüchterne Wahrnehmung dass da jetzt ein Gefühl entsteht aufgrund des Sinnesreizes turnt voll ab wie man so sagt.

    Ich wage es noch was zu sagen, ist keinesfalls abwertend sondern rein sachlich gemeint: Wenn man jemand so eine Frage stellt der selber noch an Sex haftet, kann man bestenfalls lernen wie man mit der Anhaftung umgeht, nicht wie man sie beendet. Aber jemanden zu finden der nicht mehr an Sex haftet könnte schwierig sein. Nicht mehr am groben Sex zu haften und diese Wünsche mit etwas anderem zu kompensieren oder an Erotik ohne Berührung zu hängen ist weniger selten.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 10. September 2021 um 21:17
    • #9

    Schmu .

    Es kann echt andere provozieren, aber ist meine Erfahrung. Ich praktizierte sehr lange Yoga-Tantra nach Bihar-Schule, (Sarasvati) . mein Ziel war, nur von Psychopharmaka wegzukommen, mehr nichts. Und ich glaubte daran nichts. Was mit mir passierte, ich würde nur mir vorenthalten. Ach, nur für mich behalten.

    Sex ist der Ausdruck des Seins, des Lebens in ganzen Schönheit! Oder in der inneren "Nacktheit". Zen kann es ausdrücken als "Dingheit".

    Mit dem einfachen Vögeln es hat absolut nichts zu tun.

    Ich wollte hier zuerst auf einen Film mich hinweisen, der alt genug, aber genau in diese Richtung geht. Dann ich schriebe dazu.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Ballade_von_Narayama_(1983)

    "Ballade von Narayama" - neu gesehen - Eine Parabel für Corona-Zeiten


    [lz]

    Shohei Imamuras Filme sind in Deutschland sehr schwer zu bekommen. Welch eine Schande, ist "Ballad of Narayama" doch eine grandiose Meditation über den Tod, die Sexualität, das Werden und Vergehen, wie sie in der Filmgeschichte kaum mehr zu finden ist. Die Beschreibung eines japanischen Dorfes im 19. Jahrhundert, in dem Menschen auf Elementares reduziert leben und einen unerbittlichen, zuweilen tragikomischen Überlebenskampf führen, ist mit wilder Intensität erzählt. Der Aufstieg auf den Berg Narayama, auf dem die Mutter sterben will, wie es Ritual ist, macht den Zuschauer selbst atemlos. Sie werden Krähen mit anderen Augen sehen und in Zukunft besser auf Ihre Kartoffeln aufpassen. Ein weiser, bildgewaltiger, kunstvoller und spannender Film, um ein überstrapaziertes Wort zu gebrauchen: Ein Meisterwerk.[/lz]

    entnommem aus

    Die Ballade von Narayama - Imamura - Narayama bushiko (OmU): Amazon.de: Shohei Imamura: DVD & Blu-ray


    Und jetzt mein Beitrag.

    Stammt nichts von hier.

    Ich konnte in der Nacht nicht schlafen, und dann ich hatte wie von heiterem Himmel über einen sehr intteresssanten Film aus Japan erinnert, er hatte sehr viele Oskars gewonnen, aber ich weiss nicht , wie er heisst, ich hatte ihn von sehr vielen Jahren in meiner Heimat angeschaut.

    Also, das war irgendwie wie vom Gott vergessenes Dorf ...und die Leute waren im allen auf sich selbst gestellt( angewiesen).

    Und alle machen Sex, sogar die sehr alte Leute, die röcheln sogar danach, die sterben danach, und das war sehr interessanter Brauch im diesem Dorf. Wer war genug alt, der würde von der Familie in das Fass oder so, in den Sack ...so wie eingepackt, und in die tiefe Kluft geworfen. Wie Ballast für die Gesellschaft, sozusagen. Und dann die Leute verreckten dort sehr quälend und einsam, und genau mit diesem Röcheln wie es die sterbenden machen. Und man verstand, wie es der Tod, und Sex, Eros zusammen geht.

    Und die Insekte, die Bäume, die Blätter , alles war in diesem wunderschönen Streifen wie miteinander und zueonader-gezogen, das war wie die Sehn-Sucht nach dem wie dem ewigem Umarmen, dass es niemals aufhören würde. Sogar Tau auf den Blättern , das wie leuchtete, glinzerte, und wie zum Himmel und zum allem ....wie angezogen und mit-verschlungen wurde.

    Und man ekannte , alles ist wie Eros, das sei zugleich derTod und das Leben zugleich. Alles im denselben Augenblick, als ob der ewig dauert, gebärt das Leben, es vergeht, verglüht gleichsam , und dann es wie den Tod ausssieht, wie die schöne Blüme, die erblüht und verwelkt wie im sehr schnellem tempo.... Das war echt genial, wie es dem Regisseuer es so mit den Mitteln der Kunst absolut gelungen wurde, den tief-Verborgene-Schönheit-Wahr-heit, die im allem liegt, so tief und raffieniert, prägnant zu vermitteln.

    Und das war für mich wie der Knack-wende-Punkt. Und ich habe meine Augen geschlosssen und ich spürte diese tiefe Verbundenheit mit allem, was war, ist und wird, mit dem Himmel in mir, mit meinem Leid, meinen Tränen, meiner Verzweiflung, und alles das war wie der kleine unsichtbare aber sehr erkennbare Wink, von dem Baum von meinem balkon, von den singenden Vögelchen, das war wie der hauch der ewigkeit, das war das Leben, das ewige Leben, die ziehte hindurch meinen Körper, und ich war, gleichsam dieser baum, diese Wolke, ich war alles, mit dem Tod und dem Leben wie versöhnt .... Und das war unzerstörbar, es war echt, und ich wollte es nur hier erzählen. Mehr nicht.

    Das was, Schmu .

    Weiss ich es nicht, warum ich es aufbewahrt hatte.

    Aber ich kann jetzt sehr gut diesen fliessenden Zusammnhang von Zen zum Tantra zu verstehen.

    Ich denke, apropo, nicht, dass es mir glücklicher gemacht hat.

    Sex . Tod, und Geburt gehen zusammen, von kurzem ich habe es alles im Buch von F.Varela wie die Bestätigung bekommen. Diese Energie ist gewaltig. Ficken hilft nicht, masturbieren auch. Nichts!

    Man kann es nur so wie "transtendieren". Darüber hinaus zu gehen.

    Seltsamerweise ich glaube an solchen Bullschit nicht. Ach, es heisst, ich halte nichts dafür.

    Und noch schlimmer, es gibt keinen Zurück.

    Entwesder du gehst weiter, oder diese enorme Energie dich zerfresst.

    Ich würde es keinen sogar sehr bösestem Feind wünschen.

    LG.

    Igor.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

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    • 10. September 2021 um 21:52
    • #10

    „Alles auf der Welt dreht sich um Sex, außer Sex. Beim Sex geht es um Macht.“ — Oscar Wilde


    denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht, drum besser wär's, dass nichts entstünde.

    (Goethes Faust)

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    • 10. September 2021 um 22:10
    • #11
    mkha':

    Es gibt nicht wenige Menschen, die nicht (mehr) am Sex anhaften, und auch keinen Ersatz irgendwelcher Art benötigeṇ.

    Ich hab nur wenige getroffen die körperlich und geistig völlig frei von Sex sein könnten und auch bei ihnen war ich mir nicht völlig sicher.

    mkha':

    Schwerer scheint mir das Nicht-mehr-anhaften zu sein, sobald das sexuelle Erleben mit tiefer, hingebungsvoller Liebe zum Sexpartner gekoppelt ist. Ist es an sich schon eine umfangreiche Aufgabe, die Leidhaftigkeit Samsaras zu durchschauen, und den Umgang damit, (ohne nihilistisches Dilemma), zu meistern, ist das Loslassen all dessen, für auf Wolke sieben Schwebende ungleich komplizierter. ...

    Mag sein dass das so ist, nach meiner Wahrnehmung bleibt die Wolke sieben nicht bestehen.


    [lz]

    Hat man jedoch das Glück, einen Partner zu haben, der in (fast) allen Bereichen des Lebens eine ähnliche Vorstellung von Dingen, die wichtig sind, Dingen, die Vorrang haben, Dingen, die zu ergründen und zu verstehen ein gemeinsames großes Anliegen ist, ist es möglich, alles, was nicht dazugehört, gemeinsam loszulasseṇ, und den Rückzug zu leben ...[/lz]

    Kann ich mir vorstellen.

    Mit Metta, mukti.


  • Alephant
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    • 10. September 2021 um 22:38
    • #12

    Ich kann die Threadfrage bezüglich der Zärtlichkeiten 🤗 aktuell gut nachvollziehen, evtl erscheint sie mir darum auch dringlicher 🐦 Ich verstehe aber nicht, warum man stattdessen drüber redet. 🦉

  • Schmu
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    • 10. September 2021 um 23:18
    • #13
    Aravind:

    Die Worte Muhos finde ich, wie gesagt, spannend für mich. Aber er geht IMHO überhaupt nicht auf die Frage ein. Diese war doch:

    Zitat


    Wie kann ich Sex in meine spirituelle Reise integrieren in dem Bewusstsein, dass es mit dem Menschen mit dem ich Sex habe, auch Konflikte geben wird, diese aber das Potential haben meine Lust auf Sex mit diesem Menschen verschwinden zu lassen? Mir ist bewußt, beides gehört zusammen.

    Wobei ich es da ja nur scheinbar um Sex geht, sondern eigentlich darum: "... in dem Bewusstsein, dass es mit dem Menschen mit dem ich Sex habe, auch Konflikte geben wird, diese aber das Potential haben meine Lust auf Sex mit diesem Menschen verschwinden zu lassen?"

    Und darin wiederum: Warum führt eine Beziehung, die Sex beinhaltet, bei ihm oder ihr offensichtlich häufig zu so ernsten Konflikten, dass es die sexuelle Beziehung praktisch beendet. Und warum ist das wiederum überhaupt ein Problem?

    Vielleicht nochmal zu der Wahrnehmung, dass Muho nicht so richtig auf die Frage einzugehen scheint:

    Ganz allgemein ist es so, dass Muho sich so sieht und das auch schon öfters gesagt hat, dass er sich und seinen youtube-Kanal nicht in einem Sinne sieht wie: Du stellst mir eine Frage, und Zen-Meister Muho gibt dir die Antwort. Er weist immer wieder darauf hin, dass wir uns eine Frage, die uns wirklich wichtig ist, sowieso letztendlich nur selber beantworten können.

    Ganz konkret bei dieser Frage muss ich sagen, dass ich sie nicht so richtig verstehe (und so lese ich es auch bei dir heraus). Der Fragesteller vermischt das Problem, nach dem er fragt mit anderen zwischenmenschlichen (Beziehungs-)Problemen, die eigentlich ein anderes Thema sind. So wirkt es jedenfalls auf mich.

  • Alephant
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    • 11. September 2021 um 10:36
    • #14
    mkha':
    Vedana:

    Ich verstehe aber nicht, warum man stattdessen drüber redet. 🦉

    Wenn für Dich alles klar ist, so, wie es ist, gibt es keinen Grund zu "stattdessen" zu reden. Der Fragende aber hatte offensichtlich einiges, was er mit Muho bereden wollte. Falls es Dich interessiert, siehe hier: (383) Wie kann ich Sex in meine spirituelle Praxis integrieren? 8. September 2021 - YouTube

    ... und dort auf MEHR ANSEHEN klicken. LG mkha'

    Wenn ich den muho sehe und höre vergeht mir alle Lust. Evtl sollt ich dswg doch reinkucken.

    Ich (und das nur meine subjektive, also bedingte Wahrnehmung, die ja zu anderen Zeiten auch anders sein könnte) verstehe es eben nicht 😉

  • jianwang
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    • 11. September 2021 um 12:33
    • #15

    Ich mag diesen Schweinehund ... muss wohl ( nach Corona ) wieder mal hinfliegen

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Schmu
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    • 11. September 2021 um 14:14
    • #16

    jianwang

    "Du willst nach Japan kommen, um Muho zu sehen? Hast du nichts Besseres zu tun?" (frei nach Muho Nölke)

  • jianwang
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    • 12. September 2021 um 18:43
    • #17
    Schmu:

    jianwang

    "Du willst nach Japan kommen, um Muho zu sehen? Hast du nichts Besseres zu tun?" (frei nach Muho Nölke)

    So wichtig ist der olle Polizist nu nicht ... es gibt andere Gründe, und der Besuch in Antajii wäre dann wohl auch machbar.

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Schmu
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    • 12. September 2021 um 19:34
    • #18

    jianwang

    Hast du da früher mal einen längeren Aufenthalt gehabt, in Antaiji?

  • Aravind
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    • 12. September 2021 um 20:09
    • #19
    Schmu:

    Vielleicht nochmal zu der Wahrnehmung, dass Muho nicht so richtig auf die Frage einzugehen scheint:

    Ganz allgemein ist es so, dass Muho sich so sieht und das auch schon öfters gesagt hat, dass er sich und seinen youtube-Kanal nicht in einem Sinne sieht wie: Du stellst mir eine Frage, und Zen-Meister Muho gibt dir die Antwort.

    Naja, in dem Fall ist ja recht deutlich, dass er weder die Frage richtig gelesen, noch den Kontext ergründet hat. Er wiederholt und interpretiert sie ja sogar, nur halt falsch.

    Ich gebe aber gerne zu, dass ich auch nicht nachvollziehen kann, worin die Dhamma-Dimension der konkreten Frage "Beziehung mit Sex - schlechtere Beziehung - keine Lust auf Sex" liegen könnte. Das wäre ja eher eine beziehungspsychologische Frage. Die natürlich durchaus zu Dhammathemen führen kann, wenn man anfängt, sie wirklich zu ergründen.

    Wahrscheinlich war Dein Titel Programm, und die konkrete Frage eigentlich völlig egal, so lange das Wort Sex drin vorkommt. :)

    Liebe Grüße, Aravind.

  • Schmu
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    • 12. September 2021 um 20:36
    • #20
    Aravind:

    Wahrscheinlich war Dein Titel Programm

    Was meinst du mit "Mein Titel"? Mein Titel ist humorvoll gemeint und lehnt sich an die Art an, wie Muho das Thema / die Frage des Fragestellers einleitet.

  • Schmu
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    • 12. September 2021 um 20:45
    • #21
    Aravind:

    nur halt falsch

    Sagen wir mal: du interpretierst sie anders. Und ich interpretiere sie wieder anders als du und als Muho. Wer von uns interpretiert sie nun falsch? Der Fragesteller hat sich unter dem Video jedenfalls so geäußert, dass ich daraus eine Zufriedenheit mit Muhos Antwort herauslese. Wie zufrieden er mit deiner oder meiner Antwort wäre, sei mal dahingestellt.

  • Schmu
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    • 12. September 2021 um 20:55
    • #22
    mkha':

    Missverständnisse eben ...

    Man kann sich aber auch sehr blöd anstellen als Erwachsener (ab 1:05) :grinsen: :

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  • jianwang
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    • 12. September 2021 um 20:58
    • #23
    Schmu:

    jianwang

    Hast du da früher mal einen längeren Aufenthalt gehabt, in Antaiji?

    Nein, ich bin kein reiner ZEN - Mensch ... und als ich in japan war, gab es muho noch nicht als Abt

    Wenn im dürren Baum der Drache Dir singt
    siehst wahrhaft Du den WEG.
    Wenn im Totenkopf keine Sinne mehr sind
    wird erst das Auge klar.

    jianwang 健忘 = sich [selbst] vergessend

  • Aravind
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    • 12. September 2021 um 21:01
    • #24
    Schmu:
    Aravind:

    Wahrscheinlich war Dein Titel Programm

    Was meinst du mit "Mein Titel"? Mein Titel ist humorvoll gemeint und lehnt sich an die Art an, wie Muho das Thema / die Frage des Fragestellers einleitet.

    Genau. Keine Kritik, weder an Dir, noch an Muho, noch an dem Tutel!

    Als Aufhänger, endlich mal wieder über Sex zu reden, hat die Frage doch funktioniert!

  • Schmu
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    • 12. September 2021 um 21:48
    • #25
    jianwang:

    So wichtig ist der olle Polizist nu nicht ...

    Da sieht man mal, wie verschieden wir andere Leute wahrnehmen. 'Polizist' hat für mich sowas von geradlinig und unbeugsam. Muho wirkt auf mich eher so, dass ihm schon während er spricht noch 2-3 andere Möglichkeiten durch den Kopf gehen, wie man es auch noch sehen könnte... und die bringt er dann natürlich auch noch zur Sprache. Am Ende ist man also ungefähr so schlau wie vorher, und sieht: ich muss mir die Frage wohl doch selber beantworten. :?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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