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Klares Licht

  • Igor07
  • 27. September 2021 um 16:49
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  • Xyz
    Gast
    • 29. September 2021 um 07:29
    • #26
    Igor07:

    Bleibt dann das Klare Licht bestehen?:?

    LG.

    Einst erklärte der Buddha seinem Sohn folgend;

    ‚Also muß da, Rahulo, Ein- und Ausatmung geübt, also gepflegt werden, auf daß sie hohen Lohn, hohe Förderung verleihe. Bei also geübter, Rahulo, also gepflegter Ein- und Ausatmung gehn auch die letzten Atemzüge bewußt aus, nicht unbewußt."

    MN - 62-


    In Metta

    Möge das klare Licht bestehen🙏


  • void
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    • 29. September 2021 um 07:38
    • Offizieller Beitrag
    • #27
    Igor07:

    So wie die Selbst-dar-stellung... Das brauche ich nicht. Der Thread ist rein theoretisch.!:!:

    Also, warum diese Frage?

    Viele buddhistische Konzepte machen nur als Anwendungswissen innerhalb einer konkreten Praxis Sinn und nicht allgemein und unabhängig davon. So wie das "Abseits" nur innerhalb eines Fussballspiels existiert und danach zu einem Stück Rasen wird oder die Markierung eines Wanderwege jenseits ihrer Aufgabe den Weg zu weisen nur ein Farbklecks auf einem Baum ist. Seine "Gotteskindschaft" mag für den Christen ein wichtiger Anknüpfungspunkt seiner persölichen Praxis sein, während sie für uns andere - außerhalb dieser Praxis stehende - wohl etwas nicht nutzbares ist.

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  • Igor07
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    • 29. September 2021 um 16:27
    • #28
    void:

    Viele buddhistische Konzepte machen nur als Anwendungswissen innerhalb einer konkreten Praxis Sinn und nicht allgemein und unabhängig davon

    Ja, das stimmt. Aber mein Ziel war mit keinen Konzepeten verbunden, ich benutzte sehr verschidene Techniken, wie ich es selbst wollte.

    Mein Körper und mein Geist gaben mir dann selbst Feedback.

    Alle mögliche Konzepte machen sehr wenig Sinn, wenn die "Medizin" nichts wirkt.

    Nichts persönlich gemeint, Entschuldigung.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Igor07
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    • 29. September 2021 um 16:31
    • #29

    Es gibt keine Erleuchtung, denn wer sollte doch, bitte schön, erleuchtet werden?

    Alle Wesen sind schon wie ( immer-"während") erleuchtet, ansonsten es stände im Widespruch zum

    Bedingten Entstehen und der Leere.

    Unter Buddha-Narur ( man kann es doch als das "Klare Licht" etikettieren) ich verstehe den "Prozess", kein Ding, und kein "Subjekt".(per Definition).

    Im diesem Prozess ( kein Zustand) es gibt keine Konfrontation , keine Gegenüber-Stellung zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Samsara und Nirvana , usw. /Keine Dualität/.

    Man kann es vergleichen mit dem Traum , der sich selbst träumt, oder mit dem nichts und niemals

    da-seiendem Spiegel, den man braucht niemals zu polieren. Wer sollte "bereinigt" sein, der per eigener Natur nichts existent "er-schein—t"? Oder bar der selbständigen Entität?

    Die" Erleuchtung" "geschieht", immer Jetzt, der ( das) aich nichts auffindbar ist, und es gibt keine "Entität", die diese "Erleuchtung" er-fährt. Folglich, es gibt keine Erleuchtung. Also gibt es sie oder nicht? Beides. Das Ende der linearen Logik, und den mentalen Begriffen, die niemals imstande sind, die(un-sag-bar-e) Realität, wie sie ist, abzubilden, wieder-geben, adäquat zu beschreiben. (wider-spiegeln).

    Man braucht nur das einzige "geschickte" Mittel,--- die falschen Identifikationen absolut und total aufzugeben. Dann , ("dort") es gäbe –folglich---keinen Platz für egal welche Befleckungen oder Gifte, usw.

    Mehr nichts.

    P.S. Alle mögliche "Gifte", via "Befleckungen" ent-stamm-en (aus) unserer Unwissenheit ( Verblendung), die Welt , wie sie ist, un-mittel-bar ( "bar" der "Krücken") zu erleben, direkt zu erfahren.

    In der ganzen unermeßlichen, kaum er-trag-baren Intensität und vielschichtigen Komplexität.

    Denn die "Gifte" sind auch bedingt, co-abhängig, entstehen, ....folglich sie sind auch innerlich "leer".


    Zitat

    Wenn man nun in der Lage ist, zur Leerheit von anderem Zugang zu finden – zum ursprünglichen Geist klaren Lichts frei von flüchtigen Makeln –, dann ist auch, wie es in den Lehren von Mipam, beispielsweise im Kontext des Nyingma-Dzogchen, der großen Vollendung, heißt, der ursprüngliche Geist klaren Lichts selbst frei von in sich selbst begründeter Existenz.

    In Bezug darauf gibt es ein Zitat aus den „Sechzig Versen“ von Nagarjuna, wo er sagt, dass es in Bezug auf Samsara und Nirvana keine Dualität gibt. Die Natur von Samsara – mit anderen Worten, die Natur von allem, das sich unkontrollierbar wiederholt – ist frei von wahrhaft begründeter Existenz. Genauso ist Leerheit auch die Natur von allem, das frei von Problemen und Schwierigkeiten ist; sprich, alle Phänomene, die mit Nirvana zusammenhängen.

    Die Natur des Geistes aller begrenzten, fühlenden Wesen ist rein und ihr Geist ist frei von in sich selbst begründeter Existenz.


    dass die Möglichkeit im geistigen Kontinuum aller begrenzten Wesen, alle Qualitäten eines Buddhas zu erlangen, schon immer vorhanden und in sich vollständig war und zu jeder Zeit fortwährend ausstrahlt.


    Diese Natur der Realität des Geistes ist etwas, das schon immer als die Natur des Geistes ohne Anfang präsent war. Es ist ein natürlich andauerndes Familienmerkmal, das schon immer so vorhanden war.

    Alles anzeigen

    Das Uttaratantra: Die letzten vier Vajra-Punkte — Study Buddhism

    Sudhana Danke nochmal._()_

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

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    • 30. September 2021 um 11:42
    • #30

    Igor07 - das 'gefällt-mir-Zeichen' ist für Deinen Text, nicht für das 'Dankeschön' :). Für Letzteres - keine Ursache, gern geschehen. _()_

    OM MONEY PAYME HUNG

  • Igor07
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    • 30. September 2021 um 18:35
    • #31
    Sudhana:

    Igor07 - das 'gefällt-mir-Zeichen' ist für Deinen Text, nicht für das 'Dankeschön' :). Für Letzteres - keine Ursache, gern geschehen. _()_

    Liber Sudhana , diese Webseite ist doch die beste, was ich überhaupt gefunden hatte. Ich wollte es wirklich verstehen....

    So, z.B.

    Zitat

    Um wieder zu unserem Alltagsbeispiel zurückzukehren: wenn wir eine schöne Zeit mit jemandem haben oder einfach wenn wir allein Unterhaltung genießen und dabei eine schöne Zeit haben, dann sollten wir dies wie eine Illusion betrachten. Es erscheint uns beständig und solide und wie etwas, dass uns wirklich glücklich machen wird, aber es ist eben nicht tatsächlich auf diese Weise vorhanden, wie es erscheint. Weil es nicht so existiert wie es erscheint, existiert es wie eine Illusion.

    Wenn wir das verstehen, dann können wir die Dinge als das genießen, was sie sind und nicht als etwas, was sie eigentlich nicht sind. Es ist nur etwas flüchtiges, das sich von Augenblick zu Augenblick verändert, das nicht von Dauer ist und uns nicht letztlich befriedigt. Und auf dieser Grundlage genießt man es und dadurch wird man frei vom Greifen danach und von all dem Leid, das aus diesem Greifen entsteht, von der Enttäuschung, die folgt, wenn es nicht befriedigend ist.

    Ich , persönlich, so denke, dass der "arme" Dalai-Lama nur so wie sehr begrenzte Zeit hatte, um alle mögliche Standpunkte, die von verschiedenen Schulen, die sehr widersprechlich er-schein-ein, den Wissenschaftlern gründlich aufzuklären.

    Dann es betont einige, und unterlasst die andere. Und dann nur die Übersetzung-Fehler. Von tibetischen.

    Ohne sogar Wag(g)on von Wodka kaum zu ent-wirren.

    Also, es geht doch grundsätzlich um das Geeist(es)-kontinuum, das einfach ohne Anfang und ohne Ende ist.

    Man kann es nur so wie von der Seite nur der dritten Person verifizieren (bestätigen), und westliche Forscher es verwirrt total, denn ohne Geräte die haben keine Möglichkeit, daran zu glauben.

    Und wenn ich alles lese, dann ich denke machmal, kann man die Liebe verifizieren?

    Alles erscheint nur durch die Be-nennugen, oder so wie die Zu-schreibungen...

    Nehmen wie das Licht als das rein physisches Phänomen.

    Es gibt sehr verschiedene Quellen-Längen, so erscheint das Licht als "gelb", "rot" oder "blau".

    Aber "gelb" ist auch so wie die Be-nennung.

    Das "Gelb" als die selbständige Entität wäre dann absolut unmöglich. Logisch doch.

    Gehen wir doch einen Schritt tiefer.

    Die "Wellen" sind auch so wie "zer-teil-bar"... Und wo genau dann wir finden das "Gelb"?

    Egal welches Phänomen ist bedingt ( be-ein-fluss-bar) durch die andere.

    Es ist alles so fliessend, und absolut un-auffind-bar.

    Letzendlich man landet dann wie so im "Quanten-Vakuum",

    oder bei der Schrödingers-Katze, die zugleich er-schein-t und auch nichts da.

    Nullpunktsenergie – Wikipedia


    Vakuumfluktuation – Wikipedia

    Zitat

    Zu beachten ist, dass mit Vakuum in diesem Zusammenhang nicht der von jeglicher Materie und Energie entleerte Raum gemeint ist, sondern der quantenmechanische Zustand niedrigst möglicher Energie (Grundzustand). Als Energieeigenzustand zeigt er keinerlei beobachtbare zeitliche Veränderung, insbesondere keine zeitliche Fluktuation. Dass er der Zustand niedrigst möglicher Energie ist, bedeutet hier, dass man z. B. kein wirklich nachweisbares Teilchen (oder Energiequant) daraus entfernen kann.


    LG.:)

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  • Igor07
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    • 30. September 2021 um 18:45
    • #32

    void .Schicken Sie dann meinen Thread in den allgemeinen Bereich, egal wohin.

    Danke im voraus.

    Z.B., der allgemeiner Buddhismus. Die Fragen.

    Das spielt keine Rolle.

    LG.

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  • Igor07
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    • 30. September 2021 um 19:10
    • #33

    Oder reine "Frei-denken", bitte, mir ist egal... Ich habe doch die Fragen noch....

    Entschuldigung tausendmal.

    LG.

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  • void
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    • 30. September 2021 um 19:15
    • Offizieller Beitrag
    • #34
    Igor07:

    Oder reine "Frei-denken", bitte, mir ist egal... Ich habe doch die Fragen noch....

    Entschuldigung tausendmal.

    LG.

    Es gibt doch gar kein Problem. Wahrscheinlich verwechselst du etwas.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
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    • 30. September 2021 um 19:27
    • #35
    Zitat

    Und laut Madhyamaka existiert nichts ohne Zuschreibung – nichts existiert wahrhaft. Man kann es vielleicht wie folgt sagen: Die Existenz der Dinge kann nicht wahrhaft erwiesen sein. Sie ist nur erwiesen in Zusammenhang mit Benennung. Geistiger Benennung. Geistige Benennung erzeugt die Objekte zwar nicht, aber wie belegt oder begründet oder beweist man, dass etwas existiert?

    Ich habe die Fragen dazu, nichts jetzt, mir ist doch nichts wichtig, wo es alles stehen sollte, im welchen Bereich, usw...

    Aber mir ist enorm wichtig, es nur wirklich zu verstehen. Mehr nichts.

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  • Igor07
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    • 30. September 2021 um 19:33
    • #36
    void:
    Igor07:

    Oder reine "Frei-denken", bitte, mir ist egal... Ich habe doch die Fragen noch....

    Entschuldigung tausendmal.

    LG.

    Es gibt doch gar kein Problem. Wahrscheinlich verwechselst du etwas.

    void OT.

    Danke, ich habe immer Angst etwas zu schreiben. Ich war doch genug gemobbbt und echt verfolgt auf sehr vielen Foren wegen meiner radikalen Kritik gegenüner chemische Psychopharmaka.

    Denn die buddhistische Methoden wirken sehr viel effektiver, und ohne "Nebenwirkungen".

    Und für mich es ist das einzige wirkliche Masstab und auch Kriterium.

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  • Igor07
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    • 30. September 2021 um 20:02
    • #37

    Mit den ganzen Begriffen, und auch, wohin die gehören sollte, ich habe echte Probleme.

    Ich verstehe doch das ganze so ca.,

    Das Leben ist nichts mehr als die Umsteigestation. Zwischen einer Ewigkeit, wo wir schon nichts mehr da sind und anderer Ewigkeit, wo wir noch nicht da sind. Man kann niemals den Ticket in die Ewigkeit kaufen. Aber es gibt keinen Anlass den zu besorgen.Und das ist auch der Anlass das Leben jetzt zu feiern. Für das "Jetzt" wir brauchen keinen Ticket. Denn wir sind jetzt zum JETZT geworden.

    Was ist das? Wie kann man das "etikettieren?

    Ist das das Klare Licht, das Haupt-Grund-Bewusstsein, oder so wie "Geisteskontinnuum"(sems rgyud).

    Das weiss ich nicht.

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  • Igor07
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    • 30. September 2021 um 22:28
    • #38

    Ich habe sehr interessante Webseite zum Thread gefunden und würde einige Abschitte hier kopieren:

    Zitat

    Leuchtender Geist (Skt: prabhāsvara-citta oder ābhāsvara-citta, Pali: pabhassara citta; Tib. འོ་ སལ་ གྱི་ སེམས་ ‘od gsal gyi sems; C. 光明 心 Guangmingxin; J. J. 光明 心 kōmyōshin; K. K. kwangmyŏngsim) ist ein buddhistischer Begriff, der in einem Sutta des Pali Anguttara Nikaya sowie in zahlreichen Mahayana-Texten und buddhistischen Tantras vorkommt.[1] Es wird auf verschiedene Weise als “hell leuchtender Geist” oder “Geist des klaren Lichts” übersetzt, während der verwandte Begriff verwendet wird Helligkeit (Skt. prabhāsvaratā; Tib. འོ་ སལ་ བ་ ‘od gsal ba; CH. guāng míng; Jpn. kōmyō; Kor. kwangmyōng) wird im tibetisch-buddhistischen Kontext auch als “klares Licht” oder in ostasiatischen Kontexten als “Reinheit” übersetzt.[2] Der Begriff wird normalerweise verwendet, um den Geist oder das Bewusstsein auf unterschiedliche Weise zu beschreiben.



    Zitat

    Der Pali Anguttara Nikaya (AI8-10) sagt:[8]

    “Leuchtend, Mönche, ist der Geist. Und er ist von ankommenden Befleckungen befreit. Der gut unterwiesene Schüler der Edlen erkennt, dass er tatsächlich vorhanden ist, weshalb ich Ihnen das sage – für den gut unterwiesenen Schüler der Edle – es gibt eine Entwicklung des Geistes. “[9]

    Eine parallele Passage finden Sie in der Śāriputrābhidharma, eine Abhidharma-Abhandlung, möglicherweise der Dharmaguptaka-Tradition.[7]


    Zitat

    Der Kommentar von Theravadin Anguttara Nikaya Atthakatha identifiziert den leuchtenden Geist als den Bhavanga, der “Grund des Werdens” oder “latentes dynamisches Kontinuum”, das die grundlegendste Ebene der mentalen Funktion im Theravada Abhidhammic-Schema darstellt.[11]



    Zitat

    Thanissaro Bhikkhu ist der Ansicht, dass die Kommentare den leuchtenden Geist mit dem identifizieren Bhavanga ist problematisch,[13] aber Peter Harvey findet es eine plausible Interpretation.[14]

    Ajahn Mun, die führende Figur hinter der modernen thailändischen Waldtradition, kommentiert diesen Vers:

    Der Geist ist etwas Strahlenderes als alles andere, aber weil Fälschungen – vorübergehende Befleckungen – kommen und ihn verdunkeln, verliert er seine Ausstrahlung, wie die Sonne, wenn sie von Wolken verdeckt wird. Denken Sie nicht, dass die Sonne den Wolken nachgeht. Stattdessen ziehen die Wolken dahin und verdunkeln die Sonne. Wenn Meditierende auf diese Weise Bescheid wissen, sollten sie diese Fälschungen beseitigen, indem sie sie geschickt analysieren … Wenn sie den Geist zum Stadium des Urgeistes entwickeln, bedeutet dies, dass alle Fälschungen zerstört oder vielmehr gefälschte Dinge sind wird nicht in der Lage sein, in den ursprünglichen Geist zu greifen, weil die Brücke, die die Verbindung herstellt, zerstört wurde. Auch wenn der Geist dann möglicherweise noch mit den Sorgen der Welt in Kontakt kommen muss, wird sein Kontakt wie der einer Wasserperle sein, die über ein Lotusblatt rollt.[15]

    Thanissaro Bhikkhu sieht den leuchtenden Geist als “den Geist, den der Meditierende zu entwickeln versucht. Um seine Leuchtkraft wahrzunehmen, muss man verstehen, dass Befleckungen wie Gier, Abneigung oder Täuschung nicht seiner Natur innewohnen und kein notwendiger Bestandteil des Bewusstseins sind.” Er assoziiert den Begriff mit dem Gleichnis, das zur Beschreibung des vierten Jhana verwendet wird, das besagt:

    “Als ob ein Mann von Kopf bis Fuß mit einem weißen Tuch bedeckt sitzen würde, so dass es keinen Teil seines Körpers geben würde, auf den sich das weiße Tuch nicht erstreckt; trotzdem sitzt der Mönch und durchdringt den Körper mit einem reinen, helles Bewusstsein. Es gibt nichts von seinem ganzen Körper, das nicht von reinem, hellem Bewusstsein durchdrungen ist. “[13]

    Ich persönlich betrachte das als noch eine "Bestätigung", dass unsere ursprüngliche Buddha-Natur per se absolut rein und makellos ist.

    Man kann also, alle Taüschungen, Befleckungen und alle mögliche Gifte als wie die Epiphänomene (Begleiterschungen) betrachten, auf die normale Sprache übersetzt, als die Wolken, aber kein Himmel.

    Das macht doch Sinn.

    Und schenkt auch die Hoffnung.

    Alles, was man braucht, die falsche, /verkehrte/ Identifikationen durchzuschauen.

    Denn sie verhüllen( ver-schliess-en) den inneren Himmel, der immer anwesend ist. Präsent und hell.

    Die Tür ist offen, wie der blaue Himmel über unseren Köpfen, und wir haben den Schlüssel in der Hand, aber wir "benötigen" ihn nicht.

    Nur das Klares Sehen.

    Mehr nichts.


    Leuchtender Geist – Wikipedia – Enzyklopädie

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  • Noreply
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    • 1. Oktober 2021 um 00:25
    • #39

    Und was sehen sie? Nichts, denn das klare Licht ist vollkommen leer und darum nur eine Umschreibung gläubiger Personen.

  • Igor07
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    • 1. Oktober 2021 um 00:40
    • #40
    Zitat

    Die Tatsache, dass wir diese Aspekte haben, die ausmachen, wie der Geist funktioniert – wie der Geist des Klaren Lichts funktioniert -, ermöglicht es uns, ein Buddha zu werden, denn wir können die Qualitäten dieser Aspekte so entwickeln, dass sie auf vollkommene Weise funktionieren, so, wie es im Geist eines Buddha der Fall ist. Das ist die Buddha-Natur. Gegenwärtig sind diese Aspekte von unserer Verwirrung umwölkt und von unserer begrenzten Denkweise: ich, ich, ich. Und weil sie von Verwirrung umwölkt sind, funktionieren sie nicht auf vollkommene Weise. Doch die Verwirrung ist wie Wolken am Himmel. Man kann die Wolken vertreiben. Wolken sind nicht Teil des Himmels, sie sind vorübergehend, sie ziehen vorbei. Daran arbeiten wir mit den vier edlen Wahrheiten: um die Wolken zu vertreiben. Denn die grundlegenden Natur besitzt alle diese Qualitäten, und wenn keine Wolken da wären, würden sie auf vollkommene Weise funktionieren. Das müssen wir also unterstützen.

    Ich kann es (selbst) besser nichts ausdrücken.

    Buddha-Natur und der Geist des Klaren Lichts — Study Buddhism

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  • Igor07
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    • 1. Oktober 2021 um 05:54
    • #41
    Zitat

    Die Quelle deines folgenden Zitats ist (zumindest in diesem Bereich des Forums) etwas unpassend. Ich sage das wegen dem Sprachgebrauch. Ich denke Gyamtso (?) meint nicht, dass Skandhas nicht wirklich existieren, denn die gibt es es ja ganz offensichtlich, selbst für einen Erwachten, sondern dass sie nicht unveränderlich sind.

    Zitat Nochmal, von der anderen Seite: beide sind voneinader abhängig. (be-ein-fluss-bar, bedingt, usw.)

    Ja.

    Das war in meinem Email-Box. Sorry...

    Ich kann meinen Beitrag( dort) nichts mehr löschen.

    Die Skandhas bleiben bestimmt, der springende Punkt, für wen? "Das Ewachen geschieht, aber für niemanden". Denn es gibt doch keinen "Ich", ansonsten es wäre keinen Buddhismus per Definition mit dem Zentral-Begriff von Anatta.

    Und über Theravada, apropo. Im diesem Zusammenhang.


    Zitat

    Die Theravada-Schule identifiziert den “leuchtenden Geist” mit dem Bhavanga, ein Konzept, das erstmals im Theravāda Abhidhamma vorgeschlagen wurde.[4]

    Leuchtender Geist – Wikipedia – Enzyklopädie

    Aber mit den ganzem Müll von Begriffen ich habe wirklich Probleme, ich würde meine Schnauze ( im dortigem Bereich) halten. Bestimmt doch.


    Zitat

    Es gibt keine Substanz, die übertragen wird. Wie bei einer brennenden Kerze, der das Wachs ausgeht, wird in dem Moment des Verlöschens eine neue Kerze an der Flamme entzündet. So bleibt die Flamme erhalten, der Brennstoff ist ein neuer.

    Einige Buddhisten sagen, dass es nicht schwieriger sei zu verstehen, wie „Ich“ sterben und wiedergeboren werden kann, als zu verstehen, wie „Ich“ noch genau dieselbe Person sein kann, die sie vor ein paar Minuten war. Für Fortgeschrittene in der buddhistischen Geistesschulung besteht keine Identität vom jeweils jetzigen Selbst mit dem Selbst, das es noch vor einigen Minuten gab; und es gibt auch keine Identität des Selbst, das gerade jetzt existiert, mit dem Selbst, das noch vor einigen Leben existierte. Verbunden sind sie nur durch eine Kontinuität der Veränderung, nicht jedoch durch eine feste Substanz. Gleichsam ein fließender Fluss, der schon eine Minute später ein anderer ist.

    Eine weitere Schwierigkeit beim Verständnis der Lehre von Anatta ist, dass sie der Vorstellung von der Buddhalehre als einem Pfad der Praxis widerspricht. Aus der Lehre von Anatta kann man ableiten, dass es niemandem möglich sein kann, sich selbst vom Anhaften zu befreien. Da es kein Selbst gibt, kann das Selbst kein Selbst befreien. Man befreit sich also 'bloß' von der Wahrnehmung des Selbst.

    Zitat

    Im „Mahayana Mahaparinirvana Sutra“ wird dieses innewohnende, unsterbliche Buddha-Element als das „wahre Selbst“ bezeichnet. Es wird nicht durch die Wiedergeburt beeinflusst, ist immer vollkommen makellos, strahlend rein und wartet auf die Entdeckung in den Tiefen des verunreinigten Alltagsbewusstseins eines jeden Wesens. Im „Tathagatagarbha Sutra“ erklärt der Buddha, dass er mit seinem Buddha-Auge dieses verborgene Buddha-Juwel in jedem Wesen sehen kann.
    Der Buddha: „Verborgen in den Klesas (mentalen Verunreinigungen) von Gier, Hass und Verblendung sitzt erhaben und unbeweglich die Weisheit des Tathagatas (des Buddha), die Wahrnehmung des Tathagatas und der Körper des Tathagatas [...] alle Wesen, obwohl in ihnen alle Formen der geistigen Verunreinigungen gefunden werden können, haben ein Tathagatagarbha (eine Buddha-Essenz), welches für alle Zeiten vollkommen rein ist, und das gesättigt ist mit Tugenden, welche sich nicht von meinen Tugenden unterscheiden“ (Lopez, 1995, p.96). Folglich bekommt die Lehre vom „Nicht-Selbst“ eine kontroverse Darlegung in den Tathagatagarbha-Sutras, in denen sie nur als relative Tatsache, aber nicht als absolute Wahrheit dargestellt wird.

    Zitat

    Die Frage, was mit einem Buddha (vollständig erleuchteten Wesen) nach dem Tod geschieht, hat Buddha Shakyamuni (Siddhartha Gautama) als spekulativ angesehen und nicht beantwortet.[3]

    Tja, ich habe dazu die eigene Meinung.

    Es könnte sehr nihilistisch für die/bestimmte/ Schüler interpretiert werden.

    Anatta – Wikipedia

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

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    • 1. Oktober 2021 um 20:07
    • #42

    Hm, es gibt keine Person, per der eigenen Definition. Aber es würde nichsts (automatisch) bedeuten, dass ich als das konkrete" Körper-Geist-Otganismus" nichts existiere.

    Diese "Person" kann auch den Krebs bekommen, wegen der Depressionen leiden, oder wegen "Depersonalisationen". Egal was.

    Es geht um den absoluten Prozess ( oder der Wahr-nehmung) der Des-identifikation. Das ist doch der krasse Unterschied.

    Die Person bedingt ensteht und auch vergeht....

    Erwachen bedeutet nichts "gesund" zu werden. Das würde bestimmt doch der spiritueller Materialismus (heissen, bedeuten).

    Erwachen bedeutet doch , dass ich Schmerzen bekomme, Krankheiten bekomme, und früher oder später sterbe. Aber es geht um die "spirituelle" Krankheit, nichts psychiche oder somatische ( Buddhadasa Bhikkhu)

    Aber ich ("Ich") identifiziere mich nichts damit. Ich bin befreit vom Gefühl des "Ich" als das feste "Ding". Das ist die absolut andere Dimension.

    Genau im diesem Sinne wie die Person so wie auch Skandhas sind innerlich leer.

    Niemand kann das "Erwachen" er-fahren. Und es gibt auch kein "Erwachen".

    Buddhismus ist kein Wunderheilmittel, wenn man es rein "materialistisch" betrachtet.

    Ich denke, so viele verwechseln hier sehr verschiedene Schuhen.

    Und es würde auch nicht heissen, dass die buddhistische "Technologien" nichts wirken. Das wäre der andere Extrem.

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    Einmal editiert, zuletzt von Igor07 (1. Oktober 2021 um 20:22)

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    • 2. Oktober 2021 um 01:04
    • #43
    Zitat

    Nach der buddhistischen Definition ist Geist (sems) bloße Klarheit und bloßes Gewahrsein (gsal-rig-tsam); das Wort „Geist“ bezeichnet die individuelle, subjektive geistige Aktivität, mit der man etwas erfährt (myong-ba). Klarheit bezieht sich auf die Fähigkeit, die kognitive Erscheinung von etwas auftauchen zu lassen (‘char-ba) und Gewahrsein bezieht sich darauf, dass man sich erkennend damit beschäftig (‘jug-pa). Das Wort bloß impliziert, dass dieses Vorgänge stattfinden, ohne dass es ein getrenntes, monolithisches „Ich“ gibt, das diese Aktivität beherrscht oder beobachtet. Zwar existiert ein „Ich“ , aber lediglich als etwas, das wir einer Kontinuität sich ständig verändernder Momente des Erlebens ständig wechselnder Dinge zuschreiben.

    Primärbewusstein und Geistesfaktoren — Study Buddhism

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    • 2. Oktober 2021 um 17:08
    • #44

    Wenn man selbst zum Karma geworden ist, im Sinne

    "Ich und mein Vater sind eins",

    dann man kann alles machen, aber er würde niemamdem schaden, denn wie kann man sich selbst schaden?

    Unmöglich.

    Manchmal ich denke, warum so viele bekommen den Zustand des "Klares Lichtes" nur beim Sterben?

    So war auch beim

    Aldous Huxley – Wikipedia

    Seine Frau war sehr erfahrene Psychotherapeutin. Und sie begleitete ihn in den Tod, als sie ihm Bardo-Buch vorlas.

    Und er hatte es selbst schon doch früher sehr ausführlich geschildert, sogar in zwei Romanen.

    Zeit muss enden. Piper, München 1989, ISBN 3-492-11046-0 (EA Zürich 1950).

    und später

    Eiland. Piper, München 2006, ISBN 3-492-20358-2 (EA München 1973).

    Und er schluckte LSD ...warum doch?

    Der Begriff vom "Klarem Licht" ich habe fast in allen möglichen Religionen gefunden. Für mich ist das nur der beste Beweis oder wie die Bestätigung, dass der innere Kern doch identisch bleibt, nur die vershiedene Ver-kleid-ungen.

    Das "Göttliche" braucht den so rein persönlichen Ausdruck, aber die Essenz, der Geschcmack, ..Der Ur-grund alles Sein-S .... ----


    Zitat

    Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden.


    Genau DAS!

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    • 2. Oktober 2021 um 19:25
    • #45

    Das passt doch absolut zusammen.

    Schauen wir zuerst diesen Abschnitt an:


    Zitat

    Auf der subtilen Ebene ist das Objekt der Negierung eine auf etwas eigenständig Erkennbarem (tib. rang-rkya thub-pa’i rdzas-yod) gründende Existenz. Das Objekt der Negierung bezüglich des Nichtvorhandenseins einer unmöglichen „Seele“ aller Phänomene sind die vier extremen Arten unmöglicher Existenzweisen: wahre Existenz, wahre Abwesenheit von wahrer Existenz, beide und keine von beiden. Die Leerheit aller Phänomene liegt jenseits aller Worte und Konzepte dieser vier unmöglichen Existenzweisen.

    Also, vier ..."unmögliche"....


    Schauen wir das an:


    Zitat

    Der „Urteilsvierkant“ als theoretisches Modell bezieht in seiner Grundstruktur sowohl den Satz vom Widerspruch als auch den Satz vom ausgeschlossenen Dritten mit ein:

    1. Etwas ist (so)
    2. Etwas ist nicht (so)
    3. Etwas ist sowohl (so) als auch nicht (so)
    4. Etwas ist weder (so) noch nicht (so)

    Mir scheint, es geht hier um dasselbe Modell, eigentlich.

    Oder?

    Besondere Merkmale der Gelug-Tradition — Study Buddhism


    Nagarjuna – Wikipedia

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    • 2. Oktober 2021 um 19:53
    • #46
    Zitat

    Die tiefste Natur des Geistes (seine Leerheit von wahrer Existenz) ist eine natürlich andauernde Familieneigenschaft. „Natürlich andauernd“ bedeutet, dass sie sich nicht ändert; sie entwickelt sich nicht oder entfaltet sich stufenweise hin zu einem Buddha-Köper. Sie ermöglicht lediglich einen Buddha-Körper – insbesondere ermöglicht die Leerheit des geistigen Kontinuums den Svabhavakaya (die Leerheit des allwissenden Geistes) eines Buddhas.

    Man kann es so herum drehen:)(:(::)(: usw...

    Zitat

    Die konventionelle Natur des Geistes (bloße Klarheit und Gewahrsein) ist eine sich entwickelnde Familieneigenschaft (tib. rgyas-‘gyur-gyi rigs, sich entfaltende Eigenschaft der Buddha-Natur), keine natürlich andauernde Familieneigenschaft (tib. rang-bzhin gnas-rigs, natürlich andauernde Eigenschaft der Buddha-Natur).

    Man kann es drehen um-herum--bis zum Umfallen, aber es geht doch um genau dasselbe wieder und weider.

    Für mich war sehr interessant zu lesen, dass es so viele Mystiken waren, die Leben lang verzweifelt versuchten, die Natur des Klaren Lichtes unmittelbar zu erfahren. Und in sehr vielen Traditionen auch.

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    • 2. Oktober 2021 um 21:15
    • #47

    Das passt wieder sehr gut zum meinem Thread. Über das Klare Licht. Man kann es sehr gut nachvollziehen, wenn man das liest:


    Zitat

    Es stellt sich heraus, daß das ganze Problem durch eine darunterliegende essentialistische Annahme zustande kam, daß es irgend etwas in der Analyse Auffindbares geben müßte, das das Ich oder selbst ist . Dazu hatten die Leute verschiedene Vorstelllungen:das Speicherbewußtsein, das Kontinuum des Geistenbewusstseins; sie alle versuchten verzweifelt, etwas essentielles zu finden, etwas, daß unter Analyse auffinbar sein sollte. Und das war der fundamtale Fehler. Wenn man von diesem Fehler frei macht,wie es Prasangikas tun,dann gibt es nichts, was sich unter Analyse als das Selbst oder Ich auffinden ließe. Man gibt diesen Anspruch vollständig auf und postuliert das Selbst als etwas, das allein durch die konventionelle Benennung zustande kommt.

    Nichts mehr, als die "konventionele Benennung". Von Dalai-Lama.

    Was bleibt ?

    Das klare Licht!

    Oder?

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    • 4. Oktober 2021 um 08:52
    • #48

    Ich streichele die Katze. Dazu brauche ich meine Hände, deswegen ich brauche meine Augen, das Gehirn, das auch so wie die visuelle und auch die andere Elemente benötogt, um die Katze als die Katze zu "identifizieren", einfach als die Katze zu benennen. Diese ganze Elemente stehen in der wechsel(abhägingen) reziproken Beziehung, wenn ich nur ein egal welches Element wegnehme, dass ich finde keine Katze, kein "Streicheln" und kein "Ich". Denn , wirklich, ich brauche doch nichts wieder meine arme Katze zu "zerschneiden", um zu beweisen, dass die arme nicht als die selbständiges Entität zustande kommt.

    Mit der echter Ebene es wäre fast dasselbe, wenn man die mit dem Ozean vergleicht. Denn der Ozean kommt zustande, er-schein-t nur(dank, durch) sehr verschiedene Elemente, die den ausmachen, wie die Algen dort, die Fische, auch den Boden, so wie das Erdöl, das dort manchmal landet. Der Ozean ist nur die leere Metapher, mehr nichts.


    Sehr interesante Veranschaulichung wäre dann


    Capgras-Syndrom – Wikipedia


    denn dann der Mann wäre nichts imstande die eigene Frau als die echt die eigene zu identifizieren, zu benennen, es würde als ob die "Innere Essenz" der Frau fehlen.

    Der Prozess der unbewussten inneren Benennung scheitert.

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    • 4. Oktober 2021 um 11:45
    • #49

    Kleine Ergänzung.

    Man braucht nur das wieder zu ent-decken( wieder-zu-erkennen), was immer da ist. So wie der klare Himmel, welchen wir wegen der Wolken nichts sehen.

    Die ganze meditative Techniken dienen nur dazu, um dieses wunderschöne kostbatste Juwel nur von meinem "Innerem" als ob auf das Klare , nichts wegen der Verblendung/Dukkha/ Licht( Die Sicht) des Bewussteseins zu bringen. Mehr nichts. Anders ausgedrückt, die klare, nichts von den leeren Konzepten / wie der "Speicher"..*lach*/ Wahr-nehmung. Dalai-Lama formuliert es anders, so etwas, dass die Welt , wie wir sie sehen, und die wirkliche Welt ....zwei verschiedene Schuhen sind.

    Tja, das war sehr anregende Diskussion, ironisch gemeint.

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    • 4. Oktober 2021 um 15:55
    • #50

    Der Begriff "alaya [Skrt., Tib. kung gzhi] »Urgrund«" ich persönlich finde total irreführend , noch mehr , als heimtückisch, denn er so wie "unbewusst" postuliert ( intendiert, setzt voraus), dass es als ob etwas wie das festes Ding gäbe, wie der "Urgrund", der alles gebärt.


    "Hier bedeutet alaya einen letzten Schleier"....so genau, der "Schleier" in unseren Wahrnehmung... die uns vorgaukelt ( ver-narr-t, vor-taüscht), an etwas als eher im Sinne von Atman zu glauben...

    Da gibt es keinen "Ozean ", oder den "Ur-grund".

    Wir sind so von den Wörtern versklavt, von der (formalen)Logik wie hypnotisieert...wir unterliegen dem Zauber der Täuschung...

    Klar doch, von rein evolution-biologischen Perspektive es war notwendig, um das Überleben zu sichern. Aber das hat mir der Realität nichts zu tun.

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