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Die Praxis der 6 Paramitas

  • Lucky Luke
  • 23. Oktober 2021 um 11:32
  • Zum letzten Beitrag
  • Lucky Luke
    Gast
    • 23. Oktober 2021 um 11:32
    • #1

    [lz]

    Die Praxis der 6 Paramitas oder der 6 Vollkommenheiten bilden das Herz des Mahayana Weges, und selbst dann, wenn nur eine der Paramitas in der richtigen Weise praktiziert wird, sind alle anderen darin bereits eingeschlossen. Praktizieren wir zum Beispiel das Paramita der Großzügigkeit, geben wir von dem was wir besitzen und worüber wir verfügen. Geben wir dabei mit reiner Motivation, schließt dies das Paramita des ethischen Verhaltens mit ein. Geben wir unermüdlich, ohne es als Belastung zu empfinden, so entspricht dies dem Paramita der Geduld. Geben wir täglich, als langfristige Praxis, ist dies ein Beispiel für für das Paramita der Ausdauer. Und sind wir bei der Ausübung von Großzügigkeit nicht abgelenkt, praktizieren wir dabei das Paramita der meditativen Konzentration. Geben wir ohne Anhaftung an die "Dreiheit" - also der Vorstellung eines realen Empfängers, eines realen Gebenden (uns selber) und einer realen Gabe, dann praktizieren wir auch das Paramita der Weisheit. So kann in einer einzigen Handlung der Großzügigkeit jede der 6 Paramitas vollendet werden.[/lz]

    Zitiert aus "Der König der Wunschgebete" von Shamar Rinpoche (Ein Kommentar zum König unter den Wegen des Strebens nach dem Vollendeten Wirken der Edlen) Seite 9/10.

    :)

  • Noreply
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    • 23. Oktober 2021 um 16:05
    • #2
    Sherab:
    [lz]

    Die Praxis der 6 Paramitas oder der 6 Vollkommenheiten bilden das Herz des Mahayana Weges, und selbst dann, wenn nur eine der Paramitas in der richtigen Weise praktiziert wird, sind alle anderen darin bereits eingeschlossen. Praktizieren wir zum Beispiel das Paramita der Großzügigkeit, geben wir von dem was wir besitzen und worüber wir verfügen. Geben wir dabei mit reiner Motivation, schließt dies das Paramita des ethischen Verhaltens mit ein. Geben wir unermüdlich, ohne es als Belastung zu empfinden, so entspricht dies dem Paramita der Geduld. Geben wir täglich, als langfristige Praxis, ist dies ein Beispiel für für das Paramita der Ausdauer. Und sind wir bei der Ausübung von Großzügigkeit nicht abgelenkt, praktizieren wir dabei das Paramita der meditativen Konzentration. Geben wir ohne Anhaftung an die "Dreiheit" - also der Vorstellung eines realen Empfängers, eines realen Gebenden (uns selber) und einer realen Gabe, dann praktizieren wir auch das Paramita der Weisheit. So kann in einer einzigen Handlung der Großzügigkeit jede der 6 Paramitas vollendet werden.

    [/lz]

    Zitiert aus "Der König der Wunschgebete" von Shamar Rinpoche (Ein Kommentar zum König unter den Wegen des Strebens nach dem Vollendeten Wirken der Edlen) Seite 9/10.

    :)

    Es fragt mich jemand um Kleingeld dann greif ich in meine Hosentasche und gebe ihm das, was ich daraus nehme.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 25. Oktober 2021 um 18:59
    • #3

    Interessant fand ich u.a., dass Shamar Rinpoche die Wege des Strebens (Wunschgebete) als 7. Paramita bezeichnet. Dabei sei es wichtig, die "Anhaftung an die Dreiheit", wie beim Paramita der Großzügigkeit, letztlich loszulassen.

  • Noreply
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    • 25. Oktober 2021 um 19:04
    • #4

    Großzügigkeit wird losgelassen, wenn gegeben wird mit den übrigen Paramita.

  • Lucky Luke
    Gast
    • 26. Oktober 2021 um 09:09
    • #5

    Und hier ein Beitrag von Berzin über die 6 Paramitas:

    Überblick über die sechs Vollkommenheiten: Die sechs Paramitas — Study Buddhism

    Das kurze Video am Ende des Links von Ringu Tulku Rinpoche ist sehenswert :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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