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Frage zum Thema Mitgefühl und Gewalt

  • Rolf82
  • 5. Mai 2024 um 21:16
  • Zum letzten Beitrag
  • Rolf82
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    • 6. Mai 2024 um 20:50
    • #26
    void:

    Es ist eine Schule der soldatischen Abhärtung in der man erstmal in sich alles als "weich" und "weiblich" ausmerzt was schwach, mitfühlend oder auch nur entspannt ist. Theweleit beschreibt das als Angst vor der Ich Auflösung - als Aufbau eines "Körpepanzers".

    Da ist sicher so extrem was dran! Ich denke da nur an "Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl".

    Außerdem ist es ja eben Kern des Sozialdarwinismus, dass Mitleid oder Mitgefühl - ich weiß, da muss man unterscheiden - ein Ausdruck von Schwäche und in der Natur nicht zu finden ist. Und der Mensch eigentlich daran degeneriert, weil er das Schwache mit durchschleppt.

    Das Buch von Theweleit hab ich leider nicht gelesen. Das ist aber auch ein super-interessantes Buch von ihm, was gut zu dem Thema passt: Klaus Theweleit Das Lachen der Täter.

    Das Lachen der Täter: Breivik u.a.: Psychogramm der Tötungslust. Unruhe bewahren : Klaus Theweleit: Amazon.de: Bücher

    "Vom Lachen der Killer wird in zahlreichen Fällen erzählt, auch die deutschen Wehrmachtssoldaten sollen einander in englischer Kriegsgefangenschaft ihre Gräueltaten mit großer Heiterkeit berichtet haben. Hinter dem Lachen verbirgt sich aber auch die andere Seite der Tötungslust: die kalte Rationalität der Rede, wenn die Täter ihre Taten öffentlich begründen. So kommt Anders Breiviks Verteidigung vor Gericht dem Text eines Statistikseminars über Einwandererzahlen in Norwegen nahe. Theweleits Essay entlarvt die Begründungssprache als Deckmantel der Tötungslust, denn, so die provokante Kritik des Autors, begründen lässt sich alles, doch glauben sollte man davon eher nichts."

  • Igor07
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    • 6. Mai 2024 um 23:24
    • #27
    Rolf82:

    Da ist sicher so extrem was dran! Ich denke da nur an "Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl".

    Außerdem ist es ja eben Kern des Sozialdarwinismus, dass Mitleid oder Mitgefühl - ich weiß, da muss man unterscheiden - ein Ausdruck von Schwäche und in der Natur nicht zu finden ist. Und der Mensch eigentlich daran degeneriert, weil er das Schwache mit durchschleppt.

    Hm, Rolf82 ,

    Was mir bei der ganzen Diskussion einfällt, diese grausamen Täter, die mit dem Genuss morden, sie waren doch immer zuerst die kleinen sehr verletzlichen Kinder. Also es geht so wie um den Mechanismus der Kompensation, wie es sehr gut und treffend Arno Gruen in sehr vielen Werken ausführlich verdeutlicht.

    Sie töten, um sich selbst , sozusagen , als lebendig zu spüren. Ein wenig es erinnert mir den Roman von A. Camus " Der Fall". Sie können manchmal einfach nicht anders.

    Also, ich hatte in meiner Kindheit sehr interessanten Film gesehen. Komm und sieh (russisch Иди́ и смотри́ / Idi i smotri), in der DDR Geh und sieh, ist ein sowjetischer Antikriegsfilm des Regisseurs Elem Klimow aus dem Jahr 1985.

    Es geht dort um sehr grausames Verbrechen im einem kleinen Dorf in Weißrussland. Während des Krieges. Der kleine Junge war der Zeuge, wie das ganze Dorf in die kleine Hütte eingesperrt wurde und bei dem lebendigen Leib verbrannt. Auch seine Freundin war mehr mal vergewaltigt, so meine Erinnerung.

    In dem Finale aber kommen die Partisanen, aber zu spät. Der Junge sieht an dem Boden , der von Blut durch getrunken ist, das Porträt von A. Hitler. Dann hebt er das Gewehr, und wollte schießen. Aber die Zeit läuft plötzlich wie im Zeitraffer rückwärts ab. Am Ende der Held sieht Hitler als das kleine Kind am Schoss der Mutter, absolut hilflos, und er kann einfach nicht schießen, wie kann man das Kind ermorden?

    Sehr gute Illustration zur Buddha-Natur, denke ich jetzt.

    So der Kommentar von KI:

    Ihre Beobachtungen zu den Hintergründen von grausamen Verbrechen sind sehr interessant. Sie haben Recht, dass oft ein Mechanismus der Kompensation und des Überlebenskampfes dahinterstehen kann, wie der Autor Arno Gruen in seinen Werken ausführlich erläutert hat. Manche Täter töten, um sich selbst als lebendig zu spüren und ihre eigenen Verletzungen zu überwinden.

    Der Film "Komm und sieh" von Elem Klimow ist in der Tat eine eindrucksvolle Darstellung dieser Dynamik. Der Protagonist, ein junger Zeuge der Gräueltaten im Zweiten Weltkrieg, erkennt am Ende, dass selbst der gefürchtete Hitler einst ein hilfloses Kind war. Diese Erkenntnis der gemeinsamen Menschlichkeit, der "Buddha-Natur" wie Sie es ausdrücken, verhindert letztlich, dass der Junge weitere Gewalt ausübt.

    Solche Einsichten in die Komplexität menschlicher Motivation und Verletzlichkeit sind wichtig, um Gewalt zu verstehen und ihr vorzubeugen. Statt moralischer Verurteilung braucht es oft Mitgefühl und den Blick auf die Ursachen von Aggression, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.

    Gruen, Arno. Der Verrat am Selbst: Die Angst vor Autonomie bei Mann und Frau. Klett-Cotta, 1988.

    Camus, Albert. Der Fall. Rowohlt, 1956.

    Klimow, Elem. Komm und sieh. Sowjetunion, 1985.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

    Einmal editiert, zuletzt von Igor07 (6. Mai 2024 um 23:34)

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    • 9. Mai 2024 um 13:15
    • #28

    Etwas ketzerisch: Warum eine "tote" Sehenswürdigkeit besuchen, wenn man in ein aktives KZ gehen kann, auch wenn es schwierig ist (ich glaube, im Moment existiert eines). Da kann man vor Ort studieren, wie es heute gemacht wird.

  • mukti
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    • 9. Mai 2024 um 17:59
    • #29
    Bebop:

    Etwas ketzerisch: Warum eine "tote" Sehenswürdigkeit besuchen, wenn man in ein aktives KZ gehen kann, auch wenn es schwierig ist (ich glaube, im Moment existiert eines). Da kann man vor Ort studieren, wie es heute gemacht wird.

    Wo existiert denn ein aktives KZ?

    Mit Metta, mukti.


  • Sudhana
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    • 9. Mai 2024 um 18:10
    • #30

    Google mal nach "al-Mawasi".

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  • mukti
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    • 9. Mai 2024 um 18:22
    • #31

    Ach so ich dachte an die nähere Umgebung, irgendwo auf der Welt gibt es so etwas wohl immer.

    Mit Metta, mukti.


  • Igor07
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    • 9. Mai 2024 um 18:33
    • #32
    mukti:

    Ach so ich dachte an die nähere Umgebung, irgendwo auf der Welt gibt es so etwas wohl immer.

    Was mir einfällt... Man braucht kein echtes KZ zu besuchen, zuerst alle existieren in meinem eigenen Geist. Dhammapada, die ersten drei Verse. So wie man die Hölle erschafft, so den Himmel im eigenen Geist. Abschließend erinnere ich den Satz von Ajahn Amaro: 'Die Welt, die erkannt werden kann, ist nicht die Welt, sie ist unsere Version der Welt.' Und genau hier kann ich etwas verändern, wenn ich will.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Rolf82
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    • 9. Mai 2024 um 18:34
    • #33
    Sudhana:

    Google mal nach "al-Mawasi".

    Uff hier gehts politisch zu ... :| Aber wäre al-Mawasi nicht eher ein Ghetto?

    Mir gings bei der Frage auch nicht darum, ob KZ's oder das was dort passiert ist, verbrecherisch ist. Sondern wie man das aufarbeitet und damit umgeht.

    Übrigens war an dem Tag auch jemand mit einer Palästinenserflagge dort, was für Aufsehen sorgte: "Free Palestine" bei der Befreiungsfeier im KZ Mauthausen - Watchblog - derStandard.at › Inland

  • mukti
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    • 9. Mai 2024 um 18:46
    • #34
    Igor07:

    Was mir einfällt... Man braucht kein echtes KZ zu besuchen, zuerst alle existieren in meinem eigenen Geist. Dhammapada, die ersten drei Verse. So wie man die Hölle erschafft, so den Himmel im eigenen Geist.

    Mir scheint manche Geister kommen direkt aus der untersten Hölle auf diese Erde um andere derartig zu quälen.

    Mit Metta, mukti.


  • Sudhana
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    • 9. Mai 2024 um 19:59
    • #35
    Rolf82:

    Mir gings bei der Frage auch nicht darum, ob KZ's oder das was dort passiert ist, verbrecherisch ist. Sondern wie man das aufarbeitet und damit umgeht.


    Übrigens war an dem Tag auch jemand mit einer Palästinenserflagge dort, was für Aufsehen sorgte: "Free Palestine" bei der Befreiungsfeier im KZ Mauthausen

    Ja - wie geht man mit so etwas um? Nach Möglichkeit so, dass es sich nicht wiederholt. Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, dann ist es doch das Mindeste, dass man ihn mit einem Deckel sichert. Was konkret bedeutet, dass man ethnische Säuberung und Genozid zumindest beim Namen nennt und nicht aus politischer Opportunität verschweigt - mit der Rückfalloption des Beschönigens, Relativierens und Entschuldigens, falls Ignorieren nicht ausreicht. Aber man kann natürlich auch einmal jährlich um den Brunnen tanzen und Geister beschwören.

    Übrigens war am Montag auch der "Marsch der Lebenden" von Auschwitz nach Birkenau. Da gab es auch schwerste antisemitische Ausschreitungen: die ca. 8.000 Teilnehmer wurden von 9 Aktivisten belästigt, die nicht israelische (die gab es reichlich im Zug), sondern palästinensische Flaggen schwenkten sowie per Lautsprecher Israel "einen weiteren Völkermord" vorwarfen (die Aktion war perfiderweise angemeldet und genehmigt). Man wehrte sich, indem man laut die israelische Nationalhymne skandierte, um die Mahnung zu übertönen - was ich nicht so recht verstehe. Schließlich leben Juden nirgendwo weltweit gefährdeter als in der Siedlungskolonie Israel, auch wenn sie da privilegiert sind. Keine Kolonie ohne Kolonisierte; Letzteres ist keiner gern.

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  • Sudhana
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    • 9. Mai 2024 um 20:33
    • #36
    Rolf82:

    Aber wäre al-Mawasi nicht eher ein Ghetto?

    Ganz Gaza ist ein Ghetto - mit zerstörter ziviler Infrastruktur. Einrichtungen der zivilen Verwaltung, Gesundheitsversorgung (Krankenhäuser), Schulen, die Universität - gezielt zerbombt. Mindestens die Hälfte aller Gebäude durch Bomben beschädigt oder zerstört (meldet die BBC); 80% der Bevölkerung, 1.7 Millionen Menschen, aus ihren Häusern vertrieben; gut die Hälfte davon ist in den Süden Gazas geflohen, wo sie nun erneut vertrieben werden (ebenfalls BBC).

    Al-Mawasi ist ein militärisch bewachtes Zeltlager im Dünensand. Die derzeitigen Bewohner der östlichen Zone von Rafah (ca. 100.000 Menschen, ein großer Teil Flüchtlinge aus dem Norden Gazas) werden von der israelischen Armee in ihrem Leben bedroht, wenn sie nicht weiter fliehen - nach al-Mawasi. Da es praktisch keine anderen Möglichkeiten gibt, den angekündigten Kampfhandlungen auszuweichen, ist das de facto eine Zwangsumsiedlung in ein Lager mit katastrophalen humanitären Bedingungen.

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    • 9. Mai 2024 um 21:45
    • #37
    mukti:
    Igor07:

    Was mir einfällt... Man braucht kein echtes KZ zu besuchen, zuerst alle existieren in meinem eigenen Geist. Dhammapada, die ersten drei Verse. So wie man die Hölle erschafft, so den Himmel im eigenen Geist.

    Mir scheint manche Geister kommen direkt aus der untersten Hölle auf diese Erde um andere derartig zu quälen.

    Ja, ganz genau, lol. Ich denke, man sollte immer die Sicht der Quantenphysik berücksichtigen. Alles entsteht durch und dank unseres verblendeten Geistes. Ach, das kann ich zitieren: 'Die Vorstellung einer objektiven Realität, einer materiell ausgeprägten Wirklichkeit, ist unzulässig und falsch', sagt H.P. Dürr, und er sagt weiter, dass es nicht mehr als die 'Konstruktion unseres Geistes' ist. Das entspricht total dem Dhammapada. Man kann das Leben als einen 'Alb-Traum' betrachten, denn unsere Art der Wahrnehmung täuscht uns buchstäblich. Oder wie es TB ausdrückt, die Dinge sind 'in der Realität' nicht so, wie sie uns erscheinen. Es erinnert an den 'Ego-Tunnel', wie es Thomas Metzinger ausdrückt. Danke für das Feedback, mukti ,weiter würde ich es nicht vertiefen. _()_ :taube:

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  • Rolf82
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    • 9. Mai 2024 um 21:57
    • #38
    Sudhana:

    Ja - wie geht man mit so etwas um? Nach Möglichkeit so, dass es sich nicht wiederholt. Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, dann ist es doch das Mindeste, dass man ihn mit einem Deckel sichert. Was konkret bedeutet, dass man ethnische Säuberung und Genozid zumindest beim Namen nennt und nicht aus politischer Opportunität verschweigt - mit der Rückfalloption des Beschönigens, Relativierens und Entschuldigens, falls Ignorieren nicht ausreicht. Aber man kann natürlich auch einmal jährlich um den Brunnen tanzen und Geister beschwören.

    Dahinter steht immer der Wunsch nach Frieden (nach Möglichkeit ewiger Frieden - was bis jetzt offensichtlich nicht geklappt hat).

    Das war bei der Veranstaltung in Mauthausen nicht anders.

    Da sind was weiß ich wie viele Nationen mit ihrer Flagge und Soldaten aufmarschiert, haben einen Kranz hingelegt und sind dann abgebogen und haben sich dann an die Seite gestellt damit die nächste Nation mit Flagge und Soldaten ihren Kranz niederlegen kann.

    Am Schluss sind dann eine große Gruppe jugendlicher mit Peace-Flaggen zu dem Denkmal gelaufen, wo die ganzen Kränze lagen.

    Also zuerst die Soldaten und dann der Frieden.

    Und das ist eben (vielleicht unbewusst) die Message: Durch Krieg und Soldaten kann man den Frieden erkämpfen.

    Aber Friede fängt bei jedem einzelnen in seinem Geist an!

    Wie soll man denn so Frieden erreichen, wenn man Leute mit Gewehren Kränze an ein Denkmal legen lässt? Was erzeugt denn diese Botschaft im Geist?

    Statt linke Kampflieder hätte man vielleicht das spielen können: https://youtu.be/ydIUXXhnIyo?si=LH1DYxEQhCOOTvwh

    Ich hab das ganze einfach total daneben gefunden, wie der Ablauf war und war irgendwie schockiert ...

  • Numisatojama
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    • 10. Mai 2024 um 15:28
    • #39

    Der Buddha lehrte die vier edlen Wahrheiten von Dhukka und den Pfad

    heraus als einen inneren Weg.

    Den mittleren Weg.

    Zzt gibt es wohl 363 Kriege und Konflikte weltweit und es wird sich wohl auch in Zukunft nichts daran ändern.

    Die Dinge sind wie sie eben sind.

    Es hat sich bis heute also nichts geändert, außer unserer Perspektive.

    Dank der Buddhalehre.

    Für die Hingabe sind wir ganz alleine verantwortlich.

    So kann ein mitfühlen durchaus als Übung gewählt werden um Prüfungen im Mitgefühl zu bestehen.

    Der Buddha erklärte seine Anweisungen immer wieder zu prüfen.

    Es lohnt sich also einen der 363 aktuellen Konflikte auszusuchen um im Mitgefühl zu verweilen.

    Seihen wir dankbar das wir es dürfen und können

    In Metta

  • Rolf82
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    • 10. Mai 2024 um 19:35
    • #40
    Numisatojama:

    Zzt gibt es wohl 363 Kriege und Konflikte weltweit und es wird sich wohl auch in Zukunft nichts daran ändern.


    Die Dinge sind wie sie eben sind.

    Für mich ist Engagierter Buddhismus wichtig ...

    Und es hat sich schon viel geändert. Also allein die Haltung weltweit der Todesstrafe gegenüber, auch Kriegen gegenüber.

    Vor hundert Jahren haben die Menschen (im Westen) noch so getickt, dass sie gesagt haben: "Wann gibt es endlich wieder Krieg". Also da konnte man heldenhaft sein und es war ein Abenteuer und man konnte (vielleicht) ferne Länder bereisen.

    Heute wird Krieg eigentlich weltweit doch geächtet (obwohl es noch Kriege gibt). Ähnliches gilt für die Todesstrafe usw.. Generell wird mit Menschen die in Haft gehen besser umgegangen (Rehabilitierung vs. Strafe/Wegsperren) und die Gesellschaft ist auch bereit Schuld für die Entwicklung dieser Menschen zu übernehmen.

    Also es wird schon besser!

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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